"Das ist nicht gesund"

6. März 2011, 20:24
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    foto: standard/corn

    Dietmar Ecker.

Dietmar Ecker, Inhaber der Agentur Ecker und Partner, über sein neues Internet-TV-Projekt www.dada-dada.tv

STANDARD: Sie haben in dieser Woche mit dem Internet-TV-Projekt dada-dada.tv losgelegt. Namhafte Personen aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft beschäftigen sich da in alphabetischer Reihenfolge mit Worten. "Anfang" machte den Beginn. Was wollen Sie damit?

Ecker: Die Geschwindigkeit der tagesaktuellen Information hat ein Tempo erreicht, das die ursprüngliche Bedeutung von Wörtern in den Hintergrund verschwinden lässt und die kurzfristige Betroffenheit in den Vordergrund stellt. Das ist für die demokratische Entwicklung unserer Gesellschaft nicht gesund.

STANDARD: Ja, aber was hat ein Werber damit zu schaffen - außer in der Verantwortung, genau auch dafür zu stehen?

Ecker: Eben. Als Eigentümer einer der größten PR-Agenturen des Landes trage ich Mitverantwortung für diesen Prozess. Es gilt, eine neue Form der Auseinandersetzung zuzulassen, anzustoßen.

STANDARD: Welche Worte folgen auf "Anfang"?

Ecker: Solche, die wir täglich verwenden. Hass, Betrug, Dummheit, Macht oder ganz einfach Ich. Möglichst frei von Vorurteilen und machtpolitischen Imperativen soll diese Auseinandersetzung mit den Worten stattfinden.

STANDARD: Woher kommt das Geld für dada-dada.tv?

Ecker: Es ist von mir und meiner Agentur privat finanziert - daher auch werbefrei. Wir sind damit auch in keiner Weise Konkurrenten zu anderen Medien, wir beanspruchen kein "Stück vom Werbekuchen". Ein schlankes Team von drei Leuten mit Sitz in Brunn am Gebirge sorgt für den professionellen Ablauf und für die Gestaltung. (Karin Bauer/DER STANDARD; Printausgabe, 5./6.3.2011)

Dietmar Ecker ist Inhaber der Agentur Ecker und Partner. Sein privates Internet-TV ist gratis unter www.dada-dada.tv zu sehen, es gibt einen Newsletter.

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Eckers Baby "dada-dada.tv" am Start

The Real Zet
 
01

Eitelkeit online. Bedarf Null.

double standard
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dada als begriff ist auch schon ein wenig abgelutscht, von trio bis bob marley und einer sehr bekannten einzelhandelskette durch den werbetechnischen fleischwolf faschiert. wie wärs, da sich im "anfang" hölderlin an prominenter stelle befindet, den begriff pallaksch-pallaksch zu verwenden, den der tübinger poet wie es heisst in situationen subjektiver unbehaglichkeit vor sich hin zu murmeln pflegte?

knievel
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Es ist von mir und meiner Agentur privat finanziert - daher auch werbefrei.
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und das kunsthistorische musem mit link auf der hauptseite und gleich dem ersten beitrag hat damit nix zu tun?

erwin dollensky
01
privilegien

Frage an Herrn Ecker: "Wie erwirkt man eine gewünschte Widmung eines Grundstückes im Grünland des Wienerwaldes, sodaß man dann bauen und Wald verwüsten darf?

Darius Minor
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Erprobte Seilschaften

in der roten Reichshaelfte ...?

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"rote Reichshälfte"? Von welcher Hälfte sprechen Sie? Posten Sie etwa aus der Vergangenheit, so etwa 1988?

Rob Stop
01

Rauchen ist auch nicht gesund

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