Nachlese Freitag 4.3.

Schwere Gefechte um Stadt Az-Zawiya, mindestens fünfzig Tote

4. März 2011, 23:06
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    foto: reuters/tomasevic

    Ein Rebellenkämpfer bei Ras Lanuf.

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    Ein Teil der beschlagnahmten Tramadol-Lieferung

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    foto: epa/jim hollander

    An der Grenze werden Lebensmittellieferungen zusammengezogen.

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    foto: reuters/zohra bensemra

    Dieser Bangladescher an der libysch-tunesischen Grenze bittet seine Regierung dringend um Hilfe.

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    Bei einem Begräbnis.

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    foto: ap

    Dieser Rebell in Ajdabiya, Ostlibyen, ist bereit für den Kampf.

Auch lokaler Rebellenführer getötet - Rebellen nehmen Ras Lanuf ein, Regierung dementiert - Erneut heftige Gefechte um Ölhafen Brega - Interpol warnt vor Gaddafi-Familie

derStandard.at berichtete am Freitag wieder live.

Unter dem Livebericht steht wie immer ein Diskussionsforum bereit, um Ihre Meinung zu den Ereignissen in Libyen aufzunehmen. Bitte diskutieren Sie höflich und sachlich, klappt das nicht, wird Ihr Posting im Sinne der Fairness gelöscht.

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22:35 Uhr: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat nach eigenen Angaben keinen Hinweis auf den Einsatz afrikanischer Söldner bei den Kämpfen in Libyen. Der für Notfallsituationen zuständige Peter Bouckaert sagte am Freitag in Bengasi, Informationen über in Libyen aktive Söldner könne er derzeit nicht bestätigen. Wegen der entsprechenden Gerüchte seien aber schon viele afrikanische Einwanderer in Libyen gewalttätig angegriffen worden. So seien am Mittwoch in Brega, 200 Kilometer westlich von Bengasi, fünf angebliche Söldner gefangen genommen und fast gelyncht worden.

Im Süden des Landes gebe es viele Libyer mit dunkler Haut, die Machthaber Muammar al-Gaddafi zu einem großen Teil positiv gegenüberständen, weil er Maßnahmen gegen ihre Diskriminierung gesetzt habe. Nach Angaben von Sicherheitsdiensten in Mali soll Gaddafi rund 800 Tuareg-Kämpfer aus dem Niger, Mali, Algerien und Burkina Faso rekrutiert haben, um mit ihrer Hilfe den Aufstand in Libyen niederzuwerfen.

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21:10 Uhr: Immer mehr Funktionäre wenden sich von der Regierung ab. Aus gut informierten Kreisen in der Hauptstadt Tripolis hieß es am Freitagabend, inzwischen hätten sich die Sicherheitschefs der Städte Misurata, Sebha, Ajdabiyah, Benghazi und Tripolis auf die Seite der Aufständischen geschlagen.    Auch mehrere hochrangige Offiziere des Militärgeheimdienstes, der Luftwaffe und diverser Polizei-Spezialeinheiten schlossen sich den Aufständischen an, die den Sturz von Gaddafi fordern. In den ersten Tagen nach Beginn des Aufstandes hatten zwei Minister, ein Staatsminister und rund 20 Diplomaten ihre Ämter aus Protest gegen den Einsatz von Gewalt gegen Demonstranten niedergelegt.

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20:58 Uhr: Die Regierung widerspricht der Darstellung der Rebellen und erklärt, die Ölstadt Ras Lanuf im Osten des Landes werde von pro-Gaddafi-Kräften kontrolliert.

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20:25 Uhr: Das linke lateinamerikanische Staatenbündnis ALBA ("Bolivarische Alternative für Lateinamerika und die Karibik") hat am Freitag den Vorschlag des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez zur Entsendung einer Friedenskommission nach Libyen diskutiert. An dem außerordentlichen Treffen des 2004 auf Initiative Venezuelas und Kubas gegründeten ALBA-Verbundes nahmen in Caracas neben dem Gastgeber die Außenminister aus Ecuador, Nicaragua, Bolivien und Kuba teil.  Libyen unterstütze den vorgeschlagenen Dialog, sagte der venezolanische Außenminister Nicolás Maduro. "Sie (die Libyer) haben uns bevollmächtigt, die Mitglieder (einer Kommission) auszusuchen und die Teilnahme an diesem Dialog zu koordinieren", betonte Maduro unter Hinweis auf ein Schreiben des libyschen Außenministeriums. Maduro betonte: "Wir sind für die Einheit Libyens, die Diplomatie des Friedens und gegen die kriegerische Version, die die NATO und die USA dem libyschen Volk aufdrängen wollen." Chávez selbst hatte am Donnerstag betont, dass Gaddafi seinem Vorschlag für eine Vermittlungskommission zugestimmt habe.

