Zum Rollenbild von Emanzipationsverlierern

Die ungestellte Männerfrage

7. März 2011, 18:38
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    foto: mgm

    Verkleiden ist keine Lösung, Männer! - Hält die "Doktrin von der Unterdrückung des weiblichen Geschlechts" der Realität nicht stand? (Im Bild: Tony Curtis und Jack Lemmon in "Some like it hot" als Job-suchende Jazzmusiker in einer Frauenband).

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    Soziologe Hollein: falsches Feindbild, vergessene Vision.

Ein Blick auf die dunkle Seite des Feminismus und der offiziellen Genderpolitik

Die feministische Doktrin von der Unterdrückung des weiblichen Geschlechts lässt sich schon seit längerem nicht mehr belegen. Frauen gelten im Gegenteil heute als die eigentlichen Gewinnerinnen der Modernisierung; ihr Aufstieg im Laufe der vergangenen dreißig Jahre ist eklatant: Sie machen die besseren Schulabschlüsse, studieren häufiger, dominieren ganze Fachbereiche wie inzwischen auch Medizin und Jura und stellen die Mehrheit der kompetenten Berufsanfänger.

Die Emanzipationsverlierer hingegen sind heute Buben und Männer. Das lässt sich selbst in der Arbeitswelt dokumentieren, wo angeblich die Dominanzen der Männer verankert sind. Die Entwicklung der Wirtschaft tendiert seit geraumer Zeit in Richtung des "weiblichen" Dienstleistungsgewerbes und zur sukzessiven Schrumpfung der "männlichen" Industriearbeit. Dementsprechend steigt die weibliche Erwerbstätigkeit an, während die männliche ebenso kontinuierlich abnimmt. Seit einigen Jahren ist die männliche Arbeitslosenquote höher als die weibliche.

Das alimentiert nicht gerade die Zukunftsperspektive der nachwachsenden männlichen Generation - ebenso wenig wie der immer wieder kolportierte Slogan "Die Zukunft ist weiblich". In den USA spricht man mittlerweile nicht mehr von Rezession, sondern von "Hecession".

Väter unerwünscht?

Ein realitätsgerechter Blick wird sich auch auf ideologische Agenturen richten müssen, die, um den eigenen Bestand zu sichern, soziale Problemlagen erfinden oder sie geschlechtsspezifisch vereinseitigen. Beispiele dafür sind das feministische Lob der Familie ohne Mann/Vater, die Reduktion häuslicher Gewalt auf männliche Täter, die anonyme Besamung, die Übergabe künstlich gezeugter Kinder an gleichgeschlechtliche Partner, die Glorifizierung alleinerziehender Mütter oder anonyme Adoptionen. Inzwischen sind Zehntausende junger Menschen verzweifelt auf der Suche nach ihrem wirklichen Vater, von dem sie nur eine Nummer als "Besamer" kennen. Besonders deutlich hat die empirische Forschung den Wahn vom Glück der vaterfreien Familie widerlegt.

Letztere stellt in Wirklichkeit ein dramatisches Armutsrisiko dar; circa 80 Prozent der alleinerziehenden Mütter leben von staatlicher Unterstützung; die Kinder aus diesen Verbindungen sind - im Vergleich mit jenen aus vollständigen Familien - kränker, weisen schlechtere Schulleistungen auf, eine größere Suizidquote, häufigere Ausbildungsabbrüche, höhere Verwahrlosungstendenzen und Kriminalitätsraten und sind - aufgrund ihrer Vaterdeprivation - sogar noch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter einem signifikant höheren Depressionsrisiko ausgesetzt. Angesichts solcher Befunde, die schon seit langem bekannt sind, weiterhin das Modell der Alleinerziehenden zu feiern, wie das viele Feministinnen tun, ist - ethisch besehen - kriminell.

