Internet Explorer 9 ist da: Microsoft legt (relativ) gehörig nach

Andreas Proschofsky
15. März 2011, 05:33
  • Der Internet Explorer 9, sofort fällt das deutlich reduzierte Interface auf.
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    Der Internet Explorer 9, sofort fällt das deutlich reduzierte Interface auf.

  • Die Menüzeile ist weg, statt dessen gibt es einen Menüknopf rechts neben den Tabs.
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    Die Menüzeile ist weg, statt dessen gibt es einen Menüknopf rechts neben den Tabs.

  • Die Unterstützung aktueller Webstandards hat sich im Vergleich zum IE8 deutlich verbessert, die Konkurrenz ist hier trotzdem schon erheblich weiter.
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    Die Unterstützung aktueller Webstandards hat sich im Vergleich zum IE8 deutlich verbessert, die Konkurrenz ist hier trotzdem schon erheblich weiter.

  • Die Onebox für URL- und Suchfenster zusammen, aufgrund der Design-Entscheidung, die Tabs direkt daneben zu platzieren, kann das schon mal recht eng werden.
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    Die Onebox für URL- und Suchfenster zusammen, aufgrund der Design-Entscheidung, die Tabs direkt daneben zu platzieren, kann das schon mal recht eng werden.

  • In neuen Tabs werden nun die beliebtesten Seiten gelistet, ähnlich wie es andere Browser auch schon implementiert haben.
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    In neuen Tabs werden nun die beliebtesten Seiten gelistet, ähnlich wie es andere Browser auch schon implementiert haben.

  • Webseiten lassen sich im Panel von Windows 7 anpinnen, wo sie sich auch mit den "Jumplists" des Systems integrieren können.
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    Webseiten lassen sich im Panel von Windows 7 anpinnen, wo sie sich auch mit den "Jumplists" des Systems integrieren können.

  • Für Web-EntwicklerInnen gibt es ebenfalls einige neue Tools.
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    Für Web-EntwicklerInnen gibt es ebenfalls einige neue Tools.

Starke Performance, Schwächen bei Webstandards - Schlankes Interface

Eine gar erstaunliche Entwicklung hat die Browser-Abteilung bei Microsoft in den letzten Jahren durchgemacht: Anfang des vergangenen Jahrzehnts beinahe schon aufgelöst, hat der Softwarehersteller in den letzten Jahren - nicht zuletzt angesichts einer kontinuierlichen Erosion des eigenen Marktanteils - seine Investitionen in den Internet Explorer (IE) wieder erheblich intensiviert. Trotzdem erweist sich dieses Unterfangen bislang bestenfalls als Schadensbegrenzung, signifikanten - und über mehrere Monate konstante - Zuwächse konnte der IE schon lange nicht mehr verzeichnen. Ganz im Gegenteil zeigt die Marktanteilskurve unbeeindruckt von IE7 und IE8 kontinuierlich weiter nach unten.

Die Rettung naht

Nun soll aber - einmal mehr - alles anders werden: Mit dem Internet Explorer 9 hat Microsoft eine neue Generation seiner eigenen Software vorgestellt, die substantielle Verbesserungen in praktisch allen Bereichen des Browser verspricht. Nicht zuletzt also auch bei den Teilen, die gemeinhin zu den Kernvorteilen der Konkurrenz zählen: Performance und die Unterstützung moderner Webstandards.

Oberflächliches

Zunächst zeigt der IE9 aber einmal, dass man bei Microsoft zunehmend bereit ist von den Ansätzen der Konkurrenz zu lernen: Das Interface der Anwendung wurde erheblich reduziert, der Großteil des bisher von Haus aus sichtbaren Elemente wurde entfernt. So sollen die eigentlichen Webseiten stärker in den Vordergrund rücken, erklärt man bei Microsoft die dahinter stehende Philosophie. Übrig bleibt die Adresszeile - beim Internet Explorer "Onebox" genannt, eine Vor- und Zurück-Navigation sowie das Tab-Interface.

