Partielle Kernschmelze im Reaktor 2 - Offizielle Zahl der Toten und Vermissten: 5.000

14. März 2011, 21:57
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  • Helfer suchen in der Region Minamisanrikucho im Norden Japans nach Verschütteten.
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    Helfer suchen in der Region Minamisanrikucho im Norden Japans nach Verschütteten.

  • Eine Karte der Nuklearreaktoren Japans.
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    foto: epa/international nuclear safety center at argonne national laborato

    Eine Karte der Nuklearreaktoren Japans.

  • Weite Teile in Nordjapan schwer verwüstet, Tausende Tote entdeckt, Aufräumarbeiten dauern Monate

  • Menschen, die in der Stadt Ishinomaki im Norden Japans von der Außenwelt abgeschnitten sind und auf Hilfskräfte warten, wärmen sich an einem Feuer.
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    foto: ap/koki azechi

    Menschen, die in der Stadt Ishinomaki im Norden Japans von der Außenwelt abgeschnitten sind und auf Hilfskräfte warten, wärmen sich an einem Feuer.

  • Rauch steigt vom Fukushima Daiichi Atomkraftwerk nach einer Explosion auch am Montag auf.
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    foto: reuters/ntv via reuters tv

    Rauch steigt vom Fukushima Daiichi Atomkraftwerk nach einer Explosion auch am Montag auf.

Regierung: Kernschmelze droht in drei Reaktoren - Wind dreht und könnte eine Strahlungswolke Richtung Festland wehen - 600 Menschen noch in Evakuierungszone

Nach einem Nachbeben der Stärke 6,2 kam es am Montag zu einer zweiten Explosion in einem Atomreaktor in Fukushima. Laut Regierung soll die Stahlhülle des Reaktorblocks 3 aber standgehalten haben. Im Kraftwerk soll es drei Verletzte und sieben Vermisste geben. Das Nachbeben hatte kurz nach 10.00 Uhr Ortszeit (02.00 Uhr MEZ) auch die japanische Hauptstadt Tokio erschüttert. Die Zahl der offiziellen Todesopfer und Vermissten ist auf 5.000 gestiegen, mehr als 10.000 Tote werden befürchtet. Die Nachlese der Ereignisse im Live-Ticker.

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21.57 Uhr: Wir beenden für heute unsere Live-Berichterstattung.

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21.14 Uhr: Ein Erdbeben der Stärke 4,1 erschüttert dem Fernsehsender NHK zufolge die Hauptstadt Tokio. Es bestehe keine Tsunami-Gefahr.

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20.49 Uhr: Tokyo Electric (Tepco) unternimmt neuen Anlauf, Meerwasser in den Unglücksreaktor 2 zu pumpen.

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20.25 Uhr: Eine Meteorologin schreibt für die BBC, dass sich Japan während des Erdbebens um vier Meter bewegt habe.

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20.02 Uhr: Japan bat USA um Hilfe nach schwerem Atomunfall

Die japanische Regierung hat bei den USA offiziell um Hilfe für die Bewältigung des schweren Unfalls im Atomkraftwerk Fukushima 1 nachgesucht. Die zuständigen Stellen in den USA prüften derzeit, welche technischen Hilfsleistungen für Japan in Frage kämen, teilte die US-Atombehörde NRC am Montag in Washington mit. NRC-Experten würden die Entwicklung von ihrem Krisenzentrum in den USA rund um die Uhr verfolgen. Die Federführung bei der Krisenreaktion werde auf jeden Fall bei Japan liegen: "Für diese Krise haben die Japaner die oberste Verantwortung", erklärte die NRC.

Nach Angaben des Pentagon waren am Montag insgesamt acht Schiffe der US-Marine für Hilfsleistungen nach dem Erdbeben in Japan im Einsatz. Fünf weitere seien auf dem Weg, sagte Pentagon-Sprecher David Lapan. Die Schiffe transportierten Hilfsgüter und Helfer und dienten als Auftankstation für Flugzeuge und Helikopter vor der Küste der Bebenregion.

