"Monolithische Regime fürchten Zivilgesellschaft"

Regina Bruckner, 10. März 2011, 09:20
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    foto: uni klagenfurt

    Grossmann: Man kann à la McKinsey durchfahren und Costcutting betreiben. Das Management kann sich entlasten, indem es sagt, die Beratungsfirma war das. Hintennach kommen die Organisationsberater, die dort wieder aufräumen dürfen.

Wie Moral und Ethik zu den Mana­gern kommen und was China und Konsumenten damit zu tun haben, erklärt Uni-Professor Grossmann

Ralph Grossmann beschäftigt sich seit Jahren mit der Qualifizierung von Führungskräften und sieht eine Kluft zwischen dem, was den Managern der Zukunft an Wissen, Instrumenten und Wertstruktur mitgegeben wird und dem, was sich im wirklichen Leben abspielt. Ethik und Moral wären durchaus gefragt in der Wirtschaft, glaubt er und will die Kluft bis zum Mai 2012 mit Partnern wie Business Schools, Industriebetrieben, NGOs und Fachkollegen diskutieren und klären, wie es wirklich ausschaut mit dem Umdenken in den Business Schools.

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derStandard.at: Sie haben im Dezember eine Veranstaltung organisiert, um einen Dialogprozess in Sachen gesellschaftlicher Verantwortung des Managements einzuleiten. Wozu?

Ralph Grossmann: Das Institut für Organisationsentwicklung und Gruppendynamik an der Universität Klagenfurt beschäftigt sich seit 25 Jahren mit der Qualifizierung von Führungskräften. Für uns stellt sich also die Frage, was die Themen sind, die Führungskräfte im Profit- und Non-Profitbereich heute umtreibt.

derStandard.at: Da gehören Ethik und Moral tatsächlich dazu? Im Wirtschaftsstudium meiner Tochter geht es eher um ökonomische Maximierung.

Grossmann: Unser Programm ist ein Kontrastprogramm zu dem, was die durchschnittliche Business School anbietet. Ich bin seit zweieinhalb Jahren Direktor einer Business School der Uni Klagenfurt. Sowohl in der Fachdiskussion als auch in der Literatur wird auf die Kluft hingewiesen, die ich jetzt hautnah im eigenen Betrieb erlebe. Nämlich die Kluft zwischen dem, was den Managern der Zukunft an Wissen, Instrumenten und Wertstruktur mitgegeben wird und dem, was sich im wirklichen Leben abspielt und was im Sinne nachhaltiger Entwicklung notwendig wäre.

derStandard.at: Was sind nun die brennenden Fragen?

Grossmann: Da gibt es zwei Herangehensweisen. Das Geschäft läuft, wie es läuft und dazu gibt es das Ethik-Mission-Statement. Im Spital ist es die Ethik-Kommission und im Unternehmen ist es der Corporate-Responsibilty-Ausschuss, der die Ethik verwaltet oder der Code of Conduct, der verabschiedet wird. Oder Ethik wird als Teil des professionellen Handelns gesehen.

derStandard.at: Das Ergebnis wird am Ende das geringere Wachstum sein. Wie soll ein Manager das argumentieren?

Grossmann: Das ist die Schlüsselfrage. Klarerweise wird sich weltweit ein anderes Konzept von nachhaltigem Wirtschaften, Berücksichtigung der Entwicklung natürlicher Ressourcen, der Mitarbeiter und des Wissens des politischen und sozialen Umfeldes, nur dann durchsetzen können, wenn das auch ein wirtschaftlicher Erfolg ist.

derStandard.at: Solche Unternehmen gibt es?