Platzsparend

Durch diese Reduktion wird der Internet Explorer 9 tatsächlich zu jenem Browser, der aktuell am meisten Platz für die eigentliche Webseite zur Verfügung stellt, bei dem also das Interface am "schlanksten" ist. Dies allerdings auch mit einer nicht unumstrittenen Design-Entscheidung: Die Tabs wurden nämlich neben der "Onebox" platziert, was bei niedrigen Auflösungen schon mal recht schnell ein ziemliches Gedränge ergeben kann. Apropos Onebox: Diese nimmt nun auch die Suchfunktionen war, ein eigenes Suchfenster gibt es nicht mehr.

Startseite

Recht offensichtlich von anderen Herstellern "inspiriert" zeigt man sich bei der Umsetzung einer individuellen Startseite, die in jedem neu geöffneten Tabs die meist genutzten Seiten darbietet, sowie das erneute Öffnen der zuletzt geschlossenen Tabs ermöglicht. Der Konkurrenz wirklich voraus ist man beim Zusammenspiel mit Windows 7, so können sich Seiten etwa direkt mit den Jumplists des Betriebssystems integrieren, so dass dann beispielsweise spezielle Funktionen einer Web-App direkt aus dem Panel aufgerufen werden können.

Vermischtes

Zu den weiteren Neuerungen zählt ein eigener Download-Manager, auch das Add-On-Management hat man überarbeitet. Außerdem hat man einen "Tracking-Schutz" eingebaut, die verschiedene Formen des Werbe-Trackings verhindern soll. Neben einer von Microsoft zusammengestellten - und regelmäßig aktualisierten - Liste, erlaubt der Browser zu dem auch individuelle Einträge. Außerdem gibt es dann noch einige neue Tools, mit denen man Web-EntwicklerInnen ansprechen will.

Webstandards

Der über die Jahre dominante Kritikpunkt an Microsoft war die Herangehensweise des Unternehmens an aktuelle Webstandards, die irgendwo zwischen eigen- und widerwillig pendelte. Mit dem Internet Explorer 9 verabschiedet man sich davon und will offensiv in Webstandards investieren. So verspricht Microsoft vollmundig den Support für CSS3, HTML5 und Co. Tatsächlich gibt es hier substantielle Fortschritte zu berichten, ganz so rosig wie vom Hersteller angekündigt ist die Situation aber bei weitem nicht. Wirklich ganz vorne schneidet Microsoft nur bei den eigenen Tests ab, unabhängige Seiten - die konkrete einzelne Funktionen abfragen - zeichnen da schon ein ganz anderes Bild. So bleibt der IE9 sowohl bei caniuse.com als auch bei html5test.com weit hinter der aktuellen Konkurrenz zurück. Bei Letzterem kommt man etwa auf 130+5 (von 400 möglichen) Punkten, ein Ergebnis, das sogar noch hinter dem beinahe zwei Jahre alten Firefox 3.5 liegt, vom Chrome 10 mit seinen 288+13 Punkten ganz zu schweigen.

Fortschritte

Im Vergleich zum direkten Vorgänger - dem Internet Explorer 8 - sind die Fortschritte trotzdem wirklich beeindruckend, und im Sinne der Browser-übergreifenden Entwicklung auch durchwegs begrüßenswert. Zu den Highlights zählen hier - neben den zahlreichen neuen CSS-Attributen - etwa der Canvas-Support, die Unterstützung für das Web Open Font Format (WOFF) oder HTML5 Video. Wirklich aktuelle Entwicklungen wie den 3D-Standard WebGL sucht man allerdings vergeblich, auch ist die reale Nützlichkeit des HTML5-Video-Supports von Haus aus eher theoretischer Natur, fehlt doch der integrierte Support für das von Firefox, Chrome und Opera für diese Aufgaben favorisierte WebM-Format. Zumindest kann der IE9 aber WebM-Videos wiedergeben, wenn nachträglich die entsprechenden Codecs am System installiert werden.

Chakra

Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklung war die Verbesserung der Performance, kommt doch der Internet Explorer aufgrund seiner eklatanten Defizite in diesem Bereich meist nicht mal mehr in Benchmarks vor. Tatsächlich zeigt sich der IE9 erheblich flinker und schließt sogar zur Konkurrenz auf. Wirklich stark ist etwa die neue Javascript-Engine Chakra, die in allen unseren Tests in etwa auf dem Niveau der Konkurrenz agiert, bei manchen Benchmarks etwas weiter vorne im Feld liegt, bei anderen auch nicht sonderlich weit abgeschlagen ist.

