Partielle Kernschmelze im Reaktor 2 - Offizielle Zahl der Toten und Vermissten: 5.000

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    foto: apa/zamg
  • Weite Teile in Nordjapan schwer verwüstet, Tausende Tote entdeckt, Aufräumarbeiten dauern Monate

Regierung: Kernschmelze droht in drei Reaktoren - Wind dreht und könnte eine Strahlungswolke Richtung Festland wehen - 600 Menschen noch in Evakuierungszone

Nach einem Nachbeben der Stärke 6,2 kam es am Montag zu einer zweiten Explosion in einem Atomreaktor in Fukushima. Laut Regierung soll die Stahlhülle des Reaktorblocks 3 aber standgehalten haben. Im Kraftwerk soll es drei Verletzte und sieben Vermisste geben. Das Nachbeben hatte kurz nach 10.00 Uhr Ortszeit (02.00 Uhr MEZ) auch die japanische Hauptstadt Tokio erschüttert. Die Zahl der offiziellen Todesopfer und Vermissten ist auf 5.000 gestiegen, mehr als 10.000 Tote werden befürchtet. Die Nachlese der Ereignisse im Live-Ticker.

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21.57 Uhr: Wir beenden für heute unsere Live-Berichterstattung.

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21.14 Uhr: Ein Erdbeben der Stärke 4,1 erschüttert dem Fernsehsender NHK zufolge die Hauptstadt Tokio. Es bestehe keine Tsunami-Gefahr.

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20.49 Uhr: Tokyo Electric (Tepco) unternimmt neuen Anlauf, Meerwasser in den Unglücksreaktor 2 zu pumpen.

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20.25 Uhr: Eine Meteorologin schreibt für die BBC, dass sich Japan während des Erdbebens um vier Meter bewegt habe.

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20.02 Uhr: Japan bat USA um Hilfe nach schwerem Atomunfall

Die japanische Regierung hat bei den USA offiziell um Hilfe für die Bewältigung des schweren Unfalls im Atomkraftwerk Fukushima 1 nachgesucht. Die zuständigen Stellen in den USA prüften derzeit, welche technischen Hilfsleistungen für Japan in Frage kämen, teilte die US-Atombehörde NRC am Montag in Washington mit. NRC-Experten würden die Entwicklung von ihrem Krisenzentrum in den USA rund um die Uhr verfolgen. Die Federführung bei der Krisenreaktion werde auf jeden Fall bei Japan liegen: "Für diese Krise haben die Japaner die oberste Verantwortung", erklärte die NRC.

Nach Angaben des Pentagon waren am Montag insgesamt acht Schiffe der US-Marine für Hilfsleistungen nach dem Erdbeben in Japan im Einsatz. Fünf weitere seien auf dem Weg, sagte Pentagon-Sprecher David Lapan. Die Schiffe transportierten Hilfsgüter und Helfer und dienten als Auftankstation für Flugzeuge und Helikopter vor der Küste der Bebenregion.

Der Flugzeugträger "Ronald Reagan" habe seinen Kurs wegen der erhöhten Radioaktivität um den Krisenreaktor Fukushima ändern müssen, teilte Lapan weiter mit. 17 Marineangehörige seien Strahlung ausgesetzt gewesen. "Sie wurden ohne großen Aufwand mit Wasser und Seife entkontaminiert", fügte der Sprecher hinzu.

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19.57 Uhr: Ein Computerprogramm soll das Beben auf die Sekunde genau vorhergesagt haben - Fake oder real?

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19.26 Uhr: Die Französische Nukleare Sicherheitsbehörde (ASN) sagt laut BBC, dass der Vorfall im japanischen AKW Fukushima, zwischen fünf und sechs auf der Skala der IAEA eingestuft werden kann. Die internationale Skala der Atomenergiebehörde IAEA reicht von eins bis sieben. Aktuell wird der Störfall mit Level vier eingestuft.

