Frank Gibeau sieht starke Anzeichen für einen baldigen Nachfolger - Bessere Hardware allein werde nicht reichen
Vor ein, zwei Jahren war Nintendos Spielkonsole Wii noch der Renner im Unterhaltungselektronikmarkt, mittlerweile verkauft sich die Wii pro Monat schlechter als die Konkurrenzprodukte Xbox 360 und PlayStation 3. EA Games-Präsident Frank Gibeau sieht den Grund für die abflachende Nachfrage in der veralteten Technik der Konsole. Für Gibeau ist ein klarer Trend in Richtung HD-Konsolen zu verzeichnen. "Alte Plattformen wie die PS2 und die Wii sind signifikant abgefallen", so der Manager.
Nachfolger in Sicht
Gleichzeitig rechnet Gibeau damit, dass Nintendo dies bereits erkannt hat und bald nachlegen wird. "Sie verstehen die Dynamik und die Tatsache, dass HD-Konsolen ein boomender Teil des Geschäfts sind. (...) Sie werden sich etwas ausdenken. Sie werden zurückkommen." Damit bekräftigt der EA-Manager die aktuellen Gerüchte rund um eine baldige Vorstellung eines Wii-Nachfolgers. Branchenexperten rechnen mit einer Vorstellung zur kommenden Spielemesse E3 im Juni.
Bessere Hardware allein werde nicht reichen
Eine einfache Hardware-Revision allein würde allerdings nicht reichen, um das Geschäft zu beleben. Wenn man sich ansehe, mit welchen Plattformen Spielestudios derzeit am meisten Gewinn machen, schneiden Nintendos Konsolen im Vergleich zu HD-Konsolen, Free-to-play-Konzepten oder Handys und Tablets schlecht ab. "Sie können ein gewisses Erfolgslevel mit ihren eigenen Werken erreichen", so Gibeau. Doch ohne einem profitablem Ökosystem für Entwickler würde man es künftig schwer haben, sich durchzusetzen. (zw)
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