Leitkultur im Wandel

Humanismus - Pfüa Gott!

Der Presseschauer, 13. März 2011, 10:09

Bei der Frage nach der Bedeutung des Islam für die deutsche Kultur geht es um mehr, als nur eine Frage der Integrationsfähigkeit

Im Gegensatz zu unserer Familienministerin Kristina Schröder bin ich kein Islam-Experte. Dies führt mich gleichsam dazu, Sascha Lobo in seiner Ratlosigkeit beizupflichten. Dennoch soll es heute, in diesen Worten zum Sonntag, um den Islam gehen.

"(Hans-Peter Friedrich) hat gesagt, dass der Islam kein prägender Teil der deutschen Geschichte ist - und das ist natürlich völlig richtig. Unser Kulturkreis ist geprägt vom christlich-abendländischen Humanismus. Als Tradition spielt der Islam bei uns keine Rolle und kann deswegen auch nicht zur Leitkultur werden", so Günter Krings.

Zumindest stellt sich nach Marc Röhlig die Frage, die Hans-Peter Friedrich aufwarf, ob der Islam historisch gesehen zu Deutschland gehöre, gar nicht, da unsere Verfassung Glaubensfreiheit vorsieht.

Hätte das Mittelalter ohne Islam länger bestanden?

Doch sollte man sich als Europäer fragen, welche Rolle die arabische Okkupation Spaniens ab dem 8. Jahrhundert spielte. Als jene Hochkultur islamischen Ursprungs entstand, die Wissen und Wissenschaft in Europa aufrecht erhielt, während auch gerade Deutschland in der tiefsten Finsternis des Mittelalters versank. So wurde nicht nur in über Europa verteilten Klöstern, sondern auch in Andalusien das Wissen über Mathematik und Medizin bewahrt, das in der Renaissance wieder vermehrt Verbreitung fand. Und ist Mathematik und Medizin nicht Teil unserer Tradition, Teil unseres Kulturkreises, als das wir uns in intoleranter Weise davon abgrenzen müssen?

Anders gefragt: Hätte das Mittelalter ohne den Islam in Europa länger bestanden?

Das heißt nun andererseits nicht, dass in Deutschland kein Interesse vorherrschte, gerade eine fanatische Ausprägung des Islams zu fördern. Folgt man den Ausführungen von Ian Johnson, so gibt es in Freimann bei München eine Moschee, die von Muammar al-Gaddafi finanziert wurde und zu einem fundamentalen Zentrum avancierte. So existierte im Nationalsozialismus die Idee, man könne den Islam gegen den Kommunismus ausspielen, die prompt von der CIA aufgegriffen wurde. Was wohl schlussendlich zur Stärkung der im Zusammenhang mit Ägypten fast schon verteufelten Moslembruderschaft, nach dem Willen westlicher Geheimdienste, führte.

Jemand, der sich wie Horst Seehofer "gegen die Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen" wendet und ankündigt, die Berliner Koalition werde sich "bis zur letzten Patrone" dagegen sträuben, dass "wir eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme bekommen", braucht sich nicht über eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung wundern. Obgleich sich Europa zunehmend abschottet und gegen die Flüchtlingsströme "Migrationskooperationen" und Frontex in Stellung bringt. Da wurden auch schon längst humanistische Ideale für Stabilität an Europas Außengrenzen über Bord geworfen.

Leitkultur im Wandel

Dabei sollten Horst Seehofer, Hans-Peter Friedrich und Günter Krings vorsichtig sein, wenn sie sich auf den Humanismus berufen. Oder wenn Kristina Schröder das uneingeschränkte Gelten von Menschenrechten fordert. Dem Anschein nach ist die Leitkultur einem Wandel unterworfen und die Bevölkerung wendet sich vom Humanismus hab - hin zu Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland und in Europa.

Aber der Westen hat Muammar al-Gaddafi Patronen und sonstiges Kriegsgerät, das er jetzt gegen die eigene Bevölkerung richtet, erst in die Hand gedrückt - genau wie bei den anderen nordafrikanischen Despoten. Europa und die USA tragen Mitschuld an der Unterdrückung, die sich über Jahrzehnte vollzog und die nicht nur geduldet sondern gefördert wurde. Man kann von Glück reden, dass der politische Wandel in Tunesien und Ägypten so unblutig verlief.

