Nachlese EU-Sprechtag

UserInnen diskutierten mit EU-Abgeordnetem Richard Seeber (ÖVP)

8. März 2011, 22:58
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    Richard Seeber, ÖVP - Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit - Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Mittelamerikas - Delegation in der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika. Richard Seeber ist verheiratet und hat vier Kinder. Vor seiner politischen Tätigkeit war er im Tourismus tätig.

Richard Seeber von der ÖVP stellte sich den Fragen der UserInnen im Forum. Erkennbar ist er an seinem Poweruser

derStandard.at bietet seinen UserInnen am EU-Sprechtag die Gelegenheit, mit ihren VertreterInnen auf EU-Ebene über Themen zu diskutieren, die ihnen unter den Nägeln brennen. Für Sie war am Dienstag online: EU-Abgeordneter Richard Seeber, ÖVP. Als Schwerpunkt seiner Tätigkeit definiert der Tiroler die Themen Wasser, Klimaschutz, Luftqualität und Berggebiete.

Über welche EU-relevanten Themen Sie auch sprechen möchten, am EU-Sprechtag haben Sie Gelegenheit dazu.

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Posting 1 bis 25 von 262
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Ravenspower
01
Frage an Hr. Seeber

da sie ÖVP politiker sind nehme ich an das sie ein religiöser mensch sind.
meine frage daher an sie: gehen sie regelmässig zur beichte?

PaterPäderasty
32
20.3.2011, 20:45
ein Nachsatz noch zu dieser Diskussion,

es tut mir leid, dass ich einen Evpler nicht den notwendigen - entsprechenden - Respekt entgegengebracht habe, und nicht gleich durchklingen habe lassen, dass diese jenigen - verdientermassen - allesamt einen kräftigen Tritt in ihre Lobbyärsche verdienten.

Josef M Meinrieder
00
15.3.2011, 17:17
Taggeld

Ein Blick in Art 24 der IMPLEMENTING MEASURES FOR THE STATUTE FOR MEMBERS OF THE EUROPEAN PARLIAMENT OF 19 MAY AND 9 JULY 2008 und Art 12 RULES GOVERNING THE PAYMENT OF EXPENSES AND ALLOWANCES TO MEMBERS (erhält man auf Anfrage beim EP, auch wenn man, so wie ich, nur sehr ungenau danach fragt) zeigt, daß Abgeordnete eigentlich nur Anspruch auf Taggeld haben, wenn sie auch Anspruch auf Reisekostenersatz haben und nicht, wenn man die Wochenenden in Brüssel bei der Familie verbringt. Wobei für den Nachweis von Autofahrten eine Erklärung ausreichend ist...

Dörfler
00
11.3.2011, 11:18
Was hat sich geändert?

Österreich gehört noch immer zu den braven Zahlern und niemand kennt die EU-Politiker. Irgendwie schräg. http://dorfzeitung.com/archives/1604

EUphoriker
04
Wer kommt als nächstes

Stadler, HPM oder ein FPler?

Oder haben die nicht den Mut sich der Diskussion zu stellen?

Richard Seeber
 
10
Vielen Dank für die interessante und spannende Diskussion!

Liebe Standarduserinnen und User,

danke für die interessante Debatte am Weltfrauentag! Ich wünsche Ihenn allen noch einen lustigen Faschingsausklang und einen schönen Abend! Hoffentlich hören wir uns bald wieder!

Mit besten Grüßen aus Strassburg,
Dr. Richard Seeber

märchenonkel
01
Lybien

Ihre 2 Stellungnahmen zu Lybien erklären ganz gut, warum die EU bei den Bürgern nicht gut angeschrieben ist.

