"Sie wissen einfach nicht, was sie tun sollen"

15. März 2011, 18:41
  • Japanologe Sepp Linhart: "Wenn man in Panik ausbräche, würde man das Gesicht verlieren."
    foto: privat

    Japanologe Sepp Linhart: "Wenn man in Panik ausbräche, würde man das Gesicht verlieren."

Was die stoische Haltung der Japaner ausmacht und was die Gesellschaft damit zu tun hat, weiß Sepp Linhart

STANDARD: Nach Mitleidsbekundungen und Hilfestellungen aus aller Welt hat sich der japanische Kaiser, Tenno Akihito, noch immer nicht zu Wort gemeldet. Warum?

Linhart: Das ist eine delikate Geschichte. Zum einen ist die politische Rolle des Tenno auf die Funktion als "Symbol des Staates und der Einheit des Volkes" beschränkt. Er nimmt zu aktuellen Ereignissen selten Stellung. Man könnte ihm vorwerfen, dass er sich eine Rolle anmaßt, die ihm nicht zusteht. Zum anderen haben Sie ja mitbekommen, dass alle Behörden bemüht sind, jegliche Panikmache zu vermeiden. Wenn aber der Tenno vor das Volk tritt, wäre das eine Art Panikmache.

STANDARD: Das Verhalten der Japaner im Zuge dieser Katastrophe wird im Westen mit Verwunderung aufgenommen. Viele schreiben das stoische Verhalten der japanischen Mentalität zu. Wie sehen Sie das?

Linhart: Diese asiatische Fatalität gibt es in Japan nicht. Ich glaube, sie wissen einfach nicht, was sie tun sollen. Japan ist eine Insel. Es bleibt den Japanern nicht viel anderes übrig, als dortzubleiben. Wo sollen sie denn auch hin? Der restliche Teil Japans ist auch nicht erdbebensicher, und AKWs sind auch über das ganze Land verteilt. Vor kurzem wurde die Frage aufgeworfen, ob man Tokio evakuieren solle. Das ist doch Blödsinn! Man kann nicht Millionen Menschen evakuieren.

STANDARD: Warum aber bricht keine Panik aus?

Linhart: Das ist eine hervorragende Charaktereigenschaft der Japaner, dass sie nicht in Panik ausbrechen und Ordnung beibehalten, dass sie diszipliniert sind und sich etwa vor den Geschäften anstellen. Japan ist eine 2000 Jahre alte Zivilisation, wo sehr viele Menschen auf sehr engem Platz zusammenwohnen und die Weisen des Zusammenlebens elaboriert sind.

STANDARD: Hat diese Haltung religiöse Hintergründe?

Linhart: Das glaube ich nicht. Es gibt in Japan den Shintoismus und den Buddhismus. Wobei Shinto eine sehr lebensbejahende Religion ist, die im Alltag auch eine Rolle spielt. Der Buddhismus tut das nicht. Der Zenbuddhismus ist eine Religion, in der das Stoische, also das Ertragen, eine große Rolle einnimmt - aber wer ist schon Buddhist? Die Japaner sind ein sehr weltliches Volk.

STANDARD: Was ist es dann?

Linhart: Es ist die Gesellschaft an sich, die eine sehr große Rolle spielt. Die anderen sind wichtig. Wenn man in Panik ausbräche, würde das vor den anderen schlecht aussehen. Man würde das Gesicht verlieren. Der Historiker Aida Yuji sagte einmal, dass das Einzige, was in Japan ein Gewissen hervorbringt, die Gesellschaft selbst ist. Es ist also nicht die Religion, die diese Haltung ausmacht, es ist die Bedeutung des anderen in der Gesellschaft.

STANDARD: Wie kann ein Land, auf das zwei Atombomben geworfen worden sind, die Gefahren einer nuklearen Energieversorgung dermaßen ausblenden?

