Hintergrund

Die größten Katastrophen in Japans Geschichte

12. März 2011, 12:54

Wien/Tokio - Japan wurde in seiner Geschichte von mehreren verheerenden Katastrophen heimgesucht - von Beben, Tsunamis, aber auch den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki.

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17. Jänner 1995: Auf der Insel Honshu kommen bei einem Beben der Stärke 7,2 über 6.400 Menschen ums Leben. Besonders betroffen ist die Stadt Kobe. Der Sachschaden beträgt bis zu 100 Milliarden Dollar (72,4 Mrd. Euro).

28. Juni 1948: Erdstöße der Stärke 7,3 erschüttern die Provinz Fukui. Es gibt mehr als 5.000 Tote.

21. Dezember 1946: Honshu ist von einem Erdbeben der Stärke 8,4 betroffen. Bis zu 2.000 Menschen sterben.

6. August 1945: Die "Little Boy" genannte Uranbombe zerstört die japanische Hafenstadt Hiroshima im Südwesten der Hauptinsel Honshu. Drei Tage später explodiert eine weitere Atombombe, "Fat Man", diesmal mit Plutonium bestückt, über der Hafenstadt Nagasaki an der Südwest-Küste von Kyushu. In beiden Städten lebten jeweils etwa 250.000 Menschen. Zehntausende sterben direkt bei der Explosion, über 200.000 Menschen erliegen noch im Jahr des Angriffs ihren schweren Verletzungen. Auf Jahrzehnte hinaus tödlich erweist sich die freigesetzte radioaktive Strahlung.

10. September 1943: In der Provinz Tottori kommen 1.083 Menschen bei einem Beben der Stärke 7,2 ums Leben.

3. März 1933: Nach einem Erdbeben überrollt eine Flutwelle den Nordosten Honshus und zerstört die Stadt Sanriku. In den Wassermassen sterben mehr als 3.000 Menschen.

1. September 1923: Ein Beben der Stärke 7,9 legt Tokio und weite Teile Yokohamas in Schutt und Asche. Mehr als 143.000 Menschen werden getötet.

15.6.1896: Der sogenannte Sanriku-Tsunami, eine Wasserwand von 23 Metern Höhe, überrascht Japan inmitten religiöser Großfeierlichkeiten. 26.000 Menschen ertrinken. (APA)

Roma eterna.
00
14.3.2011, 12:35
GAU?

Nach den Studien internationaler Organisationen hat Tschernobyl deutlich weniger Todesopfer gefordert als der österreichische Straßenverkehr – in einem Jahr.

tock tock tock
00
14.3.2011, 17:24

.. sie lasen eine bezahlte Verharmlosung der Atomlobby.

Was zahlt dir die Argentur so?

Roma eterna.
00
14.3.2011, 12:35
GAU?

Nach den Studien internationaler Organisationen hat Tschernobyl deutlich weniger Todesopfer gefordert als der österreichische Straßenverkehr – in einem Jahr.

Ernst-Albert Rum
04
12.3.2011, 15:34

Es fehlt der Luftangriff auf Tokyo am 10.3.1945 mit über 100.000 Toten, sowie die Schlacht um Okinawa!

Dweezil Gringo
00
13.3.2011, 13:34

Gesellschaftliche mit Natur- oder technischen Kathastrophen in einer Liste gleich anzuführen suggeriert meiner Meinung nach dass diese genauso unabwendbar und von höherer Gewalt verursacht werden.
Atombombenabwürfe sind genauso wie Einsatz von Agent Orange u.v.a. Handlungen der USA in erster Linie VERBRECHEN und sollten auch als solche bezeichnet (und eigentlich auch vom Rest der Welt verurteilt) werden.

Mork vom Ork
00
12.3.2011, 17:56

http://www.nzz.ch/2005/08/0... CZ09T.html

ich hab mich interessiert und nachgelesen, guter Artikel - wenn ich die Ansichten auch nicht ganz teile (vielleicht auch aus historischem Halbwissen heraus)

(Ich glaub nämlich nicht, dass man damals überhaupt überlegt hat, ob man eine Waffe einsetzen sollte, bzw. ob der Abwurf einer derartigen Waffe gerechtfertigt wäre. Man hatte eine Waffe, also setzte man sie ein und der unterschied in der anzahl der Opfer war in wirklich makulatut)

Für mich liegt der Unterschied im wesentlichen darin, dass man die Atombombenabwürfe in Europa inzwischen als Kriegsverbrechen sieht, während die anderen Bombardements - auch solche wie Dresden - als "Bestandteil" des brutalsten Krieges aller zeiten gesehen

Brötchen aufs Pfötchen
22
12.3.2011, 13:20

Wie wäre unter diesen Eindrücken das Resultat des Euratom-Volksbegehren ausgefallen?

miles6
12
12.3.2011, 15:08
.........

..und was tät´s ändern??

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