An dieser Stelle erscheint auch die konventionelle Männerforschung zunehmend fragwürdig. Wenn man(n) sich a priori auf das Kategoriensystem des Feminismus verpflichtet, verengt sich damit der Blick auf bestimmte Problembereiche. Dementsprechend kritisiert diese Männerforschung auf der Basis der feministischen Kritik durchaus zu Recht Männergewalt, sexuellen Missbrauch oder männlichen Sexismus, ist aber nahezu unsensibel gegenüber männlichen Lebenseinbußen, die per se aus der männlichen Rolle entstehen und zum Zweiten aus der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung. Armut, Krankheit, Süchte, Suizid, Depressionen, sozialer Abstieg und gesellschaftliche Perspektivenlosigkeit nehmen bei Buben und Männern dramatisch zu. Zum Beispiel töten sich in der Pubertät zehnmal mehr Buben als Mädchen. Wie laut wäre der feministische Aufschrei, wenn es umgekehrt wäre?

Dass Männer in der offiziellen Geschlechterpolitik nur als Objekt der Kritik ins Visier geraten sind, ist vielfach problematisch. Grundsätzlich läuft es der demokratischen Verfasstheit eines Staatswesens zuwider, wenn ein ganzes Geschlecht aus politischen Bemühungen ausgespart bleibt.

Es muss in diesem Kontext auch daran erinnert werden, dass der Feminismus einst mit einer anderen Vision angetreten ist. Aus der Rückschau schreibt etwa die US-Publizistin Susan Faludi (Backlash), dass es um "ein neues Paradigma für den menschlichen Fortschritt" gegangen sei. "Dies war und ist der Traum des Feminismus: eine freiere, humanere Welt zu schaffen." So äußerten sich in der Vergangenheit auch Simone de Beauvoir oder Betty Friedan, und Gloria Steinem sprach ausdrücklich von der "Vermenschlichung beider Geschlechterrollen". Davon ist wenig übriggeblieben. Der zeitgenössische Frauendialog ist Geschlechterkampf pur um Macht.

Wachsende Frustration

Ein Beispiel dafür ist die gegenwärtige Diskussion um Quoten in einigen hundert Spitzenpositionen der Großwirtschaft. Ganz unredlich wird diese Debatte auch noch unter dem Gerechtigkeitspostulat geführt. Ginge es realiter um diesen Ordnungsaspekt, wäre auch der Blick in die Niederungen der Berufswelt vonnöten. Eine Quote bei der Müllabfuhr, der Kanalreinigung oder der Entsorgung von Gefahrengütern hat aber noch keine Frauenpolitikerin gefordert. Dass in diesen Berufen eine noch höhere Männerdominanz herrscht als in den Aufsichtsräten, scheint für die Frauenlobby eher entlastend als problematisch zu sein. Die Einseitigkeit bisheriger Gleichstellung fördert eine wachsende Frustration von Männern ob einer Politik, die nur weibliche Bedürfnisse berücksichtigt. - Was tun?

Es wäre nötig, Bereiche, in denen Männer diskriminiert werden, überhaupt einmal als Problemfeld wahrzunehmen. Dazu gehört die banale, aber offenbar tabuisierte Einsicht, dass auch Männer ein Geschlecht haben. Diese Erkenntnis gälte es, in Politiken für Männer umzusetzen. Dazu würde zum Beispiel die öffentliche Unterstützung von Männer- und Bubenprojekten gehören, die Revision der Obsorge - wie nun in Österreich erfreulicherweise angedacht - oder eine adäquate Gesundheitsprävention. Das alles enthebt Männer aber selbstverständlich nicht der individuellen wie kollektiven Notwendigkeit, auch selbst etwas für die eigene Veränderung zu tun. (Walter Hollstein/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 8.3.2011)


Walter Hollstein, Jg. 1939, lehrte von 1971 bis 2006 politische Soziologie in Berlin und lebt heute als freier Publizist in Basel; zahlreiche Publikationen zu Jugendkultur, Protestbewegungen und Geschlechterdemokratie; zuletzt erschien von ihm das Buch "Was vom Manne übrig blieb. Krise und Zukunft des starken Geschlechts" (Aufbau-Verlag 2008), für das der Autor bei Erscheinen von der Zeitschrift "Emma" taxfrei zum "Pascha des Monats" gekürt wurde.