Linhart: Japan wurde im Zweiten Weltkrieg durch die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki sehr gedemütigt. Nach dem Koreakrieg ging es dann wieder aufwärts, und man hat gesehen, dass Japan in der wirtschaftlichen Entwicklung zu ungeheuren Leistungen fähig ist. Man hat auf diesem Weg versucht, den Westen zu überholen. Und dazu braucht man Energie. Nun hat Japan zwar reichlich Kohlevorkommen - das ist aber eine schmutzige Energie, und Erdöl war zudem billiger. Als ich 1967 zum ersten Mal in Japan war, wurde uns voller Stolz ein Atomkraftwerk in Tokaimura, unweit von Fukushima, präsentiert. In der Folge wurde dieser Bereich kontinuierlich ausgebaut, und man hat dabei die Risiken unterschätzt, wie man jetzt sieht. Es ist aber auch lange Zeit gutgegangen. Das war damals, in den 1960er-Jahren, eine Grundsatzentscheidung, die getroffen worden ist.

STANDARD: Gab es keine Anti-Atom-Bewegung in Japan?

Linhart:: Doch, die gab es. Sie entwickelte sich aus der Studentenbewegung 1968/69 und hatte auch aufgrund von Hiroshima und Nagasaki Anhänger. Das war aber immer eine kleine Strömung. Hätte es, so wie in Österreich bei Zwentendorf, eine Volksabstimmung in Japan gegeben, wäre sie sicher zugunsten der Atomenergie ausgegangen. Im Falle Hiroshima und Nagasaki hat man die zerstörerische Kraft gesehen, und diese Kraft wollte man im Positiven nutzen, das Beste daraus machen.

STANDARD: Nach großen Katastrophen treten oft die Yakuza, die japanische Mafia, in Erscheinung. So wie nach dem Erdbeben in Kobe 1995, wo sie Decken und Reis verteilten. Ist davon auch jetzt auszugehen? Warum machen die Yakuza das überhaupt?

Linhart: Die Yakuza sind als Gesellschaften organisiert, sie treten als Firmen auf. Seit einigen Jahren gibt es eine starke Anti-Yakuza-Bewegung in manchen Geschäftsvierteln. Viele wollen nicht, dass sich die Yakuza in ihren Vierteln ansiedeln. Die Yakuza benützen solche Katastrophen für PR-Aktivitäten, um zu zeigen, dass man sich vor ihnen nicht fürchten muss. Sie agieren aber hauptsächlich in Großstädten. Wenn sich die Lage etwa in Tokio verschlechtert, könnten sie durchaus wieder in Erscheinung treten.

STANDARD: Wird diese Katastrophe Auswirkungen auf die japanische Energiepolitik haben?

Linhart: Ich glaube nicht, dass Japan aus der Atomwirtschaft aussteigen wird, weil man damit die industriellen Aktivitäten einstellen müsste. Ganz sicher wird man verstärkt Augenmerk auf die Sicherheit legen, was AKWs und den Schutz vor Tsunamis betrifft. Aber eine Änderung der Politik kann ich mir nicht vorstellen. (Heidi Aichinger/DER STANDARD-Printausgabe, 16.3.2011)

SEPP LINHART (Jg. 1944) studierte Japanologie, Soziologie und Völkerkunde an der Universität Wien. 1978 wurde er dort Vorstand des Instituts für Japanologie. Seit 2001 steht er dem Institut für Ostasienwissenschaften vor.

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"Die üblichen Substanzen, die Verwendung finden" ist allerdings ein grundlegendes Missverständnis.

Bei Kernreaktionen entsteht eine breite Palette an radioaktiven Materialien mit sehr unterschiedlichen Halbwertzeiten. Viele davon, die besonders agressiv strahlen haben nur sehr kurze Halbwertszeiten (und viele von diesen Substanzen gibt es in neuen Brennstäben noch gar nicht, sie entstehen erst beim Spaltungsprozess). Deshalb kingt die extrem hohe Radioaktivität erst einmal relativ rasch ab, was bleibt, ist dann die immer noch sehr hohe Aktivität der langlebigeren Elemente.

