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Helfer suchen in der Region Minamisanrikucho im Norden Japans nach Verschütteten.
vergrößern 800x926Eine Karte der Nuklearreaktoren Japans.
Weite Teile in Nordjapan schwer verwüstet, Tausende Tote entdeckt, Aufräumarbeiten dauern Monate
vergrößern 645x421Menschen, die in der Stadt Ishinomaki im Norden Japans von der Außenwelt abgeschnitten sind und auf Hilfskräfte warten, wärmen sich an einem Feuer.
vergrößern 700x427Rauch steigt vom Fukushima Daiichi Atomkraftwerk nach einer Explosion auch am Montag auf.
Nach einem Nachbeben der Stärke 6,2 kam es am Montag zu einer zweiten Explosion in einem Atomreaktor in Fukushima. Laut Regierung soll die Stahlhülle des Reaktorblocks 3 aber standgehalten haben. Im Kraftwerk soll es drei Verletzte und sieben Vermisste geben. Das Nachbeben hatte kurz nach 10.00 Uhr Ortszeit (02.00 Uhr MEZ) auch die japanische Hauptstadt Tokio erschüttert. Die Zahl der offiziellen Todesopfer und Vermissten ist auf 5.000 gestiegen, mehr als 10.000 Tote werden befürchtet. Die Nachlese der Ereignisse im Live-Ticker.
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21.57 Uhr: Wir beenden für heute unsere Live-Berichterstattung.
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21.14 Uhr: Ein Erdbeben der Stärke 4,1 erschüttert dem Fernsehsender NHK zufolge die Hauptstadt Tokio. Es bestehe keine Tsunami-Gefahr.
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20.49 Uhr: Tokyo Electric (Tepco) unternimmt neuen Anlauf, Meerwasser in den Unglücksreaktor 2 zu pumpen.
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20.25 Uhr: Eine Meteorologin schreibt für die BBC, dass sich Japan während des Erdbebens um vier Meter bewegt habe.
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20.02 Uhr: Japan bat USA um Hilfe nach schwerem Atomunfall
Die japanische Regierung hat bei den USA offiziell um Hilfe für die Bewältigung des schweren Unfalls im Atomkraftwerk Fukushima 1 nachgesucht. Die zuständigen Stellen in den USA prüften derzeit, welche technischen Hilfsleistungen für Japan in Frage kämen, teilte die US-Atombehörde NRC am Montag in Washington mit. NRC-Experten würden die Entwicklung von ihrem Krisenzentrum in den USA rund um die Uhr verfolgen. Die Federführung bei der Krisenreaktion werde auf jeden Fall bei Japan liegen: "Für diese Krise haben die Japaner die oberste Verantwortung", erklärte die NRC.
Nach Angaben des Pentagon waren am Montag insgesamt acht Schiffe der US-Marine für Hilfsleistungen nach dem Erdbeben in Japan im Einsatz. Fünf weitere seien auf dem Weg, sagte Pentagon-Sprecher David Lapan. Die Schiffe transportierten Hilfsgüter und Helfer und dienten als Auftankstation für Flugzeuge und Helikopter vor der Küste der Bebenregion.
Der Flugzeugträger "Ronald Reagan" habe seinen Kurs wegen der erhöhten Radioaktivität um den Krisenreaktor Fukushima ändern müssen, teilte Lapan weiter mit. 17 Marineangehörige seien Strahlung ausgesetzt gewesen. "Sie wurden ohne großen Aufwand mit Wasser und Seife entkontaminiert", fügte der Sprecher hinzu.
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19.57 Uhr: Ein Computerprogramm soll das Beben auf die Sekunde genau vorhergesagt haben - Fake oder real?
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19.26 Uhr: Die Französische Nukleare Sicherheitsbehörde (ASN) sagt laut BBC, dass der Vorfall im japanischen AKW Fukushima, zwischen fünf und sechs auf der Skala der IAEA eingestuft werden kann. Die internationale Skala der Atomenergiebehörde IAEA reicht von eins bis sieben. Aktuell wird der Störfall mit Level vier eingestuft.
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19.08 Uhr: Kommentar von Gudrun Harrer zu Japan: "Japanische Nebelwerfer"
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18.44 Uhr: IAEO-Amano: Fukushima kein "zweites Tschernobyl"
Geht es nach Yukiya Amano, dem Generalsekretär der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO, so droht seinem Heimatland Japan kein "zweites Tschernobyl". Ob die Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima außer Kontrolle sind oder nicht, wollte Amano allerdings nicht kommentieren. "Die Situation ändert sich täglich. Ich will nicht spekulieren", sagte er am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz in der UNO in Wien.