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19.08 Uhr: Kommentar von Gudrun Harrer zu Japan: "Japanische Nebelwerfer"

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18.44 Uhr: IAEO-Amano: Fukushima kein "zweites Tschernobyl"

Geht es nach Yukiya Amano, dem Generalsekretär der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO, so droht seinem Heimatland Japan kein "zweites Tschernobyl". Ob die Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima außer Kontrolle sind oder nicht, wollte Amano allerdings nicht kommentieren. "Die Situation ändert sich täglich. Ich will nicht spekulieren", sagte er am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz in der UNO in Wien.

Er verwies mehrmals auf hoch qualifizierte Experten, die an Ort und Stelle alles mögliche unternehmen würden, um die Lage zu stabilisieren. Fest stehe jedenfalls, dass es keine Kettenreaktion in den Reaktoren gegeben habe. "Das war kein Unfall verursacht durch menschliches Versagen. Es waren enorme, unvorstellbare Naturgewalten", so Amano nach den verheerenden Erdbeben und den darauffolgenden Tsunamis, die Japan in eine Katastrophe von bis dato ungeahnten Ausmaßen gestürzt haben. "Wir werden aus den Erfahrungen lernen müssen und die Auswirkungen evaluieren."

Wie viel Radioaktivität bis jetzt freigesetzt wurde, konnte Amano nicht sagen. "Ich bitte diesbezüglich um Geduld." Das automatische Herunterfahren der Reaktoren habe funktioniert, die ausgetretene Radioaktivität sei dadurch limitiert worden.

Ein "zweites Tschernobyl" befürchte Amano allerdings nicht. Es gebe einige Unterschiede zum Super-GAU am 26. April 1986 - vor allem jenen, dass es in Tschernobyl keine Schutzhülle gegeben hätte wie sie in Fukushima vorhanden sei. Messungen in der Umgebung von Fukushima am 12. März hätten ergeben, dass die Radioaktivität in der Luft mittlerweile wieder gefallen sei. Andere Informationen als jene von japanischen Behörden habe die IAEO aber keine.

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18.30 Uhr: Japan ersuchte IAEO um Expertenmission

Sichtlich getroffen von der Erdbebenkatastrophe in seinem Heimatland Japan trat am Montag IAEO-Generalsekretär Yukiya Amano in der UNO in Wien vor die Presse. Amano berichtete, dass Japan bereits um die Entsendung einer IAEO-Expertenmission angesucht hat. Der Generalsekretär kondolierte seinen Landsleuten und betonte, es sei extrem wichtig, dass die Öffentlichkeit permanent über die Situation in den japanischen Atomkraftwerken informiert werde.

Die gesamte Insel Honshu sei durch das Beben um bis zu 2,5 Meter angehoben, die Infrastruktur eines hoch entwickelten Industrielandes stark beschädigt worden. Sämtliche AKW auf der Insel seien von den Erdstößen erschüttert, von den Tsunamis geflutet und so von der Versorgung mit Elektrizität abgeschnitten. Die japanischen Behörden würden so hart arbeiten wie sie nur können, um die Lage zu stabilisieren.

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18.28 Uhr: Japans Regierungssprecher Yukio Edano ist STANDARD-Kopf des Tages: "Das Antlitz der Apokalypse"

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18.23 Uhr: Strom bleibt in Japan über Wochen rationiert

Stromkunden in Japan müssen sich auf wochenlange Lieferprobleme und Abschaltungen einstellen. Die Rationierung in der Stromversorgung werde mindestens bis Ende April dauern, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag unter Berufung auf den Tokioter Elektrizitätsversorger Tepco. Dies werde sich auf den Zugverkehr und die Wirtschaft im Raum Tokio ebenso auswirken wie auf das Alltagsleben der Menschen.

Um die erste Abschaltung hatte es am Montag zunächst einige Verwirrung gegeben. Tepco habe den Schritt falsch angekündigt und die Unterbrechung dann wegen Stromsparbemühungen in der Region auch verschoben, hieß es. Schließlich wurde der Strom für 113.000 Haushalte in Teilen der Präfekturen Chiba, Ibaraki, Shizuoka und Yamanashi für 90 Minuten abgeschaltet, erklärten Tepco-Verantwortliche. Auch einigen Aufnahmezentren für Erdbebenopfer in Chiba und Ibaraki wurde dabei der Strom abgeklemmt.

