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bei dem dargestellten ammoniten ist die qualität beeindruckend, wie häufig oder selten diese art ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
sie finden aber in diversen onlineshops grade bei ammoniten sehr schöne stücke oft schon um ein paar euro. die haben dann vielleicht kleinere 'fehler', es kommt halt drauf an, was sie für ansprüche stellen.
aber sie können sich theoretisch mit relativ geringem finanziellen einsatz eine recht vielfältige sammlung zusammenstellen. wenn sie die fossilien allerdings selber suchen und präparieren, zahlen sie nur die werkzeuganschaffung und was halt bei kleineren ausflügen in die umgebung so anfällt...
Nochmals hallo Mooreel,
die Frage nach dem Erkennen von Fälschungen lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein Beispiel: Fälschungen aus Kunstharz sind wesentlich wärmeempfindlicher als das normale Gestein. Da kann ein Test mit "heißer Nadel" die Feststellung ermöglichen, dass es sich um eine Fälschung handelt. Hier z.B. können Sie etwas zum Thema lesen: http://www.trilobita.de/fakes.htm
Preise: Die Preise für Fossilien sind so vielfältig wie die Fossilien selbst. Für die Hobby-Paläontologen spielt der materielle Wert jedoch keine Rolle beim Sammeln, da steht der Spaß an der Suche im Gelände im Vordergrund. Um sich ein Bild zu machen, hilft etwa ein Blick auf die Ebay-Rubrik "Fossilien" oder der Besuch einer Fossilienbörse in der Region.
Hallo Mooreel,
da Sie direkt danach fragen, erlaube ich mir in eigener Sache zu werben.
Deutsche und österreichische Fossilienfreunde tummeln sich seit 2004 auf http://www.steinkern.de/forum . Es ist die aktivste deutschsprachige Fossilien-Community und als Einsteiger erhält man dort gute Hilfestellungen für einen Einstieg ins Hobby, hat die Möglichkeit Kontakt zu Sammlergruppen / erfahrenen Sammlern herzustellen usw. - selbstverständlich können auch selbstgefundene Fossilien zur Bestimmung vorgelegt werden, Fragen zu Präparationstechniken gestellt werden usw.
Viele Grüße
Sönke Simonsen
Hallo McDuff,
Sie haben ein gutes Auge bewiesen, denn in der Tat befinden sich dort noch weitere (leider, wie von Ihnen vermutet, nur fragmentarische) Fossilien.
Das dickschalige größere Objekt ist eine im Querbruch sichtbare Muschel, von der aber soviel fehlt, das eine Präparation nicht lohnend war. Die etwa mittig auf der Gesteinsfläche sichtbare gezackte Struktur dürfte ebenfalls zu einer Muschel gehören. Das freigestrahlte Bruchstück direkt neben dem großen Ammoniten ist das Leitfossil für die Zone:
Poecilomorphus. Nicht schön, aber für die Alterszuordnung des Gesteins dennoch von Aussagewert.
Die unterschiedliche Erhaltung der Fossilien erklärt sich u.a. dadurch, dass sie unterschiedlich lange am Meeresboden lagen.
Gruß
S. Simonsen
Liebe Leser,
wenn Sie noch Fragen zum Artikel bzw. der Verfahrensweise bei der Präparation der Fossilien haben, werde ich gerne versuchen sie an dieser Stelle zu beantworten.
Danke für Ihr Interesse und an Vorpotsky für die bereits erfolgte Rückmeldung.
Mit freundlichem Gruß
Sönke Simonsen
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