Schicksalstag Freitag, 11.3.2011

11. März 2011, 09:41

Ein Erdbeben der Stärke 8,9 löste in den Nachmittagsstunden (Ortszeit) eine Tsunami-Welle aus, die Japans Ostküste traf und schwere Schäden anrichtete. Die Behörden gehen vom schlimmsten Beben in der Geschichte des Landes aus

Bild 1 von 47»
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: kyodo news/ap

Der Morgen danach: Bewohnern in der Stadt Kesennuma, in der Präfektur Miyagi, wird am Samstagmorgen erst das Ausmaß der Katastrophe klar.

weiter ›
Share if you care
Posting 1 bis 25 von 70
1 2
High Quality Fotos

hier: http://goo.gl/1KO4t

Hubschraubervideo vom Tsunami

bei 0:56 spült's die Häuser weg wie Dominosteine
http://www.youtube.com/watch?v=G3K1w7u04Zo
Ein Wahnsinn. Binnenland zu sein hat schon auch seine Vorteile.

Die wirklichen Katastrophen sind fast nie jene, vor denen eine ganze Aufregungs-Industrie – mit den Medien an der Spitze – warnt. Gewiss hat man gewusst, dass Japan erdbebengefährdet ist; das Land hat ja auch gewaltige Investitionen in den Erdbebenschutz getätigt. Aber die Sintflut dieses Tsunami (war vielleicht auch die biblische ein solcher?) hat mit einer solchen Kraft zugeschlagen, dass sie die üblichen Ängste der Medien und Buchindustrie völlig lächerlich macht.

und wo waren die sogenannten Experten? gibts ja eh viele solche tro.... ! und die Wetterfrösche nix gewußt Tja .....

uNd was hat das jetzt mit den wetterfröschen zu tun?

einfach mal an den nuhr halten...

gibts ja eh viele solche tro.... ! ;)

Einfach nur erschreckend und traurig.

Wieder einmal merke ich, wie unwichtig meine kleinen Problemchen sind.

der morgenschleim...

...wäre aber selbst ohne erdbeben/tsunami nur wenig relevant.

Eine weitere, beeindruckende Fotostrecke:

http://www.boston.com/bigpictur... japan.html

Der Boston Globe online kann's ja auch;

warum kriegt der Standard online keine Bildvergroesserung auf Monitorgroesse hin (siehe DeKas Posting unten). Damit den online-Lesern nur ja keine Sekunde Werbeeinblendung verlorengeht?

Weil in Österreich das Mittelmaß gut genug ist.

Eure Ansichtssache-Strecken könnt ihr euch leider schenken...

... die sind einfach nur zu klein und dank der Balken nicht vollständig sichtbar. Solltet ihr dringendst dran arbeiten.

da wird unser parlament jetzt 500mio kosten?

Irgendwie eigenartig, wie ungleich stärker eine Katastrophe live dokumentiert und die Bilder instantly über die Welt verteilt werden kann, wenn sie einen Industriestaat wie Japan trifft.

hm

stimmt ja gar nicht... damals beim tsunami war weihnachten und alle erst recht betroffen, diesmal geht man ganz anders damit um... hatte den umgekehrten eindruck bislang.

Japan = Industrieland = viel Kohle

+ erdbebengefährdet = gut vorbereitet

+ Frühwarnsystem = Live-Bilder von der Welle

+ Medien = Riesen-Aufmerksamkeit.

was soll daran eigenartig sein

Man kann es auch seltsam, interessant, bemerkenswert usw. nennen.

Die Wahrnehmung eines Geschehnisses, erst recht einer so "bildgewaltigen" Katastrophe, hängt bei (uns) Nichtbetroffenen eben stark von den Bildern ab, die uns erreichen. Was wissen - oder glauben zu wissen - wir etwa von dem Erdbeben in Pakistan vor ein paar Jahren, das eben eine sehr entlegene Gegend betraf, von der uns kaum Bilder erreichten - schon garkeine live-Bilder?

Zu sehen, wie der Tsunami übers Land rollt, macht einen anderen Eindruck, als das Bild eines kaputten Hauses Tage danach.

Das war jetzt nicht in einem verschwörerischen Ton gesprochen.
Es erschlägt einen einfach nur, wie total (im Vergleich) das sich bietende Bild sofort ist.

Evtl nur mein isoliertes Einzelempfinden. Nevermind.

Bild 18

http://images.derstandard.at/2011/03/1... 093559.jpg
Ich sag nie wieder ich habs eilig.

Ist das wirklich das, was ich vermute, in Bild 15?

Bierschaum?

Bild 6

Kann mir jemand erklären, wie sich bei einem Tsunami Wirbel bilden können?
Ich hätte auf den ersten Blick vermutet, da hat sich ein Loch aufgetan und das Meerwasser fließt da jetzt hinein wie in einen Abfluss.

wahrscheinlich durch massenträgheit

1) die massenbewegung zurückfliessender wassermassen ist (linear und hat den impuls richtung) schräg abwärts. anbrandende dünung verlangsamt und stoppt eine dabei entstehende rolle (analog einer wasserwalze unter einem wasserfall) erst allmählich. in einer auflaufenden welle wird oberflächenwasser ungehinderter (also schneller) richtung küste fliessen - oszillation (durch massenträgheit) tritt auf.
2) zeitfaktor: die tsunamiwellenberge sind minuten auseinander. vor jedem neuen anlauf versinkt(") das meer - bildlich gesprochen.
3) km-weit zurückströmendes wasser folgt neuen schneisen oder flussläufen - ein abfluss ist (trotz scheinbar ebenem strand) ungleichmässig (düsenwirkung).
4) wenn unter der meeresoberfläche untiefen sind oder das tal

... oder zb eine abgesunkene flussmündung als unterwassertal schräg zur küste verläuft sind verwirbelungen zu erwarten - je mehr (wasser)masse, umso grössere.
5) drehrichtung: die Corioliskraft spielt noch eine entscheidende rolle.
6) dieser gewaltige wirbel (bild 6) war - als phänomen - sicher nur für wenige minuten sichtbar, aber welch weitreichende auswirkungen wird dessen ursache haben?!
http://is.gd/uYXXv8

Es zeugt sehr von Engstirnigkeit und Kleingeist Fragen nicht zu tolerieren. Die Rotekartezeiger waren in der Schule sicher auch diejenigen, die sich über andere Fragen lustig gemacht haben, während sie sich selbst nicht fragen trauten, und daher d_mm blieben.

Posting 1 bis 25 von 70
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.