derStandard.at-Reportage

Kärntner Kämpfer gegen slowenische Windmühlen

Lukas Kapeller, 24. März 2011, 12:41
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    Fritz Schretter vor einem Soldatenbild: Der 71-Jährige kann und will nicht vergessen, was sich vor 90 Jahren zugetragen hat.

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    Schretter mit Abwehrkämpfer-Funktionär Hanspeter Traar: "Die HAK steht nicht im Staatsvertrag."

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    "Je mehr Ortstafeln aufgestellt werden, desto mehr Ansprüche werden die Slowenen erheben", sagt der junge Arno Kampl.

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    Kundgebung des Abwehrkämpferbundes in Eberndorf im Bezirk Völkermarkt im Juni 2006.

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    Auf dem Plakat, das die Heimatbewussten damals an der Mauer des Stiftes Eberndorf montierten, stand: "Deutsch in Schulen und Kirchen, wie es sich in Österreich gehört".

Der Abwehrkämpferbund will Heimatgefühle hoch- und die Slowenen kleinhalten - Das alte Gefecht führt er mit neuen Mitteln

Klagenfurt - Gerne beschwört Fritz Schretter die alten Zeiten. Er fährt mit seinem Finger über die Landkarte und sagt: "Ganz Kärnten war im Abwehrkampf." Und er erzählt schwärmerisch, wie Heimwehrkompanien aus allen Bezirken zusammenkamen, dazu eine Studentenlegion aus Graz und auch italienische Freiwillige, um die Slawen in die Flucht zu schlagen. Diese Erzählung hält Schretter beharrlich hoch. Sie ist der Hauptzweck des Vereins, dessen Obmann der 71-Jährige ist: des Kärntner Abwehrkämpferbundes (KAB).

Erinnerung an alte Schlachten

Im Vereinslokal im Klagenfurter Stadtzentrum erinnert sich Schretter mit seinen Gesinnungsfreunden der alten Tage: der ignoranten Wiener Regierung, die Kärnten im Stich ließ, und der tapferen Deutschkärntner, die sich heimattreu gegen größenwahnsinnige Südslawen in die Schlacht warfen. Heroische Volkskunst prangt an den Wänden und natürlich das Kärntner Kreuz. "Vier Jahrzehnte Tito-kommunistisches Jugoslawien" hätten sich die Kärntner erspart, sagt Schretter, weil sie erst bei den Gefechten und dann bei der Volksabstimmung von 1920 ihren Mut bewiesen.

Den Ortstafelsturm im Herbst 1972 hat Schretter dann selbst erlebt - als Gendarm, deswegen dürfe er auch nichts davon erzählen. "Dienstgeheimnis", sagt er. Später wurde er Bürgermeister, bevor er als Landtagsabgeordneter bis 1999 für Jörg Haider die rechte Flanke der Kärntner FPÖ abdeckte. 10.000 Mitglieder gibt Schretter heute für seinen KAB an, der mit der FPK in bestem Einvernehmen steht. Aber sie kämen ja von allen Parteien zum Verein, außer vielleicht von den Grünen. "Das Primat ist die Heimat", sagt Schretter immer wieder.

Abwehrkämpfer gegen Kompromiss

Wenn Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK), Staatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ) und die Slowenenvertreter um Valentin Inzko und Marjan Sturm sich noch diesen März auf eine Lösung im Ortstafelstreit einigen wollen, klingt das für die meisten nach einer guten, versöhnlichen Nachricht. Nicht so für Schretter und seinen Heimatverband. Erst vor kurzem tat er kund, die Verhandlungen müssten sofort unterbrochen werden, solange bis eine Historikerkommission zu den Bombenanschlägen, die in den 70ger Jahren in Kärnten verübt wurden, einen Bericht vorlege.

Die Kärntner SPÖ verbat sich sogleich das ärgerliche politische "Störsignal", die anderen Parteien ignorierten den Zwischenruf. Doch "der stolzen Geschichte des Landes verbunden" sieht Schretter das Zwischenrufen geradezu als Pflicht. Offiziell will auch der Abwehrkämpferbund eine Ortstafellösung: eine Minderheitenfeststellung, keine Öffnungsklausel, keine Änderungen bei der Amtssprache, und dies alles im Verfassungsrang. Sollte es keine Minderheitenfeststellung geben - wonach es derzeit aussieht -, will der KAB auf eine 20-Prozent-Hürde für weitere Ortstafeln drängen. Das alles soll dazu dienen, dass möglichst wenige zweisprachige Schilder stehen.

