Nachlese Samstag, 5.3.

Rebellen verteidigen Az-Zawiya

5. März 2011, 23:09
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    foto: ap/dapd/kevin frayer/

    Die Aufständischen marschierten am Samstag nach der Einnahme von Ras Lanuf (Landkarte) weiter nach Westen, berichtet AP-Fotograf Kevin Frayer. Die Aufname entstand im Dorf Bin Jawwad.

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    foto: ap/libyan government press office/

    Die libysche Regierung lud am Samstagabend Journalisten zu einer Stadtrundfahrt durch Tripolis ein. Dabei wurde ein Video gezeigt, das Soldaten der Gaddafi-treuen Armee mit gefangenen Aufständischen zeigen soll.

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    foto: ap/libyan government press office/

    Weiteres Standbild aus dem Video, das "aktuelle Ereignisse auf dem Märtyrerplatz in Zawya" zeigen soll. Weitere Erklärungen gab es laut AP nicht.

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    foto: reuters/goran tomasevic

    Wrackteile des abgeschossenen Flugzeugs

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    foto: epa/khaled elfiqi

    Schießübungen in Ras Lanuf

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    foto: reuters/goran tomasevic

    Ein Rebell bezieht unter Artilleriebeschuss Deckung.

  • Ein ägyptischer Arzt, der freiwillig in Libyen aushilft, erklärt, welche Verletzungen bei Todesopfern aufgetreten sind.

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    foto: reuters/goran tomasevic

    Immer wieder im Einsatz: Die Königsflagge.

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    foto: kevin frayer/ap/dapd

    Rebellen haben am Freitag die Kontrolle über Ras Lanuf übernommen.

Aufständische ernennen dreiköpfiges Krisenkomitee - Rebellen nahmen Ras Lanuf ein und schießen Flugzeug ab - Kämpfe in Az-Zawiya am Abend abgeflaut

Mit Einbruch der Dunkelheit hat sich die Lage in Libyen offenbar etwas beruhigt. Der Beschuss der Stadt Az-Zawiya wurde eingestellt, der Ölhafen Ras Lanufist offenbar in der Hand der Aufständischen. In Tripolis wurden Journalisten 

 

derStandard.at berichtete auch am Samstag wieder live. Unter dem Livebericht steht wie immer ein Diskussionsforum bereit, um Ihre Meinung zu den Ereignissen in Libyen aufzunehmen. Bitte diskutieren Sie höflich und sachlich, klappt das nicht, wird Ihr Posting im Sinne der Fairness gelöscht.

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22:22 Uhr: Laut BBC wurden die Panzer der Gaddafi-treuen Truppen, die am Nachmittag Gebäude im Stadtzentrum beschossen hatten, am Abend aus Az-Zawiya abgezogen. Die Lage hat sich offenbar beruhigt. Wir beenden für heute den Livebericht und wünschen noch einen schönen Abend.

21:20 Uhr: Ein Reuters-Mitarbeiter meldet sich aus Az-Zawiya: "Auf dem Pflaster der rund 50 Kilometer westlich von Tripolis gelegenen Stadt war Blut zu sehen, leere Patronenhülsen lagen über einen zentralen Platz verstreut." 

Bewohner werfen Reuters zufolge den Truppen Gaddafis vor, Wohnhäuser gestürmt und Zivilisten getötet zu haben. Panzer hätten Häuser und eine Moschee mit Hunderten Menschen beschossen. "Wegen des starken Beschusses können wir niemanden retten", sagte ein Anwohner. Auf der Suche nach Positionen für Scharfschützen seien Bewohner getötet worden. "Wir haben uns geweigert, sie reinzulassen, da haben sie meinen Bruder und meinen Cousin umgebracht", sagte ein Anwohner, der seinen Namen mit Waleed angab. Ein anderer Bewohner sagte: "Sie haben Menschen abgeschlachtet."

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20:45 Uhr: Ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP hat mit einem Arzt in der etwa 60 Kilometer westlich der Hauptstadt Tripolis gelegenen Stadt Az-Zawiya telefoniert. Dieser berichtete, Gaddafis Truppen hätten viele Menschen getötet. "Das ist ein echtes Massaker. Die Lage ist katastrophal. Sie haben meine Tochter getötet", sagte er unter Tränen.

