Twitter untersagt neue Client-Programme

Patrick Drexler, 12. März 2011, 12:14

Kurznachrichtendienst verbietet Drittentwicklern neue Client-Programme - Sollen sich Ökosystem widmen

Ryan Sarver vom Twitter-Plattform-Team verkündete wenig erfreuliche Nachrichten für Drittentwickler von Twitter-Anwendungen.

Keine neuen Anwendungen

Wörtlich erklärte Sarver, dass man keine neuen Programme erlaube welche die "herkömmliche Nutzung von Twitter ermöglichen". Zwar dürften bereits existierende Programme auch weiterhin bestehen, doch werde man die Latte für Qualität und Konsistenz höher legen als bisher. 

Ökosystem

Konkurrenzprodukte setzten sich laut Sarver ohnehin nur in begrenztem Ausmaß durch, denn 90 Prozent der Nutzer würden offizielle Twitter-Anwendungen nutzen. Twitter hoffe darauf, dass sich Dritthersteller mit ihren Entwicklungen künftig dem Ökosystem rund um den Kurznachrichtendienst widmen würden - darunter Tools für Publishing und CRM. (pd)

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23 Postings
grnlng
01
13.3.2011, 16:30
imo.im

check it out.

lemming0815
00
14.3.2011, 13:01

verwend ich für icq, msn und skype
für twitter geht der auch?

ji
00
13.3.2011, 13:36

Ich mag Turpial!

http://turpial.org.ve/

Der Vogelpate für den Programmname sieht auch sehr hübsch aus! =)

http://ibc.lynxeds.com/files/pic... l_real.jpg

opryde
00
13.3.2011, 12:54
liebes twitter,

ich nutze euren dienst jetzt schon seit 06/08 und habe seit dem mehrere clients verwendet. derzeit sind es twitterrific auf ios und osx. die offiziellen clients sagen mir optisch nicht zu und jener am desktop hat noch die hässliche angewohnheit, auf jedem screen zu sein, was sich selbst durch einstellungen in spaces nicht verhindern lässt. deshalb nutze ich lieber andere clients. solltet ihr jetzt da die basis entziehen, dann fände ich das sehr schade, sehr traurig und geschäftsschädigend für jene, die diese zum verkauf anbieten.

Ben Vassy
01
13.3.2011, 12:04

Tja. Herzlich willkommen in einer Welt, in der es kein wirkliches Internet mehr gibt, sondern nur mehr zentralisierte, kontrollierte Webservices.

Dinyar Rabady
05
12.3.2011, 13:17
identi.ca

noch ein grund auf identi.ca umzusteigen..

opryde
00
13.3.2011, 12:56
naja, nein.

status.net hat SEHR bescheidene clients (osx desktop sogar genau gar keinen) und die leute, die dort schreiben sind mehrheitlich dem linux-dev-lager zugehörig. für mich als blogger und (polit)aktivisten ist es daher uninteressant.

Ben Vassy
20
13.3.2011, 18:17

Wenn Sie schon unbedingt auf twitter posten möchten (wovon man gerade als politisch engagierter Mensch absehen sollte), dann verwenden Sie doch zumindest die existierende Schnittstelle zu twitter. Damit ist Ih Inhalt in beiden Systemen und Sie helfen mit, das Henne-Ei-Problem zu entschärfen.

iDecide …
00
13.3.2011, 22:05

Was hat politisches Engagement mit Twitter zu tun?
Und warum sollte sich das ausschließen?

Ben Vassy
00
14.3.2011, 23:16

Politisches Engagement, ja schon politisches Denken setzt voraus, daß man Dinge hinterfragt und nicht einfach als gegeben hinnimmt oder - noch schlimmer - sich ihrer unreflektiert bedient.

Twitter ist eine gefährliche Perversion des Internet. Man kann natürlich sagen "Der Zweck heiligt die Mittel" und sich des Mediums bedienen... aber dann sollte man zumindest einen Weg gehen, der den geringsten Schaden anrichtet. Die Status.net-Twitter Schnittstelle bietet sich da an.

iDecide …
00
15.3.2011, 20:03

Gerade ein Medium alá Twitter kann – im Gegensatz zu Heute, Österreich und Krone – von allen genutzt werden. Praktisch jedes Interessensgebiet wird abgedeckt. Und zwar mit Kommentaren, News & Infos sowie weiterführenden Links.