"Steht ja nicht im Staatsvertrag"

Hanspeter Traar, Angestellter aus Klagenfurt und ein alter Gesinnungskamerad, sitzt heute mit Schretter beisammen und pflichtet ihm bei: "Man muss ja eines unterscheiden: Diese veröffentlichte Meinung steht nicht ganz im Einklang mit der öffentlichen. Die öffentliche Meinung vor allem im Grenzland schaut ganz anders aus als die mancher Volksvertreter."

Für Fritz Schretter ist klar: Die Slowenen seien ja ohnehin schon eine "privilegierte Minderheit" in Europa. Alles, was sie nun noch zusätzlich fordern, findet er maßlos. "Wir haben im Staatsvertrag keine Musikschulen und keine Kindergärten stehen", rechnet Schretter vor. "Wir haben die HAK (zweisprachige Schule in Klagenfurt, Anm.) nicht im Staatsvertrag. Da haben die Republik und das Land Kärnten viel über ihn hinaus geleistet."

VfGH-Urteil als "Einmischung"

Auch dass der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die im Volksgruppengesetz festgelegte Grenze von 25 Prozent Slowenisch-Sprachigen als zu hoch sah und der schrumpfenden Volksgruppe damit indirekt mehr zweisprachige Ortstafeln zugestand, erschüttert Schretters Weltbild nicht. Der VfGH habe schlicht seine Kompetenzen überschritten, findet der Heimattreue. Sein junger Gesinnungsbruder Arno Kampl, ein großgewachsener Mann mit Mittelscheitel und getönter Brille, sekundiert ihm: "Der VfGH wird die Geister, die er rief, nicht mehr los." Heute würden die Höchstrichter wohl bedauern, sich so weit eingemischt zu haben, mutmaßt der Jurist und FPK-Gemeinderat.

Was aber spricht in Zeiten, da Slowenien ein EU-Nachbar ist und die Grenzen offen sind, gegen eine zweisprachige Ortstafel? "Natürlich ist sie ein Symbol, und man wird halt versuchen, wenn mehr Ortstafeln aufgestellt werden, auch die anderen Ansprüche zu erheben, zum Beispiel den Gebrauch der Amtssprache", formuliert Kampl eine alte Angst der Grenzlandbewohner. "Gemeindeämter, Bezirksverwaltungsbehörden, Gerichte", sagt er weiter, "auch die Polizei muss dann in slowenischer Sprache erreichbar sein und Bescheide erteilen. Es geht dann immer weiter: dass man natürlich auch Beamte braucht, die der slowenischen Sprache mächtig sind. Und dass die dann, weil ja außer den Slowenen in Kärnten wenige Personen Slowenisch sprechen, natürlich auch bevorzugt aufgenommen werden." Da ist sie: die Angst vorm Slowenen, der sich die Überlegenheit dank Zweisprachigkeit zunutze macht.

Die Angst vor der "Slowenisierung"

Wozu haben unsere Großväter denn den Abwehrkampf gewonnen, scheint sich Schretter da zu fragen. Erst kürzlich warnte er in vollem Ernst in einer Aussendung: "Die Slowenen haben das Ziel, ein geschlossenes slowenisches Unterkärnten mit über 30 zweisprachigen Gemeinden 273 Ortschaften zu schaffen." Von Neuhaus über das Jaun- und Rosental bis nach Hermagor würden die Slowenen ein Siedlungsgebiet suggerieren wollen. Die Ortstafel ist in diesem Denken ein Herrschaftssymbol.

Ende der Neunziger, als Schretter noch im Landtag war, kritisierte er Schulen, in denen rein deutschsprachige Lehrer nichts zu reden hätten. Heute zielt sein Ärger vor allem auf die Kirche: "Ich erlebe das im Bezirk Völkermarkt, dass die Kirche eine sehr klare Position für die Minderheit einnimmt", sagt Schretter und erzählt Geschichten von Pfarrern, die bei Taufen und Begräbnissen just auf Slowenisch predigen würden. Da kämen Trauergäste aus Bayern nach Unterkärnten und verstünden kein Wort. Ein deutschsprachiger Pfarrer würde das umgekehrt niemals tun, beteuert Schretter.