Augenzeugenberichten zufolge rückten die Truppen mit Panzern in Zawiya ein. Wohnhäuser seien gestürmt worden, Panzer hätten Häuser und eine Moschee mit Hunderten Menschen beschossen. "Sie haben Menschen abgeschlachtet", sagte einer der Bewohner. Mindestens 30 Menschen kamen einem Arzt zufolge am Samstag ums Leben. Am Vormittag hatten die Verteidiger der Stadt in erbitterten Kämpfen einen Angriff der Regimetruppen abgewehrt.

Nach einem Bericht des staatlichen libyschen Fernsehens brachten die Regimetruppen den Flughafen von Misurata, 210 Kilometer östlich von Tripolis, unter ihre Kontrolle.

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19:23 Uhr: Rebellen im Osten Libyens haben am Samstag nach eigener Darstellung ein Kampfflugzeug der Luftwaffe des Landes abgeschossen. Das Flugzeug sei bei Ras Lanuf getroffen worden, sagte ein Kämpfer der Rebellen. Einem Reuters-Reporter wurde ein abgeschossenes Flugzeug gezeigt. Den Piloten sei der Kopf zum Teil abgerissen worden.

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18:44 Uhr: Der aufständische "Libysche Nationalrat" hat eine dreiköpfiges Krisenkomitee ernannt. Omar Hariri, der schon an Gaddafis Putsch 1969 beteiligt war, später aber inhaftiert wurde, ist für militärische Angelegenheiten zuständig, der ehemalige Botschafter in Indien Ali Essawi für Auslandsbeziehungen und Mahmoud Jebril ist Vorsitzender. Dem Nationalrat gehören 31 Komitees aus "befreiten" Städten an. Das Gremium tagte am Samstag erstmals an einem geheimen Ort in Benghazi.

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18:14 Uhr: Siegesfeiern in Ras Lanouf (Landkarte)

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17:10 Uhr: Einwohner von Zawya berichten, dass Gaddafi-treue Truppen die Stadt mit Panzern und Artillerie beschießen. Die Stadt, die etwa 50 Kilometer westlich der Hauptstadt Tripolis am Mittelmeer liegt, sei weiträumig abgeriegelt.

Bewohner werfen den Truppen Gaddafis vor, Wohnhäuser gestürmt und Zivilisten getötet zu haben. Die Soldaten seien auf der Suche nach Schusspositionen auf Dächern für Scharfschützen gewesen. "Die haben die Leute dahingemetzelt", sagte ein Bewohner zu Reuters.

17:08 Uhr: Frankreichs Außenminister Alain Juppe gibt bekannt, dass er sich um eine UN-Resolution zur Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen bemüht.

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16:26 Uhr: Eine Bitte an die geschätzten Poster: Wenn Sie gerade mitten in einer Debatte wären und plötzlich betritt jemand den Raum und schreit "diese aufständischen sind die schlimmsten bestien die die menschheit nach den nazis und den yugos hervorgebracht hat" , würden Sie sich wahrscheinlich nicht unbedingt mit dieser Person unterhalten wollen.

Genauso hier: Antworten Sie bitte nicht auf solche Beiträge, da die Antworten verloren gehen, wenn das Posting gelöscht wird. Helfen Sie uns lieber, indem Sie solche Beiträge melden. Besten Dank!

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15.35 Uhr: Gaddafis Truppen greifen wieder an, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. "Der Angriff hat begonnen. Ich sehe mehr als 20 Panzer", bestätigte ein Zivilist aus Zawiya gegenüber Reuters am Telefon, im Hintergrund Gefechtslärm. Auch ein weiterer Zivilist bestätigte den Angriff und berichtet von eingesetzten Panzern und Minenwerfern.

