Feuer in Reaktor 4 offenbar gelöscht - Zwei Arbeiter vermisst

16. März 2011, 01:52
  • Am Dienstagabend waren in vielen Teilen von Tokio bis auf die Straßenbeleuchtung und die Verkehrsampeln fast alle Lichter ausgeschaltet. Die Regierung ruft weiter zum Stromsparen auf.
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    foto: kyodo news/ap/dapd

    Am Dienstagabend waren in vielen Teilen von Tokio bis auf die Straßenbeleuchtung und die Verkehrsampeln fast alle Lichter ausgeschaltet. Die Regierung ruft weiter zum Stromsparen auf.

  • Tsunami-Überlebende kochen vor den Trümmern ihres Hauses.
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    foto: kyodo news/ap/dapd

    Tsunami-Überlebende kochen vor den Trümmern ihres Hauses.

  • Übersicht über das Gebiet zwischen dem Atomkraftwerk Fukushima und dem Ballungsraum Tokio. Plus Prognose für Windrichtungen der nächsten Tage.
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    grafik: apa

    Übersicht über das Gebiet zwischen dem Atomkraftwerk Fukushima und dem Ballungsraum Tokio. Plus Prognose für Windrichtungen der nächsten Tage.

  • In den zerstörten Gebieten herrschen Chaos und Verzweiflung.

  • In Fukushima stellen sich die Menschen zur Strahlenmessung an.
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    In Fukushima stellen sich die Menschen zur Strahlenmessung an.

  • Viele Japaner decken sich für den Fall einer atomaren Katastrophe mit Lebensmittelvorräten und Hygieneartikeln ein.
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    Viele Japaner decken sich für den Fall einer atomaren Katastrophe mit Lebensmittelvorräten und Hygieneartikeln ein.

  • Am Dienstag gab es eine Explosion in Reaktor 2. In Block 4 brach ein Feuer aus. Die Regierung warnte vor Gesundheitsschäden.

  • Bilder des Atomkraftwerks Fukushima 1 im Vergleich: Links ein Foto vom 15. November 2009, rechts das Kraftwerk am 14. März 2011.
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    foto: ap/geoeye, digitalglobe

    Bilder des Atomkraftwerks Fukushima 1 im Vergleich: Links ein Foto vom 15. November 2009, rechts das Kraftwerk am 14. März 2011.

  • Ein Bild aus Kesennuma.
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    Ein Bild aus Kesennuma.

  • Video zu einer Erklärung der Internationalen Atomenergieorganisation vom Montag

Betreibergesellschaft: Brand ging von selbst aus, kein Rauch und keine Flammen mehr zu sehen - Dach eingestürzt

In Japan brach in den Morgenstunden des Mittwochs (Ortszeit) ein neues Feuer im schwer beschädigten Reaktorblock 4 des Atomkraftwerk Fukushima 1 aus, der Brand verlosch aber offenbar von selbst. Zwei Arbeiter werden vermisst, nachdem ein Dach einstürzte. Wir unterbrechen für ein paar Stunden die Live-Berichterstattung, in der Früh geht es weiter.

*****

Bei einer weiteren Explosion im Atomkraftwerk Fukushima wurde erstmals eine innere Schutzhülle eines Reaktors beschädigt. Die AKW-Betreibergesellschaft Tepco sprach von einer "sehr schlimmen" Lage. Die Strahlenbelastung beim Atomkraftwerk Fukushima sei mittlerweile für das Personal zu hoch.

Das Aufbewahrungsbecken für die verbrauchten Brennstäbe im Reaktor 4 kann nicht mehr mit Wasser gefüllt werden. Laut Tecpo würde es aber mehrere Tage dauern, bis das Wasser verdampft sei. Mittlerweile hat es in vier der sechs Blöcke Explosionen gegeben. Nach Angaben der Regierung sei mittlerweile in drei der vier betroffenen Reaktorblöcke eine Kernschmelze möglich.

Im Umkreis von 20 Kilometern um die beiden Atomkraftwerke Fukushima 1 und 2 waren in den vergangenen Tagen bereits 200.000 Menschen evakuiert worden. In Tokio wurden erhöhte Strahlenwerte gemessen: Die Belastung ist laut TV-Sender NHK um das 22-fache höher als üblich. Japanische Medien schrieben von einem "Wettlauf gegen die Zeit". Die Kritik in der Bevölkerung an der Informationspolitik des Betreibers Tepco und der Regierung wächst. Die Behörden fürchten, dass die Zahl der Toten auf mehr als 10.000 steigt.