Der Flugzeugträger "Ronald Reagan" habe seinen Kurs wegen der erhöhten Radioaktivität um den Krisenreaktor Fukushima ändern müssen, teilte Lapan weiter mit. 17 Marineangehörige seien Strahlung ausgesetzt gewesen. "Sie wurden ohne großen Aufwand mit Wasser und Seife entkontaminiert", fügte der Sprecher hinzu.

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19.57 Uhr: Ein Computerprogramm soll das Beben auf die Sekunde genau vorhergesagt haben - Fake oder real?

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19.26 Uhr: Die Französische Nukleare Sicherheitsbehörde (ASN) sagt laut BBC, dass der Vorfall im japanischen AKW Fukushima, zwischen fünf und sechs auf der Skala der IAEA eingestuft werden kann. Die internationale Skala der Atomenergiebehörde IAEA reicht von eins bis sieben. Aktuell wird der Störfall mit Level vier eingestuft.

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19.08 Uhr: Kommentar von Gudrun Harrer zu Japan: "Japanische Nebelwerfer"

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18.44 Uhr: IAEO-Amano: Fukushima kein "zweites Tschernobyl"

Geht es nach Yukiya Amano, dem Generalsekretär der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO, so droht seinem Heimatland Japan kein "zweites Tschernobyl". Ob die Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima außer Kontrolle sind oder nicht, wollte Amano allerdings nicht kommentieren. "Die Situation ändert sich täglich. Ich will nicht spekulieren", sagte er am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz in der UNO in Wien.

Er verwies mehrmals auf hoch qualifizierte Experten, die an Ort und Stelle alles mögliche unternehmen würden, um die Lage zu stabilisieren. Fest stehe jedenfalls, dass es keine Kettenreaktion in den Reaktoren gegeben habe. "Das war kein Unfall verursacht durch menschliches Versagen. Es waren enorme, unvorstellbare Naturgewalten", so Amano nach den verheerenden Erdbeben und den darauffolgenden Tsunamis, die Japan in eine Katastrophe von bis dato ungeahnten Ausmaßen gestürzt haben. "Wir werden aus den Erfahrungen lernen müssen und die Auswirkungen evaluieren."

Wie viel Radioaktivität bis jetzt freigesetzt wurde, konnte Amano nicht sagen. "Ich bitte diesbezüglich um Geduld." Das automatische Herunterfahren der Reaktoren habe funktioniert, die ausgetretene Radioaktivität sei dadurch limitiert worden.

Ein "zweites Tschernobyl" befürchte Amano allerdings nicht. Es gebe einige Unterschiede zum Super-GAU am 26. April 1986 - vor allem jenen, dass es in Tschernobyl keine Schutzhülle gegeben hätte wie sie in Fukushima vorhanden sei. Messungen in der Umgebung von Fukushima am 12. März hätten ergeben, dass die Radioaktivität in der Luft mittlerweile wieder gefallen sei. Andere Informationen als jene von japanischen Behörden habe die IAEO aber keine.

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18.30 Uhr: Japan ersuchte IAEO um Expertenmission

Sichtlich getroffen von der Erdbebenkatastrophe in seinem Heimatland Japan trat am Montag IAEO-Generalsekretär Yukiya Amano in der UNO in Wien vor die Presse. Amano berichtete, dass Japan bereits um die Entsendung einer IAEO-Expertenmission angesucht hat. Der Generalsekretär kondolierte seinen Landsleuten und betonte, es sei extrem wichtig, dass die Öffentlichkeit permanent über die Situation in den japanischen Atomkraftwerken informiert werde.

Die gesamte Insel Honshu sei durch das Beben um bis zu 2,5 Meter angehoben, die Infrastruktur eines hoch entwickelten Industrielandes stark beschädigt worden. Sämtliche AKW auf der Insel seien von den Erdstößen erschüttert, von den Tsunamis geflutet und so von der Versorgung mit Elektrizität abgeschnitten. Die japanischen Behörden würden so hart arbeiten wie sie nur können, um die Lage zu stabilisieren.