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20:00 Uhr: Der Sender Al-Jazeera berichtete unter Berufung auf Zeugen von über 50 Toten und 300 Verletzten nach dem Beschuss der Stadt Az-Zawiya.

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19:44 Uhr: Die Rebellen nehmen nach eigener Darstellung die Ölstadt Ras Lanuf ein.

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19:30 Uhr: Das libysche Staatsfernsehen hat am Freitag Bilder der drei am Sonntag in Libyen gefangen genommenen niederländischen Soldaten gezeigt. Demnach ist offenbar mindestens eine Frau unter den Festgenommenen.

Die niederländische Regierung verweigert Informationen zur Identität oder dem Geschlecht der Soldaten. Derzeit seien intensive diplomatische Bemühungen im Gange, um die niederländischen Staatsbürger wieder freizubekommen. Die drei waren bei einer Evakuierungs-Mission samt ihrem Hubschrauber in die Hände von Gaddafi-treuen Bewaffneten gefallen.

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17:40 Uhr: Bei dem Angriff libyscher Regierungstruppen in der westlich von Tripolis gelegenen Stadt Az-Zawiya sind nach Berichten von Einwohnern mindestens 30 Menschen getötet worden. "Das Krankenhaus war voll. Es gab keinen Platz mehr für die Opfer", sagte ein Einwohner am Freitag nach einem Besuch des Hospitals der Nachrichtenagentur Reuters am Telefon. "Die Zahl der Opfer steigt." Ein anderer Einwohner sagte, bei den Gefechten seien zwischen 40 und 50 Menschen ums Leben gekommen. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Ein Rebellensprecher sagte, bei den Kämpfen sei auch einer ihrer Anführer getötet worden. Die Aufständischen kontrollierten noch den zentralen Platz in der Stadt. Die Gaddafi-Einheiten befänden sich etwa vier bis fünf Kilometer entfernt.

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17:05 Uhr: Interpol hat sich in die Jagd auf Gaddafi eingeschaltet: Die internationale Polizeiorganisation warnte ihre Mitgliedstaaten vor Gaddafi und 15 seiner Familienmitglieder und Anhänger, unter ihnen auch mehrere Söhne und seine Tochter Aisha. Der sogenannte orangefarbene Warnhinweis solle die Durchsetzung der UNO-Sanktionen und die Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs erleichtern, teilte Interpol am Freitag in Lyon mit.

Die 16 genannte Personen stünden unter Verdacht, Angriffe auf Zivilisten geplant zu haben, teils auch Luftangriffe. Interpol habe Informationen über die Gesuchten in seine Datenbanken aufgenommen.

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16:59 Uhr: Libyen hat nach Angaben aus Regierungskreisen in Tripolis einen neuen Chefdelegierten bei den Vereinten Nationen ernannt. Der ehemalige Außenminister Abdessalam Ali Triki löse den bisherigen Amtsinhaber ab, der sich von Gaddafi losgesagt hatte, hieß es am Freitag in den Kreisen. Der 72-Jährige war Außenminister Libyens von 1976 bis 1982 und von 1984 bis 1986 und mehrmals UNO-Botschafter. Außerdem fungierte er mehrfach als Sonderberater Gaddafis insbesondere für afrikanische Angelegenheiten.

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16:50 Uhr: Truppen Gaddafis haben nach Angaben des Staatsfernsehens die Stadt Az-Zawiya westlich von Tripolis zurückerobert. Die Einwohner der Stadt und die Chefs der Volkskomitees hätten die Stadt aus der Hand "bewaffneter terroristischer Kräfte" befreit, meldete das erste Programm am Freitag. Ein Rebellenführer, Hussein Darbuk, und sein Stellvertreter seien getötet worden, weitere führende Aufständische seien gefangen genommen worden.

Das zweite Programm des staatlichen Fernsehens berichtete, Regierungstruppen hätten den Großteil der Stadt wieder unter ihrer Kontrolle und Panzer, Fahrzeuge sowie Raketenwerfer der Rebellen sichergestellt. Az-Zawiya befindet sich etwa 60 Kilometer westlich von Tripolis.