Grossmann: Was mich überrascht hat, ist die Anzahl der auch weltweit agierenden Unternehmen, die tatsächlich ernsthafte Experimente in dieser Richtung machen. Die haben dann nachhaltig verträgliche Produkte und sind trotzdem wirtschaftlich erfolgreich. Die Zahl der Firmen, wo es gelingt, das unter einen Hut zu bringen, nimmt sprunghaft zu. Walmart ist so ein Beispiel. Es gibt große Unternehmen, für die es selbstverständlich ist, dass sie ihre nachwachsenden Führungskräfte als Teil ihrer Qualifizierung in Umweltinitiativen oder soziale Projekt zum Arbeiten schicken. Das ist derzeit aber noch ein Minoritätenprogramm. Eine Teilnehmerin an unserer Veranstaltung sagt: Das was uns die Business Schools anbieten, ist für mich weitgehend unbrauchbar. Will ich heute erfolgreich sein, brauche ich Leute mit ganz anderen Denkweisen, als sie die Business Schools liefern.

derStandard.at: Sind da manche Unternehmen weiter als die Konsumenten?

Grossmann: Die zwei treibenden Kräfte sind natürlich der Businesserfolg des Unternehmens und die organisierte Zivilgesellschaft. Dazu zählen auch Konsumenten, die ihr Geld in Green Papers investieren statt in die Goldgrube, die in der Mongolei alles verseucht. Es ist aber auch das Netzwerk von Bürgerinitiativen, die dort Widerstand leisten, wenn ein Fluss im Interesse eines Großunternehmens umgeleitet wird. Dazu kommen die großen politischen Treiber - wie zum Beispiel die KP Chinas. Zum Teil sind sie dort schneller als hierzulande, weil sie kapieren, dass sie bei diesem Raubbau an der Ökologie und den Menschen Volksaufstände fürchten müssen. Wirtschafts- und Kapitalmarktreformen stecken sie locker weg, aber wenn sich die Zivilgesellschaft wirklich etabliert, das ist etwas was die KP Chinas gar nicht will. Da nimmt sie die Sache lieber selbst in die Hand. Alle monolithischen Regime, einschließlich unserer Großparteien fürchten eine gut organisierte Zivilgesellschaft

derStandard.at: Gibt es Vorbilder in Österreich?

Grossmann: Zum Beispiel die Firma Anton Paar (Anm. Grazer Messtechnikspezialist) - ein weltweit erfolgreicher Marktführer in seiner Nische. Die Unternehmerfamilie ist getrieben von einer religiös motivierten ethischen Grundhaltung, die sich konsequent durch das gesamte Unternehmen zieht.

derStandard.at: Was Sie also sagen ist, Ethik und Moral gehen sich auch ökonomisch aus.

Grossmann:
Ja, wenn man es konsequent betreibt wie Paar, vom Produkt über die Strategie bis hin in die Unternehmenskonstruktion.

derStandard.at: Was braucht der "moralische" Manager also?

Grossmann: Wir brauchen Reflexionsfähigkeit bei den Führungskräften.

derStandard.at: Ist das nicht etwas vollkommen Selbstverständliches?

Grossmann: An unserer Fakultät ist das nicht Standard. Wir streiten massiv mit unseren Betriebswirten an der Uni Klagenfurt, weil wir gerade ein Studium Organisationsentwicklung einrichten, wo relativ viel erfahrungsorientieres Lernen drinnen ist. Neuberufene Professoren sagen, das braucht heute niemand mehr. Aber es braucht mehr denn je Leute, die in dieser getriebenen Hektik Distanz bewahren. Es braucht mehr denn je soziale Kompetenz. Das ist überhaupt nicht selbstverständlich.

derStandard.at: Wie schaut das dann jetzt aus?

Grossmann: In meinem Fach Organisationsentwicklung ist nach dem zweiten Weltkrieg, nachdem die ganzen Legenden aus dem jüdischen Österreich und Deutschland in die USA emigriert oder umgebracht worden sind, die deutsche Betriebswirtschaft übrig geblieben. Aber gibt es eine starke Tradition zum Thema Steuerung und Entwicklung von Organisationen. Man kann à la McKinsey durchfahren und Costcutting betreiben. Das Management kann sich entlasten, indem es sagt, die Beratungsfirma war das. Hintennach kommen die Organisationsberater, die dort wieder aufräumen dürfen.

derStandard.at: Mangement-Lernen ist ja selbst in erster Linie ein vom Shareholder-Value getriebenes big Business.