Er verwies mehrmals auf hoch qualifizierte Experten, die an Ort und Stelle alles mögliche unternehmen würden, um die Lage zu stabilisieren. Fest stehe jedenfalls, dass es keine Kettenreaktion in den Reaktoren gegeben habe. "Das war kein Unfall verursacht durch menschliches Versagen. Es waren enorme, unvorstellbare Naturgewalten", so Amano nach den verheerenden Erdbeben und den darauffolgenden Tsunamis, die Japan in eine Katastrophe von bis dato ungeahnten Ausmaßen gestürzt haben. "Wir werden aus den Erfahrungen lernen müssen und die Auswirkungen evaluieren."
Wie viel Radioaktivität bis jetzt freigesetzt wurde, konnte Amano nicht sagen. "Ich bitte diesbezüglich um Geduld." Das automatische Herunterfahren der Reaktoren habe funktioniert, die ausgetretene Radioaktivität sei dadurch limitiert worden.
Ein "zweites Tschernobyl" befürchte Amano allerdings nicht. Es gebe einige Unterschiede zum Super-GAU am 26. April 1986 - vor allem jenen, dass es in Tschernobyl keine Schutzhülle gegeben hätte wie sie in Fukushima vorhanden sei. Messungen in der Umgebung von Fukushima am 12. März hätten ergeben, dass die Radioaktivität in der Luft mittlerweile wieder gefallen sei. Andere Informationen als jene von japanischen Behörden habe die IAEO aber keine.
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18.30 Uhr: Japan ersuchte IAEO um Expertenmission
Sichtlich getroffen von der Erdbebenkatastrophe in seinem Heimatland Japan trat am Montag IAEO-Generalsekretär Yukiya Amano in der UNO in Wien vor die Presse. Amano berichtete, dass Japan bereits um die Entsendung einer IAEO-Expertenmission angesucht hat. Der Generalsekretär kondolierte seinen Landsleuten und betonte, es sei extrem wichtig, dass die Öffentlichkeit permanent über die Situation in den japanischen Atomkraftwerken informiert werde.
Die gesamte Insel Honshu sei durch das Beben um bis zu 2,5 Meter angehoben, die Infrastruktur eines hoch entwickelten Industrielandes stark beschädigt worden. Sämtliche AKW auf der Insel seien von den Erdstößen erschüttert, von den Tsunamis geflutet und so von der Versorgung mit Elektrizität abgeschnitten. Die japanischen Behörden würden so hart arbeiten wie sie nur können, um die Lage zu stabilisieren.
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18.28 Uhr: Japans Regierungssprecher Yukio Edano ist STANDARD-Kopf des Tages: "Das Antlitz der Apokalypse"
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18.23 Uhr: Strom bleibt in Japan über Wochen rationiert
Stromkunden in Japan müssen sich auf wochenlange Lieferprobleme und Abschaltungen einstellen. Die Rationierung in der Stromversorgung werde mindestens bis Ende April dauern, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag unter Berufung auf den Tokioter Elektrizitätsversorger Tepco. Dies werde sich auf den Zugverkehr und die Wirtschaft im Raum Tokio ebenso auswirken wie auf das Alltagsleben der Menschen.
Um die erste Abschaltung hatte es am Montag zunächst einige Verwirrung gegeben. Tepco habe den Schritt falsch angekündigt und die Unterbrechung dann wegen Stromsparbemühungen in der Region auch verschoben, hieß es. Schließlich wurde der Strom für 113.000 Haushalte in Teilen der Präfekturen Chiba, Ibaraki, Shizuoka und Yamanashi für 90 Minuten abgeschaltet, erklärten Tepco-Verantwortliche. Auch einigen Aufnahmezentren für Erdbebenopfer in Chiba und Ibaraki wurde dabei der Strom abgeklemmt.
Ursache der Stromknappheit ist die Abschaltung mehrerer Atomreaktoren im Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshu.
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18.20 Uhr: Ein STANDARD-Überblick über die Atomdebatte in den österreichischen Nachbarstaaten.
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17.57 Uhr: Interview mit Risikoforscher
Wenn es zu keinen Nachbeben komme, sei man "aus dem Schneider" und müsse nicht mehr mit einem Super-GAU rechnen, sagt Wolfgang Kromp im Standard-Interview.
