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Teile der Stadt Minamisanriku nach der verheerenden Tsunami-Welle. Es werden weiterhin 10.000 Menschen vermisst.
vergrößern 600x574
vergrößern 500x354Das AKW kurz nach der Explosion.
vergrößern 800x511Ein Helikopter vor dem AKW Fukushima Nr. 1
vergrößern 650x342Ein Strommasten liegt in einem Fluss, an dessen Ufer nur mehr die Fundamente von weggerissenen Häusern zu sehen sind - in der Stadt Soma, in der Präfektur Fukushima, wo auch die beiden betroffenen Atomkraftwerke stehen.

Flammen über einem Industriegebiet in Sendai
Nach Erdbeben und Tsunami sind in der Atomanlage Fukushima 1 nach einer Explosion das Dach und die Mauern eines Reaktorgebäudes zerstört worden. Bereits zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach in einem Reaktor eine Kernschmelze droht. Diese kann zu einer unkontrollierten Kettenreaktion und zum Austritt starker Radioaktivität führen. Laut Behörden soll die Reaktorhülle von Fukushima 1 intakt sein. Solange diese hält, kann Experten zufolge das Entweichen von Radioaktivität eingedämmt werden. Die japanische Atombehörde geht nicht von schweren Schäden am Sicherheitsbehälter des Reaktors aus. In einer Presseaussendung hat TEPCO, der Betreiber der Anlage, die Funktionstüchtigkeit der Reaktoreinheiten zusammengefasst. In der vom Tsunami schwer getroffenen Stadt Minamisanriku werden währenddessen weiterhin 10.000 Menschen vermisst. Nach Angaben der japanischen Fernsehstation NHK wird derzeit von rund 1.000 Todesopfern nach Erdbeben und Tsunami ausgegangen. Eine Zusammenfassung der Ereignisse vor Ort finden Sie hier. Der Live-Ticker:
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01:05 Uhr: Wir unterbrechen nun den Live-Ticker für einige Stunden und melden uns Sonntagfrüh wieder zurück. Eine angenehme Nacht.
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00:55 Uhr: Fukushima - Betreiber plant weitere Freisetzung von Strahlendampf: Im japanischen Atomkomplex Fukushima I soll aus einem weiteren Reaktor radioaktiver Dampf abgelassen werden. Ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco sagte am Sonntag, die Menge der Strahlung sei klein und beeinträchtige die Gesundheit von Menschen nicht.
Behörden hatten zuvor berichtet, dass nach Angaben des Betreibers die Notkühlfunktion in dem Reaktor ausgefallen sei. Bereits aus einem anderen Reaktor der Anlage wurde am Samstag Druck abgelassen. Auch dabei wurde Strahlung freigesetzt. Am Sonntag gelang es schließlich, den Reaktor mit Wasser zu bedecken, um ihn zu kühlen.
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00:30 Uhr: In den beiden Atomkraftwerken in Fukushima droht ein weiterer Reaktor außer Kontrolle zu geraten. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete am Sonntagmorgen (Ortszeit), in einem sechsten Reaktorblock falle die Kühlung aus. In dem besonders schwer betroffenen Reaktorblock 1 des Kraftwerks Fukushima Eins begannen Techniker damit, die Anlage mit Meerwasser zu fluten um eine drohende Kernschmelze zu verhindern.
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23:50 Uhr: Interview Philosoph Konrad Paul Liessmann über Atomkraft als "Sonderfall von Technik", Verantwortungslosigkeit als Prinzip und wie aus 24 hellen Stunden 24.000 dunkle Jahre werden können: "Energiehunger der Welt hat fast pathologische Züge"
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23:30 Uhr: Sammelmeldung in der Printausgabe: Tausende Menschen werden im Erdbebengebiet noch vermisst, internationale Hilfe läuft an - Katastrophengebiet von zahlreichen Nachbeben erschüttert - Die Zahl der Opfer könnte in den nächsten Tagen noch massiv steigen - weiterlesen
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23:23 Uhr: Schiffe der US-Navy haben in Japan angelegt, die Besatzungen unterstützen einheimische Einsatzkräfte bei Rettungs- und Bergungsmaßnahmen.
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22:50 Uhr: Noch einmal der Hinweis in eigener Sache: DER STANDARD produziert zur Katastrophe in Japan eine 16-seitige Sonderausgabe. Details dazu hier.