 


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15.04 Uhr: Drei niederländische Marineflieger, die bei einer missglückten Befreiungsaktion in Libyen in Gefangenschaft geraten sind, werden jetzt der Spionage bezichtigt. Das berichtete der niederländische Rundfunk NOS am Samstag unter Berufung auf das libysche Staatsfernsehen. Die Soldaten waren Mitte der Woche mit ihrem Hubschrauber von dem Kriegsschiff "MS Tromp" gestartet und in der libyschen Stadt Sirte (Surt) gelandet, um zwei Niederländer auszufliegen. Unmittelbar nach der Landung wurden sie von einer Gaddafi-treuen Milizgruppe angegriffen und gefangen genommen. Zunächst war den drei Fliegern Verletzung internationalen Rechts vorgeworfen worden.

"Ziel dieses Hubschrauber-Einsatzes war es, Spione entweder abzuholen oder abzusetzen", hieß es am Samstag im libyschen Fernsehen. Gleichzeitig wurde von einer "internationalen Konspiration" gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi gesprochen.

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14.58 Uhr: In einer schönen interaktiven Karte hat die Financial Times die Aufstände in der arabischen Welt zusammengefasst.

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14.55 Uhr: Mehr als 35 Panzer von Gaddafis Truppen sollen von Osten her auf Zawiya zukommen, heißt es bei Al Jazeera.

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14.53 Uhr: Trotz internationaler Sanktionen verfügt die libysche Führung um die Familie von Machthaber Muammar al-Gaddafi nach Informationen der Londoner "Financial Times" nach wie vor über Millionen-Einnahmen aus Ölexporten. Die britische Zeitung berichtete am Samstag unter Berufung auf einen westlichen Vertreter und mehrere Händler, dass die Zahlungen für ausgeführtes Öl ungeachtet der Krise weiter zur libyschen Zentralbank gelangten und so vermutlich auch von Gaddafi kontrolliert würden.

In der letzten Februarwoche, in der die Unruhen in Libyen begannen, exportierte das nordafrikanische Land dem Bericht zufolge täglich 570.000 Barrel Öl. In der vergangenen Woche seien 400.000 Barrel Öl verschifft worden. Mit dem Ölexport der vergangenen zwei Wochen habe Libyen umgerechnet 550 Millionen Euro Umsatz gemacht. Die Exporte gingen nun zwar zurück. Chinesische oder indische Firmen würden aber weiterhin libysches Öl kaufen.

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14.24 Uhr: Allein heute sollen in Zawiya 30 Menschen - die meisten davon Zivilisten - getötet worden sein, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Arzt.

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14.17 Uhr: Geht es nach einem Bericht der "Kärntner Tageszeitung" (KTZ), soll ein Sohn des libyschen Herrschers Muammar al-Gaddafi, nämlich Saif al-Islam al-Gaddafi, im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft sein. "Wir haben das überprüft, wir können das inzwischen ausschließen", sagte Innenministeriums-Sprecher Rudolf Gollia am Samstag auf Anfrage der APA.

Die EU-Staaten hatten im Rahmen ihrer Sanktionen gegen die libysche Führung ein Einreiseverbot für die Gaddafi-Familie verhängt. Die vom Einreiseverbot betroffenen Personen - unter ihnen Saif al-Islam - seien überprüft worden. Dabei sei herausgekommen, dass er kein Österreicher sei. "Einem Österreicher könnte man die Einreise nämlich nicht verwehren", erklärte Gollia.

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14.06 Uhr: Der Innenminister von Saudi-Arabien kündigte im Staatsfernsehen an, keine Protestaktionen oder Märsche zuzulassen. Die Schiiten hatten zuvor in östlichen Provinzen kleinere Demonstrationen abgehalten. Die Sicherheitskräfte würden "alle Maßnahmen ergreifen, die notwendig sind", hieß es. Weitere Details gibt es nicht.

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13.49 Uhr: Die Linksfraktion im deutschen Parlament hat scharfe Kritik an der Aufrüstung libyscher Sicherheitskräfte durch deutsche Firmen geübt. Der stellvertretende Links-Fraktionschef Jan van Aken wies am Samstag in Berlin darauf hin, dass mit Genehmigung der Bundesregierung allein im Jahr 2009 Rüstungsgüter im Wert von 53,2 Millionen Euro an Libyen geliefert worden seien. Im Zeitraum von 2005 bis 2009 betrug das Volumen demnach insgesamt 83,5 Millionen Euro. Van Aken berief sich auf die Rüstungsexportberichte der Regierung sowie auf eine Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion vom Jänner.

