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Rund 300 bis 400 Teilnehmer haben am Samstagnachmittag am "1. Linzer Massenbetteln" teilgenommen.
Rund 300 bis 400 Teilnehmer haben am Samstagnachmittag am "1. Linzer Massenbetteln" teilgenommen. Die Aktion wurde von der neu gegründeten Plattform "BettelLobby" Oberösterreich durchgeführt und setzte sich gegen das Bettelverbot ein, das am 10. März vom oberösterreichischen Landtag beschlossen werden soll.
Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle. Laut Organisatoren sei die Aktion trotz der Kälte "ein voller Erfolg" gewesen. Die Teilnehmenden hatten sich eine halbe Stunde lang in der Landstraße zwischen Taubenmarkt und Passage auf den Boden gesetzt und symbolisch gebettelt. Die gesammelten Erträge werden der "ARGE Obdachlose" übergeben.
Die Lobby glaubt, dass Betteln ein Menschenrecht für Menschen in Not sei und fordert daher die Abschaffung aller diesbezüglichen Verbote, das Ende der Kriminalisierung bettelnder Menschen und die Bekämpfung der Armut und nicht der Armen. In Oberösterreich hat der Innenausschuss des Landtages am 10. Februar den endgültigen Entwurf für die Änderung des Polizeistrafgesetzes mit einer Stimmenmehrheit von ÖVP und FPÖ verabschiedet. Die SPÖ und die Grünen waren dagegen. Der Beschluss im Landtag soll bei der nächsten Sitzung am 10. März erfolgen. Bettelverbote gibt es bereits in Wien, Tirol, Vorarlberg, Niederösterreich und Salzburg. (APA)
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wir haben uns als Jugendliche auch immer unser Geld für die Discobesuche erbettelt. Einfach am Samstag Nachmittag mit einem Schild "Komme aus Kosovo brauche Geld" auf die Kärntner Strasse, natürlich entsprechend gekleidet und am Abend hatten wir dann immer so 200 - 300 Schilling für die Disco.
... es ist jedoch ein menschenrecht nahrung, ein dach ueber dem kopf, ausbildung / arbeit und neue zukunftsperspektiven zu bekommen.
solange es nationalstaaten gibt ist es auch in erster linie deren aufgabe sich um seine staatsbuerger zu kuemmern.... gerne mit unterstuetzung von anderen privaten vereinen bzw. ngos.
ja, stimmt- da wird man zum braven, angepassten Konsumenten ohne eigene Meinung erzogen, so wie sich das gehört. Wer will schon denkende Menschen, die nicht gleich jeden Scheiß kaufen, nur weil er modern ist, und vielleicht auch nochne eigene Meinung haben. Pfui.
Ganz ehrlich- die Shoppingcenterteenies find ich viel, viel, viel erniedrigter als ein Kind, das einen Nachmittag für ne gute Sache auf der Straße kniet.
tja, dann hoff ich, dass Sie jeden sonntag vor der kirche in Ihrem dorf stehen und eltern auffordern ihre kinder nicht mit in die messe zu nehmen :) ...
denn selbstverständlich ist auch das öffentliche besuchen einer religiösen veranstaltung ein politischer akt, und kinder zu sowas mitzunehmen, das ist zum grausen. oder?
Ciprian Necula, S.P.E.R. (Stop Prejudatiter desper Etnia Roma)/Rumänien.
http://www.mdr.de/exakt-die... 27647.html
den Vinziwerk was gib und der Caritas oder welcher geprüften und zertifizierten katitativen Organisatio auch immer.
Und indem - immerhin geht es um ein EU-Land!! - über meine Steuern hoffentlich eine Politik finanziert wird, die die dortigen Verhältnisse mehr und mehr bessert.
Jedenfalls: von dem, was ich den bettelnden Kindern und Frauen gebe, sehen die NACHWEISLICH (siehe die MDR-Sendung!) nichts außer einem Taschengeld, das gerade zum Überleben auf ähnlichem Niveau wie im Dorf zuhause reicht.
Dh: ein Bettelverbot allein hilft den Bettlern keineswegs (sondern laesst sie auch noch das von ihnen angesprochene Taschengeld verlieren). Ein Bettelverbot koennte allerdings, zusammen mit flankierenden Massnahmen, die Situation der Bettler erheblich verbessern.
Nur: das hier besagte Bettelverbot wurde ohne flankierende Massnahmen beschlossen, und ist nicht auf die Bettler, sondern fuer die buergerliche Stadtbevoelkerung zugeschnitten.
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