***

00:53 Uhr: Ein Sprecher der Betreibergesellschaft Tepco gibt im japanischen Fernsehen, das CNN live auf Englisch übersetzt, bekannt, dass kein Feuer und kein Rauch in Reaktor 4 mehr zu sehen sei. Der Brand sei anscheinend von selbst erloschen.

Die überhitzten Brennstäbe in zwei Reaktoren des Katastrophen-Atomkraftwerks Fukushima sind nach Tepco-Angaben bereits erheblich zerstört. In Reaktor 1 seien bereits rund 70 Prozent der Brennstäbe beschädigt, in Reaktor 2 etwa ein Drittel.

***

00:47 Uhr: Ein hoher US-Regierungsbeamter beklagt sich bei CNN, dass die Japaner keine zuverlässigen Daten zur freigesetzten Radioaktivität liefern. Man sei deshalb auf Messungen von Hubschraubern angewiesen, die vom Flugzeugträger USS Ronald Reagan vor der Küste Japans starten.

Dies erschwere die Berechnung von Computermodellen über eine mögliche Ausbreitung der Strahlung. Die USA bauen übrigens weiter Atomkraftwerke, wollen aber die Sicherheit der Meiler verbessern.

00:14 Uhr: Regierungssprecher Yukio Edano gibt laut CNN bekannt, dass die Strahlung auf dem Gelände des Kraftwerks, die kurzfristig auf das 167-fache des Normalwerts angestiegen war, nachlässt.

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00:01 Uhr: Ein unabhängiges US-Forschungsinstitut hat die Nuklearkatastrophe in Japan auf der Störfallstufe 6 von 7 eingestuft. Die Explosionen und Brände in dem Atomkraftwerk Fukushima hätten zur Folge, dass der Unfall auf der internationalen Bewertungsskala INES nicht mehr als eine 4 betrachtet werden könne, teilte das Institut für Wissenschaft und Internationale Sicherheit (Isis) am Dienstag in Washington mit. "Das Ereignis ist jetzt näher an der Stufe 6, es könnte leider die Stufe 7 erreichen", heißt es in der Einschätzung.

Isis zieht seine Schlüsse unter anderem aus der Analyse aktueller Satellitenbilder und Fotos von dem japanischen Kraftwerk. Das Institut hatte sich bisher vor allem mit seiner Beobachtung der iranischen und nordkoreanischen Atomprogramme einen Namen gemacht. 

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23:57 Uhr: Durch die bisher ausgetretene Strahlung sei die Gesundheit der Arbeiter im Atomkraftwerk gefährdet, für die Bevölkerung Tokios bestehe aber bisher keine Gefahr, sagt Jerrold Bushberg von der University of California zu Reuters. Es seien in der Hautstadt 40-fach erhöhte Strahlendosen gemessen worden, die aber mitttlerweile auf das Zehnfache des Normalwerts gesunken seien. Dies entspreche des Strahlung, die der menschliche Körper bei einer Computertomographie des Oberkörpers aufnimmt.

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23:30 Uhr: Im Reaktor 4 des Atomkraftwerks Fukushima eins ist am Mittwochmorgen (Ortszeit) erneut ein Feuer ausgebrochen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den Fernsehsender NHK. Ein erster Brand in Reaktor 4 war am Dienstag nach kurzer Zeit gelöscht worden. In der Außenwand des Reaktorgebäudes klaffen große Löcher.

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22:56 Uhr:  Reuters meldet, dass in mehreren Staaten an der Westküste der USA und Kanadas die Nachfrage nach Jodtabletten stark gestiegen ist.

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22:27 Uhr: Die Windbedingungen in Japan würden den Großraum Tokio am Mittwoch vor einer möglichen radioaktiven Wolke schützen. Der Wind über dem schwer beschädigten Reaktorkomplex Fukushima werde am Mittwoch zunächst von Norden kommend an der Pazifikküste entlangziehen, teilte das japanische Wetteramt am Dienstag mit. Im weiteren Tagesverlauf komme der dann aus Nordwest und würde mögliche Schadstoffe auf das Meer hinaustragen.

Der Großraum Tokio mit seinen 35 Millionen Einwohnern liegt etwa 240 Kilometer südwestlich der Atomanlage.

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22:24 Uhr: Nach weiteren Explosionen im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat sich die Lage nochmals verschärft. Ein Sprecher der japanischen Atomsicherheitsbehörde sagte bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, das Dach von Reaktor Nummer Vier sei zerbrochen. Zudem würden zwei Mitarbeiter vermisst. Sie hätten sich zuletzt in der Nähe des Turbinenhauses von Reaktor Nummer Vier befunden. Auch sei es möglich, dass Wasser in dem Reaktor koche.