Feiern an der Demarkationslinie

Die Männer vom Abwehrkämpferbund halten nicht nur ihre Tradition und Geschichte hoch, sondern auch den alten Konflikt am Schwelen. So veranstaltete der KAB in den Sommermonaten 2010, bevor sich die Volksabstimmung am 10. Oktober zum 90. Mal jährte, Feiern an der Gurker Brücke, am Griffner Berg oder in Lavamünd - immer an der Demarkationslinie, also dort, wo einst Blut geflossen ist.

"Die sind von vorgestern", sagt Marjan Sturm, Obmann des slowenischen Zentralverbands, zu derStandard.at. Während der Kärntner Heimatdienst heute kompromissbereit sei, gehöre der Abwehrkämpferbund "zu den Ewiggestrigen. Die sind wie ein Dampfer im Meer. Das dauert, bis der sich umdreht." Der Chefredakteur der "Kleinen Zeitung", Hubert Patterer, sagte 2009 in seiner Laudatio für die Kärntner Konsensgruppe: "Wo nichts mehr abzuwehren ist, dort wartet auf einen Abwehrkämpferbund keine Aufgabe mehr. Der Verlust des Feindbildes stellt die eigene Existenz in Frage."

Kein Friede

Schretter will davon nichts wissen. "Mir hat ein älterer Mensch einmal gesagt: 'Schau Fritz, dass du das im Grenzland einmal richtig verstehen lernst. Wir haben den Abwehrkampf gehabt. Wir haben die Besetzungen gehabt durch die Tito-Truppen. Quer durch die ganzen Familien waren die bei den Partisanen. Da kann man nicht sagen: von heute auf morgen, Friede da und alle verstehen sich.'"

Und wenn sich Dörfler, Ostermayer und Inzko jetzt, 56 Jahre nach dem Staatsvertrag, auf eine endgültige Zahl an Ortstafeln einigen? Ist der Abwehrkämpferbund dann zwecklos? Schretter kostet das nur ein Lächeln. "Die Ortstafeln sind ja nicht Teil unserer Traditionspflege", sagt er. "Das ist ein Thema, das wir uns gern erspart hätten. Bitteschön, das hätten wir wirklich nicht gebraucht."

Und dass Slowenien in der EU ist, ein guter Nachbar, mit dem man wirtschaftliche Beziehungen pflegt? Die Nationalstaaten müssten ihre Kultur und Geschichte pflegen, sagt der Abwehrkämpfer-Obmann. Unbedingt, versichert Schretter, sei er für "die kulturelle Vielfalt in Europa". Nur in Kärnten offenbar nicht. (Lukas Kapeller, derStandard.at, 24.3.2011)

Wissen

Wie viele Menschen in Kärnten bei Volkszählungen Slowenisch als Umgangssprache angaben.

1971 17.011

1981 14.204

1991 13.962

2001 12.586

(Quelle: Statistik Austria)

Kommentar posten
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Proconsul
00
Die Abwärtskämpfer

bitte, wann sterben die endlich aus??

1116er
12
29.3.2011, 14:23
viel braun, wenig hirn.

""Vier Jahrzehnte Tito-kommunistisches Jugoslawien" hätten sich die Kärntner erspart, sagt Schretter, weil sie erst bei den Gefechten und dann bei der Volksabstimmung von 1920 ihren Mut bewiesen."

sapperlot, die neue kärntner geschichtsschreibung, die tito schon 1920 an die macht kommen lässt.
oder sind die kärntner nur so visionär, dass sie die ereignisse 30 jahre später vorausgesehen haben?

da kämpft man also schon 1920 gegen die tito-kommunisten und zieht deshalb 10 jahre später den kindern und sich die braune unterhose an.

und, braune unterhose forever, zieht sie auch nie wieder aus.... igitt, diese kärntner abwehrkämpfer müssen ordentlich stinken!

Karl-Ernbrecht von Stenitzer
 
20
Sinnerfassend

Dummheit kann man nicht kurieren - gemeint ist Ihre Dummheit, wohlgemerkt. Denn wäre Südkärnten 1920 zum SHS-Staat gefallen, wäre es unweigerlich auch nach 1945 in Jugoslawien dabei gewesen, womit die Tito-Diktatur klar gewesen wäre.