Die Lieferungen umfassten demnach vor allem Kommunikationsausrüstung sowie Störsender, außerdem moderne Ausrüstung zur Gefechtsfeldüberwachung, Geländewagen und Hubschrauber. Die Lieferungen erfolgten nach der Aufhebung des bis 2004 geltenden Waffenembargos gegen Libyen. "Der Diktator (Muammar) Gaddafi hat von Deutschland wichtige militärische Ausrüstung erhalten, mit der er jetzt gegen sein aufständisches Volk Krieg führen kann", sagte Van Aken dazu der "Saarbrücker Zeitung" vom Samstag.

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13.33 Uhr: Wie Augenzeugen berichten, haben Gaddafi-Truppen ein Krankenhaus in Zawiya angegriffen. Der Angriff soll Menschenleben gefordert haben. Bestätigung gibt es keine.

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12.45 Uhr: Wie die Kollegen von Al Jazeera in ihrem Live-Blog berichten, kam es nun erstmals auch in Sirte zu Zusammenstößen von Pro- und Contra-Gaddafi-Truppen. Sirte - die Heimatstadt Gaddafis - galt bisher als Hochburg des Despoten. Näheres ist noch nicht bekannt.

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12.20 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, haben die Truppen des Regimes Zawiya eingekreist. Mithilfe von Checkpoints riegeln die Einheiten die umkämpfte Stadt im Westen Libyens ab. "Der Zugang zum Zentrum ist vollständig blockiert", sagt ein Augenzeuge.

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12.17 Uhr: In einer großen, kleinen Ansichtssache haben wir ein paar beeindruckende Bilder aus Libyen zusammengestellt.

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12.07 Uhr: Die britische Regierung kündigte an, mit einer Einheit für "humanitäre und Evakuierungszwecke" bereit zu stehen. Es gehe nur um humanitäre Hilfe, nicht um Kampfeinsätze. Das "3rd Battalion of the Royal Regiment of Scotland" braucht 24 Stunden, um Einsatzbereit zu sein, wie es hieß.

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12.00 Uhr: Die USA und andere NATO-Staaten ziehen starke Einheiten auf dem großen Stützpunkt von Souda im Westen der griechischen Mittelmeerinsel Kreta zusammen. Wie griechische Medien und Augenzeugen aus der Region am Samstag berichteten, sind bereits zwei große amerikanische Schiffe in der Bucht von Souda eingelaufen, darunter der Hubschrauberträger "USS Kearsarge". An Bord seien rund 1200 Besatzungsmitglieder, darunter fast 800 Marineinfanteristen, berichtete der griechische Rundfunk. Das Schiff eignet sich sowohl für Landungsunternehmen wie auch für Evakuierungsaktionen.

Zudem sollen im nahe gelegenen Flughafen von Souda-Akrotiri Spezialeinheiten aus verschiedenen NATO-Staaten, darunter auch aus Deutschland, angekommen sein. Genaue Zahlen wollte das Verteidigungsministerium in Athen nicht nennen. Einwohner der Region sagten der Deutschen Presse-Agentur am Samstag, sie hätten mindestens sechs Transall-Maschinen gesichtet. Im Marine-Stützpunkt wurde zudem das amphibische Landungsschiff "USS Ponce" gesehen. Weitere Schiffe der Sechsten US-Flotte, die im Mittelmeer operiert, würden erwartet, berichtete die griechische Presse. Bereits am Donnerstag waren auf Kreta rund 400 Soldaten aus den USA eingetroffen, hieß es aus diplomatischen Quellen.

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11.37 Uhr: Gaddafi sendet seine Truppen nun erneut ins Zentrum von Zawiya, er will die Stadt nicht aufgeben.

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11.22 Uhr: Gestern hat die britische Küstenwache ein deutsches Containerschiff gestoppt, welches mit Banknoten im Gesamtwert von 100 Millionen Pfund unterwegs nach Tripolis war, wie Spiegel Online berichtet. Die libysche Währung wird in einer Druckerei in London hergestellt, wegen den UNO-Sanktionen darf jedoch kein Geld mehr nach Libyen geliefert werden.