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dieStandard.at-Replik: Dumm, dreist und frauenfeindlich

    Kommentar posten
    Posting 1 bis 25 von 907
    peterkbm
    10
    Nullsummenspiel

    S.g. Herr Hollstein,
    das ist leider absoluter Stumpfsinn, den sie da verzapfen. Das entspricht genau der Sichtweise meines Vaters, der auch so alt ist wie sie. Wenn sie jetzt nicht zugeben können, diese Thesen nur aus eigener Erfahrung (ihnen selber kann das ja nicht passiert sein, aber vielleicht ihrem (Enkel)Sohn) geschrieben zu haben, dann sind sie sonst nichts als ein armer verwirrter - am Rollenbild der Nachkriegszeit verhafteter - Mann. Und wenn sie den letzten Satz selber geschrieben haben, dann muß ich ihnen jede Intelligenz absprechen, da sie in diesem ihren ganzen Artikel ad absurdum führen.

    Illudure
    00
    13.5.2011, 15:26

    Ich hab selten so einen Guten Beitrag gelesen (Da halten nur einige Profil Artikel mit)

    PV
    00
    31.3.2011, 19:51
    Zustimmung

    Man darf es meist nicht öffentlich sagen: Junge Männer bleiben in der akademischen Berufswelt zurück, weil sie weder von älteren Männern (bevorzugen junge Frauen) noch von Frauen (fördern meistens lieber das eigene Geschlecht) rekrutiert werden. Die Zerstörung des Mannes wird jedoch schließlich auch die Fundamente der gesamten westlichen Gesellschaft unterminieren. Wieder Augenmerk auf durchaus erhaltenswerte männliche Ideale zu legen wird hoffentlich von zukünftigen Männergenerationen realisiert.

    SK26
    00
    17.10.2011, 17:26

    keine Sorge die Zerstörung des Mannes, wird nicht passieren...vielmehr würde, wenn es tatsächlich einmal soweit sein sollte, der Feminismus zu einem Bumerang werden...

    Bumbu
     
    00
    11.3.2011, 14:42
    Dazu gehört die banale, aber offenbar tabuisierte Einsicht, dass auch Männer ein Geschlecht haben. Diese Erkenntnis gälte es, in Politiken für Männer umzusetzen.

    Was will uns die Pythia mit diesen Worten sagen? Geschlecht ist etwas Biologisches (und etwas in einem erst­weltlichen sozialen Umfeld zunehmend Bedeutungs­loses) und steht damit der politisches Sphäre ziemlich fern.

    benutzername unbekannt
    20
    10.3.2011, 16:09
    Vorschlag: diverenzierte Quotenregelung

    Eine Quotenregelung ist ein drastischer Schritt aber angesichts der mangelnden Fortschritte vermutlich notwendig. Gleichwohl bin ich kein großer Fan davon, denn m.M.n. sollte allein die Ausbildung/Leistung zählen.

    Vorschlag:
    1) Vollständige Eliminierung des Geschlechts bei der Auswahl von Personen für leistungsbezogene Tätigkeiten; sprich dort wo es möglich ist sollte das Geschlecht sollte überhaupt keine Rolle spielen. In der wissenschaftlichen Forschung z.B. sollte das kein Problem sein.
    2) Quotenregelung für hauptsächlich repräsentative Tätigkeiten (Abgeordnete, Gemeinderäte, aber auch Aufsichtsräte...), und zwar ehrliche 50% und nicht 20% oder 30%.
    3) Für den Rest der Bereiche kann ich mir temporäre Quoten vorstellen, um den Anteil der

    bluebeard's 8th wife.
    21
    10.3.2011, 13:00
    die ungestellte männerfrage ist doch,

    ob männer sich und ihre interessen tatsächlich von einem emeritierten soziologen mit argumentationsschwächen vertreten lassen wollen.

