Verstrahlter Journalismus

21. März 2011, 18:20
  • Artikelbild
    foto: epa/morrison

    rgendwo im Norden Japans: Fast täglich müssen die Opferzahlen der Naturkatastrophe nach oben korrigiert werden ...

Seit Tagen kreist die Berichterstattung zu Japan nicht um die realen Opfer des Erdbebens, sondern um die "nicht auszuschließenden" eines eventuellen Super-GAUs - Herrscht beim Thema Atomkraft Rationalitätsverbot? - Von Burkhard Müller-Ullrich

Journalismus ist ein zynisches Geschäft. Es ist dem Unheil verbunden und niederen Trieben verpflichtet. Nachrichten sind meistens Schreckensnachrichten. Gemeldet wird nicht, was alles gut geht, sondern was schlecht endet. Selten sind die Nachrichten von großem Nutzen für das Publikum: all diese Kriege, Katastrophen und Unfälle dienen in der Regel dem niederen Trieb des Gefühlskitzels. Dafür werden die Journalisten bezahlt.

Für die Abwicklung dieses zynischen Geschäfts gibt es professionelle Kriterien, nach denen die Tragweite eines Ereignisses für den eigenen Markt bemessen wird: So zählt ein Autobusunglück mit fünf Toten im Inland mehr als eines mit 50 Toten auf einem fernen Kontinent, außer es handelt sich im letzteren Fall um "Landsleute". Solches Rechenwesen mit Opferzahlen mag zarten Seelen anstößig erscheinen, doch dahinter steckt nichts anderes als der Versuch, dem irrationalen Schicksal mit Rationalität zu begegnen. Betrachtet man hingegen die aktuelle Japan-Berichterstattung, so scheint es, dass dort kein Erdbeben stattgefunden hat, sondern ein Reaktorunfall. Es muss sich um einen Reaktorunfall mit vielen tausend Toten handeln, denn seit einer Woche kreisen die Schlagzeilen der deutschen Medien fast ausschließlich das Atomkraftwerk Fukushima und die von ihm ausgehende Strahlengefahr.

Durch Verstrahlung ist jedoch bis jetzt, Gott sei Dank, kein einziger Mensch ums Leben gekommen. An der Küste landauf und landab liegen indes mehr als 16.000 Leichen, zum größten Teil ungeborgen im Meer oder unter Haustrümmern begraben.

Diese völlige Verkehrung der Verhältnisse hat eine einzige, hässliche Ursache: beim Thema Atomkraft herrscht in Deutschland Rationalitätsverbot. Schon der Schadensvergleich mit anderen Arten der Energieerzeugung wird in der öffentlichen Diskussion konsequent ausgeblendet: In China sterben jedes Jahr mehrere Tausend Bergarbeiter beim Kohleabbau; um mit den Verheerungen, die immer wieder von brechenden Staudämmen angerichtet werden, Schritt zu halten, müssten sich noch etliche atomare Super-GAUs ereignen.

Es ist bei uns üblich, diese Betrachtungsweise als zynisch zu denunzieren. Dabei ist sie genauso rational, wie jede wohlorganisierte Katastrophenhilfe:

Beim Eintreffen am Unfallort kümmert sich der Notarzt zuerst um die, die nicht vor Schmerzen schreien und dadurch manifestieren, dass sie noch bei Bewusstsein sind. In einer strahlenverseuchten Umgebung wird für jedes Individuum errechnet, welche Dosis es gerade noch vertragen kann - nach Maßgabe des medizinischen Wissens. Radioaktivität ist eben auch nur eine Frage von Zahlen und Einheiten.

Bloß für den deutschen Journalismus gilt das nicht. Seit einer Woche geht Möglichkeit vor Wirklichkeit. Statt Berichten gibt es Befürchtungen. Statt Kennzahlen Kann-Zahlen. Natürlich kann es in Daiichi morgen noch ganz schlimm werden.

Natürlich kann eine Strahlenwolke bis nach Tokyo ziehen. Ein Taumel des Könnens hat Korrespondenten und Kommentatoren erfasst, die mit Konditionalsätzen um sich werfen.

"Es ist nicht auszuschließen, dass..." lautet eine der beliebtesten Formulierungen, in der freilich die Abdankung des Journalismus liegt. Zyniker der Old School würden sagen: Warten wir mal ab, was passiert.

