Motorradkompagnon von Che Guevara gestorben

6. März 2011, 09:05
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    foto: ap/focus

    Gael Garca Bernal spielte Che Guevara (vorne), Rodrigo de la Serra den nun verstorbenen Alberto Granado. Der Film "Die Reise des jungen Che" erschien 2004.

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    foto: epa

    Alberto Granado.

Alberto Granado war 88 Jahre - 1951/52 reiste er gemeinsam mit dem Revolutionär durch Südamerika

Havanna - Der Motorradkumpel des legendären Revolutionärs Ernesto "Che" Guevara, Alberto Granado, ist tot. Granado sei am Samstag im Alter von 88 Jahren in Havanna gestorben, meldete das staatliche Fernsehen in Kuba. Guevara und Granado hatten in den 1950er Jahren Südamerika mit dem Motorrad bereist. Der wie Guevara aus Argentinien stammende Biochemiker lebte seit 1961 in Kuba. Seine Asche soll auf seinen Wunsch hin in Argentinien, Kuba und Venezuela verstreut werden.

Granado war Arzt und Guevara Medizinstudent, als sie im Dezember 1951 in Buenos Aires zu ihrer achtmonatigen Reise durch Südamerika aufbrachen. Dabei wurden sie Zeugen der Armut und der schlechten medizinischen Versorgung der Menschen. Ihre Erlebnisse verfilmte Walter Salles 2004 in "Die Reise des jungen Che".

Guevara beteiligte sich Ende der 1950er Jahre in Kuba am Aufstand Fidel Castros gegen die Regierung des Diktators Fulgencio Batista. 1965 verließ er Kuba, um zunächst im Kongo und dann in Bolivien eine Guerillaorganisation aufzubauen. 1967 wurde er in Bolivien gefasst und hingerichtet. (APA/AFP)

Kommentar posten
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Pessimist-Realist
 
52
14.3.2011, 22:54
Wie man heute noch einem ...

... Massenmörder wie Che nachtrauen kann werde ich wohl nie nachvollziehen können (Gott sei Dank!!!)

Baltasar König
02
16.12.2011, 10:52

offensichtlich bis Du zu weit weg vom Wissen, um den Wert von Che beurteilen zu können.
Hast Du die Slums gesehen, die es in Südamerika (leider) heute noch gibt?
Dein Posting hat entspricht etwa warmer Luft.

Horst Holger
71
10.3.2011, 22:52
wird in dem Film

aus dem das Foto stammt eigentlich auch das Morden von Che gezeigt? Ich hab den Film bewußt nicht gesehen, da Legenden oft über Lügen geboren werden. Schon komisch, daß einige hier im Forum (wahrscheinlich Che-Shirt Träger) vom Film schwärmen, jedoch nicht wissen, daß sich Che mehrmals gerühmt hat, hunderte seiner Feinde eigenhändig ermordet zu haben....

MacAllen Fine Oak
00
16.12.2011, 11:10
aber Rommel ist für sie wahrscheinlich einer der Guten?

Horst Holger
30
12.3.2011, 00:22
rote Stricherl..

und wie immer keine Argumente von unseren ewiggestrigen sozialromatikern. Hab ich auch nicht erwartet...

*space
21
12.3.2011, 11:55

Man muss nur etwas an der Birne haben um zu behaupten, dass diese Faschisten etwas menschliches an sich trugen. Und weil dem nicht so war, sind tatsächlich viele einfache Menschen auch auf dem Land mit Mistgabeln auf diese Faschisten losgegangen. Ach Etschuldigung Menschen...

Ist wohl schmerzlich für Sie´se, dass dem deutschen Faschismus der Gar ausgemacht wurde. Das waren natürlich auch Menschen, aber vor allem waren es Faschisten.

Wie ich schon sagte, man muss nur etwas an der Birne haben...

Beratungsresistenter Poster...

Gilgamesh
11
14.3.2011, 12:59

Von Geschichte haben sie keine Ahnung, ebenso wenig wie von Umgangsformen??

Wer leugnet dass Guevara ebenso ein Mörder war wie z.B. Hess, der sollte sich Gedanken über seine Bildung machen...

Definitiv haben sie NICHTS in der Birne, außer extremistische Propaganda und Menschenverachtung....

*space
10
14.3.2011, 17:50

Schreiben Sie was Sie wollen. Es ist nicht ganz klar, wie man sonst eine faschistische Diktatur besiegen soll. Das muss man schon in einen Zusammenhang stellen, als nur Che des Mordes anzuklagen.

postings
00

also das motorrad hat was

Po Polos
00

Bei den Postings hat man den Eindruck, einige können Che Guevara nicht von Alberto Granado unterscheiden.

Gabarinza
60
Freud.

Und ich in der Flüchtigkeit "Mordkompagnon" gelesen. Stimmt aber ja auch irgendwie ...