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16:22 Uhr: Bei Kämpfen in der libyschen Küstenstadt Ras Lanuf sind nach Angaben von Aufständischen mindestens vier Menschen getötet worden. Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi hätten Grad-Raketen abgefeuert, sagte einer der Rebellen: "Ich sah, wie vier Menschen vor mir getötet wurden. Sie wurden von einer Rakete getroffen", berichtete der Mann, der sich rund zehn Kilometer westlich von Ras Lanuf befand.

Zuvor hatte ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP aus der Nähe der Stadt berichtet, dass am Freitag intensive Bombardierungen und Artillerieschüsse zu hören waren. Ras Lanuf wurde bisher von Gaddafi ergebenen Truppen kontrolliert, jedoch fuhren Lastwagen mit bewaffneten Gaddafi-Gegnern in Richtung des Gebiets. Ras Lanuf ist ein strategisch wichtiger Öl-Hafen, der etwa 600 Kilometer östlich von Tripolis liegt.

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16:21: Die libysche Polizei hat am Donnerstag 37 Millionen Dosen des Schmerzmittels Tramadol beschlagnahmt. Laut Angaben Mahmoud Alis, des Chefs der Drogenbehörde, kam die Lieferung aus Dubai und war für einen mit Al Kaida verbündeten Drogenhändler bestimmt, der sie unter Jugendlichen verteilen wollte.

Tramadol ist ein synthetisches Opiat, das auch in Österreich von polytoxikomanen Drogensüchtigen konsumiert wird. Laut "Guardian" ist es unter jungen Männern im Gazastreifen als Droge verwendet sehr populär.

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16:15 Uhr: Die USA haben am Freitag Marineeinheiten auf dem großen US-Militärstützpunkt von Souda auf der Westseite der Mittelmeerinsel Kreta zusammengezogen. Am Vormittag lief der Hubschrauberträger "USS Kearsarge" in der Bucht von Souda ein. An Bord seien rund 1.200 Besatzungsmitglieder, darunter fast 800 Marineinfanteristen, berichtete der griechische Rundfunk. Das Schiff eignet sich sowohl für Landungsunternehmen wie auch für Evakuierungsaktionen.

Im Stützpunkt wurde auch das amphibische Landungsschiff "USS Ponce" erwartet. Auch dieses Schiff ist für ähnliche Aktionen geeignet. Bereits am Vortag waren auf Kreta aus den USA rund 400 Soldaten eingetroffen, hieß es aus diplomatischen Quellen.

Die Bucht und der Flughafen von Souda sind Teile eines der größten Marine- und Luftwaffenstützpunkte der NATO und der USA sowie der griechischen Streikkräfte im Mittelmeer. Schiffe können von dort binnen neun Stunden die libysche Küste erreichen.

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16:07 Uhr: Die britische Marine hat ein Schiff mit libyschen Banknoten im Wert von 100 Millionen Pfund (116,5 Mio. Euro) an Bord gestoppt und in einen britischen Hafen zurückgeleitet. Das Schiff habe am vergangenen Wochenende vergeblich versucht, den Hafen von Libyens Hauptstadt Tripolis zu erreichen, teilte das Innenministerium in London mit. Die britischen Behörden hätten das Schiff ausfindig gemacht, abgefangen und in den Hafen von Harwich geleitet. Einige der Container seien "an einen sicheren Ort" gebracht worden.

Die libysche Währung wird von einer Druckerei in Großbritannien hergestellt. Im Rahmen der jüngsten UNO-Sanktionen darf die Währung nicht mehr ausgeführt werden. Der Ausfuhrstopp gilt bis nächstes Jahr. Ferner wurde Vermögen der libyschen Führung in einer geschätzten Höhe von einer Milliarde Euro in Großbritannien eingefroren.

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16.06 Uhr: CNN-Journalist Anderson Cooper spricht mit dem Journalisten Fadel Al-Ameen Coooper und CNN-Korrespondenten Ben Wedeman in Libyen über die Frage, wie organisiert die Opposition ist und aus wem sie besteht:

Quelle: CNN

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15:28 Uhr: Eine Ölanlage in Sueitina südlich von Bengasi steht einem Bericht des TV-Senders Al-Jazeera zufolge in Flammen.