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22:44 Uhr: Ein Sprecher der Atombehörde bestätigte bei einer Pressekonferenz die Angaben, wonach das Kühlsystem von Fukushima 3 nicht mehr länger funktionsgemäß in Betrieb ist. Daher sei es nun dringend nötig, einen Weg zu finden, wie der Reaktor 3 mit Wasser versorgt werden kann.
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22:26 Uhr: 160 Menschen könnten nuklearer Strahlung ausgesetzt gewesen sein, als das radioaktive Material am Nachmittag Ortszeit austrat, so die Atombehörde.
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22:04 Uhr: Aus der japanischen Atombehörde wurde vernommen, dass das Kühlsystem von Reaktor 3 in Fukushima nur mehr eingeschränkt funktioniert.
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22:00 Uhr: Die Zahl der evakuierten Menschen im 20-Kilometer-Radius um die Nuklearanlage soll sich gemäß Angaben der IAEA auf 140.000 erhöht haben.
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21:44 Uhr: In den letzten Stunden seien die Messwerte für die radioaktive Belastung in der Gegend rund um das AKW Fukushima gesunken, so die internationale Atombehörde IAEA. Auch sei der primäre Sicherheitsbehälter der Anlage intakt, so die Behörde.
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21:10 Uhr: Hintergründe zum Vorfall in Fukushima 1 und zu den von den japanischen Behörden getroffenen Absicherungsmaßnahmen: Meerwasser als letzte Chance gegen Kernschmelze
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20:50 Uhr: Martin Kölling ist in Tokio und hat für die morgige Sonderausgabe von DER STANDARD die Ereignisse zusammengefasst: Tage der Angst und des Leugnens
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20:43 Uhr: Viele Brücken und Gebäude in Japan, die gewöhnlich über Nacht beleuchtet werden, bleiben heute dunkel. Die Behörden wollen Strom sparen, um einem möglichen Energieengpass vorzubeugen. Moskau hat sich indessen bereit erklärt, mit zusätzlichen Stromlieferungen auszuhelfen.
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20:32 Uhr: Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind die Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung Japans "äußerst niedrig", da nur geringe Mengen radioaktiven Materials ausgetreten seien, so WHO-Sprecher Gregory Hartl.
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19:49 Uhr: Am späten Nachmittag ist eine AUA-Maschine aus Tokio in Wien gelandet. Für rund 300 Personen wäre in dem Flieger Platz gewesen, doch nur wenige entstiegen ihm, da der Weg zum Flughafen Tokio-Narita durch den teilweisen Zusammenbruch des öffentlichen Verkehrs in der japanischen Hauptstadt kaum zu bewältigen ist. Aktuelle Informationen über AUA-Flüge von und nach Tokio finden Sie hier.
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19:44 Uhr: Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat die Überprüfung der Notfallpläne für den fernen Osten des Landes angekündigt – die Strahlungswerte in Kamtschatka seien derzeit aber noch im Normalbereich. In Deutschland lässt Bundeskanzlerin Angela Merkel die Konsequenzen für die Reaktorsicherheit prüfen. Die Bundesregierung wisse zwar um Sicherheit der dortigen Kraftwerke. Nach einer derartigen Katastrophe in einem so hoch technisierten Land wie Japan könne man aber auch in Deutschland "nicht zur Tagesordnung übergehen", so die Kanzlerin.
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19:33 Uhr: Hintergrund zur Einstufung auf der INES-Skala: Die siebenstufige Skala wird seit Anfang der 1990er Jahre verwendet und soll der Öffentlichkeit eine Orientierung zur Bedeutung eines Zwischenfalls mit radiologischen Auswirkungen geben. Berücksichtigt werden Strahlungen außerhalb der Anlage, innerhalb der Anlage und Beeinträchtigungen der Sicherheitsvorkehrungen. Deutsche Zwischenfälle wurden bisher immer mit 0 eingestuft – "Keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung". Stufe 1 gilt als "Störung", 2 und 3 als "Störfall", 4 (wie Fukushima) bis 6 als "Unfall" (mit geringen Freisetzungen von Strahlung bis zu tödlichen Strahlen für das Reaktorpersonal). Die Stufe 7, bisher erst nach Tschernobyl ausgesprochen, wird als "katastrophaler Unfall" bezeichnet.
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19:23 Uhr: China hat sich nach dem Störfall von Fukushima zwar im Detail von der japanischen Nuklearbehörde unterrichten lassen, will aber weiterhin an seinem umfangreichen Atomprogramm festhalten.
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18:28 Uhr: Laut Gesundheitsministerium ist eine radioaktive Kontamination von Lebensmitteln in Österreich durch den Atomstörfall in Japan nicht zu befürchten .