Ursache der Stromknappheit ist die Abschaltung mehrerer Atomreaktoren im Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshu.

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18.20 Uhr: Ein STANDARD-Überblick über die Atomdebatte in den österreichischen Nachbarstaaten.

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17.57 Uhr: Interview mit Risikoforscher

Wenn es zu keinen Nachbeben komme, sei man "aus dem Schneider" und müsse nicht mehr mit einem Super-GAU rechnen, sagt Wolfgang Kromp im Standard-Interview.

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17.46 Uhr: WHO: Keine große Gesundheitsgefährdung durch Radioaktivität

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht durch die Unfälle in japanischen Atommeilern derzeit nicht die Gefahr großer gesundheitlicher Schäden für Menschen. "Von dem, was wir zur Zeit über die Höhe der radioaktiven Strahlung wissen, ist das Gesundheitsrisiko für Japan minimal", sagte WHO-Sprecher Gregory Hartl am Montag. "Das heißt, wenn jemand betroffen ist, ist das Risiko nicht sehr hoch", fügte er hinzu.

Hartl erklärte, es sei nur "sehr wenig" Radioaktivität aus den beschädigten Reaktoren in Japan ausgetreten. Außerdem seien die Menschen bereits in Sicherheit gebracht worden, als es zu den Vorfällen kam. Nach WHO-Angaben wurde bei 22 Menschen, die in der betroffenen Region leben, "eine geringe Menge Radioaktivität" gemessen.

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17.34 Uhr: Strahlenexpertin an Bord der AUA-Flüge

In beiden Richtungen seien die Flüge Tokio-Wien ausgebucht, berichtet die AUA. Um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, sei auch eine Strahlenexpertin des Bundesheeres mit an Bord. Mehr dazu hier.

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17.25 Uhr: Kritik an IAEO wegen Informationspolitik - Der Standard Bericht

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17.13 Uhr: Der Standard mit einer neuen Reportage aus Tokio

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17.04 Uhr: Erdbeben zerstörte fast 73.000 Gebäude
Das Erdbeben und der anschließende Tsunami haben in Japan insgesamt 72.945 Gebäude zerstört oder dauerhaft unbenutzbar gemacht. Diese Zahl nannte das Innenministerium in Tokio am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo.

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16.58 Uhr: Temperaturen sollen unter null Grad Celsius fallen

Im Katastrophengebiet soll es in den nächsten Tagen bitterkalt werden. Auch ein Schneesturm wird erwartet. Der japanische Sender NHK berichtet und befürchtet eine Katastrophe vor allem für die unzähligen Obdachlosen.

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16.56 Uhr: US-Marine lässt Hilfseinsatz wieder anlaufen
Die US-Marine hat den Hilfseinsatz ihrer Schiffe vor der japanischen Küste wieder aufgenommen. Am Montagabend (Ortszeit) hatte sie die Aktion zunächst wegen einer leichten Verstrahlung von Hubschraubern und Besatzungsmitgliedern ausgesetzt. Der Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" und andere Schiffe der Siebten Flotte drehten daraufhin ab, um nicht mehr Winden aus Richtung des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima Eins ausgesetzt zu sein. Mittlerweile laufe die Hilfsoperation aber wieder, sagte ein Sprecher der US-Marine.

Seeleute auf den Schiffen waren den Angaben zufolge einer erhöhten Strahlung ausgesetzt, die allerdings geringer als eine Monatsdosis natürlicher Strahlung war. Medienberichte hatten von einer radioaktiven "Wolke" gesprochen, durch die der Flugzeugträger gefahren sei.

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16.55 Uhr: Die japanische Presse versucht zu beruhigen

mit Heldentaten und Tipps zum Strahlenschutz

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16.43 Uhr: Radioaktivität bei U.S. Navy Mitgliedern gemessen

Nachdem eine 17-köpfige Hubschraubercrew der U.S. Navy nach einem Katastropheneinsatz in Japan auf den Flugzeugträger USS Ronald Reagan zurückkehrte, wurde geringe radioaktive Strahlung an ihren Körpern gemessen. Das berichtet CNN und zitiert U.S. Militärvertreter.