Grossmann: Die Business-Schools sind tatsächlich weltweit eine wachsende Industrie bestehend aus universitären und privatwirtschaftlich betriebenen Einrichtungen, Verlagen, die Materialien produzieren, Internet-Unternehmen, die das online publizieren. Solange diese Industrie solche Grundsätze nicht auf sich selbst anwendet, ist sie nicht in der Lage, den Klienten, Studierenden, Managern etwas anderes zu liefern.

derStandard.at: Da beißt sich aber die Katze in den Schwanz, denn der Klient muss das ja nachfragen.

Grossmann: So ist es. Die deutsche Industrie schickt ihr Management eher in abgepackte Kurse, weil die Entsender wissen, dass da nichts passiert. Man kann die Mitarbeiter dort völlig gefahrlos hinschicken, denn die Revolution für den Betrieb wird daraus nicht erwachsen. (Regina Bruckner, derStandard.at, 10.3.2011)

Ralph Grossmann leitet das Institut für Organisationsentwicklung und Gruppendynamik an der Uni Klagenfurt und will bis zum Mai 2012 mit internationalen Partnern wie ausgewählten Business Schools, Industriebetrieben, großen NGOs und Fachkollegen den Diskussionsprozess weiterziehen und dann ein White Paper produzieren.  Am Ende soll geklärt sein, wie es wirklich ausschaut mit dem Umdenken in den Business Schools.

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Posting 1 bis 25 von 40
1 2
ChrisTom
00
25.3.2011, 02:32
"Wirtschaftswachstum"

Solange dieser Begriff nicht neu definiert, und diese Definition akzeptiert wird, wird nicht wirklich was weitergehen.
Wenn die Proponenten monolithischer Systeme dann bei Verwendung dieses Begriffs den Begriff Endlichkeit assoziieren, könnte eine Entwicklung stattfinden.

her wig
00
11.3.2011, 08:28
Man sollte von der Wirtschaft nichts erwarten

was sie nicht kann. Wenn es um Nachhaltigkeit und Fairness geht, dann liegt das an den Menschen, nicht an der Wirtschaft.

hanslblasta
00
10.3.2011, 18:52
"Oder Ethik wird als Teil des professionellen Handelns gesehen."

das allein ist schon die halbe Miete!

EquinoxOmega
00
10.3.2011, 17:54
monolithische Regime ...

Wurden die von Einstein erfunden?

;-)

RD57
00
10.3.2011, 16:21
Literatur

für alle die es interessiert, eines der wenigen Bücher, die es zu diesem Thema - (Unternehmens-)Beratung und Ethik - gibt; es versucht zumindest mehrere Blickwinkel einzubeziehen und zu beleuchten.

"Beratung und Ethik: Praxis, Modelle, Dimensionen"

jazotic
01
10.3.2011, 15:59

Nicht die Symptome, sonder die Krankheit selbst gilt's zu bekämpfen. Keines der hegemonischen System wird die Stärkung der Zivilgesellschaft wünschen. So ist der Konsument wohl genauso mitschuldig, aber letzendlich doch nur ein schlecht informierter Mitschwimmer. Menschen, die gegen die Strömung anschwimmen und/oder etwas 'anders' denken werden effektiv und frühzeitig aussortiert, mit dem Effekt der Schaffung einer muhend-unkritschen Masse.

ilse schmidt
01
10.3.2011, 15:10

NATÜRLICH KÖNNEN MANAGER MORALISCH WERDEN - GOTT WAR SCHLIESSLICH AUCH MORALISCH!

Voll in die Kaldaunen!
00
10.3.2011, 15:52
...

... bis er sich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen hat.

Austria Davaj!
 
13
10.3.2011, 14:44
Moral und Ethik ...