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11.17 Uhr: Immer öfter nehmen Analysten nun das Wort "Bürgerkrieg" in den Mund. "Libyen läuft Gefahr, zu einem 'Failed State' zu werden", meint ein Experte etwa bei Al Jazeera.

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11.07 Uhr: Ein Sprecher des sogenannten "Nationalrats", den die Rebellen im von ihnen kontrollierten Osten des Landes ins Leben gerufen haben, erklärte,  der "Nationalrat" wollte noch am Samstag zu seiner ersten offiziellen Sitzung zusammenkommen, sagte Gheriani. Den Ort der Zusammenkunft nannte er aus Sicherheitsgründen nicht. Der am Dienstag gegründete Rat wird vom früheren Justizminister Mustafa Mohammed Abud Ajleil Jalil angeführt. Der Rat sieht sich nach eigenen Angaben nicht als Gegenregierung, weil er für die Wahrung der staatlichen Einheit eintrete. Sein Ziel ist, den Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi zu forcieren und den politischen Übergang und freie Wahlen zu sichern. Der Rat macht Gaddafi für die Verbrechen verantwortlich, die an der libyschen Bevölkerung begangen worden seien, und hat Gaddafis eigenem Gaddadfa-Stamm die Pardonierung in Aussicht gestellt.

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10.48 Uhr: "Wir haben drei gepanzerte Truppentransporter, zwei Panzer und einen Pick-up erobert, nachdem wir eineinhalb Stunden mit der Armee gekämpft haben", sagte der Rebellensprecher in Zawiya. Auch Scharfschützen des Regimes wären in der Stadt gewesen, hieß es. Momentan würden sich die Gaddafi-Truppen neu formieren.

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10.32 Uhr: Nach den Kämpfen um den Ölhafen Ras Lanuf ist die Totenzahl auf acht angestiegen, sagte ein Arzt. In Bengasi wurde ein Munitionslager bombardiert, welches daraufhin explodierte. Dabei sollen mindestens 27 Menschen getötet worden sein.

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10.24 Uhr: "Sie sind um sechs Uhr Früh mit hunderten Soldaten, Panzern und schweren Geschützen nach Zawiya gekommen. Wir haben aber zurückgeschlagen. Fürs Erste haben wir gewonnen", sagte der Sprecher der Rebellen in Zawiyah, Youssef Shagan.

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10.18 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur Reuters soeben vermeldet, haben die Rebellen in Zawiya die Gaddafi-Truppen zurückschlagen können.

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10.04 Uhr: Wer sich ein besseres Bild von den Geschehnissen machen will, dem seien die beiden Reportagen "Aufständische rüsten zum Marsch auf Tripolis" von Michael Möseneder (Bengasi) und "Wenn du Geld verdienen willst, kämpfe für Gaddafi" von unserem Korrespondenten Reiner Wandler (Ras Ajdir) ans Herz gelegt.

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10.00 Uhr: Die deutsche Marine hat am Samstagmorgen vor der tunesischen Küste mit der Evakuierung von Flüchtlingen begonnen. Zwei Fregatten und ein Einsatzgruppenversorger seien vor der tunesischen Hafenstadt Gabes vor Anker gegangen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Mehrere hundert Flüchtlinge würden nun auf die Schiffe gebracht, die dann Kurs auf deren Heimatland Ägypten nehmen sollen. Einzelheiten zu der Aktion, die vom Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) koordiniert wird, nannte der Sprecher nicht.

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09.30 Uhr: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat nach eigenen Angaben keinen Hinweis auf den Einsatz afrikanischer Söldner bei den Kämpfen in Libyen. Der für Notfallsituationen zuständige Peter Bouckaert sagte am Freitag in Bengasi, Informationen über in Libyen aktive Söldner könne er derzeit nicht bestätigen. Wegen der entsprechenden Gerüchte seien aber schon viele afrikanische Einwanderer in Libyen gewalttätig angegriffen worden. So seien am Mittwoch in Brega, 200 Kilometer westlich von Bengasi, fünf angebliche Söldner gefangen genommen und fast gelyncht worden.