Wer meint mit dumpfer Parole die "Lufthoheit über die Stammtische" zu erringen, stellt im Wesentlichen die eigene Einfältigkeit und Verantwortungslosigkeit zur Schau. Aber Hauptsache es fließt weiter libysche Öl zu uns, damit unsere Wirtschaft bloß keinen Schaden nimmt. Was wiederum zu dieser Ratlosigkeit über das durch unseren Lebensstandard geförderte Leid in anderen Teilen der Welt führt. Leid das Menschen von Afrika nach Europa treibt. Doch können wir uns wirklich hinstellen und die von uns verursachten Probleme auf eine Integrationsdebatte reduzieren? (derStandard.at, 13.3.2011)

Autor

Der Presseschauer, The European, befasst sich seit 2008 mit aktuellen Themen und Themen, die ihm persönlich relevant erscheinen. Die Beteiligung am politischen Diskurs sieht er als demokratische Bürgerpflicht

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Posting 1 bis 25 von 302
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Janus Doppelkopf
03
15.3.2011, 14:40
nicht "die Bevölkerung wendet sich vom Humanismus ab"

sondern die Politik

der Wettbewerbs-Verdrängungswirtschaft des Turbokapitalismus werden leider allzuoft auch humanistische Gesinnung und Menschlichkeit geopfert

wer ständig drum kämpfen muss GEWINNE zu erwirtschaften, dem darf man keine "humanistische" Einstellung unterstellen

die Bevölkerungen die unter dem "Inhumanismus" = Turbokapitalismus-Diktat leben nehmen im Laufe der Zeit auch dessen Werte an

und da sind Toleranz und Ethik die ersten die unter die Räder kommen

irgendwie niedlich, aus dem gängigen wirtschaftsorientierten Wertesystem unserer westlichen Demokratien eine "böse Bevölkerung" ableiten zu wollen...

wer oder was gibt den Ausschlag für die "Menschlichkeit" der Bevölkerung? die Gesetze einer politischen Elite?????

das ist fix
00
10.4.2011, 09:54

In dem Beitrag geht es um den Islam, ihr Posting geht darauf nicht ein.
http://www.youtube.com/watch?v=zBslZMyXQUo

Gus N. Power
23
15.3.2011, 00:52
In Al-Andalus herrschte damals Gewalt

und Unterdrückung, Verfolgung der Nichtmoslems und insbesonders der Juden, usw. Wie kann der Autor so einfach darüber hinweggehen? Dass sich einige Wissenschaftler TROTZDEM etablieren konnten, ist beinahe ein Wunder. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Andalus

Jar Jar Binks
22
15.3.2011, 08:17
Eine differenzierte Betrachtung zeigt,

dass es zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Phasen von Toleranz und Intoleranz gab. Ihr Posting ist schlichtweg tendenziös und nimmt nur eine Perspektive wahr. Was macht ihnen denn soviel Angst, dass sie sogar Geschichte in Südwesteuropa zwischen 700-1492 einseitig darstellen möchten. Sogar Wikipedia (mit einer sehr verkürzten Darstellung) stellt dies differenzierter dar, als sie es tun. Bitte nochmal lesen, mehr Recherche betreiben und dann ihr Posting selber nochmals auf den Prüfstand stellen.

Dhimmi
04
15.3.2011, 10:27
"unterschiedliche Phasen von Toleranz und Intoleranz gab."

Die Zeiten der Toleranz sind aber arg knapp.
Das omayadische Kalifat war entgegen seinem Image intolerant und von Repressalien gekennzeichnet.

Die kurze Zeit der Taifas (1030 - 1090) mag man tolerant nennen, obwohl es da eigentlich nur um Bündnisse jeder gegen jeden ging (El Cid).

Bei der anschliessenden 200jährigen Fremdherrschaft der nordafrikanischen Fundamentalisten erübrigt sich Toleranz in al-Andalus, feiert allerdings seinen Höhepunkt im christl. Königreich Toledo wohin Juden wie Muslime aus dem Süden flohen.

Bereits 1012, mit der Schlacht von Tortosa war es praktisch vorbei mit der musl. Herrschaft in Spanien. Auch die siegreichen Christen übten dann genauso wenig Toleranz aus wie die Muslime zuvor solange sie siegreich waren.

Gendo
08
14.3.2011, 13:16

Geschichte im Konjutiv ist immer etwas lustig. Aber sich dann gerade das Mittelalter aus zu suchen um damit eine Lanze für den Islam zu brechen ist schon etwas vermessen.
Wäre ohne dem Islam nicht das Oströmisches Reich (welches von islamischen Invasoren zu erst geschwächt und dann ausgelöscht wurde) der Überträger der Antiken Kulur geworden?
Hätte das Perserreich nicht ohne dem Islam besser seine altorintalische Geschichte und Wissen bewahrt?

Was wäre aus Europa geworden wenn es nicht mit monotheistischen Nulltoleranz Religionen überflutet worden wäre? Wir wissen was geschehen ist als man dem Christentum zu viel Tür und Tor geöffnet hat! Ein Mittealter reicht doch wohl für Europa. Zumindest das sollten wir aus der Geschichte gelernt habe

insertnamehere
 
11
15.3.2011, 09:38
"Wir wissen was geschehen ist als man dem Christentum zu viel Tür und Tor geöffnet hat!"