... in der Wirtschaft sind relativ einfach zu beschreiben!

Szenario 1: Wir agieren so wie es uns taugt, kümmern uns nicht um Umwelt, Menschen und Moral. - Die Buchhaltung errechnet, was uns das bringt bzw. was es uns kostet! - Ergibt den M/E-Koeffizienten 1.

Szenario 2: Wir agieren nicht so verantwortungslos, trennen den (geistigen) Müll, bezahlen halbwegs fair und versuchen die Welt zu einem besseren Platzl zu machen. Die BH errechnet wieder, was das bringt bzw. kostet! - ... ergibt den M/E Koeffizienten 2

Nun vergleicht das Management (unter Einbindung des AR) diese Koeffizienten, berät bei welchem Szenario sich die Bonis optimieren lassen und entscheidet sich für Szenario 1 oder 2.

Das ist Wirtschaft! - Nothing else .. ;-)

dasandere
14
10.3.2011, 14:38
Das Grundproblem ist doch,

dass jeder, der ein bisschen Hirn oder Wissen hat, das grundlegend auf Ausbeutung zu Gunsten einiger Weniger aufbauuende globale Wirtschaftsystem schnell durschaut. Karriere, Geld, Ruhm und Besitz - all das blendet und funktioniert dann nicht mehr.
Diese Leute, die meist Reflexion, breites Wissen und soziale Kompetenz haben, wenden sich verbittert ab von der Privatwirtschaft. Entweder sie geben sich bewusst mit weniger zufrieden - oder suchen alternative Nischen/bleiben auf Unis, etc.
Resultat: 1. Verblendung produziert Verblendung und arbeitet Hand in Hand mit ähnlichen Mechanismen, die leider auch in der Politik am Werk sind.
2. Den Reichsten gehts dann eben so gut wie nie zuvor!

xxx...yyy...
50
10.3.2011, 14:45
boah sind sie gscheid

voll der checker, ej?

Devil's General1
01
10.3.2011, 12:49

Solange große Konzerne in 1. Linie für die Aktionäre arbeiten, statt für ihre Kunden, wird sich beim Thema Ethik nicht viel tun.

Wenn Walmart seine Führungskräfte zu Umweltinitiativen schickt, gut und recht. Was die Mitarbeiter der unteren Ebene betrifft, kann man aber immer noch ein Schild über der Eingagstür anbringen auf dem steht:

"Wenn sie länger als drei Jahre hier gearbeitet hätten, wären Sie jetzt arm."

xxx...yyy...
10
10.3.2011, 15:18
für den kunden arbeiten

was darf man sich darunter vorstellen?

und worin besteht das problem die interessen der eigentümer (= kapitalgeber) zu vertreten? gilt ihre abneigung auch dem kleinen und mittleren unternehmer?

the other side
04
10.3.2011, 12:21
Dabei macht die USA vor wie es geht!

Soviel Redefreieheit dass keiner Zuhört. Soviel Verschwörungstheorien, dass keiner mehr was glaubt und durch gleichschaltung der Medien und Politheater von zwei Parteien, die an allen und Ecken zusammenarbeitet.
Das Volk ist mit der Wahlfreiheit zwischen Rechts und sehr Rechts zufrieden und tut alles um diese Freiheit zu verteidigen, auch wenn man dazu in den Krieg in den Irak, oder irgendwann mal in den Iran muss.
China könnte sich was abschauen und der USA in der Welt den Rang rasch ablaufen.

Krawuzi Kabuzi
00
10.3.2011, 16:16
Medien

Also beim US Medienbashen würd' ich in Österreich vorsichtig sein. Sehr kritisch und parteiunabhängig sind die österreichischen Medien z.B. in Sachen Kaprun, Hypo Bank, KHG, Raiffeisen, etc. auch nicht.

mikromalist
 
01
10.3.2011, 12:13
Soeben unter "Strategic Humor" gelesen.

CEO beim Personalchef: "I'll need some people to boss around."