Im Süden des Landes gebe es viele Libyer mit dunkler Haut, die Machthaber Muammar al-Gaddafi zu einem großen Teil positiv gegenüberständen, weil er Maßnahmen gegen ihre Diskriminierung gesetzt habe. Nach Angaben von Sicherheitsdiensten in Mali soll Gaddafi rund 800 Tuareg-Kämpfer aus dem Niger, Mali, Algerien und Burkina Faso rekrutiert haben, um mit ihrer Hilfe den Aufstand in Libyen niederzuwerfen.

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09.21 Uhr: Unbestätigten Agenturberichten zufolge sollen sich die Regierungspanzer aus dem Zentrum von Az-Zawija zurückgezogen haben.

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09.18 Uhr: Al Jazeera berichtet nun, dass das Regime Nahrungsmittel-Transporte in von Rebellen besetzte Gebiete ausgesetzt hat. Libyen ist auf Nahrungsmittel-Importe angewiesen, 90 Prozent des gesamten Essens wird eingeführt.

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09.08 Uhr: Indes besteht in ganz Libyen derzeit kein Zugang zum Internet. Seit Donnerstag sei das Netz wieder gekappt, teilte die auf die Überwachung des Internetverkehrs spezialisierte US-Organisation Arbor Networks mit.

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09.06 Uhr: Die Rebellen aus dem Osten rücken immer weiter in die Mitte des Landes vor. So soll etwa die Kleinstadt Bin Jawad - 60 Kilometer westlich von Ras Lanuf, 525 Kilometer östlich von Tripoils - unter Kontrolle sein.

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09.03 Uhr: In einem Brief an die Vereinten Nationen hat die libysche Regierung eine Aufhebung der Sanktionen gefordert. Es habe nur ein "Minimum" an Gewalt gegen "Gesetzesbrecher" gegeben, schrieb Außenminister Mussa Kussa an den UN-Sicherheitsrat. Das Gremium hatte am Samstag einstimmig umfassende Sanktionen gegen Diktator Muammar al-Gaddafi und sein Umfeld verabschiedet. Dazu gehören ein Waffenembargo, Reiseverbote und Kontosperrungen.

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08.59 Uhr: Die Lage im Ölhafen Ras Lanuf hat sich nun beruhigt, nachdem in der Stadt am Mittelmeer am Freitag heftig gekämpft wurde. Das Regime ließ von Helikoptern auf die Rebellen schießen, die zurückfeuerten. "Die Lage ist zu 100 Prozent sicher, wir haben die Stadt unter Kontrolle", sagte ein Rebell der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir kontrollieren Ras Lanuf, den Hafen, den Flughafen, die Ölförderung und die Wohnbezirke."

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Zusammenfassung der Nacht: In Libyen haben sich Regierungstruppen und Gegner von Machthaber Muammar Gaddafi wieder schwere Kämpfe geliefert. Dabei sollen erneut Dutzende Menschen getötet worden sein. Allein in Zawija 50 Kilometer westlich der Hauptstadt Tripolis sprachen Einwohner von 30 toten Zivilisten. Soldaten hätten sich in die Stadt vorgekämpft. Zudem hätten Scharfschützen von einem Hoteldach nach den Freitagsgebeten auf Demonstranten geschossen. Am Samstagmorgen sollen die Gaddafi-Truppen mit Panzern in die Stadt vorgedrungen sein. "Wir sehen hier Kämpfe, wie man sie nicht im Irak gesehen hat", sagte ein Augenzeuge zum Nachrichtensender Al-Arabiya.

Nach Regierungsangaben gelang es der Armee bis zum späten Abend die Stadt zum größten Teil wieder unter ihre Kontrolle bringen. Die Aufständischen hielten aber nach eigenen Angaben noch immer den zentralen Platz, den sie selbst nach den Kämpfen in der jüngsten Zeit in Märtyrerplatz umbenannt haben.