    Janus Doppelkopf
    11
    10.3.2011, 13:42
    stimmt vielleicht

    aber sagen sie, wäre eine "Frauenministerin" die diese Vertretung zwar für sich in Anspruch nimmt, aber dieser realistisch nicht nachkommt

    ihrer Meinung nach besser geeignet?

    oder wäre da wohl ein "Männerministerium" besser, das zu beanspruchen Männern laut vielen hier postenden garnicht zusteht?

    no G. D. M.
    13
    10.3.2011, 13:18
    Stimmt, Frauen können natürlich auf weitaus mehr Soziologinnen zurückgreifen.

    Und zusätzlich auch noch auf Soziologen, die schon beim weiblich dominierten Studium auf feministisch hingebügelt wurden.

    In Summe ergibt das natürlich unzählige, per feministischer eigendefinition als argumentationsstark eingestuften, InteressensvertreterInnen.
    So rein nach Wahrscheinlichkeitsrechnung ist sicher irgendein(e) Soziolog(e)in dabei, die das von sich gibt, was der Frau gerade in den Kram passt.

    Janus Doppelkopf
    13
    10.3.2011, 10:48
    Rund neun Prozent der erwerbsfähigen Sozialhilfebezieher sind als "Working Poor" einzustufen. Männer sind etwas mehr betroffen als Frauen.

    http://derstandard.at/129781865... ilfe-Bezug

    Detail am Rande zu der Armutsgefährdung von Familien: Sobald zwei Familienmitglieder erwerbstätig sind, sinkt die Quote rapide. So ist die Gefährdungsquote bei Mehrkindfamilien (mehr als drei Kinder) bei denen die Frau nicht arbeitet, bei 32 Prozent - wenn sie Teil- oder Vollzeit arbeitet dann sinkt sie auf zwölf Prozent. Bei Familien mit einem Kind sieht es ähnlich aus: 18 Prozent Gefährdungsquote bei nicht erwerbstätigen, vier Prozent bei erwerbstätigen Frauen.

    http://derstandard.at/129337114... mutsgefahr

    Armut droht wo Frau nicht arbeitet...

    Glycerine_x
    112
    ich kündige mein abo

    da muss ich mir regelmäßig den schwachsinn des herrn frey durchlesen und dann noch ein kommentar von so einem weinerlichen opi? nein danke...hab jahrelang ein abo bezogen, lass es aber jetzt gut sein, man kann ja wirklich überhaupt keine tageszeitung mehr in ö lesen, schade.

    Janus Doppelkopf
    17
    10.3.2011, 09:59
    *winkewinke*

    wenn Hollstein der Tropfen ist der für SIE das Fass zum überlaufen bringt darf man sie Mimose nennen

    denn der misandrische Mist der hier zum guten Ton gehört verlangt einem großen Teil der UserInnen weit mehr "Einsteckvermögen" ab

    tja, das Leben ist kein Ponyhof...

    wenn sie schon anderslautende Meinungen nicht vertragen, was hält sie dann überhaupt noch hier?

    das "ich kündig' gleich mein Abo"-Getrutze ist eine kindische Handlungsweise und wird NICHT dazu führen daß die standard.at-Redaktion agiert...

    aber probieren sies ruhig weiter, in der Frauenpolitik funktioniert trutzen ja auch verdammt gut ^^

    Jochen Mars
    327
    ich mach mich jetzt sicher unbeliebt ...

    .. aber ich kann das negative echo auf diesen Artikel nicht wirklich nachvollziehen.