Dr. 2Much
12
Was ist eigentlich aus dem Motorrad geworden?

(Jaja, gebt mir nur rot, Ihr linken und rechten Kampfposter, das entspannt, und dann könnt Ihr weiter Krieg am Schreibtisch führen - mit dann hoffentlich treffenden Argumenten.)

felix19
30
vielleicht hilfts,

die Asche über 3 Länder zu verstreuen.
Aber teuer wirds

la ananda
28
ein wunderschöner film

Horst Holger
40
10.3.2011, 22:53
und sonst wissen´s eh nix über den echten Che, oder?!

der_kleine_pariser
 
01
12.3.2011, 23:08

sicher.

dass er zb. ein paar blutrünstige faschisten eigenhändig abgemurkst hat.

Schlafsackerl
00
Tjo,

also Motorradfahren ist also immer noch sicherer als Revolutionieren ;)

Darmwind
316
Hinrichtung?

Che wurde nicht hingerichtet, sondern auf Befehl eines Vorgesetzten erschossen, nachdem er in Gefangenschaft der bolivianischen Militärs geraten war. Die Bezeichnung Hinrichtung ist irreführend. Es war blanker Mord.

Der elegante Herr von nebenan
 
42

Na sagen wir einfach: Er stand diesmal auf der anderen Seite des Gewehrlaufes.

Oder noch besser: Er endete am Misthaufen der Geschichte

Nein, noch besser: Er marschierte als Besatzer erneut in ein fremdes Land und die Einheimischen haben sich von ihm befreit.

Darmwind
13

Tja, Sie sind eben der elegante Herr von nebenan. Ihr Blick aus dem Fenster fällt nicht auf eine Müllhalde, auf der Kinder nach Eßbarem suchen. Für Sie bestand keine Veranlassung, in den 1959er-Jahren Revolutionär in Lateinamerika zu werden. Genießen Sie weiterhin Ihren Melange im Kaffeehaus und theoretisieren Sie über Ideologien, aber äußern Sie bitte keine Meinung zu etwas, von dem Sie nicht die geringste Ahnung haben. Sie sind zu weit von der Realität dieser Welt entfernt.

Gilgamesh
20
14.3.2011, 15:09

Nein bestand nicht, denn was Gewalt bringt, sollte selbst der dümmste Che Guevara Fan anhand der kommunistischen Diktaturen erkennen können.
Kinder die auf Müllhalden nach Essen suchen, oder Kinder die in Heime kommen, weil die kommunistischen "Heilsbringer" deren Eltern ermordet haben....

Ich empfehle ihnen sehr sich einmal die Mühe zu machen und Geschichte zu lernen, sie werden erkennen, dass es kaum Unterschiede zwischen faschistischen und kommunistischen Diktaturen gibt...

Sie sollten beim Wort "Realität" lieber ganz ruhig sein, denn wer kommunistische Mörder verteidigt, hat mit Realität nur wenig am Hut....

Darmwind
00
14.3.2011, 17:52
Ein Recht auf Gewalt?!

Lieber Gilgamesch, Sie halten sich für einen göttlichen Sohn, scheinen aber nicht vom Vater inspiriert. Apropos ermordete Eltern, deren Kinder in Heime kamen: lernen Sie aus der Zeitgeschichte und lesen Sie über General Jorge Rafael Videla. Der war beim Zeus kein Kommunist, ließ "kommunistische" Eltern ermorden und deren Babys von Militärs adoptieren. Mir hängt diese Links-Rechts-Malerei schon längst beim Hals heraus. Ich bin weder das eine noch das andere, behalte mir aber das Recht auf Gewalt vor, wenn mir Gewalt angetan wird. Im übrigen habe ich, was Lateinamerika betrifft, ohne Zweifel mehr "reale" Erfahrung als Sie. Ich lebe in diesem Kontinent seit 35 Jahren, leitete Sozial- und Umweltprojekte in den entlegensten Gegenden. Und, liebe

Das hat System
10
28.3.2012, 13:53

Tschopperl, du lebst nicht in einem Kontinent, du lebst höchstens auf einem Kontinent! Immer schön korrekt bleiben.

ahvcer
 
00
12.8.2011, 11:48

aus eigenem interesse: gibt es links zu den projekten?

Darmwind
00
17.8.2011, 18:40

Ich bin ein alter Herr und die Projekte realisierten sich in den 1980er-Jahren, als es noch keine PCs oder Internet gab, daher keine links verfügbar. Ein Projekt, bei dem ich mitgeholfen habe durch Spendensammlungen ist Casa Hogar, das nach wie vor funktioniert. Wenn Sie ein junger Mann sind, können Sie als Freiwilliger dort mitarbeiten.

http://www.casaasol.net/nvds.php?... 09613d5518

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