Kritik

Wenig Freunde macht sich Microsoft hingegen damit, dass man ausgerechnet die eigene Top-Position beim Sunspider-Benchmark so lautstark herausstreicht. Dies einerseits, weil dieser konkrete Test kaum mehr relevante Aussagekraft besitzt, aber auch weil der Vorwurf im Raum steht, dass das Unternehmen hier durch speziell auf den Test zugeschnittene Optimierungen geschummelt hat.

Hardwarebeschleunigung

Der Bereich Performance besteht aber natürlich nicht aus Javascript allein, also kann der Internet Explorer 9 auch in weiteren Bereichen mit Verbesserungen aufwarten. Allen voran die Nutzung der Grafikkarte zur Beschleunigung der Ausgabe. So nutzt man Direct2D und DirectWrite für diese Aufgabe, was vor allem bei Grafikoperationen eine Vervielfachung der Performance bringt. Von der Konkurrenz absetzen, kann man sich damit trotzdem nicht, bringt doch auch der Firefox 4 eine solche Funktion, bei Chrome und bei Opera arbeitet man ebenfalls bereits seit einiger Zeit eifrig an der Umsetzung.

Windows-XP-Ärger

Beim Internet Explorer 9 hat diese Funktion aber auch eine durchaus nachhaltige Konsequenz: Die neue Generation des Browsers ist nur für Windows Vista und Windows 7 erhältlich, NutzerInnen von Windows XP bekommen das Update hingegen nicht mehr. Microsoft argumentiert damit, dass die Hardwarebeschleunigung so tief in den Browser integriert wurde, dass das Fehlen der genutzten APIs bei XP ein Ausschlussgrund seien. Eine Argumentation, die angesichts des fortgesetzten XP-Supports von Firefox 4 und Co. nur begrenzt schlüssig ist - und eigentlich einer Werbung für alternative Browser auf dieser Plattform gleich kommt.

Fazit

Mit der Version 9 macht der Internet Explorer fraglos einen gehörigen technologischen Sprung nach vorne, im Vergleich zum Vorgänger ist er geradezu schlank und rank - und vor allem erheblich schneller. Für das gesamte Web erfreulich ist die bessere Unterstützung von Webstandards, auch wenn man trotz aller Anstrengungen weiterhin deutlich hinter der Konkurrenz her hinkt. Ob das jetzt Dargebotene reicht, um dem kontinuierlichen Verfall der Marktanteile entgegenzuwirken, bleibt all den unleugbaren Fortschritten zum Trotz fraglich. Denn auch mit dem IE8 war man schon kurzfristig etwas näher an die Konkurrenz herangekommen, zwei Jahre später wirkt dieser aber nun im Vergleich zu Firefox, Chrome und Co. geradezu antik.

Ausblick

Will Microsoft also tatsächlich eine Trendumkehr im Browser-Markt erreichen, müsste man den Release-Zyklus des Internet Explorers schon erheblich verkürzen. Ob man dazu bereit ist - bzw. die Strukturen von Microsoft dies überhaupt ermöglichen - muss sich erst zeigen. Gelingt dies nicht, bleibt die Prognose, dass der IE9 spätestens in einem Jahr wieder sehr, sehr alt aussehen wird. Der Internet Explorer 9 kann kostenlos für Windows Vista und 7 von der Seite des Herstellers heruntergeladen werden, dabei steht auch bereits eine deutschsprachige Variante zur Wahl. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 15.03.11)

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sehr gelungen!

Also ich finde den IE 9 im Vergleich zu den Vorgängerversionen sehr gelungen (habe auch die Beta und den RC schon verwendet). Hinsichtlich Performance ein absoluter Quantensprung und um nichts langsamer als etwa Firefox (3.6 oder 4 RC) bzw. Chrome, subjektiv eher schneller. Weiter so!

netter versuch

aber bitte leute: nehmt chrome oder firefox!