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22:11 Uhr:  In Schwechat ist eine AUS-Maschine aus Tokio gelandet. "Es wird in den Medien hier übertrieben und dort untertrieben." erklärte die 19-jährige Hanna Prohaska. "Ich bin froh, dass ich hier bin, ich hab' mich aber auch in Japan in Sicherheit gefühlt." Leere Straßen und leere Einkaufszentren prägten allerdings derzeit das Bild in der japanischen Hauptstadt. Die Maschine nach Österreich hat die junge Frau, die in den vergangenen drei Monaten eine Sprachschule in Tokio besuchte, auf heftiges Drängen ihrer Mutter genommen.

Die Passagiere des über Seoul gekommenen Fluges wurden in Wien einer langwierigen Strahlenuntersuchung unterzogen. Es heißt, dass bei dieser erstmals von der Bezirkshauptmannschaft angeordneten Untersuchung ein einziges Mal die Messgeräte angeschlagen hätten: Bei einem älteren Japaner wäre radioaktive Belastung festgestellt worden. Blinder Alarm, wie sich bei der folgenden Befragung herausstellte. Der Herr hatte kurz vor dem Abflug eine medizinische Untersuchung, bei der er ein radioaktives Kontrastmittel zu sich nehmen musste.

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20:27 Uhr: Als Reaktion auf die Atomkatastrophe in Japan haben die USA ein weiteres Team mit Nuklearexperten ins Land geschickt. Die neun Spezialisten sollen am Mittwoch in Tokio ankommen, teilte die US-Atomregulierungsbehörde in Rockville (Maryland) mit. Bereits in den Vortagen waren zwei Experten nach Japan entsandt worden.

Ihre Aufgabe sei es, der japanischen Regierung technische Hilfe anzubieten, wo immer sie gefragt sei. Zudem solle das Team die Bemühungen zur sicheren Reaktorabschaltung unterstützen. Auch die Analyse möglicher Folgen von freigesetzter Radioaktivität für die Bevölkerung gehöre zu dem Auftrag.

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19:04 Uhr: Der Wiederaufbau in Japan nach Erdbeben und Tsunami wird nach Einschätzung von Experten mindestens fünf Jahre dauern. Die Behörden dürften sich als Folge der Katastrophe noch sorgfältiger mit Städteplanung und Schutzmaßnahmen beschäftigen wollen. Die japanische Regierung stellt in einem ersten Schritt rund 265 Millionen Euro als landesweite Notfallhilfe bereit.

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18:40 Uhr: Ein STANDARD-Interview mit Japanologen Sepp Linhart, Vorstand des Instituts für Japanologie der Uni Wien, ist online: "Sie wissen einfach nicht, was sie tun sollen"

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18:20 Uhr: Eine neue Reportage von STANDARD-Korrespondent Martin Kölling aus Tokio ist online: Zwischen Fluchtinstinkt und Pflichtgefühl

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17:37 Uhr: Die japanische Regierung bittet die Bevölkerung über Facebook, nicht alle Läden im Großraum Tokio leerzukaufen. Es wird gewarnt, dass Hamsterkäufe in Tokio zu Engpässen in den Erdbebengebieten führen könnten. Gleichzeitig versichert die Regierung, es seien genug Lebensmittel vorhanden. Facebook informiert auch über die nächsten geplanten Stromabschaltungen und über Einschränkungen im regionalen Zugverkehr.

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16:36 Uhr: Die Austrian Airlines haben sich dazu entschieden, den für heute geplanten Flug von Wien nach Tokio durchzuführen, den Flug allerdings zu verschieben. Der Flug OS 051 von Wien nach Tokio wird von 15.25 Uhr auf 23.30 Uhr verlegt. Die Ankunft in Tokio ist für den 16. März um 18.40 Uhr Lokalzeit Tokio geplant, der Rückflug OS 052 von Tokio über Seoul nach Wien für 20.10 Uhr Lokalzeit Tokio. Die Ankunft in Wien ist für 3.05 Uhr Lokalzeit Wien am 17. März vorgesehen.

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16:35 Uhr: Japanische Experten wollen den außer Kontrolle geratenen Block 4 im Atomkomplex Fukushima Eins kühlen. Es sei geplant, mit Hilfe von Hubschraubern Wasser durch Löcher im teilweise zerstörten Dach zu schütten, wie der staatliche Fernsehsender NHK am Dienstag berichtete. Damit sollen im Inneren Kernbrennstäbe gekühlt werden.

