eBay stellt sich für Händler neu auf

16. März 2011, 13:18

Verändertes Gebührenmodell verspricht Kostensenkung ab April

Das weltweit größte Internet-Auktionshaus eBay  kämpft mit schwachen Zuwachsraten. Um wieder mehr Händler für die eigene Online-Plattform gewinnen zu können, will man nun mit einem neuen Gebührenmodell an den Start gehen. Wie das Unternehmen wissen ließ, geht es dabei in erster Linie um eine Senkung der Kosten für Händler. Diese sollen in Zukunft kostenfrei bis zu 50 Produkte und Waren pro Monat auf eBay einstellen können. Auch die "Sofort kaufen"-Option bleibt für diese Angebote gratis. Als Starttermin für die neuen Bestimmungen wird der 19. April angegeben.

"Die aktuell angekündigten Veränderungen, die im Laufe der nächsten Monate implementiert werden, sind Teil unserer regelmäßigen Händler-Updates", erklärt Todd Lutwak, Vice President im Bereich Seller Experience, gegenüber dem Wall Street Journal. Mit der neuen Gebührenstruktur wolle man die Anreize für Händler weiter steigern. "Wir gehen in die Offensive", betont eBay-CEO John Donahoe, der für die nächsten drei Jahre im Marktplatz-Geschäft ein Wachstum von fünf bis sieben Prozent erwartet.

Neue Abschlussgebühr und Shopping-Karte

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Neuerungen sollen einige Änderungen auch erst etwas später, am 6. Juli, in Kraft treten. Ein Beispiel hierfür ist etwa die neue Berechnung der Abschlussgebühr. Diese soll künftig auf die gesamte Transaktionssumme inklusive Versandkosten gerechnet werden, was vor allem solchen Händlern zugute kommen dürfte, die einen kostenlosen Versand ihrer Waren anbieten.

Für Konsumenten will eBay einen neue Shopping-Karte einführen, die ihnen dabei helfen soll, bei mehreren Auktionen und Produkt-Listings den Überblick zu bewahren. Die Nutzung sogenannter "Checkout-Karten", wie sie bislang nur von Drittentwicklern wie Auctiva oder ChannelAdvisor angeboten werden, soll nur noch bis Ende Juni möglich sein.

Nicht die erste Sanierung

Das Online-Aukionshaus hat sein Gebührenmodell innerhalb der vergangenen Jahre bereits des Öfteren einer Sanierung unterzogen. Hintergrund der Anpassungen war zumeist der Versuch, das eigene Portal insbesondere auf Händlerseite attraktiver zu gestalten. Erst Anfang 2010 hatte man beispielsweise auch in den USA Gratis-Auktionen eingeführt, um die Verkaufsaktivitäten sowohl regelmäßiger als auch unregelmäßiger Besucher zu steigern.

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17 Postings
Ich bin der Meinung...
00
25.3.2011, 22:51
EBAY ist im Hospiz-Rechenzentrum

denn für Private wird es immer uninteressanter zu verkaufen. Viel zu viele und viel zu hohe Gebühren.
Ich verkaufe nur noch ganz, ganz wenig über EBAY.

Dafür kaufe ich gelegentlich echte Schnäppchen wie zuletzt eine neuwertigen Cisco Router im Neuwert von 130 Euro für 1(!) Euro. Allerdings dürfte auch diesem Verkäufer die Lust auf EBAY vergangen sein.

Händler auf EBAY interessieren mich sowieso nicht. Sind allesamt überteuert. Mit Ausnahme einiger Restpostenschleuderer.

Ich komme wieder mehr zu den Klassikern zurück. Willhaben, Bazar, Fundgrube...

waterpistolriot
00
20.3.2011, 00:46

wird ebay von privaten verkäufern überhaupt noch genutzt? glaub, da ist man bei willha..besser dran. wobei, gut. deutschland & uk hängen natürlich auch an der ebucht dran...

Ich bin der Meinung...
00
26.3.2011, 07:43
50 Items kostenfrei

klingt nur nach noch mehr überteuertem Schrott. Ich persönlich verkaufe ohnehin nicht mehr via ebay. Und in Kürze werde ich wohl auch nicht mehr kaufen, weil ich das eine Schnäppche unter tausend Mistelementen nicht zu Suchen gewillt bin....

TRex30M
00
25.3.2011, 09:38

Bei willhaben.at läuft auch nicht wirklich viel.
Außer man verschenkt was, dann rufen sie in Scharen an.

Ich bin der Meinung...
00
26.3.2011, 07:40
Ich habe sehr gute Erfahrungen

allerdings muss der erzielbare Verkaufspreis natürlich halbwegs realistisch dargestellt werden. Sonst meldet sich (natürlich) niemand.

Der häufigste Fehler ist ja dass mann alte Sachen für wertvoll hält bloß weil man persönliche Erinnerungen damit verbindet und die Sache für einen selbst wichtig waren. Objektiv sind sie oft fast wertlos.