    Scheinbar darf ein Mann nicht das Thema Femnismus ansprechen, ohne gleich von dutzenden Frauen angegriffen zu werden. Nur weil man Teilnehmer von Diskurs ausschließt wird er dadurch nicht gewonnen. Wenn es den Feministinnen wirklich ein anliegen ist eine andere Welt zu schaffen, sind sie gut beraten den Diskurs zu suchen, und sachlich auf Argumente einzugehen. Was ich hier vermisse ist aber sachlichkeit. Und die Bedenken die in diesem Artikel vorgetragen werden, sind so leit es mir tut emotional nachvollziehbar. Wenn der feminismus hier also die Welt verändern möchte möger er bitte Sachlich auf die bedenken des Hr. Hollstein eingehen.

    PV
    00
    31.3.2011, 19:42

    Die hysterischen und unsachlichen Reaktionen hier im Forum sagen so einiges über die Vertreter des Feminismus aus.

    bluebeard's 8th wife.
    30
    10.3.2011, 13:02
    man(n) dürfte sehr wohl -

    ärgerlich ist die argumentative schwäche, die sich mit weinerlichem selbstmitleid paart.

    Janus Doppelkopf
    06
    10.3.2011, 15:51
    argumentative Schwäche???

    die angeführten Defizite (höhere Suizidalität und höhere Anfälligkeit für psychische Erkrankungen) sind allerdings argumentativ nicht das was man "schwach" nennen könnte?

    finden sie die Feststellung, daß Burschen weniger stark vom Bildungssystem profitieren schwach?

    finden sie es denn argumentationsschwach wenn jemand fordert, die "Gleichstellung" dürfe nicht nur einseitig erfolgen?

    seien sie mir nicht gram, aber die "argumentationsstärke" einer Fr. Ernst-Kaiser oder einer Fr. Eder ist sogar noch weit geringer, denn Hollstein hat weder beschimpft, noch gelogen

    beides allerdings haben Eder und Ernst-Kaiser getan

    wie tolerant muss man ihrer Meinung nach sein, um jede/n zu attackieren der nicht die eigene Meinung teilt?

    Some Clarity
    29

    Der Artikel ist nicht gerade gut. Aber er ist auch nicht schlechter als hunderte Femi-Faschisten-Artikel, die laufend hinaus geworfen werden. Bloß darüber darf man sich nicht aufregen.

    Gleichheit wird erst erreicht sein, wenn auch Männer wie dieser hier ihre teilweise falschen Meinungen hinaus schreien dürfen und dabei ernst genommen werden wollen.

    Umgekehrt ist frau ja nämlich sehr wehleidig. In Diestandard finden sich offen gefälschte Leserbriefe (heute im Standard abgedruckt, zwei quasi wortgleiche Zuschriften), Verallgemeinerungen, teilweise offen männerfeindliche und eindeutig falsche Behauptungen. Und das jeden einzelnen Tag des Jahres. Aber Männer-Bashing ist so en vogue, dass ja kaum einer etwas sagt...

    seifenblase
    144
    ich bin schockiert!

    ich musste mich echt durch diesen artikel durchkämpfen. er ist absolut schlecht geschrieben und schlecht recherchiert. er führt nur irgendwelche halb-begründungen für seine behauptungen an, nach dem motto: das hab ich so schon mal wo gehört.

    bei quotenregelungen geht es um mitbestimmung, um das einbringen eigener meinungen, vorschläge etc. es geht darum, frauen eine chance auf höhere positionen zu geben, es geht darum, den "ich-such-mir-einen-nachfolger-der-so-aussieht-wie-ich"-grundsatz zu durchbrechen.

    Janus Doppelkopf
    37
    richtig!