In den japanischen Medien wurde vermutet, dass die Radioaktivität im AKW zu hoch für einen Einsatz von Menschen ist. Deshalb werde eine Lösung aus der Luft geprüft. Alternativ könnten Feuerwehrwagen an das Reaktorgebäude herangefahren werden, um durch die Löcher Wasser in den Reaktor zu spritzen. Derzeit befinden sich noch 50 Arbeiter in Fukushima Eins.

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16:34 Uhr: Alle großen heimischen Mobilfunk-Unternehmen bieten kostenlos Gespräche nach Japan an, um Kontakt mit Freunden und Familienmitgliedern aufzunehmen.

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16:26 Uhr: Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) hat ihr Außenwirtschafts-Büro von Tokio in den Süden Japans nach Fukuoka verlegt.

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15:42 Uhr: Mindestens 100.000 Kinder haben nach Schätzung der Hilfsorganisation Save the Children ihr Zuhause verloren. Die Kinderrechtsorganisation hat nun zusätzliche Helfer in das Katastrophengebiet entsandt, um dort mit lokalen Kräften Schutzräume aufzubauen.

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15:09 Uhr: Im Kernkraftwerk Fukushima 1 kann das Aufbewahrungsbecken für die verbrauchten Brennstäbe im Reaktor 4 nicht mehr mit Wasser gefüllt werden. Das habe die Betreiberfirmer Tepco mitgeteilt, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstagabend. Eine weitere Eskalation der Situation drohe.

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14:40 Uhr: Die offizielle vorläufige Zahl der ums Leben gekommenen Menschen ist auf 3.373 gestiegen. 6.746 Menschen würden vermisst, erklärte die Polizei. Weitere 1.897 Menschen wurden verletzt. Nach Polizeiangaben wurden mehr als 55.380 Häuser zerstört oder beschädigt, mehr als 3.000 weitere Häuser wurden überschwemmt, und rund 130 Häuser brannten durch die Katastrophe ab. Durch die Überschwemmungen ereigneten sich 68 Erdrutsche.

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14:30 Uhr: Ein Nachbeben der Stärke 6 erschüttert den Südwesten von Tokio. Das Epizentrum liegt in Shitsuoka.

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14:28 Uhr: Experten geben in den japanischen Medien Tipps für den Fall einer radioaktiven Verstrahlung. Der Fernsehsender NHK riet seinen Zuschauern in gefährdeten Gebieten, möglichst in geschlossenen Räumen zu bleiben. Wer hinaus müsse, solle seine Haut bedecken und durch einen feuchten Lappen atmen. Fachleute warnten davor, Wasser aus der Leitung zu trinken, da ein hohes Strahlungsrisiko bestehe. Gegen verstrahlte Partikel könne Schutzkleidung helfen, wie etwa wasserdichte Regensachen. Damit ließen sich die Strahlen zwar nicht abwehren, aber so werde zumindest verhindert, dass sich verseuchte Partikel auf der Haut absetzen. Auch häufiges Händewaschen helfe.

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13:54 Uhr: Als Reaktion auf die massiven Reaktorausfälle weiten Japans Energieversorger die Stromsperren auf den Nordosten des Landes aus. Ab Mittwoch werde in der Region die Versorgung mit Elektrizität eingeschränkt, teilte das Unternehmen Tepco am Dienstag nach Angaben der Agentur Kyodo mit. Zuvor waren bereits Einschränkungen für den Großraum Tokio angeordnet worden. Die Rationierungen sollen im Osten Japans mindestens bis Ende April andauern. Für den Nordosten des Landes müsse mit noch längeren Einschränkungen gerechnet werden

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13:18 Uhr: Die Strahlung im japanischen Kernkraftwerk in Fukushima ist weiter gestiegen. Die gemessenen Werte seien so hoch, dass das Personal nicht weiter in den Kontrollräumen des Reaktors bleiben könne, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.

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13.15 Uhr: Aufgrund der nicht einschätzbaren Lage nach den Zwischenfällen im Atomkraftwerk Fukushima wird die österreichische Botschaft in Japan von Tokio nach Osaka verlegt. "Die logistische Unterstützung bleibt aber in gleicher Form aufrecht", sagte Außenamtssprecher Peter Launsky-Tieffenthal am Dienstag. Bereits vor einigen Tagen sei in dem dort befindlichen Konsulat ein "zweites Standbein" aufgebaut worden.

