Wiener Wohnen schafft 38 neue Kundenstützpunkte

17. März 2011, 17:27

Kundenangebot wird ausgebaut - Diverse Abteilungen sollen künftig an einem neuen Standort zentralisiert werden

Rust - Die Wiener SPÖ verstärkt ihre Präsenz im Gemeindebau. Dafür wird die stadteigene Hausverwaltung "Wiener Wohnen" ihr Kundenangebot ausbauen und neben neun bestehenden Kundendienstzentren bis zum Sommer zusätzlich 38 Mieteranlaufstellen direkt in den Gemeindebauanlagen errichten. Die Maßnahme ist Teil einer größeren Reform der Unternehmensstruktur, bei der auch interne Abteilungen an einen Standort zusammengelegt werden, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (S) am Donnerstag bei der SP-Klubtagung im burgenländischen Rust.

18 dieser neuen "Service-Stützpunkte" sind laut dem Ressortchef schon in Betrieb, in den nächsten Monaten sollen die restlichen kleinen Kundenzentren in Betrieb gehen. Dadurch müsse der Mieter für seine Anliegen oder Probleme nicht mehr quer durch die Stadt fahren, sondern höchstens ein paar Straßenbahnstationen, hieß es. Die einzelnen Standorte werden aber nicht täglich geöffnet haben, sondern an einzelnen Tagen. Sondertermine könnten aber vereinbart werden. Die bestehenden neun Kundenzentren werden auch in Zukunft zur Verfügung stehen.

Neue Zentrale geplant

Ändern werden sich aber auch interne Abläufe, die für Gemeindebaubewohner weitgehend unsichtbar bleiben. So werden Verwaltungs-, Technik- und Rechnungseinheiten zusammengezogen und letztendlich in einer neuen Unternehmenszentrale gebündelt werden. Wo dieser Hauptsitz entstehen wird, ist noch nicht klar. Denkbar sei die Einmietung in eine bestehende Immobilie oder überhaupt ein Neubau. Zeithorizont dafür gibt es noch nicht. Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen.

Vorrangig wünscht sich Ludwig allerdings ein Gebäude im Umkreis des Gasometers. Dort gibt es bereits jetzt das "Wiener Wohnen-Willkommensservice", wohin jeder Bewerber einer Gemeindewohnung kommen muss. Mit der neuen Zentrale will der Wohnbaustadtrat auch einen Service-Cluster etablieren. Ohne lange Wege sollen dort zentral auch Fragen der Wohnbeihilfe oder des Mietrechts geklärt werden können. Hand in Hand mit der Strukturreform, die laut Ludwig ab sofort angegangen wird, ist auch eine schrittweise Erhöhung des Mitarbeiterstands vorgesehen. Derzeit sind rund 680 Personen bei Wiener Wohnen beschäftigt. (APA)

lachmichtot

was nützt mir bitte ein neuer stützpunkt wenn die keine freien leistbaren wohnungen haben?? gemeindewohnungen gibts ja sowieso keine mehr.

Naja, die größte Wohnhausverwaltung der Welt so zu marginalisieren, ich weiß nicht...

Die sollen keine neuen stuetzpunkte finanzieren, die sollen mehr wohnungen zur Verfuegung stellen!

Die Stützpunkte finanzieren die Mieter - die können sich ja wohl ein Bisserl Service erwarten, wenn sie das wollen.

Glauben Sie, nur weils mehr Maxln anstellen, die im Parteipool Versorgung brauchen, bekommen die Mieter mehr Unterstützung?

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