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15:25 Uhr: Ausländer, die das Land in Richtung Tunesien verlassen wollen, werden zunehmend von den Regierungstruppen bedrängt. Eine Sprecherin des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sagte am Freitag in Genf: "An der Grenze sind auf der libyschen Seite jetzt schwer bewaffnete Regierungstruppen stationiert. Von denjenigen, denen es gelungen ist, die Grenze zu überqueren, haben wir gehört, dass auf dem Weg Mobiltelefone und Kameras konfisziert werden." Nachdem in den Tagen zuvor täglich zwischen 10.000 und 15.000 Menschen über diese Grenze geflohen waren, kamen in Tunesien am Donnerstag nur noch knapp 2.000 Flüchtlinge an. Auch am Freitag kamen deutlich weniger Ausländer.

Die ägyptische Botschaft in Tunis erklärte, es kämen kaum noch Ägypter über die Grenze - am Freitag waren es nur noch 243, nachdem in den zwei Wochen zuvor insgesamt rund 43.600 Ägypter diese Grenze passiert hatten. Der Botschafter, Ahmed Ismail, sagte: "Wir haben von den Ägyptern, die es gestern noch geschafft haben, zu kommen, widersprüchliche Angaben bekommen." Die ägyptische Botschaft in Tripolis sei momentan nicht in der Lage, festzustellen, was sich in der Grenzregion auf der libyschen Seite verändert habe. "Die Situation in Tripolis ist sehr schwierig", fügte er hinzu. UNHCR-Sprecherin Melissa Fleming sagte, viele Flüchtlinge seien verängstigt und nicht bereit, über ihre Erlebnisse zu sprechen.

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15.19 Uhr: Die britische Tageszeitung Guardian veranschaulicht die aktuellen Vorgänge anhand einer Karte.

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15:00 Uhr: "Die Situation im afrikanischen Mittelmeerraum geht alle etwas an" - Bundespräsident Heinz Fischer bekräftigte am Freitag in einer Aussendung, aber auch via Youtube und Facebook, dass Österreich sein Bestes tue, um die Bevölkerung in Libyen bestmöglich zu unterstützen. "Das ist wirklich eine dramatische Entwicklung, dort ist ein Diktator an der Macht, der zum Äußersten entschlossen ist, auf seine Bevölkerung keine Rücksicht nimmt. Und wir können nicht wegschauen, weil das betrifft uns: nicht nur menschlich, sondern unter dem Gesichtspunkt einer allfälligen Flüchtlingswelle, politisch und aus vielen anderen Gründen."

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14:55 Uhr: In Tripolis ist es zu Zusammenstößen zwischen Gegnern und Anhängern Gaddafis gekommen. Vor einer Moschee in der Innenstadt gingen nach dem Freitagsgebet mehr als tausend Regimegegner und Gaddafi-Anhänger mit Fäusten aufeinander los. Ob es Verletzte gab, blieb zunächst unklar. Die eine Seite der Demonstranten rief: "Das Volk will den Sturz des Oberst." Die andere Seite rief: "Das Volk will Muammar, den Oberst." Gaddafi-treue Milizionäre, die grüne Armbinden trugen, schossen nach Angaben von Augenzeugen in die Luft, um die Regimegegner zu vertreiben. Die Stadtteile Tajura und Souk al-Jumaa, in denen es ebenfalls größere Anti-Regime-Proteste gab, wurden nach Berichten von Augenzeugen inzwischen von Gaddafi-Truppen mit Panzern umstellt.

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14.30 Uhr: Saif Gaddafi tritt rhetorisch einmal mehr in die Fußstapfen seines Vater. In einem Interview mit Al Jazeera beschuldigte er den Westen, hinter dem libyschen Öl herzusein und warf den westlichen Medien wie auch Al Jazeera selbst vor, die Vorgänge in Libyen unverhältnismäßig aufzublasen. "Eine organisierte Medienkampagne gegen Libyen" nannter er die Berichterstattung über sein Land, denn man wolle die Kontrolle über das Land gewinnen.

Außerdem wies er Berichte über im Ausland geparktes Geld von sich. "Wir kennen das Spiel" und "Wenn du Macht hast, ist man hinter dir her", lautet seine Antwort auf die Schritte, die gegen ihn und seine Familie unternommen wurden. "Nato, EU, USA - Wir beachten sie gar nicht." Mehr hier:

Quelle: Al Jazeera

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13.43 Uhr: Die US-Zeischrift The Atlantic hat sich mit der Frage beschäftigt, warum der Harvard-Professor Joseph Nye in Saif Gaddafis Danksagung in dessen Doktorarbeit vorkommt.