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12:50 Uhr: Französische Atombehörde bewertet Explosion in Fukushima als schweren Unfall der Stufe 6: Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einschätzung aus Frankreich die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES). Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN), Andre-Claude Lacoste, am Dienstag in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala.

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12:45 Uhr: Die Nacht auf Mittwoch ist in Japan bereits angebrochen. Im Nordosten sanken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Viele Notunterkünfte haben noch keinen Strom.

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12:42 Uhr: Nach Schätzung der Hilfsorganisation Save the Children haben mindestens 100.000 Kinder in Japan ihr Zuhause verloren.

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12:04 Uhr: Die UN-Wetterbehörde meldet nun, dass der Wind die Radioaktivität aufs Meer bläst. Die radioaktiven Partikel im Umkreis des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima werden im Moment vom Wind auf das Meer hinausgeblasen. Die Wetterbehörde der Vereinten Nationen teilte am Dienstag in Genf mit, die Radioaktivität werde von Japan weggeweht und es gebe weder für Japan noch benachbarte Länder "Auswirkungen".

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11:55 Uhr: Hintergrundwissen: Die Strahlung ist immer und überall

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11:52 Uhr: Merkel: Sieben deutsche AKW werden vom Netz genommen

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11:50 Uhr: Bereits mehr als 530.000 Menschen in Japan sind entweder obdachlos geworden oder mussten ihre Häuser vorübergehend verlassen. Sie sind in rund 2.500 Notunterkünften im Katastrophengebiet untergebracht. Die Priorität des Japanischen Roten Kreuzes liegt jetzt bei der Versorgung dieser Menschen. "Besonders wichtig ist einerseits die medizinische Versorgung, andererseits die psychosoziale Betreuung", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

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11:43 Uhr: Lufthansa fliegt Tokio vorerst nicht mehr an: Die zwei Flüge, die am Dienstag planmäßig aus München und Frankfurt starten, würden stattdessen die japanischen Städte Osaka und Nagoya südwestlich von Tokio ansteuern, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Zudem gebe es zwei weitere planmäßig Flüge nach Osaka und Nagoya.

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11:35 Uhr: Österreichische Botschaft in Tokio: Die Botschaft in Tokio hat damit begonnen, an Österreicher, die das wünschen, Jod-Tabletten auszugeben. Diese seien allerdings nur zur "Grundversorgung" gedacht. Der österreichischen Botschafterin in Tokio, Jutta Stefan-Bastl, ist es freigestellt, mit ihren Mitarbeitern den Großraum Tokio zu verlassen, wenn sie es für nötig hält.

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11:33 Uhr: Weitere Informationen aus dem österreichischen Außenministerium: "Die Situation nach den Zwischenfällen in dem Atomkraftwerk Fukushima ist nicht abschätzbar", sagte Außenamts-Sprecher Peter Launsky-Tieffenthal am Dienstag. Die Betroffenen sollten aber bedenken, dass im Fall einer Verschlimmerung der Strahlungslage etwaige Ausreisemöglichkeiten nicht länger zur Verfügung stehen könnten.

Zwischen 300 und 500 Österreicher waren zum Zeitpunkt des Erdbebens in Japan. "Es gibt weiterhin keinen Hinweis darauf, dass von ihnen jemand physisch zu Schaden gekommen ist", sagte Launsky-Tieffenthal. 150 Ausreisewillige dürften das Land inzwischen wieder verlassen.

Die verbleibenden Österreicher - darunter vor allem Personen, die ihren beruflichen und familiären Schwerpunkt in dem Land haben - sollten zumindest den Großraum um die Hauptstadt meiden. Am Dienstag flog die AUA um 11.45 Uhr (Ortszeit) in Tokio noch einmal nach Wien, wo sie um 18.40 Uhr erwartet wurde.

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11:17 Uhr: Wetterprognose für Tokio: Radioaktive Partikel in der Luft bewegen sich derzeit auf Tokio und das südliche Japan zu. Laut der aktuellen Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) treibt Nordwind eine mögliche Strahlungswolke vom AKW Fukushima derzeit aufs Land und nicht mehr aufs Meer hinaus. In den nächsten Stunden soll im Krisengebiet zudem Regen einsetzen, wodurch radioaktive Stoffe in Bodennähe gelangen und dort festgesetzt werden können. "In Niederschlagsgebieten könnte es zu erhöhter Strahlung am Boden kommen", erklärte ZAMG-Meteorologe Gerhard Wotawa.