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17:48 Uhr: Fukushima - Strahlendosis über Grenzwert - Stufe 4 der siebenteiligen INES-Skala: Am japanischen Atomkraftwerk Fukushima Eins wurde der zulässige Grenzwert überschritten, teilten die japanischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Samstag mit. Mehr Details dazu nannten sie nicht. Sie stuften die Folgen des Erdbebens im ersten Reaktorgebäude von Fukushima-Eins auf die Stufe 4 der siebenstufigen INES-Skala (International Nuclear Events Scale) für die Beschreibung der Tragweite von Atomzwischenfällen ein.
Nach der Definition ist das ein "Atomunfall mit lokalen Konsequenzen". Das heißt nach der IAEA-Beschreibung beispielsweise, dass geringfügig Radioaktivität an die Umwelt abgegeben wurde, was zur lokalen Kontrolle von Lebensmitteln führen könnte. Auch eine Kernschmelze oder mindestens ein Strahlentoter könnten zu der Einstufung eines Unfalls in INES-4 führen. Ebenfalls möglich ist die Freisetzung von beträchtlichen Mengen radioaktiven Materials innerhalb einer Anlage, was mit großer Wahrscheinlichkeit weiter in die Umwelt dringen könnte. Der Atomunfall von Tschernobyl 1986 rangiert bisher als größte Nuklearkatastrophe auf der INES-Stufe 7.
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17: 42 Uhr: Internationale Hilfe angelaufen - Japans Regierungschef Naoto Kan sprach angesichts von Hunderten Toten von einer "nie dagewesenen nationalen Katastrophe"
Ein vierköpfiges Team des Technischen Hilfswerks (THW) sei in der deutschen Botschaft in Tokio eingetroffen, so eine THW-Sprecherin in Bonn. Zwei weitere Helfer seien an Ort und Stelle, um die Lage in dem Katastrophengebiet zu erkunden. Ein 40-köpfiges Bergungsteam mit Ortungs- und Bergungsgerät und drei Spürhunden sollte am Abend (MEZ) in Japan eintreffen. Mit dem Team sei kurzfristig ein Strahlenschutzexperte nach Japan geschickt worden.
Auch andere europäische Länder sagten Japan Hilfe zu. Desweiteren schickten die USA 150 Rettungshelfer, 75 Tonnen Bergungsausrüstung sowie eine Marine-Flotte in das Katastrophengebiet.
Großbritannien hat ein Team von Rettungskräften auf den Weg geschickt. Unter den mehr als 60 Spezialisten seien Such- und Rettungsexperten, Ärzte und Hunde-Staffeln, teilte das Ministerium für Internationale Entwicklung mit. Sie sollten von Manchester aus direkt in das Katastrophenzentrum im Norden reisen, um dort die japanischen Rettungskräfte zu entlasten. Das Team habe bis zu elf Tonnen an spezieller Rettungsausrüstung im Gepäck, unter anderem zum Heben schwerer Teile.
Die Schweiz schickt ein 25-köpfiges Such- und Aufklärungsteam sowie neun Suchhunde ins Erdbebengebiet nach Japan. Das Team flog am Samstagnachmittag in Zürich ab. Ihm gehören Hundeführer, Spezialisten für die technische Ortung, Koordinatoren sowie Experten für Umweltkatastrophen, Wasser, Medizin und Bau an. In Japan wird es in zwei Gruppen eingesetzt.
Auch das Ende Februar von einem Erdbeben der Stärke 6,3 erschütterte Neuseeland kündigte Hilfe an. Japan habe nach dem Beben in Christchurch Rettungsteams geschickt, nun werde sein Land "unseren Freunden in Japan" helfen, erklärte Premierminister John Key. Die Entsendung von Bergungsteams kündigten auch Australien, Südkorea und Singapur an. Das Chinesische Rote Kreuz sagte seiner Partnerorganisation in Japan laut staatlichen Medienberichten umgerechnet 109.000 Euro zu. Nach UN-Angaben standen 60 Helfer-Teams aus mehr als 45 Ländern für einen Einsatz in Japan auf Abruf bereit.
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17:25 Uhr: Nach dem Atomunfall in Japan sind drei Anrainer des Kraftwerks Fukushima einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge verstrahlt worden. Es handle sich um Menschen aus der evakuierten Zone im Umkreis der Anlage, meldete die Agentur am Samstag. Im Atomkraftwerk Fukushima Eins kam es am Samstag zu einer Explosion, außerdem droht nach Einschätzung von Experten in einem Reaktor des Kraftwerks eine Kernschmelze.