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13:26 Uhr: Libysche Kampfjets haben am Freitag erneut Angriffe in der Umgebung der Öl-Stadt Al-Brega geflogen. Ein Arzt in der östlichen Stadt "Rebellen-Hauptstadt" Bengasi sagte, in Al-Brega hätten die Truppen Gaddafis auch Panzer und Hubschrauber eingesetzt. In der benachbarten Stadt Ajdabiya hätten sie aus der Luft ein Munitionsdepot und einen Versammlungsort von Aufständischen bombardiert. 18 Menschen seien getötet worden. Von anderer Seite konnte dies zunächst nicht bestätigt werden.

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12:58 Uhr: Ex-Justizminister Mustafa Abdel Jalil, der Vorsitzende des "Libyschen Nationalrats", schwört die Teilnehmer einer Kundgebung in der ostlibyschen Stadt Al Badya auf weitere Kämpfe ein: "Wir geben nicht auf. Sieg oder Tod. Wir werden nicht aufhören, bis das ganze Land befreit ist ... die Zeit der Heuchelei ist vorbei." sagt er laut Reuters zu der Menge, die mit "Libyen ist frei und Gaddafi muss gehen" antwortete.

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12:45 Uhr: Der Flüchtlingsstrom aus Libyen reißt nicht ab. Nach Angaben eines hochrangigen EU-Beamten passieren derzeit etwa 1.000 Menschen pro Stunde die libysch-tunesische Grenze. Insgesamt hätten das Land schon 180.000 Menschen seit Beginn der Unruhen verlassen, wobei die Zahl der Flüchtlinge an den Grenzen zu Ägypten, Niger und Algerien niedriger sei.

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12:08 Uhr: Sky News hat mit Saif Gaddafi eine Spazierfahrt durch Tripolis unternommen. Der Sohn des Machthabers zeigt den Reporten den Stadtteil Tayura, der laut Al Jazeera kürlich von der libyschen Luftwaffe bombarbiert worden sein soll und weist darauf hin, dass keine Schäden zu sehen sind.

 

 

12:05 Uhr: Laut der niederländischen Tageszeitung Volkskrant werden derzeit 130 ausländische Journalisten vor dem Freitagsgebet in der Hauptstadt Tripolis an ihrer Arbeit gehindert. Sie dürfen ihr Hotel demnach nicht mehr verlassen. 

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12.00 Uhr: "It's real news!" - US-Außenministerin Hillary Clinton hebt die federführende Rolle des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeeras im Informations-Krieg hervor. Die Nachrichten in den Vereinigten Staaten hingegen gingen zwischen Werbung und politischen Debatten allmählich verloren und seien nicht wirklich informativ.

Quelle: ABC News

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11:46 Uhr: Ein Brite libyscher Herkunft wurde nach Angaben des Guardian beim Angriff der Gaddafitruppen auf Brega getötet. Er sei auf eigene Fast über Ägypten in den Osten des Landes gereist, um seine Tochter abzuholen und zurück nach Manchester zu bringen. Mehr hier.

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11:30 Uhr: Laut Reuters traf der Pilot des Kampfjets die Stellung der Aufständischen nicht. 

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11:15 Uhr: Al Jazeera meldet unbestätigte Berichte von einem erneuten Luftangriff der gaddafitreuen libyschen Luftwaffe auf Rebellenstellungen in der Stadt Ajdabiyah. Wie gesagt, noch gibt es keine Bestätigung dafür.

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11:08 Uhr: Von den drei niederländischen Marinesoldaten, die gestern am Sonntag bei einem Einsatz in Sirte gefangen genommen wurden, tauchten nun erste Fernsehbilder auf. Der missglückte Rettungsversuch für einen Niederländer wurde erst am gestrigen Donnerstag bekannt. In niederländischen Medien wird darüber spekuliert, die späte Veröffentlichung habe mit der Regionalwahl in den Niederlanden am Mittwoch zu tun.


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11:02 Uhr: Gaddafi hat angesichts erwarteter Proteste nach dem Freitagsgebet die Präsenz seiner Sicherheitskräfte in Tripolis erhöht. Die Opposition hatte erneut zu Demonstrationen aufgerufen, wenige Stunden vor den Freitagsgebeten waren die Strassen in Tripolis aber noch ungewöhnlich leer. Internetdienste, seit dem Beginn der Proteste am 15. Februar ohnehin nur sehr eingeschränkt verfügbar, waren in Tripolis und Bengasi komplett gestoppt.

