Japan: AKW-Betreiber Tepco informiert nun auch per Twitter

18. März 2011, 08:10

Eröffnet Fast 180.000 Follower innerhalb kürzester Zeit

Der japanische AKW-Betreiber Tepco hat am Donnerstag ein Konto bei dem Online-Kurznachrichtendienst Twitter eröffnet. Bereits wenige Stunden nach dessen Start hatte Tepco bereits fast 180.000 sogenannte Follower, Internetnutzer, die den Dienst verfolgen. "Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Sorgen und Probleme im Zusammenhang mit dem Unfall im Werk Fukushima eins", hieß es in dem auf Japanisch gehaltenen Profil. Tepco will über den Internetdienst über den möglichen Austritt von Radioaktivität aus dem schwer beschädigten AKW Fukushima eins sowie über Stromausfälle aufklären.

Gefahren

Eine erste Nachricht in dem Profil drehte sich um die Gefahr von Stromausfällen in Tokio, sofern der Energieverbrauch in der Metropole nicht gesenkt wird. Tepco wurde seit den schweren Vorfällen in Fukushima immer wieder dafür kritisiert, keine ausreichenden Informationen über die Lage in dem AKW zu bringen und die Menschen nicht umfassend über die Gefahren vor Ort aufzuklären. In dem Komplex versuchten die Techniker am Donnerstag weiter, eine komplette Kernschmelze noch zu verhindern. (APA)

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