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16.33 Uhr: Brennstäbe im Fukushima-Reaktorblock 2 erneut ohne Wasser

Die Brennstäbe im zweiten Reaktor des Atomkraftwerks Fukushima Eins ragten nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo am Montagnachmittag (MEZ) wieder in vollem Umfang aus dem Wasser heraus. Damit nahm das akute Risiko einer bedrohlichen Kernschmelze weiter zu. Zuvor hatte die Betreibergesellschaft Tepco erklärt, es werde versucht, den Reaktor mit Seewasser zu fluten. Anschließend hieß es, die Brennstäbe stünden wieder zur Hälfte unter Wasser.

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16.29 Uhr:  Vertreter des Energieversorgers Tepco bei Pressekonferenz

Im Moment stellen sich Vertreter des Atomkraftwerkbetreibers Tepco den Fragen der Presse. Neue Informationen scheint es keine zu geben, dafür haben die Vertreter des Unternehmens offenbar selbst wenig Ahnung, was tatsächlich passiert ist. Sie blättern nur in ihren Unterlagen und diskutieren, wie viele Druckventile es in den Reaktoren gibt. Die japanische Presse verlässt bereits den Raum.

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Posting 26 bis 75 von 2834

Da hab ich wohl einen Blödsinn verstanden - es war wohl nicht die natürliche sondern die maximale Jahresdosis gemeint. Und nicht die drei-, sondern die achtfache!

BREAKING NEWS: TEPCO detects radiation of 8,217 micro sievert per hour, 8 times annual limit

In Österreich ist die durchschnittl. Strahlenbelastung ca. 100 nSv/h (in Wien-Zentrum derzeit 72 nSv/h). 100 nSv/h = 0,1 uSv/h = 0,0001 mSv/h

0,0001 mSv/h * 24 * 365 = 0,876 mSv/a

zum Vergleich:
8217 uSv/h = 8,217 mSv/h = 71981 mSv/a

Das ist die 82170fache der durschnittl. Strahlenbelastung in Österreich.

Das klingt jetzt nicht mehr gut:

# BREAKING NEWS: Higher radiation levels measured in Ibaraki -- south of Fukushima (08:28)
# BREAKING NEWS: Some workers begin to evacuate No. 2 reactor: TEPCO (08:25)
# BREAKING NEWS: Radiation tops legal limit after blast heard at Fukushima nuke plant (08:16)

http://english.kyodonews.jp

Oh mann, so ein Vollbullshit :(. Hilft nur noch Beten.

na bravo :-(((

war aber leider vorrauszusehen...

Es gibt schäden am Schutz-Containment im Reaktor 2

Der Reaktor wird gerade geräumt. Das Arbeiten in Block 1 und 3 soll nur noch Phasenweise stattfinden!

Quelle: N24

viel hoffnung überlebende zu finden besteht nicht mehr ;
der tsunami war/ist verheerend.
die japanischen hilfstruppen haben schwerstarbeit.
geistig,seelisch und natürlich körperlich.

da kann man nur mehr teilweise sprachlos zuschauen.

Scheint passiert zu sein! Wind weht auch Richtung Tokio

+++ 23.52 Reaktor-Schutzmantel beschädigt

Ein Teil des Schutzmantels eines Atomreaktors der Anlage Fukushima 1 ist nach Angaben der japanischen Regierung offenbar beschädigt worden. Regierungssprecher Yukio Edano sagte, es scheine Schäden am unteren Teil des Schutzmantels von Reaktorblock 2 zu geben. Damit könnten erhebliche Mengen Radioaktivität entweichen.

NHK World

verkündet gerade: -dass die Arbeiter vom Block 2 evakuiert werden -dass 50km südlich eine Windrichtung von Nord/NordOst gemessen wird!

Reaktor 2 is down!

@N24 & @ORF1

der reaktor 2 ist auch hochgegangen mit offensichtlichen schäden an der reaktorhülle...

für die fatalisten müssen sie schon differenzieren

äußere reaktorhülle-->ist ja nur ein gebäude......