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10:55 Uhr: Libysche Oppositionsmedien meldeten am Freitag, Gaddafi biete via Vermittler Bewohnern der von der Opposition kontrollierten Städte Misrata, Nalut und Al-Sawiya viel Geld für ihre Loyalität an. Angeblich lehnten die Vertreter der Aufständischen dieses Angebot alle ab. Die Oppositions-Website "Al-Manara" meldete zudem, in Misrata seien "Provokateure" mit Autos durch die Stadt gefahren und hätten die Jugend der Stadt zum "Heiligen islamischen Krieg gegen Gaddafi" aufgerufen. Die jungen Männer, die sich freiwillig gemeldet hätten, seien anschließend verschleppt worden. Die arabische Tageszeitung "Al-Sharq Al-Awsat" berichtete in ihrer Freitagsausgabe, in der Stadt Al-Sawija hätten Gesandte Gaddafis jeder Familie, die durch die Unruhen ein Familienmitglied verloren hat, 250.000 Dinar (rund 145.000 Euro) angeboten. Alle anderen Familien sollten 20.000 Dinar erhalten.

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Zusammenfassung der wichtigsten Meldungen der Nacht: ORF-Korrespondent Karim El-Gawhary rechnet mit Großdemonstrationen nach dem Freitagsgebet. Kommt es heute nicht zu entscheidenden Verschiebungen der Machtverhältnisse, könne sich die derzeitige Situation noch lange hinziehen, sagte er dem ORF-Fernsehen. Der Nachrichtensender Al Arabija meldet unterdessen Gefechte in der Ölhafenstadt Brega. Gaddafitreue Truppen hätten die Stadt angegriffen, die Agentur Reuters kann dies noch nicht bestätigen.

Der Strom der Flüchtlinge wuchs währenddessen weiter an - nach Angaben des UN-Hilfswerks UNHCR in Genf haben schon mehr als 180 000 Menschen das umkämpfte Land verlassen. Die Vereinten Nationen haben sich bereiterklärt, die Hilfsmaßnahmen für die Flüchtlinge zu koordinieren. Gegen Gaddafi und seine Söhne wird jetzt beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wegen schwerer Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt.

Chavez: Gaddafi nahm Angebot an

Diktator Gaddafi hat nach Worten von Venezuelas Staatschef Hugo Chavez den Vorschlag für eine internationale Vermittlungskommission akzeptiert. Gaddafi habe zudem die Entsendung einer Delegation der Vereinten Nationen nach Libyen befürwortet, sagte Chavez am Donnerstag bei einem Treffen der venezolanischen Sozialistischen Einheitspartei (PSUV).

"Ich habe mit Gaddafi gesprochen, und er hat mir gesagt, dass er die Kommission akzeptiert und dass sie hoffentlich nicht nur aus Einzelstaaten, sondern auch den Vereinten Nationen bestehe, damit sie (die UN) sehen, was wirklich passiert, bevor sie verurteilen und daran denken, das libysche Volk zu überfallen", sagte Chavez, der Anfang der Woche selbst den Vorschlag einer "Friedenskommission" gemacht hatte.

"In Libyen gibt es einen Bürgerkrieg"

Zugleich bekräftigte er, dass Libyen derzeit einen Bürgerkrieg erlebe. Es sei notwendig, einen friedlichen Ausweg zu finden. "In Libyen gibt es einen Bürgerkrieg. Es ist nicht dasselbe wie in Ägypten und Tunesien." Er forderte die USA und die Weltmächte auf, das libysche Volk zu respektieren. "Nein zu einer imperialistischen Intervention. Nein zu einem neuen imperialistischen Krieg, der das Öl über das Blut von Unschuldigen sucht", zitierte Venezuelas staatliche Nachrichtenagentur Agencia Venezolana de Noticias Chavez.

Der von Venezuela vorgeschlagene Friedensplan für Libyen wird nach Angaben der Arabischen Liga derzeit beraten. Der Sohn des libyschen Diktators Gaddafi, Saif al-Islam, hatte zuvor den Vorschlag für eine ausländische Vermittlung im Konflikt zurückgewiesen. Er kenne zwar den Vorstoß Venezuelas nicht, sagte Gaddafis Sohn in einem Interview des TV-Senders Sky News. Libyen könne seine Probleme aber alleine lösen. (flon/bed/vos/Reuters/APA)

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Weh mir
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was würde bei passieren,

wenn unzufriedenene Österreicher Bundesheeranlagen angreifen und Polizeistationen anzünden würden u. ä. was ja von Seiten, derer die den Diktator GAd. los werden wollen, nach den Melödungen in org. Form geschehen ist?

