Mit dem Bruder auf Schatzsuche

11. April 2011, 18:24
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Franziska Biermanns "Der magnetische Bob" lässt Kinder von nützlichen Geschwisterbabys träumen

Etna ist vom neuen Bruder, auf den sie sich so gefreut hatte, gar nicht begeistert. Alle interessieren sich nur für das süße kleine Baby, die große Schwester ist abgemeldet und damit eifersüchtig. Zusätzlich zerkaut das neue Familienmitglied während Etnas Abwesenheit auch noch regelmäßig ihre Spielsachen.

Der Zorn von Etna wächst, in ihr brodelt es,  passend zum Namen, wie in einem Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Bis sich herausstellt, dass der kleine Bruder über eine äußerst praktische Eigenschaft verfügt: Er ist magnetisch, und von diesem Tag an sind die Ausflüge mit dem Babybruder das wahre Vergnügen für Etna.

Mit Bob als Suchhund sammelt sie alles Magnetische auf, die dabei gesammelten Münzen werden in Eis und Süßigkeiten umgesetzt. Etna und Bob sind für die Kinder auf dem Spielplatz DIE Attraktion und schließlich werden sie auch noch in einen Kriminalfall verwickelt, müssen eine Verfolgungsjagd aufnehmen und schlussendlich klärt sich auch Bobs magnetisches Geheimnis.

Franziska Biermanns Buch überzeugt durch die originelle Idee und die witzigen Illustrationen, das Buch ist zum Vor- und Selberlesen geeignet. (ped, derStandard.at, 11.04.2011)

  • Franziska Biermann, Der magnetische Bob, Nilpferd in Residenz, ISBN 9783701720835, € 16,90
    foto: residenz verlag

    Franziska Biermann, Der magnetische Bob,
    Nilpferd in Residenz, ISBN 9783701720835, € 16,90

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