Aber:

china, indien u. russland wollen auch weiterhin von ihrem atom-roulette-"spiel" keinen millimeter abweichen...!

Die atomreaktoren werden noch glühen, wenn längst kein mensch mehr existiert?

@ntv http://bit.ly/f6b1lU

+++ 23.52 +++
"Regierungssprecher Yukio Edano sagte, es scheine Schäden am unteren Teil des Schutzmantels von Reaktorblock 2 zu geben"

+++ 00.05 +++

Am Reaktor 2 der japanischen Atomanlage Fukushima 1 ist eine Explosion zu hören gewesen. Dabei sei womöglich der Druckbehälter beschädigt worden.
http://bit.ly/f6b1lU

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ich befürchte das Schlimmste

botschafterin stefan-bastl in liveschaltung zu zib24:
sie schaut aus wie ute bock und scheint den umständen entsprechend auch sehr müde zu sein.

die leisten sehr viel zur zeit!

Toll! Aber passiert ja dauernd eh nix erwähnenswertes, gell...

+++ Verseuchtes Wasser wird ins Meer geleitet +++

[22.28 Uhr] Die japanische Atomaufsichtsbehörde Nisa bestätigte der Nachrichtenagentur dapd, dass radioaktiv verseuchtes Wasser aus den Reaktordruckbehältern im Atomkraftwerk Fukushima direkt ins Meer zurückgeleitet wird. Welche Folgen das genau hat, ist nach Greenpeace-Angaben nicht abzusehen.

Lokal kann es erhöhte Strahlung im Wasser geben, aber bei den bisher freigesetzten Mengen ist das nicht sonderlich gefährlich.

Wenn sich die radioaktiven Stoffe im Wasser großräumig verteilen, werden sie bis zur völligen Irrelevanz verdünnt. Immerhin enthalten die Ozeane neben anderen radioaktiven Stoffen schon 4 Milliarden Tonnen Uran.

Es hat etliche Atombombentests in den Weltmeeren gegeben. Da ist sicherlich wesentlich mehr radioaktives Material freigesetzt worden.

aber wohl nicht an der japanischen Ostküste!?!

Mein Gott!

Und deshalb könn ma bedenkenlos weitermachen, oder?

Sag mal was geht in so am Kopf wie deinem eigentlich vor?
Ich mein, - ach was, was solls.....

http://english.kyodonews.jp

# BREAKING NEWS: Suppression pool may have been damaged at No. 2 reactor: gov't agency (08:07)
# BREAKING NEWS: Blast heard at 6:10 a.m. at Fukushima's No.2 reactor: gov't (08:02)

Und mittlerweile hat der Wind gedreht...

wir können wirklich nur hoffen,daß keine größeren nachbeben.

die preise der bahntickets in den betroffenen regionen wurde auf ein fünftel gesenkt.
direktes wort der verantwortlichen:macht euch keine unnötigen sorgen.
indirektes wort:haut ab und kauft viel an lebensmittel ein.

jetzt hammas, die Sch@iße:

http://www.n-tv.de/
Zitat:Am Reaktor 2 der japanischen Atomanlage Fukushima 1 ist eine Explosion zu hören gewesen, berichten Medien unter Berufung auf die Regierung in Tokio. Zuvor hatte ein Regierungssprecher bekannt gegeben, dass ein Teil des Schutzmantels des Reaktors offenbar beschädigt worden sei.

In einer Zeit, in der

man durch tägliche Schreckensmeldungen der Medien schon sehr abgestumpft ist, macht mich diese Tragödie extrem betroffen. Jedes mal, wenn die Bilder der Flutwelle gezeigt werden, bekomme ich eine Gänsehaut und hoffe gebannt, dass diesmal weniger von der rachlüstigen Natur verwüstet wird. Mein Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen. Hoffentlich kommen für sie bald wieder bessere Zeiten, auch wenn man es sich im Moment leider nicht vorstellen kann...

denn(!)/geschickte argumentation.....