Das war definitiv weniger schlimm fürs Geistesleben, als den Goten Tür und Tor zu öffnen. Nur mal so als Anmerkung.

Gendo
10
15.3.2011, 11:11

Nein, deffentiv nicht. Selbst wenn man alle Germanenstämme nimmt, die Zentren im Osten wurden davon kaum bis gar nicht getroffen. Das Ende der Antiken Kultur von Athen bis Alexandria kann man kaum den Goten unterschieben.

insertnamehere
 
10
15.3.2011, 11:31

Drum hat sich die antike Kultur dort ja auch erheblich länger gehalten.

Gendo
00
15.3.2011, 14:09

Nun wann wurden schnell noch mal die philosophischen Schulen in Griechenland geschlossen und die Bibliotheken in Alexandria?
Und wer herrschte zu diesem Zeipunkt über weite Teile des ("ehmaligen") römischen Reiches?

witherabbitt
 
23
14.3.2011, 17:24

Ohne Islam keine nicht-pöatonische Aristoteles-Tradition.

Albertus Magnus ist von Avicienna beeinflußt worden. Außerdem Astronomie, Geographie und Medizin. Die Tragik liegt darin, daß sich im Islam alsbald eine Wissenschafts- und Phulosophiefeimdlichkeit durchgesetzt hat. Trotzdem ist es ignorant, die islamischen Wurzeln unserer Wissenschaftsentwicklung einfach zu leugnen. Die erste Renaissance auf europäischen Boden war islamisch: Cordoba!

lessismore
02
15.3.2011, 04:01

Bevor man dem Islam Zensuren gibt, muß man wissen, was der Islam ist.

(Sonst wirft man sich am Ende in Amphibolien herum ...).

tempa
03
14.3.2011, 23:37
Unglücklicherweise ist die Diskussion über das goldene Zeitalter arabischer Wissenschaft absolut fruchtlos.Soll das Selbstbild von Einwanderern aus diesen Kulturkreisen so gestärkt werden?

Oder soll ihnen vermittelt werden,das ihre Religion Anteil an der Entwicklung Europas hatte?Soll damit "Islamophoben" entgegengetreten werden?
Die arabische Welt steht vor einen Scheideweg.Fraglich,ob sie eine Diskussion darüber,warum es offensichtliche Fehlentwicklungen gab,anstossen will.Problematisch,das,nachdem sie zunächst gegenüber dem Westen ins Hintertreffen gekommen sind,nun mit dem Aufstieg Asiens die nächste Demütigung kommt.Fraglich,ob das vermittelte Bild das Selbstbildnis von Einwanderen stärkt.Denn dann müssen sie sich die Frage stellen,warum es zu einem Niedergang gekommen ist.Und möglicherweise vieles in Frage stellen,was ihnen Halt gibt.

Dhimmi
03
15.3.2011, 08:21
"Diskussion.....absolut fruchtlos"

Sie mag durchaus fruchtlos sein, historische Debatten sind es meistens, weil man gewöhnlich nicht aus der Geschichte lernt.

Nichtsdestoweniger sollte man bei der historischen Wahrheit bleiben soweit das irgend möglich ist.

Ausgangspunkt war ja wohl das muslimische Selbstverständnis, Europa sei ohne die Errungenschaft des Islam gar nicht denkbar.

Und diese vollkommene Ignorierung historischer Fakten sollte nicht unwidersprochen bleiben. Auch auf die Wahrscheinlichkeit hin, dass es nichts ändert.

O.W.Mehrsenf
07
14.3.2011, 12:19
Veränderungen nicht erwünscht

Dies hier ist eine akademische Debatte mit bedenkenswerten Argumenten.Den "kleinen Mann auf der Straße" interessiert das weniger. Für ihn ist Leitkultur schlicht der Lebensstil, den wir hierezulande seit ein paar Generationen gewohnt sind. Dazu gehören nicht nur Demokratie,Meinungs- und Religionsfreiheit sondern auch Bier und Schweinebraten, Christbaum, Weihnachtsmarkt u.a.m. Ironischwerweise auch der Kaffee, den die Türken 1683 den Wienern hinterlassen haben. Was die Leute fürchten, ist, dass dieser Lebensstil durch massenhafte islamische Zuwanderung ausgehöhlt wird und dass Zwangsheiraten, Züchtigung von Ehefrauen und grausame Hinrichtungen auch bei uns erlaubt bzw vorgeschrieben werden.Diese Ängste kann man vielleicht doch verstehen.