Der erwartete Regen soll laut Vorhersage nicht stark sein, aber schon dauerhaft anhalten. Genaue Prognosen seien in dem betroffenen Gebiet schwierig. In den Nachtstunden - gegen 21.00 Uhr MEZ, in Japan ist es dann 5.00 Uhr - besteht die Chance, dass der Wind wieder zurückdreht, der Einfluss auf Tokio geringer wird und Radioaktivität wieder Richtung Pazifik transportiert wird.

Ein Eintreffen unverdünnter Luftmassen aus Japan in Europa und Österreich schließt die ZAMG weiterhin aus. Für ihre Berechnungen gingen die Meteorologen von einer kontinuierlichen Freisetzung radioaktiver Stoffe in Bodennähe (null bis 30 Meter) aus. Das entspricht emissionstechnisch einer teilweisen Kernschmelze mit intakter Reaktorhülle.

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11:10 Uhr: Hintergrund: Kollegin Sterkl erklärt den Unterschied zwischen GAU und Super-GAU.

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Posting 876 bis 925 von 5078

Ein Terroranschlag auf ein AKW ist nur eine Frage der Zeit.

Und wenn so was passiert, dann werden sich Schwätzer wie du wieder unter ihrem Stein verkrochen haben.

Davon abgesehen hat es auch in Europa und den USA schon schwerwiegende Unfälle gegeben (Sellafield, Three Mile Island) und die jeweilige Informationspolitik war jedesmal desaströs.

die französische regierung aber auf 6, die japanische regierung will nur keine panik ausbrechen lassen, damals wollten die russen tschernoby verschleiern, und haben dann alles runtergespielt, nachdem man es herausfand

bei der ersten atomkonferenz in wien nach tschernobyl, hat man den russischen beauftragten die order gegeben alle daten und ergebnisse über die opfer frei zu geben, die ergebnisse waren für den westen so schlimm das sie dann auch runtergespielt wurden, aus 400 000 strahlenopfern wurden 40 000

und was denkst du, warum die fakten runtergespielt wurden?

... eine der seltsamsten Jubelmeldungen, die ich jemals in meinem Leben gelesen habe ...

Hahahaha - sie haben recht! Da kann man angesichts des wildgewordenen Hühnerhaufens nur laut loslachen. Selbst Stufe 4 ist noch übertrieben, max. Stufe 2 wären gerechtfertigt. Es gibt derzeit NULL Strahlentote dort, was für eine Idiotie der Berichterstattung. Jede Wiener Verkehrsstraße ist gefährlicher als dieser Reaktor.

Sind Sie schon einmal auf die Idee gekommen, dass die Strahlung langsamer tötet und zerstört als ein Verkehrsunfall?

Die ANS auf Stufe 6

Von 4 redet längst niemand mehr.

Die IAEA ist die internationale Atomenergiebehörde.

Diese kann die Situation zusammen mit der japanischen Regierung und dem AKW-Betreiber bei Weitem am Besten einschätzen!

Katastrophe trotz Reaktorabschaltung!

Man sollte das im Hinterkopf behalten Punkto Reaktorsicherheit! Diese Katastrophe wurde hauptsächlich durch die 5 bis 7 Prozent „Restwärme“ verursacht, welche nach „Abschaltung“ noch weiterhin auftritt. Viele Befürworter von Atomkraft sagten noch vor drei Tagen, dass dies kein Problem darstellen wird für das dicke und dichte Reaktorabschottungssystem (Containment), selbst bei einer Kernschmelze.

Wir sehen ja jetzt leider woran wir sind.

In Wahrheit...

... brauchen sie das Meerwasser doch nicht wirklich zum Kühlen der Brennstäbe, sondern zum Kühlen des Stahl-Containments, in dem sich der (bereits geschmolzene) Kern befindet. Damit er sich nicht durchfrißt. Das Personal vom Kontrollraum, wo die Brennstoffkühlung normalerweise überwacht wird, ist wegen der hohen Strahlung doch schon nach Hause gefahren.

eben, befürworter, sprich lobbyisten, auch viele experten stehen auf der payroll der atomlobby. habe schon ausgeführt das bei normalen hausverstand jeder erkennen kann wie man die bevölkerung verarscht.....

Offenbar planen die Japaner, den Betrieb in Fuku 2 bald wieder aufzunehmen

Scheint selbst in unmittelbarer Umgebung des kurzzeitig havarierten AKWs keine größeren Probleme mehr zu geben. Sind schon Teufelskerle, diese Japaner, sie haben ihre Bewährungsprobe glänzend gemeistert.