"...die Japaner sind ein sehr weltliches Volk"

Es ist tatsächlich erstaunlich, wie ein Volk in wenigen Jahrzehnten eine Kultur von grandioser Tiefe gegen Computerchips, Unterhaltungsmatsch und Burnout eingetauscht hat.
Es bleibt zu hoffen, dass die Japaner die derzeitige Krisis zu einem konstruktiven Umdenken nutzen können.

Nicht alles was siehen ist Japan.

Man muss schon hier Leben um es zu verstehen.

Weder noch

Diese Tiefe hatten sie früher nicht (siehe das Posting von georg furtner1) und heute ebensowenig. Eine Gesellschaft, in der nur Produzieren, Konsumieren, Anpassung, Disziplin und die Angst vor der Missachtung durch das Kollektiv zählt, halte ich schlichtweg für die Hölle.

dort ist es aber ganz anders, als Sie sich das vorstellen, wir haben hier ein gänzlich falsches Bild von Japan anerzogen bekommen, die Alltagskultur hat in Japan ihre höchste Entfaltung gefunden, und dem beizuwohnen ist sehr beeindruckend, die Menschen sind lebensbejahend, es gibt sogar so etwas wie eine leichte Freizügigkeit, jedenfalls durchaus eine Heiterkeit, und es ist auch außerhalb der wunderbaren Metropole Tokyo ein in seiner Vielfältigkeit wunderschönes Land.

Sehe ich ähnlich

In Japan hat man schon vor den echten Robotern
gewissermaßen
fleischliche Roboter gehabt

durch jene spezielle Kultur, welche auf Konditionierung beruht

Sie waren noch nie in Japan, oder?

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht. Nur, im Moment hat diese Lebenseinstellung der Japaner nur Vorteile. Ich trau mich nicht nachzudenken was bei uns in Europa los wäre.

Kultur grandioser tiefe ...

... Da ist mir das Japan von heute lieber, überhaupt wenn ich an die tiefe vor 70 bis 80 Jahren denke.

Auf der Flucht vor der panikmachenden deutschen Pressen bin ich bei Ihnen gelandet und möchte mich für diesen sachlichen Artikel bedanken. Auch der Artikel von Regina Philipp, "Die Menschen sind nicht zum Tode verurteilt" hebt sich wohltuend von dem ab, was zur Zeit sonst zu den schrecklichen Geshehnissen in Japan zu lesen ist.

Hätten wir einen haufen Atomkraftwerke in Österreich herumstehen, wäre bei uns auch Panik.

nicht in aber um herum

haben wir eh

nur sinds nicht die unsrigen..

Möglich, dass es bei uns ein paar sachliche Artikel gibt. Aber im Großen und Ganzen ist die Berichterstattung auch nicht besser. Ich bin noch immer auf der Suche nach einem Medium das sachlich informiert.

Ich fürchte, die sachliche Information lässt sich schwer verkaufen = nicht rentabel :(

"aber wer ist schon Buddhist?"

1. Ich kann diese Aussage überhaupt nicht nachvollziehen. Mehr als 2/3 der Menschen in Japan sind Buddhisten. Selbst wenn viele keine praktizierenden Buddhisten sind, wären das viele Millionen.
2. Ausgerechnet der Zen-Buddhismus, in dem die Meditation eine zentrale Rolle spielt, soll kein Mitgrund für das stoische Verhalten der Japaner sein?
3. Ja, die Japaner sind ein sehr weltliches Volk. Aber ich kenne keine weltlichere Religion als den Zen-Buddhismus ;)

"Selbst wenn viele keine praktizierenden Buddhisten sind, [...]"