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17.46 Uhr: WHO: Keine große Gesundheitsgefährdung durch Radioaktivität
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht durch die Unfälle in japanischen Atommeilern derzeit nicht die Gefahr großer gesundheitlicher Schäden für Menschen. "Von dem, was wir zur Zeit über die Höhe der radioaktiven Strahlung wissen, ist das Gesundheitsrisiko für Japan minimal", sagte WHO-Sprecher Gregory Hartl am Montag. "Das heißt, wenn jemand betroffen ist, ist das Risiko nicht sehr hoch", fügte er hinzu.
Hartl erklärte, es sei nur "sehr wenig" Radioaktivität aus den beschädigten Reaktoren in Japan ausgetreten. Außerdem seien die Menschen bereits in Sicherheit gebracht worden, als es zu den Vorfällen kam. Nach WHO-Angaben wurde bei 22 Menschen, die in der betroffenen Region leben, "eine geringe Menge Radioaktivität" gemessen.
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17.34 Uhr: Strahlenexpertin an Bord der AUA-Flüge
In beiden Richtungen seien die Flüge Tokio-Wien ausgebucht, berichtet die AUA. Um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten, sei auch eine Strahlenexpertin des Bundesheeres mit an Bord. Mehr dazu hier.
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17.25 Uhr: Kritik an IAEO wegen Informationspolitik - Der Standard Bericht
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17.13 Uhr: Der Standard mit einer neuen Reportage aus Tokio
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17.04 Uhr: Erdbeben zerstörte fast 73.000 Gebäude
Das Erdbeben und der anschließende Tsunami haben in Japan insgesamt 72.945 Gebäude zerstört oder dauerhaft unbenutzbar gemacht. Diese Zahl nannte das Innenministerium in Tokio am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo.
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16.58 Uhr: Temperaturen sollen unter null Grad Celsius fallen
Im Katastrophengebiet soll es in den nächsten Tagen bitterkalt werden. Auch ein Schneesturm wird erwartet. Der japanische Sender NHK berichtet und befürchtet eine Katastrophe vor allem für die unzähligen Obdachlosen.
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16.56 Uhr: US-Marine lässt Hilfseinsatz wieder anlaufen
Die US-Marine hat den Hilfseinsatz ihrer Schiffe vor der japanischen Küste wieder aufgenommen. Am Montagabend (Ortszeit) hatte sie die Aktion zunächst wegen einer leichten Verstrahlung von Hubschraubern und Besatzungsmitgliedern ausgesetzt. Der Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" und andere Schiffe der Siebten Flotte drehten daraufhin ab, um nicht mehr Winden aus Richtung des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima Eins ausgesetzt zu sein. Mittlerweile laufe die Hilfsoperation aber wieder, sagte ein Sprecher der US-Marine.
Seeleute auf den Schiffen waren den Angaben zufolge einer erhöhten Strahlung ausgesetzt, die allerdings geringer als eine Monatsdosis natürlicher Strahlung war. Medienberichte hatten von einer radioaktiven "Wolke" gesprochen, durch die der Flugzeugträger gefahren sei.
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16.55 Uhr: Die japanische Presse versucht zu beruhigen
mit Heldentaten und Tipps zum Strahlenschutz
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16.43 Uhr: Radioaktivität bei U.S. Navy Mitgliedern gemessen
Nachdem eine 17-köpfige Hubschraubercrew der U.S. Navy nach einem Katastropheneinsatz in Japan auf den Flugzeugträger USS Ronald Reagan zurückkehrte, wurde geringe radioaktive Strahlung an ihren Körpern gemessen. Das berichtet CNN und zitiert U.S. Militärvertreter.
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16.33 Uhr: Brennstäbe im Fukushima-Reaktorblock 2 erneut ohne Wasser
Die Brennstäbe im zweiten Reaktor des Atomkraftwerks Fukushima Eins ragten nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo am Montagnachmittag (MEZ) wieder in vollem Umfang aus dem Wasser heraus. Damit nahm das akute Risiko einer bedrohlichen Kernschmelze weiter zu. Zuvor hatte die Betreibergesellschaft Tepco erklärt, es werde versucht, den Reaktor mit Seewasser zu fluten. Anschließend hieß es, die Brennstäbe stünden wieder zur Hälfte unter Wasser.