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17:00 Uhr: Der ORF ändert weiterhin sein Programm: Um 20.15 Uhr wird es in ORF 2 eine 45-minütige "ZiB-Spezial" geben. Eine weitere "ZiB"-Sondersendung ist für 22.40 Uhr eingeplant. Am Sonntag beschäftigt sich die Diskussionsrunde von "im ZENTRUM" mit der Frage "Das Jahrhundertbeben - wie verwundbar ist unsere Zivilisation?".
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IAEA sieht Fortschritte beim Einsatz im AKW Fukushima, Versorgung mit Elektrizität sei teilweise wieder hergestellt - Behörden warnen vor radioaktivem Regen
Schneefall behindert Helfer - Auch Polizei-Wasserwerfer einsatzbereit - Laut IAEA drei Reaktorkerne defekt
Betreibergesellschaft: Brand ging von selbst aus, kein Rauch und keine Flammen mehr zu sehen - Dach eingestürzt
Regierung: Kernschmelze droht in drei Reaktoren - Wind dreht und könnte eine Strahlungswolke Richtung Festland wehen - 600 Menschen noch in Evakuierungszone
Womöglich mehr als 10.000 Tote - Beben-Stärke auf 9,0 revidiert - Regierung widersprüchlich
Atomarer Notfall in zweitem Kraftwerk - Behörden veranlassen Evakuierung auch bei Akw Fukushima 2 - Radioaktivität dürfte in die Umwelt gelangt sein
http://www.mediathek.at/oe1_journ... Id=1133228
... in deutschland geht schon wieder die Debatte "böse Kernkraft" los.
Irgendwie fehlt doch das der Zusammenhang. Das Problem war nicht die Kernenrgie sodern ein Erbeben mit folgendem Tsunami, oder?
Ist natürlich logisch wieder zu sagen: "tja Tsunamis und schwere Erdbeben sind mitten in Deutschland und Europa absolut wahrscheinlich und deswegen müssen die Meiler vom Netz."
Bin jetzt nicht gerade ein Kernkraft Befürworter, aber die Debatte um Sicherheit in hiesigen Reaktoren bei Tsunamis und Erdbeben ist übertrieben. ^^
Der aktuelle Fall zeigt nur, dass die ganzen Beteuerungen, wie sicher das alles ist und das praktisch eh gar nichts passieren kann, genau genommen für'n Hugo sind. Es gibt immer Variablen, die nicht so berücksichtigt wurden, oder: Irren ist menschlich.
Leute runter mit den Emotionen. So blöd dass ich nicht um die Problematiken mit Kernkraft bescheid weiß bin ich nicht.
Wollte nur sagen dass in diesem einen fall wohl eher das Erdbeben und der Tsunami verursacher weiterer Katastrophen waren und nicht der Meiler Ausgangspunkt war. Ich sehe nicht wo das nicht stimmen soll.
Aber warum sachlich bleiben wenn man auch persönlich werden kann? ;-)
Kein Meiler - kein Atomproblem. Ist doch nicht sooo schwer zu kapieren? Klar kann man sich auch auf die Logik "Kein Erdbeben, kein Problem" verlassen - aber ersteres können wir durchaus beeinflussen, bei zweiterem sind wir wohl auf die Gnade der Natur oder unser Glück angewiesen...
Dem Atomreaktor ist es allerdings ziemlich wurscht, ob er nun wegen einem Erdbeben explodiert oder wegen anderer Gründe.
Und mir ist es ehrlich gesagt genauso wurscht. Kein Reaktor -> kein Unfall.
Aber wenn es Ihnen hilft, dass Sie nach einer Katastrophe sagen könnten: "Aber naja, Schuld war ja nicht das AKW, sondern _________ (bitte Ursache einsetzen), also runter mit den Emotionen.", dann ist eh alles bestens für Sie.
NEIN, NEIN, NEIN!!!
Verursacher einer vorhersehbaren Katastrophe sind immer jene, die so ein Bauwerk trotz aller Bedenken in so einer Region errichten! Aber natürlich reden die Lobbyisten den verantwortlichen Politikern ein, alles wäre supersicher - Hauptsache, das Ding wird gebaut, man verdient ja auch supersicher Superkohle damit!
Sind sie also auch einer, der der Meinung ist Deutschland müsste erst verstrahlt werden bevor Kritik an den Atomkraftwerken gerechtfertigt ist?
btw: Auch in Deutschland gab es bereits starke Erdbeben und Erdbeben sind bei weitem nicht das Einzige, dass die Kühlung von AKWs außer Kraft setzten kann.
