EU-Arbeitsmarkt

Wege aus der Jobkrise, mit oder ohne Flexicurity

Martin Putschögl, 17. März 2011, 06:59
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    Arbeiter auf dem Rückzug: Die EU strebt ein wissens- und innovationsbasiertes Wachstum an.

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    Wirtschafts-Nobelpreisträger Christopher A. Pissarides (li.) und EU-Sozialkommissar Laszlo Andor.

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    "Zu alt für den Job?", "Neue Kompetenzen erwerben?" - Die "optimale Nutzung des Potenzials älterer Arbeitnehmer" sieht die EU-Kommission als eine Grundvoraussetzung für die Förderung von Wachstum und Beschäftigung an.

Die EU-Kommission will der Gefahr des "jobless growth" gegensteuern und erarbeitet in ihren "2020"-Zielen verbindliche Ziele für die Mitgliedsländer

Die Arbeitslosigkeit in der EU ist hoch. Es bestehen aber mitunter riesige Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern, und die eingeschlagenen Wege aus der Krise in den einzelnen Ländern führten bisher ebenfalls in verschiedene Richtungen. Das wurde bei einer Konferenz in der vergangenen Woche in Brüssel deutlich, wo auf Einladung von Sozialkommissar Laszlo Andor über "neue Jobs und Qualifikationen" für die EU-Bürger debattiert wurde.

Semester als Prozess

Andor, dessen Heimatland Ungarn derzeit auch den EU-Ratsvorsitz inne hat, will nun Nägel mit Köpfen machen: Die Kommission initiierte deshalb mit dem so genannten "Europäischen Semester" (siehe "Wissen") einen Diskussionsprozess, der in Abstimmung mit Rat, Parlament und Mitgliedsstaaten zu verbindlichen Zielen in den einzelnen Ländern führen soll.

Für die Konferenz, an der Arbeitsmarktexperten aus der gesamten EU teilnahmen, konnte der Sozialkommissar mit dem "aktuellen" Wirtschafts-Nobelpreisträger Christopher A. Pissarides eine anerkannte Koryphäe als Input-Geber gewinnen. Der zypriotisch-britische Ökonom sollte dabei helfen, die Leitlinien zu skizzieren, wie die Union eines ihrer fünf wichtigsten "2020"-Ziele erreichen kann: Bis dahin sollen nämlich 75 Prozent der 20- bis 64-jährigen Europäer in Beschäftigung stehen. Derzeit sind es 69 Prozent, Tendenz bis vor kurzem noch sinkend, Anfang März konnte die Abwärtsbewegung gestoppt werden. 23 Millionen EU-Bürger im erwerbsfähigen Alter sind aktuell ohne Arbeit; vor Ausbruch der jüngsten Wirtschaftskrise Mitte 2008 waren es "nur" 16 Millionen.

"Natürlichen Satz an Arbeitslosen akzeptieren"

Gleichzeitig gibt es vier Millionen offene Stellen. Pissarides, der 2010 den Nobelpreis (gemeinsam mit Peter Diamond und Dale Mortensen) für seine Forschungen zu Gesetzmäßigkeiten der Arbeitsmarkt-Regulierung verliehen bekam, wies in seinen Statements mehrfach darauf hin, dass man einen gewissen "natürlichen Satz" an Arbeitslosigkeit einfach akzeptieren müsse. "Arbeitsmarktströme verändern sich immer wieder; manche Firmen sperren zu, andere auf, es ist ein sehr dynamischer Prozess." Diese sich ständig wandelnde Wirtschaft sei wichtig für das Wachstum, der Transformationsprozess dürfe aber nicht zu schnell gehen, damit sich die Firmen daran anpassen können, erklärte der Nobelpreisträger.

Andor stellte zu Beginn die Frage, ob das aktuelle Phänomen des "jobless growth", also des Wachstums ohne substanziellen Beschäftigungszuwachses, einfach nur die außerordentliche Schwere der Rezession nachvollziehe, oder ob es davon unabhängig noch mehr Anstrengungen bedarf, um die Beschäftigung wieder auf Vorkrisenniveau zu heben.