Sinnerfassend lesen hilft.

Helmut Hagen Plakolmer
00
30.3.2011, 14:23
schaun's ......

der schretter ist ein ehemaliger wald- und wiesenschandi, von dem schon im dienst kein übertriebener verstand eingefordert wurde.
er kämpft halt um's überleben und vergessen sie eins nicht: gegen die dummheit kämpfen auch die götter vergebens.

lila1766
82
28.3.2011, 15:30
Hihi. Nur: die SPÖ treibt ein doppeltes Spiel.

Die SPÖ hat in dieser Frage nämlich immer schon recht pragmatische Ansätze gehabt: So zB der ehem. LH Wagner (SPÖ) zum Ortstafelsturm: "Ich glaube, daß es zum Teil eine spontane Publikumserhebung war. (...) Es ist dem Volk gestattet, sich gegen etwas aufzulehnen. Und das hat das Volk gemacht.“ Der erste österreichische Ortstafelstürmer war übrigens Herr Vitus Jesse, damals SPÖ-Bürgermeister von Sankt Kanzian. Traurige Berühmtheit erlangte er auch mit seinem Ortstafelstürmer-Ball.

Hinguckerl
14
27.3.2011, 19:13
Weg mit den Ewiggestrigen

Post-vom-Poster
 
01
27.3.2011, 10:27
Vor langer, langer Zeit hat es in Kärnten ...

... auch einmal hervorragende Persönlichkeiten gegeben, zB:

Hermann von Carinthia, Hermann von Kärnten, auch … Sclavus Dalmata, (slowenisch: Herman Koroški) ( ca 1100 – ca 1155) war Philosoph, Astronom, Astrologe, Mathematiker, Übersetzer und Autor. Hermann gilt als der wichtigste Übersetzer arabischer astronomischer Texte im 12. Jahrhundert und Botschafter arabischer Kultur in Europa.
Istrien war zu Hermanns Zeit eine Mark des damals noch großen Herzogtums Kärnten - Name abgeleitet … slowenisch Karantanija, … jenes Karantanien, das angeblich 595 zum ersten Mal als "Gorostan", d.h. Bergland, erwähnt wurde und ... der erste unabhängige Staat der Slowenen gewesen war.
(gekürzt aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Herm... Carinthia)

hanni fridrich
11
26.3.2011, 10:30

Die haben haben ja echt nicht mehr alle beinand.
man kann ja kaum glauben was die fuer einen schwachsinn von sich geben.
unfassbar die die rechte brut da unten.

G. Lavant
410
25.3.2011, 18:27
Wenn alle Kärntner die Geburtsurkunden ihrer Urgroßeltern verlegen müssten,

hätten die Slowenen in Kärnten die Mehrheit.
Ein Kärntner ohne slowenische Urgr0ßmutter ist kein Kärntner - man schämt sich nur für sie.

Der, der es besser weiß
124
27.3.2011, 06:38

Das ist doch Unsinn.

Wenn jemand mit der entgegengesetzten Behauptung Ihrer völkischen Rhetorik kommen würde gäbe es ein großes Geheule.

Kärnten ist und war immer ein Deutsches Land und wird auch immer eines bleiben.

Die Slowenen haben gnadenhalber ein Recht hier zu sein. Das sichert ihnen ein Vertrag zu, der vom Kriegsgegner aufgezwungen wurde. Die Profiteure dieses Vertrages werden also bei der Niederlage der Heimat bessergestellt.

Herr und Frau Österreicher
 
15
30.3.2011, 14:18
"ärnten ist und war immer ein Deutsches Land"

Also na, soviel Ignoranz oder Blödheit liest man selten...

net-diver
 
15
29.3.2011, 13:38
Lernen...

... Sie einfach Geschichte. Versuchen Sie mal zu eruieren woher denn der Name Kärnten überhaupt kommt bzw. entstanden ist. Springen Sie einfach über Ihren Schatten und gehen Sie in der Geschichte dieser Region etwas weiter zurück als nur bis Weltkrieg. Kurz danach wissen Sie auch schon wer den Kärnten eigentlich gegründet hat.

