Service Pack 1 für Visual Studio 2010

9. März 2011, 13:30

Belastungstest für Web-Anwendungen mit unbegrenzter Anzahl virtuelle User mit Ultimate-Version

Microsoft hat seine zentrale Plattform für die Programmierung von Software aktualisiert und wirbt dabei mit einem neuen Angebot um Entwickler. Das US-Unternehmen stellte am Dienstag den Nutzern der Entwicklungsumgebung "Visual Studio 2010" ein erstes Service Pack (SP1) zum Download bereit. Dabei umfasst die Lizenz für die Version "Ultimate mit MSDN" erstmals eine unbegrenzte Zahl von "virtuellen Nutzern", mit denen die selbst entwickelte Software einem Belastungstest unterzogen wird.

Belastungstests für die Cloud

Mit solchen Tests soll sichergestellt werden, dass eine Anwendung aus der "Cloud", also aus Rechenzentren im Netz, einen Ansturm von vielen gleichzeitigen Nutzern verkraften kann. Bisher waren bei "Visual Studio" 250 virtuelle Nutzer inklusive. Weitere Nutzer kosteten mehrere tausend Euro. Mit der Verfügbarkeit von unbegrenzten Belastungstests werde der Markt für Softwaretests umgekrempelt, erklärte Microsoft-Manager Steffen Ritter.

Für Windows Phone-Apps

Entwickler können mit "Visual Studio" mehrere Programmiersprachen und Web-Standards nutzen. Das Paket wird vor allem zur Entwicklung von Software für Windows und das Handy-System Windows Phone genutzt. Bei mobilen Geräten steht die Microsoft-Plattform unter massivem Druck von Wettbewerbern wie Google (Android) und Apple (iOS). (APA)

Der WebStandard auf Facebook

V. Erbrecher
00
10.3.2011, 18:52

lol

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.