altheaal
12
14.3.2011, 16:09

Aggressive Identitäten sind fast immer Mehrheitsidentitäten. Sie gründen auf der Behauptung über und Forderung zugunsten einer gefährdeten Mehrheit. […] Das Selbstverständnis dieser mobilisierten Mehrheiten beinhaltet oft die Vorstellung, daß diese Mehrheit selbst zu einer Minderheit werden könnte, sofern eine andere Minderheit nicht verschwindet. Aus diesem Grund führen aggressive Gruppen oft pseudodemographische Argumente über die ansteigenden Geburtenraten der von ihnen zu Feinden erklärten Minderheit ins Feld. Aggressive Identitäten bilden sich also in Situationen, in denen Mehrheit und Minderheit Gefahr laufen, ihre Rollen zu tauschen“ (APPADURAI 2009 "Die Geographie des Zorns": 68)

Annata
01
14.3.2011, 16:24

Was passiert wenn die Merhheit relativ tolernat gegenüber allen Minderheiten ist und sie durch eine äußerst Intolerante Minderheit unter Druck gerät?

altheaal
12
15.3.2011, 00:53

„Wenn wir wissen wollen, warum man sich in so vielen ethnischen und nationalistischen Kontexten vor den Schwachen fürchtet, müssen wir uns noch einmal jene soziologischen Grundlagentexte vergegenwärtigen, die sich mit der ‚Wir/sie’-Thematik befassen. Hier gilt die Erzeugung kollektiver Anderer via Stereotypisierung und Kontrastierung von Identitäten normalerweise als Voraussetzung dafür, Grenzen setzen und die Dynamik des ‚Wir’ abstecken zu können.“ (APPADURAI 2009 "Die Geographie des Zorns": 66)

Annata
08
14.3.2011, 12:01
Finde dieses Interview von The European, bei weiten Interessanter und Einsichtiger.

http://www.theeuropean.de/leon-de-w... demokratie

[quote]The European: Sie haben gesagt, dass Sie der Meinung sind, dass der muslimische Glaube aggressiver ist als andere Religionen. Glauben Sie an die Existenz eines moderaten Islam?
De Winter: Der Prophet Mohammed war ein Krieger, ein Kämpfer, er führte die Menschen auf Raubzüge. In der muslimischen Welt existiert eine Kultur der Männlichkeit, die wir in unserer Gesellschaft größtenteils verloren haben. Das von der Bibel vermittelte Bild von Jesus Christus ist ein ganz anderes. Das Christentum hat eine Tradition, seinen Ursprung zu ergründen und sich zu hinterfragen. Solche Bücher lassen sich aber nicht in einer Buchhandlung in Kairo finden, falls es dort über

lessismore
00
15.3.2011, 04:23

Was will uns der Onkel sagen? Daß Raubzüge ok sind, wenn sie von Christen angeführt werden?

lessismore
00
15.3.2011, 05:20

Kann wohl nicht sein. Daß Christen keine Raubzüge veranstalten? Das kann wohl auch nicht sein. Nur, was bleibt dann übrig? Daß der islamische Raubzug vom Islam kommt, aber der christliche nicht vom Christentum? Wie beweist man das?

Gendo
00
15.3.2011, 11:17

Das sagt eigendlich eher, dass wenn man eine Religion hat die Vorgibt im absoluten Besitz der Wahrheit zu sein und den einzigen Weg zu Erlösung zu kennen und dazu noch die Missonierung der ganzen Menschheit als oberstes Ziel hat, schlicht und einfach jedes Mittel recht und Billig ist. (sowohl Islam als auch Christentum kennen Missonierung mit freidliche als auch kriegerischen Mitteln).
Die genauen Deteils in den Schriften spielen da kaum mehr eine Rolle. Islam und Christentum sind als Ideologien einfach zu sehr verwannt!

Moist von Lipwig
32
14.3.2011, 14:36
Ah, der Hr. DeWinter...

Auf einem Auge blind, der Gute... schon mal das AT gelesen? Ist das Judentum dann auch eine gefährliche, martialische Religion? Aber nein, natürlich nicht, wer sowas denkt ist Antisemit!

Es wäre an der Zeit dem Religionswahn jeder Couleur "Pfüa Gott" zu sagen, aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.

Und nun möge Allah die roten Stricherl regnen lassen!

Annata
00
14.3.2011, 14:59

Ps: weder fand ich ihr Kommentar brilliant, noch fand ich es unnötig

Annata
01
14.3.2011, 14:58

Ich denke er ist sich durchaus dessen bewusst ist, immerhin ist er Agnostiker und von daher wird er sich sicher keine Illusionen machen! Fakt ist aber auch das wir mit dem Islam dem Christentum des 14 Jhd gegeüber stehen, mit sehr viel moderneren Waffen! Wenn Judentum und Christentum sich noch immer so gebärden würden, wie es der Islam heute tut, hätte diese Welt keine Chance.

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