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Sollen in öffentlichen Bildungseinrichtungen Kreuze hängen?
Schulinspektor bestätigt abgehängte Kreuze an Wiener Schule - Juristen sehen Lücken im Gesetz
Initiative Religion ist Privatsache: Ethik als Ersatzpflichtgegenstand für Religion "weder gesellschaftlich noch politisch legitimiert und verfassungsrechtlich bedenklich"
Eine Wiener Mutter erreichte die Entfernung des Kreuzes aus dem Klassenzimmer: "Staat und Kirche müssen getrennt sein"
Bischofskonferenz produzierte angesichts des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien" Broschüre
Weniger als 50 Prozent der Schüler "als Christen gemeldet" - Mutter setzte sich durch
"Es wird keine weltanschauliche Neutralität vorgespiegelt, die es nicht gibt"
Philosoph Konrad Paul Liessmann über das gute Leben und den rechten Glauben, weltliche Gesetze und göttliche Offenbarung
Auch Katholische Aktion für Vorschlag der ÖVP
Manfred Zimmermann, zentral am Pflicht-Ethikunterricht in Berlin beteiligt, über Werteunterricht und kirchlichen Widerstand
Kurz legt Positionspapier vor - Ethik als Ersatzprogramm für Schüler, die Religionsstunden nicht besuchen
Hat der Himmel ein Ende? Muss ich meine Bonbons teilen? Warum gibt es böse Leute? Philosophin Barbara Brüning über Philosophieren mit Kindern, Ethik in multikonfessionellen Zeiten und Moralentwicklungshilfe in der Schule
Unterricht durch eigene Ethik-Lehrer - Neues Fach soll Themen wie Philosophie, Menschenrechte und Wissen über Religionen vereinen
Als Alternative zum Religionsunterricht würde Ethik 45 Millionen Euro kosten, heißt es in einem Bericht aus dem Unterrichtsministerium
Kirche schlägt Ethikunterricht als Alternative zum Religionsunterricht vor - Initiative "Religion ist Privatsache" dagegen
Zusätzliches Pflichtfach verursache zusätzliche Kosten
Ministerin: Kein Entweder-oder mit Religionsunterricht - ÖVP sieht Ethik- als Ersatz für Religionsstunden
Verstößt laut Verfassungsgericht nicht gegen die Religionsfreiheit
Das kann auch gut gemeint sein - aber es bewirkt das Gegenteil. Disput ist Demokratie - Von Petra Stuiber
Seit 1997 wird Ethik als Schulversuch in der Oberstufe unterrichtet - Für die Schulen ist dies eine teure Entscheidung, tragen sie die Kosten doch selbst
wie weit die veröffentlichte Meinung der Poster der Mehrheitsmeinung der Österreicher widerspricht, er wäre hiermit erbracht:
http://derstandard.at/129782145... in-Schulen
Wenn ein paar wenige mit 15 Niks zu ihrem persönlichen "Kreuzzug" gegen die Kirche antreten, kann eben ein sehr verzerrtes Meinungsbild entstehen.
Warum überhaupt darüber diskutieren müssen? Ich versteh nicht, was ein "moderner" (...) Staat mit einem Konkordat anfängt, in dem er sich dazu verplichtet, eine Religionsgemeinschaft zu bevorzugen. Liest man den Vertrag von 1933 mit all den Änderungen von 1960 bis 1969 nach (www.verfassungen.de/at/konkordat33), wird einem aufgeklärten Menschen schlecht und man muss die Politiker dazu aufrufen, endlich Religionsfreiheit zu ermöglichen!!!
Nein, denn ein säkulärerer Staat, der es mit der Religionsfreiheit ernst meint, muss selbst frei von Religion sein und darf schon gar nicht einseitige Präferenzen für eine bestimmte Religion zeigen, indem er Symbole ebendieser in öffentlichen staatlichen Einrichtungen anbringt. Auch wenn dies (noch) die Religion der Mehrheit ist.
Ich habe mit NEIN gestimmt, weil Religion Privatsache ist und Religionserziehung eine Sache der Eltern, wenn sie es wollen. Schulen entscheiden zu lassen heißt Schulinspektoren oder -direktoren entscheiden zu lassen und - wer weiß es nicht in diesem Land - damit daraus eine politische Entscheidung herbei zu führen. Der Katholizismus wird es aushalten, zumal er Toleranz auf seine Fahnen heftet.
Wie etwa:
* "Sollen wir die Rechnung für Zocker bezahlen?"
* "Soll es eine Volksabstimmung bez. "Rettungsschirme" geben?"
* "Sehen Sie ein, dass es kein Geld für Bildung, Sicherheit, Soziales, usw wohl aber für Rettungschirme gibt?"
Dieses Katholikenbashing ist das neue Opium des Volkes...
Wenn das Kreuz wegkommt soll jeder kirchliche feiertag wegkommen und dann schaun wir mal, was der tourismus dazu sagt! Nein Ehrlich, wer von Ihnen, die da Nein gestimmt haben, geht denn zu christi himmelfahrt in die Kirche bzw weiß überhaupt, dass der feiertag so heißt. Da sollten wir dann lieber keinen kirchlichen feiertag mehr haben, dafür 10 freie Urlaubstage mehr im Jahr, dann gleicht sich das wieder aus.
10 urlaubstage mehr wäre zu simpel. feiertage haben auch eine soziale funktion.
führen wir doch einen tag der demokratie ein, einen tag der pressefreiheit, einen tag der solidarität! da würden mir viele möglichkeiten einfallen, die deutlich sinnvoller wären als irgendwelche marienfeiertage, von denen ohnehin niemand mehr weiß, was sie bedeuten.
Warum denn so kleinlich, niemand wird durch das Kreuz zu irgendetwas gezwungen?! Und wo hört die Diskussion eigentlich auf? Wir haben das Rote Kreuz, wir haben Gipfelkreuze, wir sagen 'Gott sei Dank', auch diejenigen, die nicht daran glauben. Meine Freundin ist völlig ungläubig und hört gregorianischen Choral, Schubert - Messen und Requien, einfach weil ihr die Musik gefällt. Ich als Christ zähle umgekehrt die Gruppe Bad Religion zu meinen Lieblingsbands. Und wer wirklich tolerant ist, so wie ich dieses Wort verstehe, der wird Marterln, Messen im Fernsehen etc. auch weiterhin akzeptieren, also an alle säkularen Fanatiker: ganz ruuuhiiiig!!
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