Lehrer-Protest gewaltsam beendet

18. März 2011, 13:13
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    foto: ap/fernando antonio/

    Fahhrad-Stunt über brennende Barrikade

Polizei setzte Tränengas ein - sieben Festnahmen

Tegucigalpa - Mit Tränengas ist die Polizei in Honduras gegen einen Protest tausender Lehrer vorgegangen. In der Hauptstadt Tegucigalpa trieben die Beamten am Donnerstag rund 4000 Lehrer auseinander, die gegen eine Dezentralisierung der Zuständigkeiten im Bildungssektor auf die Straße gegangen waren. Auch in anderen Städten des mittelamerikanischen Landes waren zahlreiche Lehrer einem Protestaufruf ihres Berufsverbands gefolgt.

Gewerkschaften und Berichten zufolge wurden in Danli rund 110 Kilometer östlich der Hauptstadt sieben Erzieher festgenommen. Für die Bildung sollen in Honduras laut einem neuen Gesetz künftig die Gemeinden zuständig sein. (APA)


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11 Postings
Raptor Jesus
03
18.3.2011, 16:26
Man erinnere sich, die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung wird verdächtigt, den Putsch finanziell unterstützt zu haben!

Hier sehen wir einer der Gegenleistungen!
Wo sonst ist das Bildungssystem dezentralisiert? Und welche Partei ist ein starker Verfechter dieses teuren und ineffizienten Systems?

Der Neue Mensch
10
20.3.2011, 17:21
Nicht ganz ...

Die Stiftung hat über mehrere Jahre (bis 2009) die liberale Partei Honduras finanziell unterstützt. Dieser Partei gehörte auch Manuel Zelaya an, aufgrund dessen auch dessen Wahlkampf 2005 von besagter Stiftung mitfinanziert wurde.

Ernst Guevara
07
18.3.2011, 15:39
gegen dezentralisierung im bildungswesen an sich werden die wahrscheinlich weniger demonstrieren,

wie die APA hier suggeriert, aber gegen dezentralisierung als ein schritt zur privatisierung wohl schon eher. wenn das recht auf bildung zur ware wird, kann man sich schon mal aufregen, sonst drohen zustände wie in chile, wo nur die zahlungskräftige oberschicht bildung geniessen darf, und zwar hochqualitative, während die arbeiterklasse von bildung ferngehalten und daher dumm gehalten wird. schlaue arbeiter könnten höhere löhne und soziale mindeststandards fordern. eine rechte putschistenregierung will klarerweise verhindern, dass die arbeiter sich ihrer lage bewusst werden. ist die APA nicht imstande, wenigstens einmal einen halbwegs gehaltvollen pressetext zu verbreiten, der auch sinn ergibt und annähernd zusammenhänge aufzeigt?

Peacefaktor
01
28.3.2011, 00:04
die Apa

ist meiner Erfahrung nach ein ziemlich rechter "Verein"...
also sollte man sich über derartige Darstellungen nicht wundern...

Horst Holzinger
011
18.3.2011, 13:57
Das ist die Art von Freiheit, die der Westen im Hinterhof zugesteht.

Als der demokratisch gewählte Präsident ein Referendum zu einer Verfassungsreform durchführen wollte, um eine Verfassung abzuändern, zetern und heult der "Westen" und seine angeschlossenen Medienanstalten ob der Diktatur im Lande.

Der Präsident wird verschleppt, eine Militärjunta eingesetzt, täglich Menschen ermordet - der "Westen" geht zur Tagesordnung über.

Der "Westen" hat mit Demokratie und Menschenrechten so viel zu tun, wie eine Kuh mit Eierlegen.

NONE
01
18.3.2011, 16:15

Leider.

Zuerst wurde der alte Präsident entführt und weggeputscht, danach folgt die Privatisierungswelle.

Es zeigt sich das man dem Militär nie trauen darf - zu einflussreich ist die USA in Südamerika. Mit korrupten Eliten in Honduras die sich bereichern.

geschlechtsumwandlung quotenposterin
06
18.3.2011, 12:27

In Honduras wurde der gewählte Präsident weggeputscht
ein Vasall des Westens installiert
und keine Befreier in Sicht

Stefan nemetz
00
19.3.2011, 16:44

und was ist kitm Hugo?

jodaflo
 
00
18.3.2011, 14:43
wenig öl, keine rohstoffe, viel unzugängliches berggebiet. die würfel sind gefallen. dumm bleiben und bananen sollens produzieren, sonst nichts!

mmm...bananen

http://upload.wikimedia.org/wikipedia... n_1983.jpg

ja aber
02
18.3.2011, 10:21
wahnsinn - ein staat der die bildungshoheit abgibt

haben die zuviele neoliberale manager? oder politiker ohne hausverstand?

socram
01
18.3.2011, 17:18

schon mal einen politiker mit hausverstand kennengelernt?

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