Ein Thema war etwa die höhere Mobilität. "Die Menschen sind durchaus bereit, umzuziehen, wenn sie Anreize dafür bekommen", sagte Pissarides. Andor pflichtete bei, schränkte aber gleichzeitig ein: "Die Menschen sollten nach einiger Zeit zurückkehren, weil sonst der Aderlass an Arbeitskräften zu groß wird."

Ein anderes Schlagwort geistert schon seit mehreren Jahren durch diverse Diskussionen und könnte nun nach Ansicht mehrerer Experten der Ausweg aus der Job-Malaise sein: die so genannte "Flexicurity", ein "Kofferwort" aus "flexibility" und "security". Mehr Sicherheit für die Arbeitnehmer, wenn sie bereit sind, flexibleren Arbeitsformen zuzustimmen, so lässt es sich kurz umschreiben. Als "best-practice"- Modellfall diente vielen Dänemark: Hier gibt es einen sehr lockeren Kündigungsschutz, dafür eine sehr hohe Absicherung im Fall der Arbeitslosigkeit. (Details dazu siehe etwa hier.)

Allerdings hat sich auch in Dänemark die Arbeitslosigkeit von 2007 auf 2010 (von niedrigem Niveau ausgehend) nahezu verdoppelt und lag Anfang März 2011 bei 7,8 Prozent. Kaum gestiegen ist sie in diesem Zeitraum in Österreich - die Alpenrepublik wurde aus diesem Grund auch des öfteren als Vorbild genannt.

"Interne Flexibilität"

Die meisten Diskussionen drehten sich bei der Konferenz aber um das "Schwergewicht" Deutschland. Jörg Hofmann von der IG Metall Baden-Württemberg pries die Methoden, mit denen Deutschland durch die Krise kam und im Gegensatz zu allen anderen Ländern sogar weniger Arbeitslose hat als vor der Krise: Mit Hilfe von antizyklischer Politik ("Abwrackprämie"), vor allem aber durch die an den Tag gelegte "interne Flexibilität" der Unternehmen, hauptsächlich in Form von Kurzarbeit und dem Abbau von Überstunden, sei es gelungen, die Produktivität kurzfristig um 20 Prozent zu senken. "Als die Krise vorbei war, waren die Arbeitskräfte gleich wieder verfügbar." Durch ganz ähnliche Maßnahmen blieb bekanntlich auch in Österreich die Arbeitslosigkeit niedrig.

"Flexicurity ja - aber Vorrang für interne Flexibilität", postulierte Hofmann also, dessen Heimatland auf der EU-Konferenz aber auch (altbekannte) Kritik einstecken musste: Die Zurückhaltung bei der Lohnpolitik in Deutschland, die das Land letztlich zum Export-Europameister machte, habe eine "asymmetrische Situation" bei der Lohnpolitik innerhalb der EU hervorgerufen.

Jugend ohne Arbeit

Ein besonders gravierendes Problem ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit. In fünf EU-Ländern - Spanien, Litauen, Lettland, Slowakei und Ungarn - liegt sie über der 30-Prozent-Marke. Allerdings war sie auch vor der Krise bereits sehr hoch, darauf wies Maria Jepsen vom European Trade Union Institute in Brüssel hin. Und es gebe auch ein krasses Ungleichgewicht zwischen gut und schlecht Ausgebildeten: Letztere seien die Hauptbetroffenen der Krise; in Spanien verloren 37 Prozent der Bauarbeiter ihre Jobs, in Irland sogar 75 Prozent. Bei gut Ausgebildeten habe es hingegen sogar Beschäftigungszuwächse gegeben.

Insbesondere was das strauchelnde Spanien mit einer Arbeitslosenquote von 20 Prozent betrifft, zeigten sich manche Experten skeptisch. "Deutschland hat nach der Krise der 1990er-Jahre zehn Jahre gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen. In Spanien könnte es sogar 20 Jahre dauern", sagte Daniel Gros, Direktor des Center for European Policy Studies in Brüssel. Juan J. Dolado, Universitätsprofessor aus Valencia, konnte der derzeitigen schwierigen Situation seines Landes aber auch Positives abgewinnen: Vor Ausbruch der Krise hätten viele Schulabgänger oder -abbrecher am Bau gearbeitet, diese würden nun aus Mangel an Alternativen teilweise ihre Ausbildung fortsetzen. Dennoch gibt es in Spanien eine Million unausgebildete Arbeitslose, ein enormes Problem für das südeuropäische Land.