Ras Lanuf in Rebellenhand

Im Osten des Landes nahmen die Rebellen nach eigenen Angaben am Freitag die Stadt Ras Lanuf mit ihrem wichtigen Ölhafen ein. Die Truppen Gaddafis hätten die Stadt verlassen, sagte ein Kämpfer der Aufständischen. Die Regierung bestritt die Angaben. Die Armee habe die Stadt noch immer unter Kontrolle, teilte ein Außenamtssprecher mit. Augenzeugen der Nachrichtenagentur Reuters berichteten hingegen, dass in der ganzen Stadt keine Gaddafi-treuen Militärs zu finden wären.

In Bengasi, der zweitgrößten libyschen Stadt und dem Zentrum des seit zwei Wochen anhaltenden Volksaufstands gegen den seit 41 Jahren herrschenden Gaddafi, bombardierte das Militär am Freitag ein Waffendepot. Dabei wurden Einwohnern zufolge zahlreiche Menschen getötet. Der Fernsehsender Al-Dschasira berichtete von 17 Todesopfern. (bed/flog/APA/Reuters)

Alle Zeiten beziehen sich auf die Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ). In Libyen ist es eine Stunde später als in Österreich.

Nicht alle Informationen in diesem Livebericht können aufgrund der Lage in Libyen mit der gewohnten Gründlichkeit überprüft werden. Dies gilt speziell für Informationen, die uns über Twitter, Facebook und Augenzeugenberichten zugetragen wurden.


Links:

Live-Blog von Al Jazeera

Live-Blog des Guardian

Live-Blog der Süddeutschen Zeitung

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Anna Bolena1
35
Israelische Kampfflugzeuge greifen Ziele in Gaza an

Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht auf heute erneut den Gazastreifen angegriffen.

UNO-Sanktionen? njet
Flugverbotszone? njet
Flugzeugträger? njet

So schaut die Welt der "Freiheit" heute aus!

trestigres
 
10
Die Welt der "Freiheit" der Kassam-Brigaden?

BK W. Shoyssel
10

gab es nicht wieder Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf Israel? Eben.
Ursache und Wirkung.

haarspalter
00

"... und wünschen noch einen schönen Abend."

hm.

Personifizierte Unscheinbarkeit
00

"...und jetzt ziehen wir uns alle die Rauhfaserunterhose an und tun Buße, lasset uns geiseln !"

besser ?

Wobei...,ein Gebet für all die armen Menschen kann sicher nichts schaden.

haarspalter
00

kein Grund, aggressiv zu werden.

und:
falls es diese gottheit wirklich gibt, sollte er wissen was zu tun ist.

Personifizierte Unscheinbarkeit
00

Aggressiv ? Keine Spur. Und ein Gebet hat nicht unbedingt mit Gott zu tun, man kann auch ohne religiösen Überbau Menschen in Not gute Gedanken schicken. Wenn man schon sonst nichts machen kann, hilft es einen uU wenigstens selber, nicht ?

Timanor
 
42
Na mal sehen...

...bis die ganzen Regierungen der Welt so Öl-Geil sind das sie es nicht mehr aushalten und das Land angreifen und "befreien".
Jetzt gab es ja Kuwait, Irak, Afganistan wird wohl ein weiteres Land da unten folgen müssen. Die Amis brauchen einen kleinen Krieg und natürlich die Kontrolle über alle Ölquellen dort. So ein paar dahergelaufene Islamisten brauchen sie da sicher nicht, die diese Ölquellen "kontrollieren".
Zu denken es gehe da unten irgendwem um die Menschen, ist sehr blauäugig...es geht nur ums Öl.

Weh mir
00
DA sind sicher mehr

als ein paar Islamisten am Werk

Timanor
 
10

das war auch sehr sarkastisch gemeint ;)

Philosophin
10
Moslems morden Moslems - der Westen schaut zu!

Was bewirkte ein Eingreifen?

Erinnert Euch an Saudi Arabien, die Herrscher flohen, ließen die Drecksarbeit machen und herrschen weiter.

Eingreifen lohnt sich nur zum Zwecke der Resourcenaneignung, banktsermäßig gerechnet.

Kümmerten wir uns um die Korruption bei uns im Westen, eine lohnendere Aufgabe.

Warum gilt ASVG nicht für alle nach dem Arbeitsleben? Das brächte das Land vorwärts, weil Geld für Forschung da wäre.