TRex30M
00
26.3.2011, 08:14

Ja das stimmt.
Gutes Beispiel ist eine alte Kamera die wir mal verkaufen wollten, die gehörte noch "Opa".
Der Fotohändler hat uns da rasch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Andererseits muss man schon darauf achten, noch ein wenig zu verdienen. Und genau da sehe ich ein Problem - durch die Geiz ist Geil Kultur meinen viele, dass ein faires Angebot noch immer zu teuer ist und wollen alles geschenkt haben. Das sehe ich dann auch nicht ein.

LeganFuh
02
17.3.2011, 13:05
eBay

ist händlerorientiert, hat mittlerweile schlechte Preise, Verkaufs- und Versandbedingungen sind teil dreist und der Service ist langsam, wenig und lösungsorientiert. Außerdem herscht eine Bewertungsheuchelei, die jedes Authentizitär vollständig untergräbt. Der Ehemalige Schnäppchenmarkt hat jeden Flair verloren. Ich wüsste nicht, warum man hier noch was (ver)kaufen sollte.

Ich bin der Meinung...
00
26.3.2011, 17:06
Sehe ich auch so

vor allem in puncto verkaufen.

TRex30M
00
17.3.2011, 09:26

Verkauft man bei Ebay Privat, kann man ohnehin nicht mehr von Auktionen sprechen.
Das ist eher ein Warten, bis der Verkäufer es um 1€ verschenkt, sofern er die Auktion nicht vorher beendet.
Hier würde ich mir die Holländische Auktion wünschen, wo es runterzählt bis zu einem voreinstellbaren Mindestpreis.
Und will man als Privatperson kaufen, kann man nur noch selten ein Schnäppchen machen, denn neue Produkte sind meistens teurer als wenn ich sie bei einem lokalen Händler kaufe.
Die Händler verlangen auch unverschämte Versandgebühren.
Ebay verlangt ebenfalls unverschämte Gebühren.

Ich bin der Meinung...
00
26.3.2011, 07:38
Die EBAY Werbung

hat ja Schnäppchen versprochen durch bieten zum Schluss einer Auktion.

Und so läuft es heute auch.

Wenn Sie etwas verkaufen - sagen wir im Wert von 100 Euro - steht es 30 min vor Ende bei 1 Euro. Wenn alles gut geht, kriegen Sie am Ende vielleicht 70-80 Euro.

Wenn irgendwelche "Beobachter" grad nicht vorm PC sitzen oder technische Probleme das Bieten erschweren, verkaufen Sie das Teil für wenige Euro.

(Ich hatte zuletzt so ein Teil sogar für 1(!) Euro ersteigert. Worauf ich beschlossen habe NIE wieder etwas via EBAY zu verschenke - ähm - verkaufen.

Denn anzüglich Gebühren ist es oft billiger die Sachen zum Müll zu geben.

Franz Josef Lolinger
02
17.3.2011, 00:29

Ich verkaufe lieber auf Hood, da ist das Einstellen kostenlos, praktisch, wenn man das Zeug nicht los wird...

Klink
01
16.3.2011, 17:42

Ebay wird immer uninteressanter für Käufer, die Zeit wo man ein Schnäppchen machen konnte sind schon lange vorbei.

Hauptsache dagegen
00
16.3.2011, 15:52

In Kombination mit PayPal immer noch ein Albtraum.

Ich bin der Meinung...
00
25.3.2011, 22:55
Paypal ist doch dieser tolle Gaunerschutz

Musste erst unlängt zur Polizei weil irgendso wein Idiot die Registrierungsnummer für ein eingeschriebenes leeres(!) Kuvert als "Beweis" für seine Warenrücksendung nach beantragem Käuferschutz missbraucht hat.

Dank polizeilicher Anzeige hat aber EBAY dem Gauner keine Kohle rückerstattet.

Wiesel1982x
02
16.3.2011, 15:09

Bin gespannt wann endlich mal wieder etwas für Privatkunden gemacht wird. Ebay ist um etliches uninteressanter geworden.

neeeed
01
16.3.2011, 15:51

genau
frühe habe ich gerne sachen auf ebay zum verkauf gestellt - letztens hatte ich aber für ein 100 EUR produkt (handy) 15 EURO kosten - da habe ich mir schon gedacht dass ich in zukunft nur das dort reinstellen werde was ich über meine freunde (z.b. auf facebook veröffentlichen/verkaufen) nicht verkaufen kann, das ist aber eh selten der fall
übrigens, für diesen preis liefern sie auch einen sehr schlechten service
willhaben.at muss ich auch mal ausprobieren

TRex30M
01
17.3.2011, 09:28

Dem schlechten Service kann ich nur zustimmen.
Es ist noch nicht mal Möglich ein normales Email, an den Kundendienst zu schicken.
Lediglich so ein mickriges Kontaktformular, mit 160 Zeichen, steht zur Verfügung - der blanke Hohn für Kunden.

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