Genau das ist der Punkt. In Japan wird Religion viel liberaler behandelt als bei uns. Auch wenn 2/3 der Japaner "Ja" antworten, wenn man sie fragt, ob sie sich dem Buddhismus zuordnen würden, so wird nur ein ganz geringer Teil davon auch wirklich praktizieren.
Auch wenn das jetzt nach "Papier-Katholiken" hierzulande klingt, so besteht der Unterschied darin, dass ein großer Teil dieser 2/3 sich gleichzeitig auch dem Shinto zuordnen würden und diese Praktik gesellschaftlich "normal" ist. Das ist in einem Land mit schriftlich festgehaltenen religiösen Bekenntnissen fast undenkbar. Das heißt aber auch nicht, dass Japaner jetzt doppelt religiös wären. Im Gegenteil, sie steigern sich einfach nicht rein und nehmen sich nur, was sie brauchen.

Als ich in Japan die Tempel besuchte, hat mich am meisten beeindruckt, dass in den meisten shintoistischen Tempeln ein kleiner Teil für die Buddhisten reserviert ist und umgekehrt. Übersetzt auf Österreich wäre das ungefähr so, als ob in den Moscheen auch ein kleiner christlicher Altar stünde, und in den Kirchen ein kleiner Gebetsraum für Muslime.

Eine Hilfestellung:

1) Wenige Japaner würden sich als Buddhist oder Shintoist bezeichnen - in Japan ist es mehr die Auffassung der Brauchtumspflege als wirklich der einer Religion.

2) Tatsächlich ist Zen in Japan nicht weit verbreitet, sondern war nur eine Modeerscheinung im frühen und mittleren 20. Jhdt.

ganz so ganz man das nun auch nicht sagen, schließlich hat der Zen-Buddhismus in Japan schon eine weit zurückreichende Geschichte, wovon ja auch die Tempel und Steingärten in Kyoto wie z. B. der berühmteste, Ryoan-ji, zeugen.

Von dieser Ruhe könnte sich die österreichische Medienlandschft was abschauen. Warten was passiert, bevor man den Supergau an die Wand malt! Was kann man denn sonst tun? Warten und hoffen, dass die Leute in Fukushima die Sache weiterhin so halbwegs im Griff behalten. Gottseidank sind die nicht in Panik geflüchtet! Hoffentlich lesen sie in ihren (vermutlich kurzen) Arbeitspausen keine deutschsprachigen Medien!

Ausgezeichnetes Interview!

Gute Fragen und einsichtsvolle Antworten.

jaja, die Bibel

Der Titel des Interviews sollte besser lauten: "Denn sie wissen nicht, was sie tun". Gerade heute bekam ich ein Mail von einer in Japan verheirateten Europäerin, die nach wie vor der Meinung ist, Japan könne ohne Atomkraft nicht auskommen. Weil ja jeder eine Klimaanlage braucht und ein Auto pro Person. Ja ist solchen Leuten denn noch zu helfen?

meinen Sie, dass jetzt der richtige zeitpunkt ist

um Menschen zu bekehren?

ja

wann denn sonst sollen wir umkehren? wann denn sonst sollten wir alle begreifen, dass autofahren (nicht nur toyota), einwegflaschen kaufen, karibik-fliegen, venedig-spritztour, etc. genau so schlimm sind und zum desaster beitragen? nur weil es unsere politiker nicht kapieren wollen oder mit den lobbys verschiedener spielarten unter einer decke stecken?
ich jedenfalls halte unsere welt zu schön, um sie aufzugeben. obwohl ich das glück hatte, die ersten 57 jahre unter bedingungen zu erleben, die mich noch erahnen lassen, wie schön es einmal gewesen sein muss, als noch nicht alles zubetoniert war...

Danke für diesen informativen Beitrag.

- Eine Seltenheit in diesen Tagen !

Acht Millionen Menschen?

Im Großraum Tokio leben knapp 35 Millionen Menschen, auf ein paar Kilometer mehr oder weniger kommt es da wohl nicht an. Das sollte der Herr Professor wissen.

Der Herr Professor weiss das ja auch sicherlich.
Aber er braucht gar nicht die 35 Millionen in seiner Argumentation, es reichen schon die 8 Millionen als Zahl, um auszuführen, dass eine Evakuierung nicht möglich ist.

