"Das ständige Umziehen nervt am meisten"

  • Krisch spielte Paul Schremser in dem Kinofilm "Kottan ermittelt - Rien ne va plus".
    foto: apa/satel film / p. domenigg, filmstills.at

    Krisch spielte Paul Schremser in dem Kinofilm "Kottan ermittelt - Rien ne va plus".

Schauspieler Johannes Krisch ganz kurz und bündig im Karriere-Telegramm über Erfolge, Berufswünsche und Ziele

derStandard.at: Wie sieht der "typische" Arbeitstag von Johannes Krisch aus?

Krisch: Aufstehen - Text lernen - Probe - Text für Vorstellung wiederholen - Vorstellung - Schlafen.

derStandard.at: Wie viele Stunden arbeiten Sie im Schnitt pro Woche?

Krisch: Zu viel.

derStandard.at: Wer oder was nervt Sie in Ihrem Job am meisten?

Krisch: Das ständige Umziehen.

derStandard.at: Wie definieren Sie bei Ihren Auftritten Erfolg (Zuseherzahlen, Kritiken, persönliche Zufriedenheit)?

Krisch: Wenn ich besser war als gestern und schlechter als morgen.

derStandard.at: Was war Ihr bis jetzt größter "Karriereflop"?

Krisch: Hab ich verdrängt.

derStandard.at: Was würden Sie als bis jetzt größten Erfolg bezeichnen?

Krisch: Die Oscarnominierung von "Revanche".

derStandard.at: Wen halten Sie aktuell für den besten österreichischen Schauspieler?

Krisch: Karl Heinz Grasser.

derStandard.at: Welchen Film haben Sie zuletzt im Kino gesehen?

Krisch: "Die Vaterlosen".

derStandard.at: Von wem lassen Sie sich inspirieren?

Krisch: Von allen tollen Kollegen.

derStandard.at: Was wollten Sie als Kind werden?

Krisch: Clown.

derStandard.at: Ist Hollywood für Sie persönlich ein Ziel oder mehr ein Mythos, der in der Karriereplanung keine Rolle spielt?

Krisch: Hollywood ist immer eine Reise wert.

derStandard.at: Gibt es eine bestimmte Rolle, die Sie unbedingt einmal spielen wollen?

Krisch: Jede, die noch kommt und mich neugierig macht.

derStandard.at: Mit welchen Schauspielern oder Regisseuren würden Sie gerne einmal arbeiten?

Krisch: Mit allen, die mich neugierig machen können. (om, derStandard.at, 18.03.2011)

Zur Person:

Johannes Krisch, 1966 in Wien geboren, begann nach seiner Ausbildung als Tischler 1986 seine Schauspielkarriere. Nach seinem Schauspielabschluss wurde er 1989 vom Wiener Burghtheater engagiert, wo er seitdem tätig ist.

Neben dem Theater spielte Krisch in zahlreichen Serien und Spielfilmen. U.a. als Hauptdarsteller in Götz Spielmanns Film "Revanche", der für den Oscar nominiert war. Zuletzt war er im Kino mit "Vielleicht in einem anderen Leben", "Kottan ermittelt" und "Die Vaterlosen" im Kino zu sehen. In "Der Boxer oder Die zweite Luft des Hans Orsolics" verkörpert Krisch im Kasino am Schwarzenbergplatz den ehemaligen Profiboxer Hans Orsolics.

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6 Postings

er's okay

mich nervt

dass er gefühlt in jedem österreichischen Film der letzten drei Jahre mitgespielt hat, egal wer Regisseur war.

dieser mann

ist der traum jedes interviewers. man wirft ihm eine frage hin und er redet stundenlang.

Bei der Fragestellung kein Wunder...

"Das ständige Umziehen."

Welches Umziehen ist denn hier gemeint?
Ständiger Wohnungwechsel? Ständiger Kostümwechsel?
Gar beide "Umzüge"?

Umziehen

Da er seit 1989 an der Burg ist, nehme ich an, er meint den Kostümwechsel. ;-)

Ein toller Schauspieler der Johannes Krisch, eine der Schauspieler-Perlen im deutschsprachigen Raum. Habe dank ihm schon viele, viele wunderbare Theaterabende erlebt, zuletzt seine atemberaubende Darstellung in "Stallerhof" genossen und "Orsolics" demnächst.

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