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16.29 Uhr: Vertreter des Energieversorgers Tepco bei Pressekonferenz
Im Moment stellen sich Vertreter des Atomkraftwerkbetreibers Tepco den Fragen der Presse. Neue Informationen scheint es keine zu geben, dafür haben die Vertreter des Unternehmens offenbar selbst wenig Ahnung, was tatsächlich passiert ist. Sie blättern nur in ihren Unterlagen und diskutieren, wie viele Druckventile es in den Reaktoren gibt. Die japanische Presse verlässt bereits den Raum.
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IAEA sieht Fortschritte beim Einsatz im AKW Fukushima, Versorgung mit Elektrizität sei teilweise wieder hergestellt - Behörden warnen vor radioaktivem Regen
Schneefall behindert Helfer - Auch Polizei-Wasserwerfer einsatzbereit - Laut IAEA drei Reaktorkerne defekt
Betreibergesellschaft: Brand ging von selbst aus, kein Rauch und keine Flammen mehr zu sehen - Dach eingestürzt
Womöglich mehr als 10.000 Tote - Beben-Stärke auf 9,0 revidiert - Regierung widersprüchlich
10.000 Vermisste in Minamisanriku – Reaktorhülle in Kraftwerk Fukushima 1 explodiert
Atomarer Notfall in zweitem Kraftwerk - Behörden veranlassen Evakuierung auch bei Akw Fukushima 2 - Radioaktivität dürfte in die Umwelt gelangt sein
Nachdem in Tschernobyl die Kernschmelze außer Kontrolle geriet und der Reaktor frei lag, wollte man die Reaktormasse provisorisch mit Sand abschirmen. Dadurch wurde die Hitze im Reaktor dramatisch erhöht und er begann sich nach unten durchzuschmelzen. Dort war ein großer Wasserspeicher. Wäre die Reaktormasse damit in Kontakt gekommen, hätte es eine gewaltige thermische Explosion gegeben, die das radioaktive Material über hunderte km verteilt und damit ganz Osteuropa schwer kontaminiert hätte.
Ich weiß nicht was für eine Doku du gesehen hast, aber aus deinem Posting zu schließen war das ein ziehmlicher Mist:
- Die von dir angegebenen Halbwertszeiten sind falsch
- Soviel Atommüll kann ein Reaktor gar nicht enthalten, dass man halb Europa unbewohnbar machen kann.
- Die "einige Millionen" Todesfälle sind völlig irreal.
ist nicht der Unfall an sich, sondern die Tatsache, dass im weltweit höchst entwickelten Land der Erde, Japan, Techniker und Ingenieure seit Tagen kämpfen um eine Katastrophe zu verhindern.
Die gesamte wissenschaftliche und technische Elite des höchstentwickeltsten Landes der Erde ist HILFLOS und wir werden Zeugen.
Für die Atomlobby wäre es besser gewesen, das wäre alles in einem Knall explodiert, als dass uns die Hilflosigkeit vorgeführt wird.
Was passiert eigentlich wenn in 3 Wochen oder Monaten alles überstanden ist und keine gefährliche Strahlung zu messen ist.
Werden dann alle Atomlobbyisten davon reden wie sicher die Kernkraft nicht ist und dass sogar Beben der stärke 9 inkl. Zunami zwar zu einem Gau führen aber für die Zivilbevölkerung keine Gefahr besteht?
Wird dann alles mit Atomkraftwerken zugefplastert weil die Technik ja so sicher ist?
Dass du dir das nicht vorstellen kannst glaube ich dir gerne. Fakt ist:
- 2% der Fläche Japans würden reichen um den gesamten Strom (nicht nur den Ersatz für die 50 AKWs) aus Solarzellen zu gewinnen.
- 20% der Fläche Japans würden reichen um den gesamten Strom aus Windenergie zu gewinnen. (Anm.: Diese Fläche ist praktisch nicht versiegelt und kann weiterhin anderweitig genutzt werden.)
n. Nämlich durch Energie aus dem Meer, als das sind Gezeitenkraftwerke (im benachbarten Südkorea wurde das Sihwa-ho-Kraftwerk gerade fertiggestellt, 3 weitere sollen in den nächsten Jahren folgen), Meeresströmungskraftwerke, Wellenkraftwerke, Osmosekraftwerke.