IAEO chef amano im o-ton:
fukushima ist kein 2.tschernobyl,denn(!) dort war das ein menschliches versagen, hier war das eine naturkatastrophe.

>auf die frage "wie die kontrollage in fukushima zur zeit ist"<

soviel dazu,wie die sachlage in fukushima ausschaut.
mit "richtigen" aussagen und humbugvergleichen,kann man sich argumentativ "freikaufen".....

guter mann!?

ElBaradei war besser.

rückgratslos & inkompetent ist zuviel.

Ein kleines Update

Eine Gebäudeexplosion ist keine Reaktorexplosion.

Eine Kernschmelze ist kein Fall Out.

Bitte seid nicht überrascht wenn wir morgen noch alle aufwachen.

Hi Zwerg Nase, was heisst eigentlich Cornwell?

+++ Verseuchtes Wasser wird ins Meer geleitet +++

[22.28 Uhr] Die japanische Atomaufsichtsbehörde Nisa bestätigte der Nachrichtenagentur dapd, dass radioaktiv verseuchtes Wasser aus den Reaktordruckbehältern im Atomkraftwerk Fukushima direkt ins Meer zurückgeleitet wird. Welche Folgen das genau hat, ist nach Greenpeace-Angaben nicht abzusehen.

Atomkraftwerke zerstören -

zumindest langfristig viel zu viel lebensqualität, lebensraum u. leben!

Dazu ein industrie u. leit(l)-zynismus:
Geht's der (atom-)wirtschaft gut, geht's den menschen gut...

Ein kleines Update:

Zitat n-tv von gerade eben: Am Reaktor 2 der japanischen Atomanlage Fukushima 1 ist eine Explosion zu hören gewesen, berichten Medien unter Berufung auf die Regierung in Tokio. Zuvor hatte ein Regierungssprecher bekannt gegeben, dass ein Teil des Schutzmantels des Reaktors offenbar beschädigt worden sei.

also,

ich bevorzuge längerfristige planung, wenns ums aufwachen geht. vielleicht noch ein paar jährchen ...

Mal ein kleines Update für Dich

Eine Gebäudeexplosion kann einer Reaktorexplosion vorausgehen

Eine Kernschmelze kann einem Fall Out vorausgehen.

Ich hoffe ja echt, dass Du Recht hast und es nicht schlimmer wird, als es schon ist und das Conainment hält.
Aber sei nicht überrascht wenn du morgens irgendwann mal aufwachst und erkennst das Wunschdenken nicht immer eintritt.

Weil vorhin wer gefragt hat:

ob normale Kühltürme nicht auch strahlendes Material in die Atmosphäre blasen?

Klar. Aber nicht soo wild.
Deshalb gibts ja auch überall in Europa, auch in Österreich viel höhere Strahlenwerte wenns mal etwas Regnet.
Weil die Strahlung die die Anlagen in die Luft schiessen wieder runter kommt :)

http://www.umweltnet.at/article/a... 3/1/29344/

"Zusätzlich können diverse Ereignisse, zum Beispiel starke Regenfälle, zu kurzzeitigen Erhöhungen und Schwankungen der Messwerte führen."

Vorallem die Franzosen in La Hague (Wiederaufbereitsungsanlage) verstrahlen Europa und das Meer extrem."
-> http://www.youtube.com/watch?v=goRps1l125U

Man kanns nicht of genug sagen, was die Franzosen uns hier antun. Fälschen Werte, Schummeln, uns verg

ad compter-warnung:

muss man nicht wissen in AT, aber wie wäre es mit ein bisschen recherche vor veröffentlichung hier - http://heise.de/-1206999
"80 Sekunden bis zur Erschütterung" (artikel ist von gestern!)
weiterer sachlicher hintergrund-artikel von technology review: http://heise.de/-1207205
Der Alptraum von Fukushima

verständlich ob der vielen PR das handwerk zu verlernen. etwa so wie "restaurant" ja auch nicht auf besondere küche schließen lässt, verhält es sich wohl mit der phrase "qualit.journalismus"

Mmmhhhh....