Glaube übrigens, dass nach diesem positiven Ausgang die Gespensterdebatte um Sofortausstieg etc so schnell wieder verschwindet, wie sie gekommen ist. Wir haben wichtigere Probleme, zB die Eindämmung der Asylantenflut und vorbeugende Maßnahmen (zB Schutzhaft) gegen potenzielle Unruhestifter und Terroristen.

an die redaktion + forum

besten dank für diese excellente berichterstattung !
(kein sarkasmus)
hier bekommt man ziemlich alle informationen (auch die widersprüche) und hat eine recht solide basis, sich eine meinung zu bilden.

das forum erledigt den rest :]

danke !

Wirtschaftliches Denken wurde der Landessicherheit vorgezogen

Was mich bei der Sache wütend macht ist, dass die TEPCO schon viel früher mit Meerwasser reagieren hätte müssen.

Stattdessen wurde der Ernst der Lage verkannt (Da der Reaktor nach dem Meerwassereinlass unbrauchbar ist) zugewartet bis die Situation sehr kritisch wurde und viel zu spät reagiert! D:

Jetzt ist nur mehr zu hoffen, dass es nicht zu spät war.

Und gibt es in Europa überhaupt noch AKWs ohne Containment?

Primärkreislauf ist ein geschlossener Kreislauf. mit reinem Wasser. Der Reaktor soll ja nicht verkalken ;-)

Entscheidung: Kreislauf aufmachen und Meerwasser rein (was anders ist an der Küste nicht da) ist ein Akt der Verzweiflung. Kochende Salzlösung setzt Kristalle ab - An den Brennelementen. Thermisch ein kleines Problem, Verstopfung möglich. Und chemische Reaktionen unvorhersehbar - wie ein deutscher Techniker bemerkte: "Da gibt es kein Handbuch, kein Procedere, keiner kann wissen was dabei rauskommt."
Etwa wenn Natrium und Chlor sich bei 2000 Grad neue Reaktionspartner suchen.

Bitte die Apokalyptiker nicht

mit Physik und Chemie verwirren.

Die beten nämlich gerade zu ihrem Ökobobo-Gott, dass die Welt bald in einem riesigen Feuerball untergeht, damit sie sagen können: Mit Windkraft/Solarenergie wäre das nicht passiert.

;)

tja das ist nur leider bei fast allen bisherigen zwischenfällen so gewesen

Gratulation!!

Was sagt dir deine Glaskugel noch so alles?

... dass du noch in ein ganz anderes Glas zu tief geguckt hast ...

Z.B. Mochovce, Bohunice, Dukovany und Paks

Diese Kraftwerke werden seit vielen Jahren sicher

betrieben.

Wozu also die typisch österreichsiche Aufregung?

dukovany meldet ständig Störfälle, und alleine die Berichte lassen einen erschaudern

lg aus unterretzbach

ps: wir haben hier an schönen tagen eine unglaubliche aussicht!

Kleinere Zwischenfälle gibt es in JEDEM

Kraftwerk.

Wo ist das Problem? Strom aus Kernenergie ist sauber.

man sieht ja, wie sauber die entsorgung der abfälle ist. einfach in ein altes bergwerk, wird schon nichts passiern ...

Plutonium in der Luft

"The International Atomic Energy Agency and environmental organisations also reported that a storage pool for spent nuclear fuel at the plant was also ablaze."

"yesterday’s explosion at the No. 3 reactor, which runs on mixed uranium and plutonium oxide, or MOX fuel, likely released plutonium into the environment.

There are only a handful people to battle the ever-mounting crisis, compared to yesterday.

According to government statements, most of the 800 workers at the plant had been withdrawn, leaving 50 or so workers in a desperate effort to keep the cores of three stricken reactors cooled with seawater pumped by firefighting equipment, while crews battled to put out the fire at the No. 4 reactor"

http://bit.ly/800evacuated

interessant...ich hab mir die mitteilungen der IAEA von heute zu dem thema durchgelesen und da find ich nichts derartiges ...

die IAEA ...

... hat das wochenende beim schifahren verbracht.

:[

das ich für die feststellung das die IAEA keine derartige verlautbarung von sich gegeben hat rot krieg ist schon irgendwie bezeichnend für die leute hier im forum ... jetzt weiß ich zumindest wer die ganzen vorräte an geigerzählern hierzulande aufgekauft hat ...

ich hab gestern nur 2,983 kWh verbraucht.
und das, obwohl ich natürlich ständig immer wieder am mac oder am tv war. gekocht auch noch. allerdings nur aufgewärmt. und gebügelt.