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18.28 Uhr: Japans Regierungssprecher Yukio Edano ist STANDARD-Kopf des Tages: "Das Antlitz der Apokalypse"

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18.23 Uhr: Strom bleibt in Japan über Wochen rationiert

Stromkunden in Japan müssen sich auf wochenlange Lieferprobleme und Abschaltungen einstellen. Die Rationierung in der Stromversorgung werde mindestens bis Ende April dauern, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag unter Berufung auf den Tokioter Elektrizitätsversorger Tepco. Dies werde sich auf den Zugverkehr und die Wirtschaft im Raum Tokio ebenso auswirken wie auf das Alltagsleben der Menschen.

Um die erste Abschaltung hatte es am Montag zunächst einige Verwirrung gegeben. Tepco habe den Schritt falsch angekündigt und die Unterbrechung dann wegen Stromsparbemühungen in der Region auch verschoben, hieß es. Schließlich wurde der Strom für 113.000 Haushalte in Teilen der Präfekturen Chiba, Ibaraki, Shizuoka und Yamanashi für 90 Minuten abgeschaltet, erklärten Tepco-Verantwortliche. Auch einigen Aufnahmezentren für Erdbebenopfer in Chiba und Ibaraki wurde dabei der Strom abgeklemmt.

Ursache der Stromknappheit ist die Abschaltung mehrerer Atomreaktoren im Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshu.

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18.20 Uhr: Ein STANDARD-Überblick über die Atomdebatte in den österreichischen Nachbarstaaten.

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17.57 Uhr: Interview mit Risikoforscher

Wenn es zu keinen Nachbeben komme, sei man "aus dem Schneider" und müsse nicht mehr mit einem Super-GAU rechnen, sagt Wolfgang Kromp im Standard-Interview.

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17.46 Uhr: WHO: Keine große Gesundheitsgefährdung durch Radioaktivität

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht durch die Unfälle in japanischen Atommeilern derzeit nicht die Gefahr großer gesundheitlicher Schäden für Menschen. "Von dem, was wir zur Zeit über die Höhe der radioaktiven Strahlung wissen, ist das Gesundheitsrisiko für Japan minimal", sagte WHO-Sprecher Gregory Hartl am Montag. "Das heißt, wenn jemand betroffen ist, ist das Risiko nicht sehr hoch", fügte er hinzu.

Hartl erklärte, es sei nur "sehr wenig" Radioaktivität aus den beschädigten Reaktoren in Japan ausgetreten. Außerdem seien die Menschen bereits in Sicherheit gebracht worden, als es zu den Vorfällen kam. Nach WHO-Angaben wurde bei 22 Menschen, die in der betroffenen Region leben, "eine geringe Menge Radioaktivität" gemessen.

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17.34 Uhr: Strahlenexpertin an Bord der AUA-Flüge

In beiden Richtungen seien die Flüge Tokio-Wien ausgebucht, berichtet die AUA. Um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, sei auch eine Strahlenexpertin des Bundesheeres mit an Bord. Mehr dazu hier.

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17.25 Uhr: Kritik an IAEO wegen Informationspolitik - Der Standard Bericht

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17.13 Uhr: Der Standard mit einer neuen Reportage aus Tokio

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17.04 Uhr: Erdbeben zerstörte fast 73.000 Gebäude
Das Erdbeben und der anschließende Tsunami haben in Japan insgesamt 72.945 Gebäude zerstört oder dauerhaft unbenutzbar gemacht. Diese Zahl nannte das Innenministerium in Tokio am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo.

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16.58 Uhr: Temperaturen sollen unter null Grad Celsius fallen

Im Katastrophengebiet soll es in den nächsten Tagen bitterkalt werden. Auch ein Schneesturm wird erwartet. Der japanische Sender NHK berichtet und befürchtet eine Katastrophe vor allem für die unzähligen Obdachlosen.