Cielito Lindo
24
27.3.2011, 22:52

Wieso? Sind Sie Anhänger der Naziideologie?
Kärnten ist österr. Land,
aber damit scheinen Sie ein massives Problem zu haben, wie Ihre Formulierung verrät.
Ist schon zu Ihnen durchgedrungen, dass das 3. Reich nicht überlebt hat?
Kärnten ist und war schon immer Heimat der Kärntner Slowenen. Daran werden traurige Gestalten wie Sie niemals etwas ändern können.

speze88
 
12
27.3.2011, 20:56

Unsinn ist nicht die Geschichte Kärtens zu kennen bzw. zu akzeptieren.

trollvottel
02

Erstaunlich kluge Antwort für jemanden, der eine 88 im Nick hat.

Der, der es besser weiß
40
27.3.2011, 21:26

Dann hören Sie doch auf, Unsinn zu verzapfen.

derfalke
176
25.3.2011, 18:40
Bla, bla, bla!

Schauen sie einmal ins Telefonbuch, dann werden sie feststellen, dass mehr als 3/4 der Kärntner Familiennamen mit der deutschen Endsilbe -er enden.

Fakt ist vielmehr, dass Kärnten jenes Bundesland ist, dass den höchsten Anteil deutschsprechender Bevölkerung hat. Apropos: Den niedrigsten Anteil deutschsprachiger Bevölkerung hat übrigens Wien, wo nur noch ca. 60% der Einwohner Deutsch als Muttersprache haben. In Wien beginnt ja auch der Balkan, das hat schon Fürst Metternich sehr zutreffend festgestellt.

Petutschnig Stani
01

wos!?

1116er
03
29.3.2011, 14:34
"3/4 der Kärntner Familiennamen mit der deutschen Endsilbe -er enden. "

danke für diese wertvolle info.

ich habe eh den eindruck, dass ein verhetztER oder deppertER gar nicht so selten vorkommt bei euch!

trollvottel
02

"Wie hot der erschte Karntner gheißen? Orangutnik! Und der erschte Steira? Gorillitsch!"

net-diver
 
04
29.3.2011, 13:30
Der...

... war gut. Kärnten hat den größten Anteil an deutschsprachiger Bevölkerung, nur witzig, daß keiner die Kärntner versteht. Und dieses Faktum haben Sie aus dem Telefonbuch, weil 3/4 der Namen auf -er enden?

Allerfeinst, die Analyse - ich bekomm´noch Bauchweh vor Lachen, einfach herrlich.

Lenz Gunggazer
23
26.3.2011, 21:05
Lieber Falke,

Deine Gegner hier im Forum benehmen sich bei Deinem Erscheinen wie aufgeschreckte Hendln.Sie sehen mit ihrem eingeschränkten Blick nicht, dass ein Schuschnigg, ein Lafontain, ein Bülow, ein Dohnanyi oder ein Giuliani sich mit demselben Recht als Deutscher bezeichnen kann, wie ein Klaus als Tscheche, ein Sarkozy als Franzose oder ein Holzmann als Italiener.Die Europäer sind eine Mischung. Lass Dir von denen einen Ungarn zeigen, der ausschließlich von den alten Magyaren abstammt! Du wirst viel Spaß haben.

Deus Ex Coquina
12
26.3.2011, 17:53

Ach gibs doch zu Falkotschnigg. Du bist einfach nur geil auf rote Stricherl, weil soooo blöd kann einer alleine ja gar nicht sein, oder?

Herr und Frau Österreicher
 
02
26.3.2011, 01:13

Das mit den 2/3 -er bezweifle ich trotz tausendfacher "-isierungsversuche" und "-umisierungsversuche" aber stark!!!

...die Omi, oder Uromi, die Slowenisch sprach, hat nahezu jedeR. Nach Norden hin natürlich abnehmend.

Pom-Bär
01
26.3.2011, 13:58

Bin auch ein -er. Und da gibt es noch unzählige andere deutsche Namen in meinem Stammbaum. Nur am Ende läuft alles auf Slawen raus ...

Die Betrachtung der Familiennamen greift überhaupt nicht - bei mir zb haben die windischen Bauern in der Sippe die deutschen Namen und die Namen der germanischen Stadtbürger kann ein Nichtkärntner schon nicht mehr richtig aussprechen.

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