AUA hat Strahlenexpertin mit an Bord

14. März 2011, 17:33

Die in Japan lebenden Ausländer verlassen das Land, auch Österreich rät seinen Bürgern zur Ausreise. Die AUA hat ihre Flüge nach Tokio wiederaufgenommen. Eine Expertin wird beim Landeanflug die Strahlung messen

Wien/Tokio - Seit dem Beben hat eine hektische Reisetätigkeit eingesetzt. "Einige haben sich schon am Samstag auf den Weg nach Osaka gemacht und fliegen ihre Familien aus", sagt Pascal Gudorf von der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan. Die Kammer erhält in Tokio nur noch einen Notdienst aufrecht und hat ein Büro in Osaka eingerichtet. Und die Lage ist brisant. Die Botschaften von Frankreich, Deutschland und Österreich haben ihre Bürger am Sonntag bereits mehr oder weniger direkt zur Ausreise aufgefordert.

"Wir haben Glück gehabt", sagt Michael Strasser, "der Narita-Express zum Flughafen ist gefahren - am Tag zuvor hat man für dieselbe Strecke 13 Stunden gebraucht". Seit Sonntagabend ist der Leiter der Österreich Werbung in Tokio mit seiner Familie wieder in Wien.

"Die Lufthansa hat den Airbus 380 bis zum letzten Platz aufgefüllt und alle mitgenommen, egal ob man ein Ticket hatte oder nicht", schildert Strasser seine Abreise im Gespräch mit dem Standard. Tausende Menschen würden in Narita auf den Heimflug warten, trotzdem laufe alles völlig ruhig ab.

Auch in Tokio selbst seien die Menschen nicht panisch gewesen. Lebensmittel und Wasser seien in den Supermärkten knapp geworden, und an den Bankomaten habe es kein Geld mehr gegeben, erzählt Strasser. "Die meisten aus der deutschsprachigen Community sind schon vor uns abgereist."

Büro derzeit geschlossen

Die beiden anderen österreichischen Mitarbeiter des Tokioter Büros sind ebenfalls wieder in Wien. "Unsere japanischen Kollegen sind trotz Erdbeben um acht Uhr wieder im Büro gewesen", sagt Strasser. Die Niederlassung der Österreich Werbung bleibt nun bis zum Wochenende geschlossen. Strasser, der seit zweieinhalb Jahren in der japanischen Hauptstadt lebt, möchte jedenfalls so bald wie möglich wieder nach Tokio zurück.

Die Maschinen der AUA sind in beide Richtungen voll ausgelastet. Nach Tokio sind derzeit vor allem Japaner an Bord, viele sind Transitpassagiere, die in Schwechat in die Langstreckenmaschine nach Hause einsteigen.

Mit an Bord der Boeing 777 war auf Wunsch der Fluglinie am Montagnachmittag auch eine Strahlenschutzspezialistin des Bundesheeres. Sie soll während des Landeanfluges auf Tokio Strahlenmessungen durchführen, um vor allfälligen Belastungen warnen zu können.

Die AUA-Maschine wird in Narita allerdings die neuen Passagiere an Bord nehmen, auftanken und gleich wieder starten. Die Crew wird erst in der koreanischen Hauptstadt Seoul gewechselt. Man werde fliegen, solange es möglich sei, sagte eine Sprecherin der Fluglinie.

Den Kansai Airport in Osaka fliegt die AUA nicht direkt an, es gebe aber eine Kooperation mit der Lufthansa, gebucht können die Fluge via AUA werden. (red, DER STANDARD-Printausgabe, 15.3.2011)

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Mein Gott was für ein Kasperltheater. Man will halt zeigen, dass man auch was tut.

Oesterreich und Frankreich...

...lauter Lullies und Warmdu scher:

Aus ABC News:

"At the White House Tuesday, spokesman Jay Carney said that unlike some other countries the U.S. was not recommending that American citizens leave Tokyo over radiation concerns. Tokyo is about 170 miles from the nuclear plant and slightly elevated radiation levels were reported in the capital, but Japanese officials said the increase was too small to threaten the 39 million people in and around the city.