Das Problem ist die Kernkraft. Erstens setzt man die Bevölkerung einem unnötigen Risiko aus, zweitens hinterlässt man zukünftigen Generationen tödlichen Abfall.
Erdbeben, Terroranschläge usw. kann man nie ausschließen. Und jetzt dem Planeten Erde die Schuld für diesen Störfall zu geben ist doch reichlich billig.
...denn der ist ein soziopathisches *rschloch, der vor einigen Stunden gepostet hat, dass "deutsche Ingenieure" ohne das Pech des Kriegsverlusts schon in den fünfziger Jahren auf dem Mond gelandet wären. Wie man mit schlecht funktionierenden Mordwaffen und Gaskammern auf den Mond kommen kann, ist für jeden normalen Menschen ein Rätsel!
Daueralarmistischen katrastrophengeilen "Risikoforschern" wie dem Herrn Kromp glaube ich noch weniger als den Betreibern von Atomkraftwerken.
Leute, die den Eindruck vermitteln, als könnten sie es gar nicht mehr erwarten, dass die radioaktive Wolke hochgeht ("geil, supa, ich kann wieder Interviews geben, ich werde jeden Tag in der Zeitung sein! Ich bin WICHTIG!"), sind mir zutiefst suspekt.
die an der großen Katastrophe in Japan nichts für schlimmer halten als eine eingestürzte Kraftwerksmauer, ihre PCs, die sie zum Posten verwenden, mit importierten Atomstrom betreiben.
Würde das auch mit Windrädern funktionieren?
also um das klarzustellen - ob erneuerbare energie oder fossil....... keines von beiden bietet das gelbe vom Ei - man hat nur die möglichkeit sich für eines der beiden übel zu entscheiden. Der beste weg wäre den energiebedarf drastisch zu verringern und langfristig ein umdenken hervorzurufen.
verstehen sie mich nicht falsch, ich bin absolut gegen atomenergie und für alternative energien. aber als kritischer mensch muss man alles hinterfragen. oder glauben sie das man einfach wasserkraftwerke baut ohne umweltgutachten ? und wenn schon bei einem solchen bau gutachten dieser art notwendig sind, sollte man sich auch fragen warum ? - und es gehören einfach auch sehr viele faktoren beim bau zb. von windkraftwerken berüksichtigt die die ökologie betreffen wie zb wie siehts mit vogelzugrouten aus usw ....
jeder eingriff des menschen in die umwelt hat seine folgen und er muss sich halt entscheiden mit welchen er lieber leben will.
und ja, sie haben recht deutschland ist nicht japan, japan hat es viel schwieriger von atomkraft loszukommen, eine große insel ohne kohle- oder erdölvorräten. für deutschland ist ein ausstieg kein problem.
nein das erdbeben und der tsunami ist nicht wurscht, sollte es aber zu einer kernschmelze kommen und der stahlschutz um den kern fällt weg, dann könnten große teile der weiteren umgebung verseucht werden (siehe tschernobyl).
sie kennen sich offenbar nicht wirklich gut bei reaktortechnik aus, ich vertehe auch was von reaktortechnik. ich verneine zivile atomtechnik auch nicht grundsätzlich, ich wähle auch nicht grün und spende nicht an greenpeace. aber was sie schreiben ist größtenteils falsch. informieren sie sich gefälligst!
aber zu ihrer Frage, ich beziehe selbstverständlich Ökostrom, also mit Mascherl quasi, aber sie haben natürlich vollkommen recht und ich bin der Erste der Sie dabei unterstützen wird, weltweit den Energieverbrauch zu senken.
Ihre Weitsicht überascht mich geradezu, und ich freue mich, dass Sie offenbar verstanden haben dass wir unsere Energieverschwendung dringend Eindämmen müssen.
mfg
österreich exportiert spitzen-strom aus wasserkraft und bekommt dafür grundstrom sehr viel günstiger aus kohle- öl- gas- und atomkraftwerken im ausland. Zumindest hat man mir das mal die Leitung in einem von der TIWAG betriebenen Fallwasserkraftwerk erzählt...
Diese aussage, dass österreich mit wasserkraft oder generell erneuerbaren energien auskommt stimmt nicht ganz. Die exportierte Wasserkraft ist nur mehr wert als grunstrom und wird glaube ich ca. 4:1 pro kilowattstunde getauscht.
kann mich aber auch irren. das ist schon ne weile her.
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