Und bitte, bitte, bitte bitte

kaufts dem Kromp endlich an neich Anzug ! Der Kerl schwabuliert heute jetzt den fünften Tag in Folge in der ZIB herum - in der söbn Kuttn, söbn Krawattn, im söbn Hemat !!

yuk !

das ist wie bei Superman... 7x7 Kostüme, falls eins schmutzig wird ;)

Das klingt nach einem Menschen mit den richtigen Prioritäten.

nein, nein,
der hat 10 von denen im schrank.

Das verdammte Problem an der Radioaktivität ist ja leider, dass sich das jahrelang negativ auf die Bevölkerung auswirken wird. Sonst könnte man ja kurz wegfliegen, bis sich die Situation beruhigt hat und aus.

Das führt einem wieder mal drastisch vor Augen, dass der Mensch keine derartig gefährliche Technik nutzen soll, wenn er sie nicht beherrschen kann. Denn passieren kann immer etwas.

Bisher hab ich kaum einen Gedanken an AKWs in der Umgebung verschwendet, aber mittlerweile seh ich das anders. Sowas kann bei uns genauso gut jederzeit passieren.

soeben war in n-tv eine doku über tschernobyl mit gesprächen überlebender wovon die meisten schon gestorben sind.
was ich mitbekommen hab; ein wahnsinn wie wir menschen mit dieser technologie umgehen, wie konfus das personal und die "experten" reagieren wenn es nicht nach drehbuch läuft.
einer der veranwortlichen sagte, ein atomkraftwerk hätte nie gebaut werden dürfen, wir menschen sind keine maschinen die immer perfekt arbeiten, dieses interview gab er kurz vor seinem tod.

Sowas ist bei uns schon passiert. Kann mich nur allzugut an 1986 erinnern

Man muss jedoch bedenken das damals nur ein Reaktor zerstöhrt wurde, in Fukushima ist bereits einer zerstöhrt und wer weiß wie lange die andern kritischen Reaktoren noch halte.
Jetzt wo das Kraftwerk leer steht.

Aufruf an Standard: Liveticker und Forum einstellen

Der Drops ist, wie man so schön sagt, gegessen. Es gibt keine kritische Strahlung mehr in Japan und die Kontrolle ist nach übereinstimmenden Berichten stabil. Es gibt wahrlich wichtigere Dinge, als hier über die Revisionen an ein paar Kraftwerken zu sprechen und Ökofundis ein Forum zum Weltschmerzausleben zu bieten. Wo sind die wichtigen Diskussionen zur Asylantenproblematik und zur Schuldenkrise, die unsere freiheitliche Leitkultur zerstören? Das ist allemal wichtiger als Sievert-Werte, die es in jeder Sonnebank gibt!

Schön, wenn

zumindest die KONTROLLE stabil ist, Sie sonderbarer oder einfach nur provozierender Mensch...

Kopf in den Sand...

...und tief durchatmen! Anschließend einen Asylanten zum Nachtmahl mit einem herzhaften Schluck Leitkultur!

Bitte zuerst informieren...

Die Lage ist weder Stabil, noch unter kontrolle.
Die Techniker des Kraftwerks sind ratlos und haben das weite Gesucht.
Und wenn das so weiter geht bei Fukushima 2, dann haben Sie sicher bald ihre Diskussion über Einwanderungsprobleme mit Japanern...

spätestens wenn an thunfisch ist und dann leuchtende kake raus...... wirst wisse das diskussionen über leitkultur eigentlich so etwas von egal sind. wir kommen ganz tief bei maslow....an

@ Sozialdemokrat38

Jetzt bereue ich es, Ihrem vorigen Posting ein gewisses Wohlwollen entgegengebracht zu haben.

Wenn jemand ernsthaft von "unserer freiheitlichen Leitkultur" und der "Asylantenproblematik" daherfaselt, dann weiß ich, was ich von dem Menschen zu halten habe: nämlich nichts.

Aber das kann und soll andererseits auch nicht dazu führen, dass man auf Kritik an den Atom-Hysterikern verzichtet.

ganz schwache leistung dieses posting - oder ganz hervorragende satire. tippe hier mal vorsichtig auf ersteres. sollte ich richtig liegen dann könne sie sich aber ordentlich was schämen.

virales marketing

das ist keine schwache leistung von denen, das ist virales marketing pro akw.

warum hat dann tepco 92 % ihrer Angestellten aus gesudheitsgefährdenden Gründen abgezogen?

zuerst dneken, dann posten

"freiheitliche Leitkultur"

sagt eigentlich schon alles ...

auf welchem planeten leben sie?

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Posting 876 bis 925 von 5078

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