Heutige Journalisten sind aufs Ausschließen erpicht. Der zynische Journalismus war jedenfalls sachlicher. (Burkhard Müller-Ullrich, DER STANDARD; Printausgabe, 22.3.2011)

BURKHARD MÜLLER-ULLRICH, Jg. 1956, lebt als freier Publizist und Rundfunkmoderator in Köln.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 154
1 2 3 4
Herrenreiter
 
23
23.4.2011, 10:46
Öko-Hysterie

Die Berichterstattung über Fukushima ist die pure Öko-Hysterie, der sich aus Gründen der Vermarktungskompatibilität viele unkritisch angeschlossen haben. Letztlich erlebten wir eine Katastrophe in den Köpfen, aus welcher völlig falsche, weil auf vorsätzlicher Dramatisierung beruhende, Schlüsse gezogen wurden.

Andreas1900
01
24.4.2011, 21:51

Tepco lässt sich das bis jetzt schon Milliarden kosten und weil es immer noch vergeblich ist, wissen sie nicht mehr, was noch zu tun wäre: Ummantelung, Mauer sind die letzte Informationen von Tepco.
Und das alles tun sie nur nur wegen der angeblichen Öko-Hysterie, meinen Sie???

Die jap. Regierung, die Atomaufsichtsbehörde usw. - deren Meldungen unterscheiden sich längst nicht mehr im Kern wesentlich von der sogenannten Hysterie.

Nur eine Katastrophe in den Köpfen ... ?

gö Bauer? Ja natürlich, Schweinderl!
21
Naja,

Klar sollte über die 16000-20000 Opfer berichtet werden, und klarerweise sind die vorerst auch wichtiger als die Mögliche Verstrahlung.

Allerdings hat auch die Medienaufmerksamkeit eine Halbwertszeit. Die Berichterstattung zu jedem Thema ebbt im Laufe der Zeit ab.

Wenn aber wie bei der Atomkatastrophe ständig neue beurhigende Informationen an die Öffentlichkeit gelangen ist es normal, dass die intensität der Berichterstattung über lange Zeit gleich hoch bleibt.

Wenn man die beruhigenden Kommentare Kernenergiefanatischer "Experten" in den ersten Tagen nach der Katastrophe liest, kommt man schnell zu der Erkenntnis, dass sie alle unrecht hatten.

Es liegt in der Natur der Radioaktivität, dass man Jahrelang schweigen müsste, wenn man auf di

gö Bauer? Ja natürlich, Schweinderl!
11
fortsetzung

...die Folgen warten möchte, um danach über das Ausmaß zu berichten!

Z.B. gab es ja die Studie zur erhöhten Blutkrebsgefahr in der Nähe von AKW's in Deutschland.

Bis Heute ist diese Studie nicht wiederlegt, es gibt keine nachgewiesenen Leukemie-Cluster ausserhalb der Nähe zu AKW's.

Das einzige entdeckte Cluster ohne AKW lag an einer nicht Abgeschirmten Röntgenanlage.

Warum wird darüber nicht weiter berichtet, das wäre doch etwas für Zyniker!

NBF
05
29.3.2011, 14:22
Bravo.

Sie schreiben mir aus der Seele.
Wenn man sich die deutsch-österreichische Medienlandschaft so anschaut, könnte man meinen dass
A.) Bald unser Vieh verendet, unsere Kinder an Leukemie sterben und die Überlebenden den Rest ihres Lebens als radioaktive Ghule à la "Fallout"-Serie verbringen werden und
B.) Man sich die "freudige Erwartung" auf eine "mögliche Eskalation" der Lage fast gar nicht mehr verkneifen kann. Hauptsache endlich sterben ein paar, dann sehen wir, wie böse diese Technologie ist.

Wen interessieren da schon die anderen 16.000 Todesopfer?
Das deutsche Satiremagazin "Titanic" hat dazu übrigens einen exzellenten "GAU-Nachrichten-Generator" geschaffen. Wirklich, treffende Satire.

Fritz Richter
10
30.3.2011, 17:42
Dicker auftragen! Die Leser wollen's so!

NBF: viel zu schwach formuliert; "wir gehen morgen in der durch den Erdmitelpunkt duchgeschmolzenen und am Antipoden (weiß schon, das ist sicher nicht Ottakring!) herausbrennenden Feuersflut, verstrahlt und verkohlt, unter..".. so oder ähnlich wäre die "ultima ratio" der modernen "Only bad news is good news" Journalisten. Stimmts? Widerlich!