Nonetheless, Austria said it is moving its embassy from Tokyo to Osaka and France recommended that its citizens leave the Japanese capital."

das ganze ist ein PR-Gag der traurigen Gestalt von einer österreichischen Regierung

Ein Vorschlag

für die Poster die denken das in Japan bzw. in Tokio keine Strahlenverseuchung möglich ist. Und über die Österreicher schimpfen die flüchten:

Fliegens doch mit der Aua nach Japan und helfen Sie bei den Aufräumarbeiten; es kann ja nichts passieren.

Friede, Freude, Eierkuchen... und zum Schluß behaupten Sie vielleicht noch das Atomare Strahlung nicht lebensgefährlich ist.

Wie immer macht die Dosis das Gift.

Wahrscheinlich bekommt man durch den Flug eine höhere Dosis ab als durch den Aufenthalt in Tokio.

ja sicher, den landeanflug

Durch die natürliche (kosmische) Strahlung im Flugzeug musste aber noch niemand dekontaminiert werden.

In Tokio...

...muss auch niemand dekontaminiert werden.

Spekulation oder Tatsache ?

Expertin ... .soso ...

ist die die einzige, die das Messgerät einschalten und richtig halten kann ??? aja ... und lesen kann ... :-)

Sie sind ein dummer Sexist.

nein das kann jeder, vor allem Sie

Bewerben Sie sich doch bei der AUA :P

da möcht i aber vor allem Pilot sein, da hab ich die viel geileren Messgeräte :-)

Stewardessen zählen nicht als Messgerät :P

lachhhhhhh

do müsst ich der Niki Lauda sein ... der holt sich ja auch immer wieder frische aus seiner Belegschaft ....

Ein Freiwilliger!

Super, sie können lesen und ein Messgerät halten? Passt Sie sind Freiwilliger für den nächste Flug!
Die Radionuklidkarte mit den wichtigsten Halbwertszeiten können sie hoffentlich auch auswendig. Ach ja und die entsprechenden Einstellungen des Geräts zur bestimmung der charckteristischen Linien im spektrum...

Ich hoffe es gibt noch mehr so Frewillige Spezialisten!

Das ist eine Expertin, eine gute!

Die Strahlenschutzexpertin ist eine aussergewöhnlich gut ausgebildete Physikerin, mit sehr viel erfahrung auf dem Gebiet. Sie hat unter anderem in der Tschernobylumgebung etliche Messungen durchgeführt und kennt sich sehr gut mit der Verteilung von radioaktiven Partikeln aus. Sie ist kein "einfacher UO" sondern Fachfrau.
Ihre Messungen in einem Bereich der von der japanischen Regierung nicht überwacht wird (auf der AUA flugroute) und wo sich die Daten laufend ändern ist sehr hilfreich um über weitere Flüge entscheiden zu können, die viele Leute mitnehmen können, die Japan verlassen wollen.

Ich bin froh, dass in diesem Fall Mensch und Material so sinnvoll eingesetzt werden, BRAVO

Die Expertin hätte man auch mitschicken können,

ohne viel Aufhebens zu machen. Aber es ging dem Innen- und Außenministerium wohl darum, der Öffentlichkeit eine sinnvolle Aktivität vorzustellen.

Österreichs Hilfe ist gigantisch, ganze 4 Helfer für das Erdbeben und eine Dame die mit einem Aua Jet herumfliegt um den Geigerzähler zu halten, das Land ist einfach nur mehr peinlich, Revolution jetzt und echte Hilfe für Japan.

Die Expertin muss die Japaner ja wohl sehr für dumm halten. Als wüssten die gar nicht was in ihrem eigenen Land los ist.

Was

würde passieren wenn die japanische Regierung sagen würde wir stehen kurz vor einer Atomaren Katastrophe...

Aja die Leute würden KEINE Panik bekommen und völlig normal ihr Altagsgeschäft verrichten ...

Was wäre Ihr Arzt würde Ihnen eine katastrophale Krankheit verheimlichen?

hmm...

durch meine Massenpanik würde ich wahrscheinlich Millionen von Menschen gefährden o0

Es ist von der AUA toll sich überhaupt auf diese Gefahr einzulassen.

Da ist wohl das mindeste, dass sie die Crew und Passagiere schützt. Darf man Sie erinnern, dass in Japan bereits Dekontaminationen durchgeführt werden mussten?!? Die Lufthansa ist sogar noch weiter gegangen und hat Menschen in der Not auch ohne Ticket mitgenommen. Solche Heldentaten gebührt Bewunderung, nicht Kritik.

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