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Wien - Umweltminister Nikolaus Berlakovich sieht sich gerne in der Rolle eines Vorkämpfers gegen Plastiksackerln. Die Grünen-Umweltsprecherin Christiane Brunner macht ihm diesen Rang streitig - nicht nur, indem sie im vergangenen Dezember erfolgreich gezeigt hat, dass man 31 Tage ganz ohne Plastikverpackungen auskommen kann. Darüber hinaus sieht sie es als erwiesen an, dass Berlakovich vor österreichischen Medien anders agiert als auf dem internationalen Parkett.
Auf diesem hat die österreichische Regierung nämlich ein Schreiben vorgelegt, das das italienische Plastiksackerl-Verbot torpedieren könnte. In dem Antrag, der am Montag dem EU-Umweltministerrat (im Schatten der aktuellen Debatte über die japanische Atomkatastrophe) vorgelegt wurde, verlangt Österreich nämlich "eine Evaluierung existierender Regelungen betreffend Plastik-Tragtaschen in EU-Ländern".
Anregung: Achtloses Wegwerfen vermeiden
Hinter dieser harmlos klingenden - und in viele gute Absichtserklärungen eingebundenen - Formulierung könnte das Ansinnen der Lobbyinggruppe PlasticsEurope stehen, das bestehende Plastiksackerlverbot in Italien zu kippen: Fallen Plastiktragtaschen nämlich unter den Begriff der EU-Verpackungsrichtlinie, dann könnten sie nicht von einzelnen Staaten verboten werden, die EU müsste auch das italienische Verbot aufheben. Und genau so steht es auch im österreichischen Text: "Verpackungen, die den Grundbedingungen der Richtlinie entsprechen, können nicht verboten werden."
Der Text der österreichischen Vorlage, die bereits am 2. März den anderen EU-Delegationen weitergeleitet wurde, nimmt die Größe des Problems mit europaweit 800.000 Tonnen Einwegsackerln pro Jahr an. Angeregt wird, das Deponieren und das achtlose Wegwerfen von Plastiksackerln zu vermeiden und auf die Vorteile zu setzen, die Plastik biete: "mehrfache Verwendbarkeit, Recycling und schließlich, wenn die Sackerln verbrannt werden, die Nutzung der gewonnenen Energie".
Grüne: "Mogelpackung"
Die Grüne Brunner spricht von einer Mogelpackung, die offizielle Sichtweise ist allerdings eine andere: Nur um die Maßnahmen zur Ressourcenschonung und zur Forcierung der Müllvermeidung zu verstärken, stelle man das Ersuchen um Überprüfung der bestehenden Maßnahmen auf einem europäischen Niveau.
Unterstützung erhält Brunner auch vom oberösterreichischen Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne): Er verweist darauf, dass die Abfallrichtlinie der EU (die erst im Vormonat in nationales Recht umgesetzt wurde) der Abfallvermeidung höchste Priorität einräumt. Die Umweltreferenten der anderen Bundesländer will Anschober im Juni auf eine gemeinsame Vorgehensweise zu einem Plastiksackerlverbot einschwören - es wäre eine Nagelprobe für die Bundespolitik. (Conrad Seidl, DER STANDARD-Printausgabe, 15.3.2011)
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http://www.willhaben.at/iad/viewi... d=26060065
(omas gute alte einkaufstasche... werd ich ganz nostalgisch: genau SO hat sie WIRKLICH ausgeschaut...)
das wir auf einem einzigem planeten leben ist scheinbar vielen noch immer nicht bewusst. das man geld nicht essen kann auch nicht. es ist zum kotzen wie wenig verantwortungsbewusstsein die herrschende wirtschaftselite hat und auch das die gewählten volksvertreter nur mehr marionetten eben dieser elite sind.
Derzeit verwende ich die gekauften Einkaufsplastiksackerl nachher als Mistsackerl. Wenn ich in Zukunft aber mit dem Bauwollsackerl einkaufen geh (ist ja kein Problem) dann muss ich mir halt seperat Mistsackerl kaufen. Is ja auch nicht Sinn und Zweck der Übung.
Nun ja ich denke nach dem heute bekannt gewordenem gescheitertem Versuch von Dr.Strasser die "pösen" machenschaften der Lobbiysten aufzudeken sollte sich der Hr. Umweltminister nicht wundern wenn man ihm auch bald fehlverhalten "unterstellen" wird.
Ach was solls ich werfe den ersten Stein !
"DU PFAU HAST DICH KAUFEN LASSEN -PFUIIII"
Natürlich gilt für DU die Unschuldsvermutung
Kaum macht man etwas, das scheinbar gut ist, kommt irgendwo irgendwie eine Lobby daher, ders nur ums Geld geht, und will gleich wieder alles kippen.
Asdlfahksdflhasd.
Die EU soll gefälligst mal was für die Leute tun. Wenn Italien sagt, die vielen Plastiksackerln sind ein Problem, dann soll man ihnen doch ihr Verbot lassen!
anscheinend gehts nur mir zwang - leider.
einst gab es die moder der jutetaschen - deren schwachstelle waren die tragegriffe. ich hab dann eine entworfen mit einem tapezierergurt der rundum läuft - die tasche hab ich seit mehr als 25 jahren. detto einen brotkorb aus griechenland den ich als einkaufskorb benutze.
Ich kauf nie Plastiksackerln.
Habe so eine Plastikklappkiste im Auto...
Und wenn ich nur wenig kaufe beim Hofer oder beim Lidl dann liegen dort überall die praktischen Kartons herum.
Deswegen mag ich den Merkur und wie die alle heissen nicht...da gibt es keine Kartons.
Beim Interspar sind sie so nett und legen die Kartons extra raus nach der Kassa.
ALSO: ohne wenn und aber weg damit und
Baumwollsackersl verteilen !!!.
Papiersackerl werden auch weggeworfen oder reseikelt,
also auch sinnlos.
Übrigens kann man auch mit einem WEIDENKORB gut einkaufen gehen.
Was hat das damit zu tun dass das ding einfach unpraktisch ist von der konstruktion her?
Abgesehn geh ich bei nem monatlichen großeinkauf mit rucksack und 2 großen taschen pro hand, die 500m vom nächsten Supermarkt heim, das reicht schon fürs mukis sammeln ;)
schmale, seitlich gerade körbe sind gut. ist natürlich die frage was man transportiert und wie weit.
vom wagerl in den kofferraum heben und bis in die wohnung tragen geht auch ein runder korb.
joghurtbecher, eier, weiches obst fühlt sich im korb auch wohler als in jeder weichen tasche und sackerl.
Also bisher hörte ich noch keine klagen von den eiern oder obst.
Und naja, wie gesagt auto fällt bei mir weg. Was auch der hauptgrund ist warum ich lieber stoffsackln hab weil plastik bei längerem tragen ziemlich einschneidet in die arme/handflächen.
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