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16.56 Uhr: US-Marine lässt Hilfseinsatz wieder anlaufen
Die US-Marine hat den Hilfseinsatz ihrer Schiffe vor der japanischen Küste wieder aufgenommen. Am Montagabend (Ortszeit) hatte sie die Aktion zunächst wegen einer leichten Verstrahlung von Hubschraubern und Besatzungsmitgliedern ausgesetzt. Der Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" und andere Schiffe der Siebten Flotte drehten daraufhin ab, um nicht mehr Winden aus Richtung des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima Eins ausgesetzt zu sein. Mittlerweile laufe die Hilfsoperation aber wieder, sagte ein Sprecher der US-Marine.

Seeleute auf den Schiffen waren den Angaben zufolge einer erhöhten Strahlung ausgesetzt, die allerdings geringer als eine Monatsdosis natürlicher Strahlung war. Medienberichte hatten von einer radioaktiven "Wolke" gesprochen, durch die der Flugzeugträger gefahren sei.

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16.55 Uhr: Die japanische Presse versucht zu beruhigen

mit Heldentaten und Tipps zum Strahlenschutz

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16.43 Uhr: Radioaktivität bei U.S. Navy Mitgliedern gemessen

Nachdem eine 17-köpfige Hubschraubercrew der U.S. Navy nach einem Katastropheneinsatz in Japan auf den Flugzeugträger USS Ronald Reagan zurückkehrte, wurde geringe radioaktive Strahlung an ihren Körpern gemessen. Das berichtet CNN und zitiert U.S. Militärvertreter.

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16.33 Uhr: Brennstäbe im Fukushima-Reaktorblock 2 erneut ohne Wasser

Die Brennstäbe im zweiten Reaktor des Atomkraftwerks Fukushima Eins ragten nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo am Montagnachmittag (MEZ) wieder in vollem Umfang aus dem Wasser heraus. Damit nahm das akute Risiko einer bedrohlichen Kernschmelze weiter zu. Zuvor hatte die Betreibergesellschaft Tepco erklärt, es werde versucht, den Reaktor mit Seewasser zu fluten. Anschließend hieß es, die Brennstäbe stünden wieder zur Hälfte unter Wasser.

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16.29 Uhr:  Vertreter des Energieversorgers Tepco bei Pressekonferenz

Im Moment stellen sich Vertreter des Atomkraftwerkbetreibers Tepco den Fragen der Presse. Neue Informationen scheint es keine zu geben, dafür haben die Vertreter des Unternehmens offenbar selbst wenig Ahnung, was tatsächlich passiert ist. Sie blättern nur in ihren Unterlagen und diskutieren, wie viele Druckventile es in den Reaktoren gibt. Die japanische Presse verlässt bereits den Raum.

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Posting 376 bis 425 von 2834
uje

Sie pumpen wieder Meerwasser in den Kern! >> Morgen dann pünktlich zum morgen der Knall!

is ja echt tragisch

bei dem unglück sind horizont-san & suki-grundintelligenz ums leben gekommen. nur stromkommtausdersteckdose-aiko & schaffmaabwaswirnichtverstehen-shin haben wieder einmal wie durch ein wunder überlebt . . . .

Der Anwurf an Kernkraftgegner nicht weiter denken zu können, als "Strom kommt aus der Steckdose" etc., ist ungefähr genau so primitiv wie die Aussage gegenüber Befürwortern, sie "alle" sollten doch jetzt nach Japan zum Aufräumen gehen... finde ich

aufräumen muss

man die schäden des erdbebens & des tsunamis...
beheben muss man den durch oben angeführte ereignisse den schaden an den akw's.
aber irgenwie hab ich dass gefühl dass sie mein posting nicht verstenden haben . . .

stimmt, war mir nicht klar was Sie sagen wollten - ist aber auch nicht so wichtig

Es ist unverständlich

<Es waren enorme, unvorstellbare Naturgewalten", so Amano nach den verheerenden Erdbeben und den darauffolgenden Tsunamis, die Japan in eine Katastrophe von bis dato ungeahnten Ausmaßen gestürzt haben. >

Ich kann nicht verstehen warum sich Menschen direkt an einer flachen Küste ansiedeln, wo doch jeder weiß, dass Tsunamis gar nicht so selten entstehen.
In Ö darf man doch auch nicht an gefährlichen Berghängen bauen.