Bleibt empört über Ungerechtigkeit und Vorteilsnahme der Grokonellen.

Harald Ecke1
 
01
Erfreulich, aber...

Die Erhebungen in mehreren Staaten glz. wirken konzertiert und erinnern an die orange Revos in Osteuropa. -Dort kam nichts besseres nach, wie wir jetzt wissen....
Gegenargument: Warum sollte der CIA eine Bewegung unterstützen, die Machthaber stürzt, die dem Westen seit Jahrzehnten dienstbare Geister waren.
Fazit: Wir wissen alle nichts; -auch nicht die Journalisten (die ja auch nur von Murdoch's u.a. Agenturen versorgt werden)
Am wenigsten weiß ich. Nur So viel: Ich bin besorgt!!!!

Der Unbestochene
01
Der Westen hat sein Kalkül - so lange sich Moslems umbringen - zuschauen!

Mit Sicherheit gehört das Öl nicht den Herrschern, aber diese tun so.

Mit Sicherheit ist Religion Gespensterdenken - aber jede und behindert den freien Willen.

Die wirkliche Gefahr ist im Zinseszins gesät worden und wird erst durch Informatioen für alle besiegt. Zu langwierig zu erklären, doch es ist so.

Wasserquellen als Eigentum einiger zu betrachten ist die direkte Folge dieses eingeschränkten Denkens.

Wir werden sehen!

hamaca reservada
00

na bitte ned. denkt eigentlich jemand auch an die menschen, die an der küste dort wohnen? oder in lampedusa. ich finde schon diese übungsflüge immer so grauslich.

Lucas Hofer
00
Traurig.

mandersischzeit
55

haha, das krone-forum ist praktisch geschlossen FÜR gaddafi...weil

schon klar, so blutige irre diktatoren lösen bei denen hormonwallungen aus...

BK W. Shoyssel
00

und sie sind für einen islamistischen Gottesstaat in Libyen?

02515151541
00
auch sehr interessant, aber eigentlich nix neues...

http://www.independent.co.uk/news/worl... 33665.html

(wie immer dank der zensur etwas später....)

Zombieland
02
seed
00
IMHO

eine flugverbotszone bedeutet eine kriegerische intervention des westens und ist daher abzulehnen.

mittlerweile kann sich die lybische bevölkerung selbst verteidigen, und ihre revolution selbst durchführen.

vor einer woche sah es noch anders aus, aber der westen hat gezögert, als zivilisten massakriert wurden.

zudem könnte eine ausländische einmischung den drive aus dem "arabischen frühling" nehmen.

der westen sollte sich auf das vermögen gaddafis (inkl LIA) konzentrieren und sicherstellen, dass es dem lybischen volk, dem es gestohlen wurde, restlos zurückgeführt wird.

die komplizenschaften vieler westler mit dem gadaffi-regieme muss ordentlich aufgearbeitet werden.

genug arbeit für den westen.

good luck lybia!
peace

02515151541
00
demonstration in deutschland vor der libyschen Botschaft....

http://p4.focus.de/img/gen/1... _630xA.jpg

aber im gegensatz zu österreich schauts von innen so
aus:

http://p4.focus.de/img/gen/Y... 1100xA.jpg

apio indiget.
312
Bild: Wrackteile des abgeschossenen Flugzeugs

Hat jemand auf dem Bild irgend etwas entdeckt was darauf hinweisen könnte, dass das ein Wrackteil des abgeschossenen Flugzeugs ist?

Ich seh einen Pinkl Fetzen, war das vielleicht ein Fetznflieger den die abgeschossen haben wollen?

Hugo Chavez
01

Nein, auf dem Foto ist gar nichts zu erkennen. Schaut aus wie eine Campingausrüstung.
Also wenn ich einer der Terroristen wäre und ein Kampfflugzeug abgeschossen hätte, dann würde ich mich stolz mit dem abgeschossen Flugzeug fotografieren lassen, und es gäbe sich nicht nur ein Foto auf dem gar nichts zu erkennen ist.

Der scrull
00

Terroristen? Hier gehts doch nicht um eine PanAm?!

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