Damit haben Sie wohl recht. Und das leuchtet mir ein. Im Gegensatz zu anderen Posts als Reaktion auf meines. ;-)

Tokio selbst hat ungefähr 8,8 Millionen Einwohner.
~36 Millionen leben im Großraum Tokio.

Nichts anderes hat Wrooms geschrieben.

Vielleicht hättest du das Interview genauer lesen sollen..

..denn dann wäre dir aufgefallen, dass er nicht davon gesprochen hat, dass Tôkyô 8 Millionen Einwohner hat, sondern dass es logistisch gesehen nicht möglich ist, mehr als 8 Millionen Menschen auf einmal zu evakuieren. Und demzufolge wird es für Tôkyô unmöglich sein, da, wie du ja schon so nett darauf hingewiesen hast, in dieser Stadt 35 Millionen leben.

Mah bitte, warum soll man nur 8 Millionen evakuieren? Was ist mit dem Rest?

Nein, ich denke nicht, dass er das so gemeint hat. Warum sollte man nur acht Millionen Menschen evakuieren können? Er hat von der Stadt Tokio und nicht vom Ballungsraum gesprochen.

Und das ist Unsinn.

Die Stadt Tokyo existiert gar nicht (mehr). Die 23 Bezirke sind heutzutage rechtlich gesehen eigene Städte ("Sonderbezirke" auf Japanisch).

Er sprach nun mal von Tokyo, genauer gesagt den 23 "Bezirken", die früher die Stadt Tokyo bildeten. Die meisten Bewohner anderswo im Ballungsraum leben in den Präfekturen Saitama und Kanagawa.

Und? Die müssen net evakuiert werden? Es ist unsinnig, hier nur die Bewohner von Tokio zu benennen und nicht die des Ballungsraums, ich bleibe dabei.

...

"Sie wissen einfach nicht, was sie tun sollen" ... so eine blöde Meldung. Egal, wo auf der Welt ein Atommeiler in die Luft gegangen wäre. Dat würden die Leute genausowenig wissen, was sie tun sollen. Noch weniger als die Japaner (meine Achtung vor diesem Volk in dieser Situation). Sollen sie schreiend im Kreis laufen?

die insellage

ist schon ein zusätzlicher faktor

Bitte nicht meinem Professor ans Bein pinkeln!

Im Gegensatz zu manch anderer Fakultät haben wir auf der Japanologie absolut kompetente Professoren, die auch wissen, was sie sagen - siehe dieses Interview.

Ich habe mehr als genug Stunden mit Prof. Linhart verbracht, um seine Person beurteilen zu können, von seinem Fachwissen ganz zu schweigen.

Der typische "Ich weiß alles besser"-Standardposter sollte also bitte an dieser Stelle den Mund halten - das ist auch der Grund für ihre roten Striche.

a) Wie viele Postings von mir kennen Sie, um beurteilen zu können, zu welchem Typ Poster ich gehöre?
b) Ich behaupte in meinem Posting nicht, dass ich etwas besser weiß.

@rote Stricherl: Als ob ihr wissen würdet, was in so einer Situation tun wäre!
Ich habe keine Ahnung wie ich reagieren würde.

Ja, und der Professor hat nur darauf hingewiesen, dass die Japaner (genau so wie alle anderen Nationen wahrscheinlich auch) in so einer Lage eben nicht wissen, was sie tun sollen.
Deine Kritik ist nicht sehr nachvollziehbar.

Zitat: "genau so wie alle anderen Nationen wahrscheinlich auch": darauf wird eben nicht hingewiesen. Ich revidiere mein Posting zum Teil. Die der Antwort vorangegangene Frage nach dem "stoischen Verhalten" läßt nicht viel Spielraum - wobei ich bei der Meinung bleibe, dass wahrscheinlich jeder in dieser Situation ähnlich re-/agieren würde

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