Ganz besonder geärgert habe ich mich gestern über den "Geschützten Modus".
Ich hab mich gewundert, warum ich eine Email, im Browser nicht drucken kann.
Alls ich den "Geschützten Modus" abgeschaltet habe, konnte ich endlich drucken.
Für mich ein sinnfreies Feature im IE, auch wenn Schutz grundsätzlich gut ist, aber Drucken sollte schon möglich sein.

...weil sich mehrere leser über das fehlen der menüleiste aufregen: einfach oben kontextmenü aufrufen (=über dem browserfenster rechtsklicken):

. menüleiste an-und ausschalten
. registerkarten in einer separaten zeile anzeigen
. usw...

es gibt sogar die möglichkeit wie bei anderen browsern symbolleisten zu verschieben
(-> "symbolleisten fixieren abwählen)

alte logig: wenn was ins kippen gekommen ist, ist es nicht mehr aufzuhalten. ist gelaufen mit dem IE.

Wunderbar! Proschofsky vor den Vorhang!

Sticht heraus aus der von APA abgeschriebenen Päckchensuppe...
Mir fehlt nur ein Rechercheergebnis: Ist eine Echtheitsprüfung der Windows Lizenz im IE9 mit eingebaut?

mit der rechten anordnung der favoriten hat man gerade jenen part in dem der ie den anderen überlegen war verbockt

Bin absolut Ihrer Meinung! Verschlimmbessert wäre der richtige Ausdruck hierfür!

Hmm, der IE 9 scheint standardmäßig cleartype aktiviert zu haben. Das verursacht bei mir allerdings Augenkrebs :(
Kann man das irgendwo abschalten?

No. Cleartype gibt's bei IE 9 nicht mehr. MS verwendet seit Neustem GPU-Rendering und wenn man das unter "Internetoptionen/Erweitert" abschaltet, bzw. auf Software-Rendering umschaltet, bleibt es trotzdem blurry und nach 1 Stunde you may have to vajazzle the toilezzle with a little vomizzle.

Ich hab' den Crap wieder gelöscht und bin re zu IE 8 (der kommt nach Löschen und Neustart wieder), bei dem man Cleartype deaktivieren kann, um ein glasklares Schriftbild zu haben.

IE 9 zu löschen ist bissi tricky:

Systemsteuerung/Programme und Funktionen und li. oben die kürzlich installierten *Updates* aufrufen, Fortschrittsbalken abwarten, Windows Internet Explorer 9 in der Liste suchen. Deinstallieren. Neustart. Warten. IE 8 ist wieder da.

Danke für den Tipp :) Hab das Zeug soeben gekickt.

Wieso muss man ClearType eigentlich im Browser ein- und ausschalten, wenn das doch eine Betriebssystemfunktion ist (=sein sollte), die für ALLE Programme gilt (=gelten sollte)?

Ich mein, die Programme malen ihre Buchstaben hoffentlich nicht selbst auf den Bildschirm sondern rufen eine Betriebssystemfunktion auf, die das erledigt. Und DIE zeichnet Pixel und Linien und macht das Anti-Aliasing je nach Schriftgrad, Auflösung, Farben usw.

I dunno. Bin kein Experte. Für Windows hab' ich Cleartype auch deaktiviert. Außer auf den IE wirkt Cleartype auf Programme ein, wenn es in Windows aktiviert ist.

Seltsamerweise macht Cleartype nicht das, was es verspricht - MS sollte es Blurrytype nennen und das neue GPU-Rendering in Fontkiller umtaufen.

Der gleiche Schmarrn mit Anti-Aliasing in Grafikprogrammen: ein kerzengerader Strich franst eklig an den Rändern, wenn Anti-Aliasing aktiviert ist.

Lädt den Standard schneller als ff4 (der standard.at irgendwie nicht mag)

Auch das Interface ist im 21. Jahrhundert angekommen, aber Addons Suche:
adblock: nein
Mausgesten: nein

-> keine Alternative

der Standard.at ist auch seltsam konfiguriert. Oben der Balken der mal hängen bleibt oder wegscrollt. Am schlimmsten ist es bei einer Fotostrecke, wenn man andauernd statt des Bildes und des Textes, die ganze Seite laden muss. Aber was soll's, die Infos werden immer besser. ;-x

Ich mag den webteil vom Standard sehr, aber die techn. Umsetzung der Seite muss wirklich zu wünschen lassen.