Anhaltende Sektor-Verschiebung

Und die "Sektor-Verschiebung" am Arbeitsmarkt hält außerdem weiter an. Gefragt werden in Zukunft weiterhin gut ausgebildete "High Potentials" sein, Handwerker werden es schwer haben. Deswegen brauche es auch dann, wenn das Wachstum "von selbst" wieder Jobs schaffen sollte, Maßnahmen der Politik, um diesen Transitionsprozess zu unterstützen. Dieser sei nämlich nicht durch die Krise entstanden, sondern habe sich dadurch nur beschleunigt, erklärte Juan Menéndez-Valdés, Direktor der EU-Agentur "Eurofound" mit Sitz in Dublin.

"Die Probleme von Massenarbeitslosigkeit in bestimmten Sektoren kann Flexicurity nicht verhindern und schon gar nicht beseitigen", resümierte Daniel Gros. "Flexicurity ist gut in normalen Zeiten, aber schlecht in Krisenzeiten."

Strukturreformen für eine "intelligente" Konsolidierung seien nötig, und vor allem eben eine koordinierte EU-Wirtschaftspolitik, ist sich auch Andor sicher. Er will auch das Unternehmertum gefördert sehen.

Später in Pension gehen

Ein weiterer Punkt im diskutierten "Masterplan" der EU für mehr Beschäftigung ist die Anhebung des Pensionsantrittsalters. Darüber werde kaum gesprochen, klagte Dan Corry, Berater der britischen Regierung. Dabei werde der Anteil der EU-Bürger im erwerbsfähigen Alter an der Gesamtbevölkerung bis 2020 leicht, danach stärker zurückgehen.

Andor hatte im vergangenen Jahr mit der Forderung, dass die Europäer künftig bis 70 arbeiten sollten, für Aufregung gesorgt. Offiziell will er sich hier nun nicht mehr hinauslehnen; die demografischen Parameter in den Mitgliedsländern seien auch sehr unterschiedlich, deshalb sollte es Sache der Mitgliedsländer bleiben. Die Länder müssten aber die richtige Balance finden, Reformen angehen und umsetzen.

Dass es zu noch mehr Problemen in der Jugendarbeitslosigkeit kommen könnte, wenn Ältere länger im Job bleiben, verneinte Nobelpreisträger Pissarides. Diesbezüglich hätten sämtliche Studien bisher keinen Zusammenhang gezeigt.

Weiterer Fahrplan

Die Konferenz in Brüssel markierte eine noch frühe Phase in der Maßnahmenfindung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Den weiteren Fahrplan gibt das "Europäische Semester" vor: Beim Wirtschafts- und Sozialgipfel in zwei Wochen sollen Grundsätze beschlossen werden. Im Juni und Juli werden Leitlinien und Empfehlungen ausgearbeitet, die dann in den einzelnen Mitgliedsländern umgesetzt werden sollen. Schwachpunkt dabei: Sanktionen sind keine vorgesehen.

Dennoch bestehe ein klarer Unterschied zur gescheiterten "Lissabon-Strategie", erklärte Kommissar Andor: Die "Lissabon"-Ziele wurden nicht auf nationale Ziele heruntergebrochen und waren deshalb nicht von Erfolg gekrönt. Diesmal soll es anders sein. (Martin Putschögl, derStandard.at, 16.3.2011)

Wissen: "Europäisches Semester"

Die Koordination und Steuerung der Wirtschafts- und Finanzpolitik der EU-Staaten besteht aus mehreren parallel laufenden Prozessen. Das im Jänner erstmals gestartete "Europäische Semester" soll das schwer überschaubare System mit seinen vielen Zielen und Richtwerten ordnen. Es gibt einen Zeitrahmen für die erste Hälfte eines Jahres vor, in dem die Mitgliedstaaten gemeinsam mit der EU-Kommission und dem EU-Parlament eine Grundlage für ihre Staatshaushalte und wirtschaftspolitischen Pläne für das Folgejahr erarbeiten.