    ABER mit der Quote werden sie den "ich-such-mir-einen-nachfolger-der-so-aussieht-wie-ich"-grundsatz nur dahingehend erweitern, daß sich nun auch ein paar Frauen ihre Nachfolgerinnen aussuchen die so aussehen wie sie

    das "aussehen wie ich" bezieht sich aber bereits jetzt schon weder auf Qaulifikation, noch Geschlecht oder Aussehen

    sondern auf die Bekanntschaft mit dem Aussucher

    die Frauen die da per Quote hineinreklamiert werden sind deswegen auch net besser als die Männer, denen sie zwangsverordnet wurden

    anstatt die soziale Diskriminierung zu bekämpfen wird sie durch "korrekte" Genderverhältnisse "anerkannt"

    ganz toll... damit erweist man jenen Menschen die nie Aufsichtsrat werden weil sie die "richtigen" net kennen einen Dienst....

    Poldi Fesch
    00
    dann lies erst

    die Repliken, die machen diesen hier zu groszer Wissenschaft

    seifenblase
    45

    bei der müllabfuhr geht es, auch wenn sie natürlich essentiell für jeden ort ist, eher um einen gesellschaftlich nicht so angesehenen beruf, und in denen sind frauen ja schon zur genüge vertreten (frisörinnen, putzfrauen etc.) natürlich wäre eine stärkere durchmischung wünschenswert, aber ich denke nicht, dass die müllabfuhr ein guter start ist.

    weiters werden alleinerziehende frauen keineswegs hochstilisiert! wenn das so wäre, gäbe es ja genügend kindergarten- und betreuungsplätze!

    ein mann ist nicht mein feind, die gesellschaftlichen gegebenheiten und rollenbilder sind es sehr wohl.

    so ein undifferenzierter, widerlicher artikel, der so eine meinung zu tage bringt, ist das letzte, was die welt gebraucht hat!

    PV
    00
    31.3.2011, 20:13

    93% aller tödlicher Arbeitsunfälle betreffen Männer. Nicht nur deswegen denke ich, dass es durchaus angenehmer ist, als Frisör denn als Müllmann zu arbeiten.

    zack de la rocha
     
    00
    13.3.2011, 15:08
    der

    Straßenkids sind z.B. Jungs! Auch Migrantenjungs sind zum großen Teil benachteiliigt, weil sie sich meist schwerer tun die Sprache zu lernen und somit oft auch keinen Zugang zur GEsellschaft finden und sich eher zurück ziehen und agressiv oder im schlimmsten Fall gewaltätigt werden. WEnn Sie die Sprache nicht können, fühlen sie sich anders und oftmals verstoßen. Sollten man auch nicht einfach so abtun... sondern mal darauf hinweisen dürfen um vielleicht Lösungen zu finden.
    Hier nur mal zwei links, die zum Nachdenken anregen sollten.
    http://www.spiegel.de/schulspie... 97,00.html

    http://www.erziehungstrends.de/Benachtei... ung/Jungen

    zack de la rocha
     
    00
    13.3.2011, 15:01
    ach kommen

    Sie, in dem Kommentar ging es um WEIT mehr als nur um den Teil mit der Müllabfuhr und um die Alleinerziehenden Frauen! Das sie nur zwei Punkte rauspicken, obwohl der Kommentar unzählige Punkte anspricht und denn als wiederlich abtun, zeigt nicht gerade dass Sie differenziert lesen können... Gehen Sie doch Punkt für Punkt auf alles ein im Kommentar. zwei Punkte raus zu picken ist zu wenig. Da kann man jeden Kommentar als wiederlicha abtun, weil immer findet man irgendwo was, was einem nicht passt! Aber natürlich haben Sie auch Recht, bei denn Alleinerziehenden Frauen würde ich dem Schreiben nicht zu stimmen. Aber es sind schon auch einige Punkte, wie Bildungsverlierer, Selbstmordrate, psych Krankheiten, dennen man zustimmen kann. auch 90 %

    seifenblase
    00
    13.3.2011, 15:22

    und widerlich schreibt man nicht mit ie.

    Kommentar posten
    Posting 1 bis 25 von 907

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