Es gäbe genug Gründe, um mit dem gegenwärtigen (heisst im Prinzip seit JAhrzehnten) bestehenden System, wo die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer werden, wo der Staat den Staatsbesitz in Freundlerwirtschaft verschleudert hat(ZB BUWOG) das Geld das ihm nicht gehört, verwirtschaftet hat, (80% des Budgets werden nach den aktuellen Regelungen der EU wohl als Shculdentilgugn verwendet werden müssen), die öffentlichen Leistungen immer schlechter werden(Schulen, Gerichte, ÖBB usw.), die Lebenshaltungskosten bei sinkenden klei

Weh mir
10
was würd hier passoeren,

02515151541
10
Falschmeldungen!

Ich würde ein Sammelsurium der bisher verbreiteten
bestätigten Flaschmeldungen in diesem Konflikt
sehr interessant finden!!

tigermuecke
00

Es hält Sie niemand davon ab!

unbekanntes kriechobjekt
00

sie verlegen sich jetzt auf enten-forschung? interessant.

unschuldsvermutungsrettungsschirm
310
Was es hier alles für absurde Theorien gibt,

wer die Rebellen sind, dass sie fremdgesteuert sind, und warum sie die bösen sind und Gaddafi der Gute, und dass die Medien sowieso nur einseitig berichten, all das erinnert mich an die kuriosen Verschwörungstheorien, wer aller am Tod Jörg Haiders schuld war ...

Timagoras
 
01
"Was es hier alles für absurde Theorien gibt, wer die Rebellen sind, dass sie fremdgesteuert sind, und warum sie die bösen sind und Gaddafi der Gute"

.
ist doch klar!
seit bekannt wurde, dass der größte presidente aller zeiten für seinen guten kumpel Gaddafi in die bresche springt, sind natürlich alle Chávez-fans hier (und das sind nicht wenige, wie man weiß) auf den "Gaddafi-ist-der-gute"-zug aufgesprungen ;o)

der letzte leser
22

Ich halte es auch für seltsam, dass hier auf einmal eine mittlere Zahl an Inforwars-Sektierern auftaucht. Offenbar hat jemand zu viel Zeit und Sockenpuppen.

hamaca reservada
04
es gibt ja momentan nicht viel zu sagen. es gibt auch keine universal-theorie für gut und schlecht.

es gibt aber auch kein universal heilmittel, das alle schlechtigkeit dieser welt mit einem schlag in ein faires paradies verwandelt.
ich halte es für einen grundlegenden fehler, dass bürger mit kalaschnikows durch die gegend rennen. china, russland, iran nützen die geringe weltaufmerksamkeit, um innere repressionen zu verstärken. die usa kann man, so wie europa nicht geradlinig messen - wird aber derzeit wieder in dieses kalte kriegsschema gepresst. ein moment, auf den kriegstreiber gewartet haben - erklärt auch trollige poster.
innere repression gibt es nach wie vor auch in lybien, wie ai verlautet: http://www.amnesty.org/en/news-a... 2011-03-04

Friedrich X Wankelsee
42
Tramadol

ist ein mittelstarkes Schmerzmittel.

Es ist allenfalls beruhigend und auf keinen Fall eine aufputschende, halluzinogene Droge, die geeignet sein soll, die von Gaddafi angesprochenen Wirkungen zu haben.

billige Propaganda...

02515151541
12
schmarrn

bis auf die eher geringe halluzigene wirkung,
hat Tramadol genau die von gaddafi angesprochene wirkung!

Cordula Stritzlberger
21
Codein synthetisiert

hamaca reservada
00

also dann doch hustensaft. vielleicht könnten ja ein paar menschen, die gerade grippe haben einen kurzurlaub in libyen ...

Annapurna
01
es Codein, sondern ein synthetisches Opioid.

In der Praxis wirkt Tramadol euphorisierend und angstlösend, als eigentlich unerwünschte Nebenwirkung des gewünschten schmerzstillenden Effekts.

Nicht zu unterschätzen ist ausserdem die sehr schnelle Bildung einer physischen und psychischen Abhängigkeit, mit sehr unangenehmen Entzugserscheinungen.