"heute morgen geringe Aktivitätsmengen freigesetzt worden sind und dass das Containment im Wesentlichen intakt scheinen"

Scheint im Wesentlichen intakt zu sein. Wenn das mal reicht!

Drei Kernschmelzen, zwei Explosionen, Menschen verstrahlt, aber alles unter Kontrolle.

Sorry, irgendwie beschleicht mich das Gefühl wir sollen hier massiv verarscht werden...

Aber warum nur, die Atomlobby weltweit ist doch für ihre Offenheit und Wahrheitsliebe bekannt. Die hat doch keinen Grund Dinge zu verschweigen oder kleinzureden!

Oder doch?

Mhhhhh....

"Scheint im Wesentlichen intakt zu sein. Wenn das mal reicht!"

"Er verwies mehrmals auf hoch qualifizierte Experten, die an Ort und Stelle alles mögliche unternehmen würden, um die Lage zu stabilisieren. "

@intaktes Containment habe ich auf Kyodo gerade das Folgende gelesen:

BREAKING NEWS: Partial defect found in No.2 reactor's container: Edano (06:58)

no surprise....aber nur ein Bruchteil der Wahrheit, wetten?

Kein Tschernobyl

Tschernobyl wurde mit Graffit gekühlt, nicht mit Wasser. Dieses fing Feuer und brannte tagelang - wird beim Wasser wohl nicht passieren.

Der Reaktor von Tschernobyl war ungeschützt, in Japan befindet sich die Reaktoren in stabilen Hüllen.

Angesichts der tatsächlichen Katastrophe wegen einer möglichen Strahlung auf dem Nievau einer Computertomographie zu hysterisieren ist gelinde gesagt einfach unangemessen.

Aber bitte, wems gefällt. Hauptsache man schaut dauernd auf die ach so leicht beeinflussbaren Kroneleser hinab.

Langsam würde ich anfangen, den Mund zu halten - oder nach Japan gehen und die defekten Reaktoren besprechen.

Jeder der auf DIESEN Troll reagiert, ist ein kritischer Reactor.

Du magst recht haben, aber da fallen bei mir schon mal die Notkühlsysteme aus.

Meinen sie jetzt, dass der Reaktor

mit Graffiti gekühlt wurde, oder denken Sie eher an einen graphitmoderierten Reaktor?

Stabile Hüllen sind bei Kernreaktionen nur "relativ" stabil und ja, es wird wahrscheinlich nicht zu einer Freisetzung wie in T. kommen.

Aber wenn einer der Druckbehälter mit 400 bar auf einer Bodenfläche von 50 m² aufreisst, dann wollen Sie auch nicht daneben stehen, richtig?

haha

an welcher psychischen krankheit leiden sie?

Die sogenannte "Cornwell'sche Krankheit"

basiert auf der Zugehörigkeit zum radikalen Atomkraft-Lobbyismus.

Vielleicht sollten sie sich erst einmal über die Konstruktion des Reaktors informieren um zu verstehen das Graphit nicht als Kühlung verwendet wurde. Ein kleiner Ausflug in das World Wide Web soll da sehr hilfreich sein.

Was für ein unterbelichtetes Posting? Wenn der Kern unten durchschmilzt und das Knallgas den Druckbehälter sprengt hat man den ganzen Mist in der Umwelt - und dabei geht es dann nicht mehr um Werte in CT-Region. Vorher informieren und das Hirn einschalten - einfach unglaublich. Leute wie Sie werden anscheinend Politiker und haben von Nichts eine Ahnung.

Sie könnten mir Ihren Fähigkeiten glatt Regierungssprecher werden! Erinnern mich irgendwie an "Comical Ali"...

Ungefiltert, ohne Schönsprech:

Risikoforscher Kromp in der ZiB2

Was wir hier erleben, ist zumindest ein 3faches Three Mile Island...

Und den Umstand, dass mit dem Wasserdampf schon spaltbares Material in die Atmosphäre entwichen ist, bezeichnete er bereits als Super-GAU. Er stellte nur die Frage in den Raum, wie 'super' dieser GAU noch werden wird....

Na wenns sogar der Staatsfunk sagt...

Posting 26 bis 75 von 2834

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