„Der Zweck heiligt die Mittel“ ist ja ‘ne klassische Ausrede, wenn man Mist bauen will. Das ist ja bei einem Kommunikationsmedium so nicht der Fall. Man nutzt es oder nicht. Aktiv oder passiv.

Insofern ist mir noch immer nicht klar, wie sich die private Nachrichtensammlung und „Dinge hinterfragen“ widersprechen oder ausschließen.

Ben Vassy
00
16.3.2011, 22:34

Twitter kann nicht von jedem genutzt werden. Man muß sich dort registrieren, sich die Vertragsbedingungen unterwerfen und Willkürakte hinnehmen: Beschränkung der Client-Entwicklung, Zensur...

Das widerspricht dem Grundgedanken des Internet. Das Internet baut darauf auf, daß man jeden Dienst in Anspruch nehmen kann, ohne sich einem *bestimmten* Anbieter auszuliefern. Daher gibt es ja auch Kurznachrichtendienste, die untereinander kompatibel sind und auf genormte Art und Weise Daten austauschen. Da kann ich auf einer Diskussion teilnehmen, wenn ich beim Anbieter A bin und die anderen teilweise bei Anbieter B und bei C.

Mit ein bißchem politischem Bewußtsein käme man auf die Idee, daß es sinnvoll ist, twitter nicht noch zu fördern.

iDecide …
00
17.3.2011, 06:48

Jeder kann sich registrieren, dauert heiße 2 Minuten. Vertragsbedingungen hat jede Plattform im Netz.

Die Sache mit der Cliententwicklung kann ich bei Twitter nicht nachvollziehen, aber ein Browser tut‘s auch.

Und das ewige G‘satzerl mit „politischem Bewusstsein“ ist schönes Neusprech, hat meiner Meinung nach mit der Nutzung nix zu tun. Nicht jede Akzeptanz oder Ignoranz muss hochtrabend politisch motiviert sein. Sag doch einfach, dass dir Twitter deiner Meinung nach nicht zusagt.

Ben Vassy
00
17.3.2011, 08:23

Vertragsbedingungen hat jede Plattform im Netz, ja - aber jede hat andere (abhängig zB vom Land, in dem die Betreiberfirma ihren Sitz hat).

Daß ich gezwungen werde, genau die Twitter-Vertragsbedingungen zu akzeptieren, um an bestimmten Diskussionen teilnehmen zu können oder mit bestimmten Menschen zu kommunizieren, das hat natürlich eine politische Dimension. Man muß sich schon beide Augen fest zuhalten, um die nicht zu sehen. - Ich weiß nicht, ob Sie ähnlich gelassen reagieren würden, wenn alle Telefonbetreiber nur mehr Gespräche und sms ins eigene Netz zulassen würden. Oder wenn man zum Schreiben von E-Mails einen Account am Mailserver des Empfängers bräuchte. Genau das ist es, was bei Twitter und Facebook passiert.

ji
00
13.3.2011, 13:29

Was schade ist. ;)

Hagbard.Celine
00
12.3.2011, 13:06

HTC Peep und Gwibber funktionieren tadellos. Für zweiteres eine Anbindung an einen Fotoservice wäre nett...

Strpüpl Kotu
01
12.3.2011, 13:03
dann müssen die ihre eigene app mal überdenken

benderbot
 
02
12.3.2011, 12:45

Also gebe es "Echofon" nicht würde ich wohl nicht so viel twittern. Und auf auf Android finde ich die offizielle Twitter-App eher unbrauchbar. Da kommt "Twidroyd" zum Einsatz.

chritcal
00
13.3.2011, 17:17

twicca find ich auch ganz gut (android)

derKleine
00
12.3.2011, 15:39

glaub ich kaum.
es twittern wirklich viele über web und über die offizielle twitter iphone app.
andere wieder über hotsuite und tweetdeck.

Fred der Prophet
00
12.3.2011, 14:18

sehe eigentlich keinerlei unterschied zwischen echofon und und der original twitter app (oder tweety) bis auf kleinigkeiten beim design. habe ich da was übersehen?

Deci
00
12.3.2011, 12:55

100%

Ist bei mir auch so ;)

panther
00
12.3.2011, 12:40
App

Was hat es eigentlich hiermit auf sich:

Medal of Honor followed you using Killer Social Apps.
Link geht zu http://killersocialapps.appspot.com/

Accounts z.B. @TheMedalofHonor @DeadSpaceNews @FalloutUpdate

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