Auf meinem Computer trotz i7 und 4GB Arbeisspeicher stottert da manchmal sogar Chrome - und das habe ich sonst noch nirgendst erlebt.

Der Standard läuft auf einem IIS, somit steckt dahinter sehr wahrscheinlich ASP.NET, und bei dem Code, welchen ASP.NET bzw. ASP.NET UIs (wahrscheinlich Visual Studio .NET) produzieren (vermute mal, dass nicht alles per Hand gecodet ist), mag der IE einen gewissen Heimvorteil haben.

Oft laden Seiten im Standard auch nicht fertig, sondern endlos weiter, wobei ich nicht mit Bestimmtheit sagen kann, welche Rolle der Browser dabei spielt. Dass aber der IIS etwas damit zu tun hat, ist schon ein recht heißer Tipp.

Letzteres Problem kenne ich übrigens auf keiner anderen Site irgendwo. Dieses hat der Standard exklusiv für sich gepachtet.

dieses problem

gibt es sehr wohl auf anderen websites, und es ist nicht vom IIS verursacht (denn das "laden" geht vom browser aus), sondern im von ADs die auf der seite untergebracht sind. sogesehen wäre der ADblocker ein sinnvolles feature für den IE9 (im übrigen hat der IE keinerlei "heimvorteil" bei von ASP.NET generiertem code ... sehen sie sich den HTML-output mal an und vergleichen sie...)

Eines noch ...

... früher hatte ich dasselbe Problem im Opera auch mal. Dann verschwand es aber.

Ist schon ein paar Jahre her, kann mich nicht mehr genau erinnern, ob das mal durch ein Opera-Update verschwand, oder ob am Standard was geändert wurde.

Allerdings auch damals war das ein sehr exklusives Problem hier im Standard, also hatte es nirgendwo sonst.

Kleine Ergänzung ...

... ASP.NET ist keine Mutmaßung, sondern Fakt, siehe Response Header:

Cache-Control :no-cache
Content-Length: 143200
Content-Type: text/html; charset=utf-8
Date: Wed, 16 Mar 2011 01:05:47 GMT
Expires: -1
Pragma: no-cache
Server: Microsoft-IIS/6.0
X-AspNet-Version: 2.0.50727
X-BOST-Status: Server Cached Response - OK
X-DSTD-APP: NoFrame
X-Powered-By: ASP.NET

Was er macht hat Hand und Fuß, der Herr Proschovsky

Und er macht sich vor allem die Mühe die Leser nicht mit 5 Zeilen abzuspeisen, sondern wirklich zu informieren; und zwar mit Facts, die er selbst erlebt und probiert hat. Cool, this man!

Die

Frage ist, wieviel Prozent des Webs nutzt bereits HTML5 und WebGL. Ich denke der Anteil is vernachlässigbar klein. Deshalb wird es in der Praxis auch kaum zu Einschränkungen kommen wenn man den IE9 benutzt. HTML5 ist stellenweise noch nichtmal fertig ausspezifiziert - was zu netten Interpretationen seitens der Browser führt. Schätze dass auch MS so denkt und deshalb noch Zeit in die Entwicklung steckt. Den WegGL Support der anderen Browser würde ich bestenfalls als Beta bezeichnen, viel Praxisrelevanz hat er nicht, man wollte halt einfach Erster sein. Von synthetischen Benchmarks halte ich auch nix. Ein Browser muss sich im Altag bewähren. Wir werden mit der Zeit sehen ob der IE9 da schlechter ist als die Konkurrenz.

Das war ja schon immer das Problem: bei der Verwendung von Webstandards musst gebremst werden, weil MS sie nicht umgesetzt hat.

Und deshalb empfehlen heute fast alle Entwickler von IE weg zu gehen, und das drückt natürlich auf dessen Marktposition.

HTML5 ist von KEINEM Browser vollständig umgesetzt, geschweige denn als Standard überhaupt schon vollständig ausspezifiziert.

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