Bei einem Medikament wie diesem, welches sogar für das Preisgefüge in Europa teuer ist, kommt es zu einer Abhängigkeit demjenigen gegenüber, der das Mittel gratis oder überhaupt nur leistbar zu Verfügung stellt. Ein ideales Mittel, um Leute bei der Stange zu halten, die sich das Medikament nicht leisten können.

Annapurna
11
Tramadol (Tramal), ist kein synthetisches

Cordula Stritzlberger
00

natürlich nicht; das verfahren zur herstellung

Friedrich X Wankelsee
31
Tramadol

ist ein mittelstarkes Schmerzmittel.

Es ist allenfalls beruhigend und auf keinen Fall eine aufputschende, halluzinogene Droge, die geeignet sein soll, die von Gaddafi angesprochenen Wirkungen zu haben.

billige Propaganda...

F S 3
69
Nochmals eine kleine Frage, die bisher noch niemand dem FS3 beantworten konnte: Wieso bemühte sich die UN-Botschafterin vom Obamarama, Fr.Rice denn so sehr darum…

…jene Söldnertruppen, die FÜR Ghaddafi kämpfen, von jeglicher nachträglichen Verfolgung durch den ICC zu *befreien*?

Genauer geht es um die UN-Vorlage der US vom 26.2., Paragraph 6.

Dies ist eine ähnlicher Vorgangsweise des Obamaramas, wie es bereits Prezl Bush bei der UN-Resulution bez. Bosnien im Jahre 2002 durchgezogen hatte!

In diesem Zusammenhang sei auch nochmals an die FS3-Eilmeldungen bei…

http://derstandard.at/plink/129... 9/20141869
http://derstandard.at/plink/129... 9/20140184

…erinnert.

trestigres
 
02
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass das FS3 von sich genauso in der Dritten Person schreibt wie Gaddafi in seinem Interview...

Und statt sich in neue Verschwörungstheorien zu verspinnen könnten Sie sich mal ein paar Gedanken zu den derzeit 16.000 Mann starekn Teil der libyschen Streitkräfte machen - den Tuareg. Gaddafi hat bereits in den 70-er und 80-er Jahren Männer aus Mali und Niger rekrutiert. Er hat diese Gruppen in deren Ländern militärisch und finanziell unterstützt. Die wahre Macht Gaddafis liegt bei seinen Milizen, die er über Jahre als Parallelmacht aufgebaut hat. Wie jeder Diktator traut er einem selbständigen Militär nicht, weil dieses selbst zum Machtfaktor zur Institution werden kann und seinen Herrschaftsanspruch streitig machen könnte. Sie mögen noch so krampfhaft versponnen Verschwörungstheorien rund um ihren Lieblingsfeind USA stricken. Von einem

F S 3
26
Wieso votierte Suzy Rice *für* eine Immunität der Ghaddafi Rebellen in der UN Resolution? Die USA "bekämpfen" doch angeblich diesen Deschpoten…

…Irgendwie hinterläßt das doch den Eindruck, daß die medial aufgebauten Kontrahenden letzten Endes für ein und die selbe Sache kämpfen.

Antworten sie hier deshalb mit unverständlichem Wirrwarr?

Und hier überhaupt nicht:
http://derstandard.at/plink/129... 1/20178157

solanum
21

schon recht interessant was der mann von HRW da zum viel zitierten söldnenereinsatz sagt. deckt sich irgendwie gar nicht mit den infos der letzten tage.
am ende sind die bösen gar nicht so böse und die guten alles andere als gut ?

02515151541
35
Grund für die mediale Parteinahme!!!

(der vollständige Artikel ist übrigends sehr zu empfehlen)

"Ein Grund für die mediale Parteinahme zugunsten der monarchistisch geprägten Opposition dürfte darin liegen, dass sich ein Großteil der Medien in ihrer Berichterstattung auf Informationen der Exilgruppe National Front for the Salvation of Libya (NFSL) beziehen. Diese wurde und wird vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA ausgebildet und finanziert und versuchte bereits 1984, das Gaddafi-Regime zu stürzen."

http://www.hintergrund.de/201103011... rsion.html

insertnamehere
 
00
Versuchen Sie hier heimlich CIA-Werbung zu betreiben?

So a la "CIA stürzt Nutjob-Diktatoren"?

der letzte leser
30
Mit ihren Truther-Blogs sind sie im Krone-Forum besser aufgehoben.

omar
11
ein wirklich

sehr guter beitrag.
danke
c.

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