Aber komplett unverständlich ist, warum man ein KKW direkt an der flachen Küste errichtet und noch dazu in einer gefährlichen Erdbenzone.

Ich kann nicht verstehen warum sich Menschen direkt an einer flachen Küste ansiedeln, wo doch jeder weiß, dass Tsunamis gar nicht so selten entstehen.

Ja, aber wirklich.
Frechheit. An einer Küste siedeln zu wollen.
So wie bei uns Menschen partout am Ufer eines Flusses siedeln wollen, wo doch jeder weiß, dass Überschwemmungen nach starken Regenfällen laufend vorkommen.
Dresden müsste man eigentlich ausquartieren, auch das Kamptal müsste entsiedelt werden.

Für mich als Laie stellt sich allgemein eine Frage : Da hat diese Nation zwei Atombomben erlitten und anschließend an diesen Wahnsinn werden über 50 ( !!!) AKWs hingestellt !

Und eine andere Nation hat zwei Atombomben abgeworfen und 104 AKWs im Betrieb...
Stichwort: friedliche Nutzung von Kernenergie.

und ist dann vor Patchinko Automaten gesessen um Arbeiten zu simulieren.

und diese akw

sind lustiger selbstzweck weltentrückter technikfreaks?
wo kommt denn der strom für dein japanisches auto her?
glaubst denn, es geht nur um deinen rasierer und waschmaschine?

äpfel, birnen, den rest könnten sie sich mit hilfe ihres gehirns vielleicht selbst zusammenreimen...nein.

An die Obergscheiten @wurzensepp,@Best of Fabulos,@bouncing und @super cat :

Armin Wolf hat gestern Mittwoch in der ZIB 2 genau die gleiche (meine) Frage an eine Japan-Kennerin gestellt !
Ist er jetzt in Euren Augen gleich doof oder wie...???

ZDF

Die Kanzlerin spricht!

Also ZD meiden. Verstanden.

oh, wie lieb...;)

An die Standard-Redaktion

Werte Kollegen der Standard-Redaktion, bitte sämtliche Posting des Users "lauter rosa Lügen" entfernen, diese sind eine Beleidigung und einzige Schande! DANKE

die funktion "user sperren", quasi ein invertiertes follow waere toll.

ich mag mich naemlich mit so manchem abschaum auch nicht auseinandersetzen, aber es sollte im zuge der freien meinungsaeusserung die entscheidung eines jeden individuell sein.

Nachtrag! Anschließend E-Mails kontrollieren, Link im E-Mail vom Standard muss nochmals angeklickt werden um bedenkliches Posting der Standard Red. zu melden.

Melden beim unsaglichen Beitrag anklicken um die Red. auf das Posting aufmerksam zu machen (und im Begründungsfeld das dann aufgeht ihren Postingtext rein kopieren). Umso mehr das tun, umso besser.

Ist längst passiert... jede(r) User(in) sollte die Meinung äußern können... aber das ist Menschen verachtend! Tausende sterben und unendlich Viele erleben größtes Leid. Unglaublich.

Bitte gleich auf lebenszeit sperren!

Was ist den hier los?

Gibt's bei der Krone kein Forum zum Thema?

Sorry, bezog mich auf die Postings des grenzdebilen "Lauter rosa Lügen".

hallo standard!

es dauert - ohne vorwissen - genau 10 sekunden herauszufinden, was in dem video gezeigt wird; zusammen mit der erkenntnis, dass elektromagnetische wellen ein bissl schneller sind als erdbebenwellen, sollte genügen um alles zu verstehen bzw. das peinliche wort "vorhersage" zu vermeiden:
http://shibuya246.com/2009/08/1... uake-news/
...

die Brennstäbe liegen blank

aber keine Kernschmelze.

1 von den beiden stimmt da nicht, oder?

sagen sie bloss, sie kennen das berühmte atomstrom-lobby-wunder von fukushima 1 nicht! quasi das lourdes der atomstrom-jünger!