Angelika Suki
 
25
28.3.2011, 18:47
ich will es gar nicht glauben ein deutscher Journalist

warum kriegt Herr Müller-Ullrich den Fuß nicht in die Tür von ARD und ZDF? Das hat er selbst sehr treffend analysiert. Erschrechend, wie man aus dem großen Leid von Menschen, so viel Sensationslust befriedigen kann. Wo sind wir hingekommen? Controvers dazu die Verlogenheit von Bio- und Ökofanatikern, die ja alles zum Wohle der Menschen einführen wollen. Warum, frage ich mich, wollen wir Europäer wiedermal diesem mehr als intelligentem fleißigen japanischen Volk wieder mal vorschreiben wollen, was gut und richtig für sie ist und wie man was angeht. Mit unseren Pisastudien beweisen wir doch ohnesgleichen, daß wir nicht einmal die Grundbegriffe der Chemie und Physik auf die Reihe bekommen. Siehe die Leistungen von AKW im Vergleich mit Wind- und

Angelika Suki
 
24
28.3.2011, 20:21
....Fortsetzung

Solaranlagen. Ich jedenfalls schäme mich bei einer nächsten Niponreise zu erwähnen, dass ich Europäerin bin. Da muß ich wahrscheinlich betonen, daß ich keine
Besserwisserin bin-und wie drücke ich das aus?

Roland Schweiger1
12
28.3.2011, 19:43
Die Bio- und Öko-Protagonisten wollen definitiv nicht das Beste für die Menschheit!

Sie geben das zwar teilw. vor, schaut man aber genauer, kommt vielfach Mesanthrophie zum Ausdruck (die Natur u Tiere sind gut, wir Menschen sind die Bösen). Die Bio/Öko Philosophie will letztendlich dass es einer kleinen Elite relativ gut geht, der "Rest" der Menschheit soll zusammengepfärcht irgendwo dahin darben damiter möglichst wenig Ressourssen verbraucht. Mit nachhaltiger Zukunftsgestaltung hat das alles längst nichts mehr zu tun.

Fritz Richter
00
30.3.2011, 17:46
Menschen-weg!

Stimmt; ein "absoluter Renner" waren die TV Ausstrahlungen (hilfe: Strahlung!!!) über die Welt nachdem die Menschen sie verlassen haben; nach einem Jahr, zwei,... tausend.
Und was sah man: ein "Paradies der Natur". das reinsgte Idyll (so der Sprecher)... Also schleichts euch, wiederliches Menschenpack!!!!!

Roland Schweiger1
13
28.3.2011, 18:06
spricht mir so gut wie aus der Seele ...

Zum einen wird nicht mehr über die mindestens 10.000 Tote, all die Obdachlosen, den Wintereinbruch, Seuchengefahr usw. berichtet, zum anderen sind es ja nicht nur Journalisten die so irrational vorgehen, hier könnte man ja noch sagen "bad news sells good". Mindestens so taktlos ist es aber dass die "Anti AKW Szene" (das merkt man v.a. in D) einfach nur ein Politikum aus dem Erdbeben macht (in dessen Folge eben auch ein AKW beschädigt wirde). Gelinde gesagt, ich finde das einfach nur ekelhaft, und obendrein nicht einmal ansatzweise sachlich. Die Asiaten müssen doch von uns wirklich denken, wir seien alles durchgeknallte ÖKOFANATIKER!

klappi
 
00
23.3.2011, 10:25
katastrophe im laufen gibt mehr her

die berichterstattung ist durchaus "journalistisch rational":
- eine katastrophe, die sich gerade entwickelt, ist spannender als eine, die passiert ist
- erdbeben und tsunami sind tagelang nicht als topmeldung zu halten, ausser es gibt besondere einzelschicksale oder sensationelle rettungen; steigende opferzahlen, auch in sehr hohen zahlen, sind nur zusatzmeldungen
- auch cnn und das japanische nhk haben dem sehr viel platz eingeräumt

Alfred Fux
36
23.3.2011, 00:04
Ein Erdbeben und ein Tsunami

sind Ereignisse, die, wenn auch bedauernswert, in keiner Relation zu einer Nuklearkatastrophe stehen. Wie ein Reaktoringenieur aus Schweden mal sagte, "... nicht einmal Krieg hat so schreckliche Folgen wie ein GAU." Damit hat er recht. Häuser kann man neu bauen. Tote Menschen sind halt tot. Daran lässt sich nichts ändern. Aber Millionen Menschen auf Generationen krank zu machen und den Boden von dem man lebt auf ewig zu verlieren, das übertrifft jede andere Katastrophe. Man kann über tote trauern. Aber man sollte sich eher um die Sicherheit lebenden kümmern. Es ist gut, dass man über den GAU berichtet. Der findet nämlich statt. Der Tsunami ist vorbei und die Schäden sind klar. Beim GAU ist aber noch alles offen.