Ausgangspunkt des "Europäischen Semesters" ist der Jahreswachstumsbericht der EU-Kommission. Er gibt für die EU insgesamt oder für allgemein beschriebene Ländergruppen, also noch nicht länderspezifisch, Empfehlungen zu sämtlichen relevanten Politikbereichen ab - Haushaltskonsolidierung, Arbeitsmarkt und Sozialsysteme sowie Wachstumspolitik. Der Bericht wird von den verschiedenen Räten der Mitgliedstaaten (Finanzminister, Wirtschaftsminister, Arbeitsminister, Umweltminister) und dem Europäischen Parlament vor dem EU-Gipfel Ende März diskutiert. Die Staats- und Regierungschefs sollen die wichtigsten Ziele festlegen.

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20 Postings
also dann ...
00
17.3.2011, 17:35
naja ... die lösungen sind ganz einfach :

1. die durch produktivität freigesetzten menschen...
- und dafür gibt es genug b e d a r f -
können locker (auch durch neue aus(um)bildungsprogramme) in vielen dienstleistungsberufen (insbes. der öffentlichen versorgung von pflege bis hin zur bildung etc.) beschäftigt werden
2. NONA... muss es sodann zu einer arbeitszeitverkürzung bei v o l l e m lohnausgleich (eben weil die produktivität, die die menschen freisetzt genau von diesen auch produziert ... wird!)
kommen.

und dies konzeptiv umgesetzt - in 5 jahren z.b.

Mensch0815
04
17.3.2011, 15:06

Dass es zu noch mehr Problemen in der Jugendarbeitslosigkeit kommen könnte, wenn Ältere länger im Job bleiben, verneinte Nobelpreisträger Pissarides. Diesbezüglich hätten sämtliche Studien bisher keinen Zusammenhang gezeigt.... Also das ist der Gipfel? Wenn jemand in Pension geht, mit wem wird die Stelle dann nachbesetzt? Mit Gummibäumen? Warum stellen Firmen Lehrlinge ein, wenn nicht hauptsächlich als "nachfolgende" FacharbeiterInnen? Wo finden ausglernte, Maturanten, Studienabgänger einen Job? Nur dort, wo ein Unternehmen wächst und zusätzlich Leute einstellt? Meiner Seel und sowas kriegt einen Nobelpreis. Das passt mir nicht, das untersuch ich nicht - so interpretiere ich die "zusammenhanglose Studie". Super Wissenschafter.

griechischer wein
76
17.3.2011, 14:51
zu viele menschen, auch jugendliche sind arbeits und lernunwillig

(das ist auch das wahre problem an den schulen)

nur wenn das leben für die prolos härter wird, stellt sich wieder mehr motivation für bildung und ausbildung ein.

so füttern wir zu viele prolos durch, während immer mehr zuwanderer kommen, die die arbeit machen. diese sind besser motiviert weil sie aus ärmlicheren verhältnissen kommen.

kürzung der sozialleistungen, gegenleistung für arbeitslosengeld durch dienste an der allgemeinheit, alkohol erst ab 18 jahre

wie blöd sind wir eigentlich?

With Fear I Kiss The Burning Darkness
05
17.3.2011, 15:47
kürzung der sozialleistungen...

na hoffentlich sind sie dann selbst nie auf solche leistungen angewiesen

janosch83
41
17.3.2011, 15:15

wir sind so blöd, dass wirs zahlen...

chaote2
 
17
17.3.2011, 14:09
Dass es zu noch mehr Problemen in der Jugendarbeitslosigkeit kommen könnte, wenn Ältere länger im Job bleiben, verneinte Nobelpreisträger Pissarides.

Der soll seinen Nobelpreis retounieren wenn er nicht verstehen kann das es logisch ist wenn ÄLTERE den aRBEITSPLATZ BESETZT HALTEN Junge diesen nicht übernehmen können. Da brauche ich keine Studie sondern nur logisches Denken. Leide ist für einige Wissenschaftler 2+2= 5.

jacohe
02
17.3.2011, 13:34
Hauptsache

die, die es betrifft verstehen es nicht:
Oder?
Wie ist es mit "Flexicuriy" und/oder jobless growth

Ja ja, wenn nicht anders geht macht man sich so unheimlich wichtig!

lessismore
03
17.3.2011, 13:18
Jobgarantie!