Nathaniel Winerib
00
10.3.2011, 11:49

ich wuerde eher sagen, dass sie auslaendische geheimdienste fuerchten sollten.

zzz1234
02
10.3.2011, 10:58
antikapitalistische business schools

...die einzige glaubwuerdige Sache, die eine Business School im ethischen Sinne machen kann, ist antikapitalistische Projekte zu betreiben und foerdern.
http://cfep.org.uk/

hackler
00
10.3.2011, 10:53

also wenn walmart ein beispiel sein soll dann diskqualifiziert grossmann seine theorie selbst mit diesem beispiel.

mehr zu walmart hier:
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2006/0... 0048.idx,3

Rigglerobber
00
10.3.2011, 11:15
wer sagt, dass sich Walmart nicht weiterentwickeln kann?

Es ist eben einfacher, alte lieb gewonnene Feindbilder weiter zu pflegen als zu hinterfragen.
McDonalds ist inzwischen was Abfallwirtschaft und Lebensmittelsicherheit betrifft, vorbildlich. Aber graduelle Verbesserungen werden von Schwarz-Weiß-Denkern nicht anerkannt.

hackler
00
11.3.2011, 09:32

graduelle verbesserungen dienen doch oft nur als feigenblatt um die angekratzte marke etwas aufzupeppen. ein ernsthafter wandel steht meist nicht dahinter und der lob für minimale verbesserungen dient meist nur dazu, über die großen verbrechen hinwegzutäuschen.
ad mäci ist im neuen schwarzbuch der markenfirmen folgendes (und mehr) zu lesen:
"Kinderarbeit in England und in chinesischen Zulieferbetrieben, Ausbeutung und katastorphale Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben, exzessiver Fleischverbrauch mit negativen ökologischen und sozialen Folgen"
wenn die bei der abfallwirtschaft dann vorbildlich sind, dann ist das (mal freundlich interpretiert) ZU WENIG!
was kommt als nächstes? sollen wir die sozialprogramme von halliburton loben?

mikromalist
 
00
10.3.2011, 10:49
Sehr gut, IMO.

In unserer Spaltungs-Kultur: Wirtschaft-ist-Alles/Wirtschaft-ist-der-Untergang ist Shared-Value Management schwer durchzusetzen.
DE ist Prototyp: die Konzeptwut hat nicht nur die Reissbretter, sondern auch die Managementebenen befallen.
Allerdings retten die Reissbretter noch die Manager.
Es ist noch möglich Spoiler und Chrom, statt Autos, zu bauen.

zzz1234
04
10.3.2011, 10:48

Schoen waers, wenn man mit einem niedlichen liberales Diskurs tatsaechlich Ethik und Gerechtigkeit erzielen koennte! Leider ist das Problem eher das System und nicht Diskurs oder Attutueden der Leute: Kapitalismus ethisch machen wenn er von der Ausbeutung von Menschen und Ressourcen ausgeht (Mehrwert)!
Ich bin an einer britischen business school und kann gerne bestaetigen, dass die primaere Funktion von sogenannten 'ethics boards' jene ist, den Betrieb (die Uni selbst ist ein solcher) vor legalen Problemen zu schuetzen und den Anschein zu geben, dass es da um Menschen geht. 'Happy Liberal Bullshit' nennen das manche.

trollvottel
12
10.3.2011, 10:47

Also meiner Erfahrung nach sind CEO und CFO meist für Selbstdarstellerei und Geldverdienen zuständig und brauchen dafür ungefähr die Skills eines Autoverkäufers - nur dass sie nicht Kleinfamilien ein Auto aufschwatzen, sondern einem Banker ihre Aktien.

Moral und Ethik? Verdient man damit Geld? Aja: Falls es zur Unternehmenslinie passt, kann Marketing sowas vielleicht in eine Broschüre aufnehmen.

xxx...yyy...
00
10.3.2011, 12:01
ihre erfahrung als ceo/cfo

der pratertoiletten?

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