Angelika Suki
 
12
28.3.2011, 20:25
G-au

es gab in Japan KEINEN Gau. Auch hier fehlt jedes Grundwissen. Die weißen Wolken über den AKW waren einfach nur Dampf. Beim heutigen Wissenstand werden auch andere AKW`s gebaut, die überhaupt kein Risiko mehr darstellen, dazu muß man sich aber erstmal damit befassen und mit Wissenschaftlern reden, die davon die notwendige Fachkompetenz besitzen. Vorher jammern - eigentlich typisch Deutsch!

icybobo
02
22.3.2011, 19:23
Artikel über die österreichische Hysterie im Handelsblatt:

http://www.handelsblatt.com/politik/i... 78140.html

jaeh74
22
22.3.2011, 17:54
Ist das ganze nicht doch ein wenig komplizierter?

Klar hat der Tsunami Tausende Todesopfer gefordert, aber höchstwahrscheinlich wird es auch einige hunderte bis tausende Strahlenopfer geben. Nur dauert das halt länger als bei einem Tsunami. Weiters muss man ja auch sagen das nur bestimmte Informationen an die Presse weitergegeben werden der viel Raum für Spekulationen lässt. Das dies von gewissen Käseblätter übertrieben wird, kennen wir ja nicht nur von diesem Beispiel. Und dann ist es ja so, das hinter der Kernenergie eine RIESEN Lobby steht, gegen die sich kaum einer wehren kann, alleine schon aus finanziellen Gründen. Und dann ist halt so ein Unglück ein "willkommener" Grund mal anständig dagegen zu wettern. Insoferne mach ich also den Atomkraftgegnern, keinen Vorwurf.

Angelika Suki
 
11
28.3.2011, 20:27
Ösenkrankheit

Nummer 1: da stehen nuuur Lobbyisten dahinter.

jaeh74
00
22.3.2011, 17:55

Und wenns bedeutet das wieder ein paare unsichere AKWs abgeschaltet werden, dann hat es zumindestens gewirkt. Der gebildete Leser macht sich ohnehin sein eigenes Bild und extrahiert sich die Informationen aus Duden, Wikipedia und Co. und noch jeder mit dem ich gesprochen habe und der sich dafür interessiert konnte gute Argumente dafür oder dagegen bringen.

Alfred Fux
23
23.3.2011, 00:45
Es gibt keine Gründe für AKWs

die die Zivilgesellschaft interessieren könnten.

In Bezug auf die Sicherheit stellt sich nicht die Frage nach der Wahrscheinlichkeit sondern nach der Möglichkeit eines GAUs. Diese ist zweifellos gegeben. Wer also sicher sagen kann, dass ein GAU möglich ist, müsste sich mit den Folgeschäden befassen. Doch komischerweise tut das niemand. Die Energiekonzerne am wenigsten und die IAEA ist ein zahnloser Verein, der weder Weisungsrecht noch Kontrollrecht hat. Niemand von unabhängiger Seite prüft AKWs! Das muss man erst mal kapieren. Die gefährlichste Technologie und keiner schert sich drum. Und immer noch gibts AKW-Befürworter. Denen muss man ins Gehirn geschissen haben.

Angelika Suki
 
01
28.3.2011, 20:29
Schwechert

da sollte aber mal schnell die Raffenerie in Schwechert schließen.

jaeh74
21
23.3.2011, 10:48

hehe, ich hätte es zwar nicht so "vollmundig" ausgedrückt - aber richtig - ich versteh auch die ganzen befürworter nicht. Da werden die abenteuerlichsten vergleiche gezogen. Die Kernenergie hat uns nur nachteile gebracht - ob Atombombe, explodierende AKWs und die nicht geklärte Endlagerung. Ich wünsche keinem Befürworter ein Kind mit Strahlenschäden oder gar Krebs. Dann lieber noch ein paar kalorische KWs - die vergiften zwar auch, aber wenigstens nicht ein paar tausend Jahre...

Kalimero aus Palermo
02
23.3.2011, 00:17

Die abgeschalteten unsicheren Atomkraftwerke werden dann halt durch kalorische Kraftwerke ersetzt, deren Folgen für Umwelt und Menschen man aber nicht erwähnen darf, weil man sonst die Atomkraft "verharmlost".

kasperl-und- Petzi
25
22.3.2011, 16:28
Danke guter Artikel

Witzig das derstandard das posted obwohl er einer der Vorreiter der Panikmache ist.

Atomunfall in Fukushima; 10.000 tote. so lesen sich die derstandard ueberschriften.
Und es ist falsch und irrefuehrend.

jaeh74
00
23.3.2011, 10:59

derstandard lässt viele Meinungen zu und probiert ein potpourie anzubieten. das können nicht viele medien von sich behaupten.

hallo hallo101
10
22.3.2011, 16:23
symptom

meiner meinung nach ist diese hysterische berichterstattung doch nur ein symptom dafür, dass die menschen den beschwichtigungen der atomlobby einfach keinen glauben mehr schenken nachdem was schon alles an unfällen und vertuschten havarien vorgefallen ist.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 154
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.