Das sind ja alles unbestätigte Berichte

Und die Brennstäbe würden nach ca. 45 Minuten beginnen zum schmelzen (ich glaub ab 2000grad) , also die Halterung, der Brennstoff würde dann ab 3000 schmelzen.

Alle Reaktoren wurden allerdings automatisch heruntergefahren und zumindest ca 1Stunde richtig gekühlt (bis zur Welle) da kann man schon viel Hietze ableiten, und in den letzten Tagen wurde ja auch gekühlt ist eben die Frage wie heiss es war und wie lange es dauert bis es die kritischen Werte erreicht - und ob und wie eine erneute Kühlung möglich ist.

Eigentlich sind halt alle Meldungen nicht wirklich Bestätigt und Journalismuss kennt anscheinen keine Sicherungsbehälter, derzeit wird viel von allen Seiten einfach 1:1 zur Tatsache erklärt.

-

nein, so weit ich gelesen habe, führt das eine (frei liegende Brennstäbe) nicht unbedingt automatisch zum anderen (Kernschmelze)
- bin aber nicht sicher

Beides kann stimmen.

Kommt nur drauf an wie schnell sich die Brennstäbe auf 2200 C erhitzen.

Das ist die Schmelztemperatur der Zirkalloy ummantelung des Urans in den Brennstäben.

Und das dauert anscheinend länger was ja irgendwie kogisch ist da die Kettenreaktion ja schon seit 3 Tagen gestoppt ist.

Die Brennstäbe waren kurz ganz trocken, sie haben etwa wieder die Hälfte des Wassers hineinpumpen können, schaffen es aber nicht, den gewünschten Wasserstand wieder zu erreichen.

Natürlich nicht

vorgestern sind hier schon Reaktoren explodiert, gestern passierte 5x der SuperOberMegaGau.

Mit Verlaub, Cornwell Pro-Atomkraft Spammer:

Können'S nicht einmal dieser simplen Aussage
sachlich und vernünftig kontern?

Ich bin mir nicht sicher ob man derzeit

sachlich und vernünftig Kontern kann da es eine Art Massenhysterie zu geben scheint.

verben: kleinschreibung.

Die Brennstäber müssten ca 45minuten

Es ist schon klar warum keiner was Eindeutiges sagt. Keiner WEISS was Eindeutiges. Und sagen "Wir haben keine Ahnung" kann die IAEO auch nicht gut.

tut sie aber indirekt durch inkompetenz.

http://derstandard.at/129782038... ebelwerfer

-

grundsätzliche Frage,
wie kann man eigentlich WISSEN ob es eine Kernschmelze gegeben hat,
also an welchen Aspekten lässt sich das erkennen?

Es gibt Messgeräte, doch die benötigen eine Energieversorgung. Was normalerweise durch Batterien, etc. eine gewisse Zeit nach einem Black Out sichergestellt ist. Steigt die Temperatur zu stark an, schmelzen auch die Messsonden!

Dann gibt es Hinweise, dass eine stark erhöhte Temperatur herrschen muss, wenn man gewisse Dinge im austretenden Dampf messen kann.

Man kann auch versuchen Energiebilanzen aufzustellen ? Reinsehen kann man leider nicht.

die 'wasserstoffexplosionen' ...

... waren ein zeichen, dass die zirkonhülle der brennstäbe sehr heiss geworden sein muss.

cäsium 137 in der luft ist ein zeichen, dass brennstäbe aufgebrochen sein müssen.

der rest ist spekulation.

waren ein zeichen, dass die zirkonhülle der brennstäbe sehr heiss geworden sein muss.

Genauer gesagt, geht der Sauerstoff aus dem Wasser bei großer Hitze zum Zirkon und bildet Zirkondioxyd, übrig bleibt der Wasserstoff, der mit dem Luftsauerstoff Knallgas bildet und dann fliegt wieder ein Dachl davon ....

...

z.b. cäsium in der luft durch die schmelze ....

Messungen...

..Druck , Strahlung etc.

-

bin jetzt nicht wirklich schlauer

Ich vermute

in einem Undichten Behälter steigt der Druck nicht mehr allzuhoch und die Strahlung aussen dafür umso mehr.

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