Peter_23
25
17.3.2011, 12:43
Der Artikel besteht doch nur aus wirtschaftliberalen Parolen, geürzt mit vielen Denglischen Begriffen

In dem Artikel werden übrigends mal ungeschminkte Arbeitsmarktzahlen, vermutlich nur versehentlich, veröffentlich:

-> 69% Beschäftigungsquote -> somit rund 31% Arbeitslosenrate im Mittel (!) in der EU.

Vielleicht sollten diese netten Wirtschafts-Nobelpreisträger und EU-Sozialkommissäre mal selber ein Weiterbildungssemester belegen. Um dann erklären zu können, warum zwischen den offiziell schöngerechneten Arbeitslosenzahlen und 100%-Beschäftsquote so ein grosser Unterschied ist.

janosch83
10
17.3.2011, 15:18

sind pensionisten beschäftigt? schüler? hausfrauen?

sind diese arbeitslos?

Mousthapha Kant
01
17.3.2011, 14:29
keine Erwerbstätigkeit ist nicht gleich arbeitslos

Leider liegt der Irrtum bei ihnen. Als Arbeitslos wird nur jemand gezählt, der auch tatsächlich einen Job haben will. Es gibt viele die wegen Familie, Selbständigkeit, Krankheit, Weiterbildung etc gar keinen Job machen möchten/können.

her wig
64
17.3.2011, 11:35
Nein, das kann nicht sein.

Der Arbeitsmarkt ist perfekt, so wie jeder andere Markt auch. Jeder der keine Arbeit hat ist selber schuld. Diese marktwidrigen staatlichen Eingriffe in den Arbeitsmarkt, die zwangsweise Einhebung von Steuern zwecks Produktion und Erhaltung asozialer Arbeitsloser -- das ist das Problem und die Ursache allen Übels!

dackelsepp
00
17.3.2011, 17:35

ihr posting ist asozial.

her wig
02
17.3.2011, 18:44

Nein, herausfordernd, weil ich mit Absicht keine Ironie-Tags mache.

Veles
04
17.3.2011, 12:43
Aber nicht doch...........

Hätten wir 23 Mio freie Stellen und 4 Mio arbeitslose Bürger würde ich auch sagen die wollen nicht.
Da es allerdings 23 Mio Arbeitslose (?) und 4 Mio freie Stellen sind weis ich nicht was Sie anficht die Leute pauschal als asozial zu bezeichnen.

Cmd. Ed Straker
03
17.3.2011, 12:06

Aha: "..asozialer Arbeitsloser."

Na dann pass schön auf das Du nicht auch asozial wirst, passiert ganz schnell, ohne Dein Zutun!

triebstrü
 
13
17.3.2011, 10:56
"Natürlichen Satz an Arbeitslosen akzeptieren"

Und wie groß ist dieser natürliche Satz ?
Für mich jedenfalls unter 1%.
Aber "natürlich" ist daran gar nix.
In der Wirtschaft gibt es keine Naturgesetze.

chaote2
 
11
17.3.2011, 14:22
Für mich jedenfalls unter 1%.

In en 70er Jahren sprach man bei unter 3% von Vollbeschäftigung. Dürfe auch so stimmen da immer Kurzzeitarbeitslose wie Saisonarbeiter und Leute die Job wechseln,kurz nach der Ausbildung,schlecht Vermittelbare(geistig ,körperlich) einen Sockel bilden.
Nur früher zählte man die echten Arbeitlosen und schönte nicht mit Kursteilnehmer. Es war in dieserZeit damals schwierig für schlechtbezahlte Jobs Leute zu finden. Das ErgebniS waren: DIE GASTARBEITER.

her wig
11
17.3.2011, 11:28

Mit Kommunismus käme man sogar auf 0 %!

Reich sein muss sich lohnen!
218
17.3.2011, 08:57
Die EU sollte einen Weg aus der Verteilungskrise finden

dann löst sich das mit den Jobs und den Pensionen plötzlich ganz von alleine...

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