Der Erzeugerpreis ist auch in Japan sicherlich höher als jener in einem Atomkraftwerk --- sofern man Kosten wie die zb. die Evakuierung 1/4 Million Menschen, den völligen Stillstand der Wirtschaft in der Region um das betroffene Kraftwerk, die Kosten für das Abtragen der Kraftwerks usw. usf. auf die Allgemeinheit, und nicht auf den Stromerzeuger abwälzt. Nach diesem Unfall ist Atomstrom in Japan nämlich preislich tatsächlich konkurrenzlos: nämlich sehr teuer.
dass dieses unglück japan teuer zu stehen kommt ist keine frage. nur wenn ich mir die leistungen anschaue zwischen dem jetzt grösstem gezeitenkraftwerk sihwa-ho (254MW) und dem doch ziemlich veralteten fukushima (1.100 MW) ist der unterschied schon beträchtlich. wenn überhaupt, ist ein umstieg nur mit dem einfordern der kostenwahrheit zu erreichen.
ist aber auch das leistungsschwächste unter den 4 geplanten Gezeitenkraftwerken. Incheon-Bucht, das 2015 fertig werden soll, wird ~ 1000 MW Leistung haben.
Ein anderes Beispiel wäre Severn Barrage in Großbritannien, das, wenn es gebaut wird, eine Leistung von ~ 8500 MW erreichen würde.
aber irgendwie haetten sie dann ja auch Recht, oder? Ich meine, ich bin zwar kein Atomkraft-Fan, aber falls es nach all diesem Schlamassel wirklich keine langfristigen Schaeden geben sollte, dann waere das ja in der Tat eine gute Sache.
Ich finde nicht, dass man sich aus ideologischen Gruenden einen moeglichst grauslichen Ausgang herbeiwuenschen sollte. Und fuer den unwahrscheinlichen Fall, dass alles glimpflich ausgeht so muesste man doch tatsaechlich zugeben, dass die technischen Vorkehrung (gerade so) ausreichend waren. Diese Technik ist ja nicht "boese", sondern eben "nur" recht gefaehrlich. Auf eine gut/boese-Diskussion kann man sich imho nicht serioes einlassen.
eine Rolle spielte, wäre Atomstrom unglaublich teuer. Aber natürlich wird man die Kosten für die Evakuierung einer Viertelmillion Menschen, den völligen Stillstand der Wirtschaft in größerem Umkreis rund um das Kernkraftwerk, vermutlich wohl auch nicht die exorbitant hohen Kosten für den Abriss der betroffenen Meiler und die Endlagerung des verstrahlten Bauschutts etc. auf die Allgemeinheit umwälzen, und nicht auf den Stromerzeuger der natürlich sofort pleite ginge. Die Geschichte vom billigen Atomstrom ist zumindest in Japan gegessen. Atomstrom ist teuer, sehr teuer.
Fotos wurden aus viel näherer Distanz gemacht. Die Ausrüstung gab zwar nach einiger Zeit den Geist auf, aber ein paar Fotos unmittelbar über dem Reaktor waren machbar.
Wie gesagt: Doku schauen
http://www.youtube.com/watch?v=-TgczLGbZSA
und dann posten
http://www.youtube.com/watch?v=-TgczLGbZSA
Hitze: Ja, Feuer: ein paar winzige!
haben's gesagt...
nun ja... wirtschaftlich sind wir schon jetzt betroffen... menschlich auch...
und was die Radioaktivität betrifft - es ist nur eine Frage der Zeit bis sich diese weltweit ausbreitet...
aber die Bevölkerung wird ja sowieso bis zuletzt für dumm verkauft...
daß in allen drei Reaktoren Kernschmelzen eintreten und die Radioaktivität und die Behälter nicht standhalten und die Radioaktivität ungehindert ins Freie gelangt, dann wird eine Radioaktivität freigesetzt, gegen die Hiroshima oder Tschernobyl ein "Lercherlschas" waren.
... wird eine geringe Verstrahlung eines Kriegssschiffes auch relativ wurscht sein!
Im Falle eines humanitären Einsatzes macht es aber durchaus Sinn, jedwedes Risiko auszuschließen - weil ich mir vorstellen kann, dass das Dekontaminieren eines kompletten Flugzeugträgers nicht nur einen Batzen Geld kostet, sondern auch ziemlich lange dauert - und weitere Hilfsaktionen verzögert.
Die gefährlichsten Scharlatane sind jene, die jetzt wieder einmal von einem Zurück zur Natur faseln. Dazu müssten sie zuerst die Erdbevölkerung um ein paar Milliarden reduzieren und den verbleibenden Rest zu einem Leben voller Einschränkungen zwingen.
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