Erweiterung der Skigebiete

Von Mutters mit dem Lift in die Lizum

7. März 2011, 17:40
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    foto: axamer lizum

    Der Axamer Bürgermeister kämpft weiter für eine Erweiterung des Schigebietes.

Grüne wollen für das Liftprojekt Investoren in die Pflicht nehmen

Innsbruck - Den Seilbahnplänen zum Zusammenschluss der Skigebiete Schlick und Axamer Lizum durch das Ruhegebiet Kalkkögel hatte Landeshauptmann Günther Platter (VP) genauso eine Absage erteilt wie sein Naturschutzreferent Hannes Gschwentner (SP). Der Axamer Bürgermeister, Rudolf Nagl (VP), will sich trotzdem nicht geschlagen geben. Langfristig müsse es eine Verbindung der beiden Skigebiete aus wirtschaftlichen Gründen geben.

Kurzfristig will Nagl jetzt den Plan umsetzen, die Skigebiete Mutterer Alm und Axamer Lizum zu verbinden. Ein Ja zu diesen Plänen können sich sogar die Grünen vorstellen - allerdings nur "mit Bauchweh" , sagt die Axamer Grüne Gabi Kapferer-Pittracher.

Keine Steuergelder für das Projekt

Der Plan, diese beiden Skigebiete zusammenzuschließen, ist nicht neu. Und mit der Wiedereröffnung der Mutterer-Alm-Bahn 2006 und der Errichtung einer neuen Bahn die "Götzner" hinauf sei eine Verbindung zur Lizum quasi vorprogrammiert: "Auch verkehrstechnisch kommt es durch den Zusammenschluss zu einer Entlastung" , sagt Kapferer: Mutterer könnten in Mutters ihren Skitag beginnen, Götzner in Götzens. Und nicht alle müssten erst in die Axamer Lizum fahren. Allerdings, fordert Kapferer, dürften keine Steuergelder in das Projekt fließen. "Es kann nicht sein, dass in Zeiten, in denen Gemeinden kein Geld haben, solche Projekte gesponsert werden."

Auch Tirols Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer steht dieser Skigebietserweiterung positiv gegenüber. Das Ruhegebiet Kalkkögel sei nicht betroffen. Und es gebe ja bereits einen Ziehweg für Skifahrer, die von der Axamer Lizum auf die Mutterer Alm oder nach Götzens wollten. (Verena Langegger, DER STANDARD-Printausgabe, 8.3.2011)

Traumpass - Spieler
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es fängt an mit einer einzigen liftstütze, zu der muss dann ein weg gebaut werden, wenig später brauchts noch eine piste, beschneiungsanlage, speisesee etc und schon ist ein ruhegebiet geschichte. auf zum nächsten ... und zum nächsten bis es keine ruhegebiete mehr gibt. dann sind die naturschutzgebiete dran. ein hotel dort, windräder da - wär ja gelacht wenn wir nicht auch den naturschutzgebieten den garaus machen könnten. und irgendwann ist auf jedem berg ein "absolut unverzichtbares schigebiet".

tiroler tourismus - huren.

Rudine Karell
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Wie "grün" die Grünen sein können, hat man bei rot-grünen Regierungen in Deutschland gesehen. Klar können sich die Grünen die direkt im betroffenen Ort wohnen, das Projekt ihres ansässigen Bürgermeisters vorstellen? Blöd wären sie wenn sie dagegen wären? Ohne jemandem etwas unterstellen zu wollen? Alles superkorrekt und suuupersauber klarerweise?

G. B. Corner
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Mir kommt vor, Sie kennen die Situation dort gar nicht. Wann waren Sie zuletzt in der Axamer Lizum oder auf der Mutterer Alm?

Rudine Karell
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Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Militianter Kämpfer? Oder was genau bringt sie so in Fahrt ohne eine konkrete Meinung zum Thema zu haben?

G. B. Corner
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Ich habe eine konkrete Meinung - nämlich dass dieser Zusammenschluss Sinn macht. In Fahrt bringt mich das nicht, weil ich nämlich selbst nicht (mehr) Ski fahre. Aber wenn Ich mir Ihren ursprünglichen Kommentar noch einmal durchlese, dann kommt mir vor, dass Sie ziemlich erregt über das Projekt oder die Grünen sind, und das habe ich in diesem konkreten Fall nicht verstanden.

Rudine Karell
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Auch beim zweiten Anlauf konnte ich keine Meinung zumThema herauslesen, außer der das sie eine haben. Ja, aber welche?

guti81
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geldgeile ignoranten, betonierts nur alles zu, is alles so wirtschaftlich notwendig und müssen wir unbedingt machen, was sind schon 100 mille? wir hams ja.....

idiotenverein, aber am ende kriegen sie natürlich wie immer was sie wollen, oh du schönes österreich

obstbau1
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Auf blog.tirol.org ...

... findet sich eine einprägsame Kurzfassung dieser Malaise - und der Lösung!

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