Richard Seeber
 
10

Lieber märchenonkel,
es ist immer leicht, den Einsatz von Truppen zu fordern. Bedenken Sie aber, dass unsere Soldaten primär für unsere Sicherheit ihren Eid geleistet haben. Erklären Sie Eltern, warum ihr Kind in Lybien sterben musste, vor allem in einer so unübersichtlichen Situation wie derzeit in Lybien. Zudem möchte ich nochmals betonen, dass wir in Österreich uns nach wie vor zur Neutralität bekennen.

märchenonkel
02

Nein. Von Truppen sprach ich nicht. Es wäre nett, wenn die EU eine begründete offizielle Stellungnahme abgeben würde. "Trotzdem ist mein Standpunkt, dass das lybische Volk diese Probleme primär selbst lösen sollte. [...]" ist etwas, das ich von einer aktiv agierenden EU erwarten würde. Statt dessen kommt nichts. Und das ist doch sehr enttäuschend.

Richard Seeber
 
01
Weitere Sitzung ...

... diesmal von der Europäischen Volkspartei. Ich melde mich um acht Uhr wieder.

Erika Rothen
40
Soll einer sagen,

die Europa-Parlamentarier wären faul!

systemfehler1
04
Lassen´s mich raten:

Sie sitzen beim Herrn Seeber im Vorzimmer?

Erika Rothen
20
Falsch geraten.

Wie Sie insgesamt eher schief gewickelt zu sein scheinen.

EUphoriker
10
herzlichen dank für die fehlenden antworten

und die roten striche weiter hinten. Es zeigt sehr eindrucksvoll, dass sie einem streit eher aus dem weg gehen wollen.

was also unterscheidet sie von politikern denen sie ähnliches vorwerfen.

Richard Seeber
 
42

:-) Strassburgsitzungen bedeuten meist einen mind. 15stündigen Arbeitstag.

Peter Eichorn
02
@Seeber

na klar - Sie armer Kerl - müssen von einem Termin zum anderen hetzen und haben auch noch für ein Grinsen Zeit. So kann man auch den Antworten ausweichen. Warum haben Sie diesem Termin dann zugestimmt? Warum nicht am Montag? Waren Sie da noch nicht in Strassburg? Vielleicht erst am Nachmittag? Und - in die Anwesenheitsliste hoffentlich schon eingetragen. Bringt ja immerhin mit € 300,- für die paar Stunden so viel, wie Andere im Monat haben.

Buntspecht12
26
Na ja -

für € 6.000,- netto, plus Bürozulage € 4.000,- Netto, pro Monat plus Tagesdiäten von € 300,- Netto pro Tag kann man schon erwarten dass die Damen und Herren zumindest die 3 Tage Plenarsitzungen pro Monat anwesend sind. WAS passiert den Rest des Monats?

Richard Seeber
 
73

@Buntspecht12
Es ist müßig, immer über Gehälter zu debattieren. Unsere Gehälter sind auf dem Brüsseler Parkett im Vergleich zu den Wirtschaftsvertretern und den europäischen und nationalen Beamten eher im unteren Bereich (Grundgehalt ca. 40% eines Richters am Europäischen Gerichtshof).

Unsere Arbeitswochen beginnen meist am Montag in Brüssel oder Strassburg und enden sehr oft am Sonntag abend in den Wahlkreisen. Dabei kommt man sehr leicht auf 60-80 Stunden. Das Unfallrisiko durch die notwendige Reisetätigkeit möchte ich gar nicht ansprechen. In Brüssel steht die Ausschussarbeit und die Arbeit in der Europäischen Volkspartei im Vordergrund. Ich kann Ihnen versichern: wenn man das Mandat ernst nimmt, hat man mehr als genug Arbeit.

radioxenon
00

UNFALLRISIKO... haha is das geil!

Voronwe
00
19.3.2011, 07:27

Ok, dass mit dem Reiserisiko war jetzt aber wirklich extrem lächerlich; dabei hätt ich den ersten Absatz ja noch für voll genommen...

märchenonkel
08
Und? Ein Bekannter ist LKW-Fahrer. Wissen Sie wie hoch sein Risiko und sein Verdienst ist?

Erika Rothen
60
Gähn.

Warum sind Sie nur märchenonkel, aber nicht MEP, wenn Sie den Job als derart überbezahlt und unterbelastet erachten?

Hat es bei Ihnen nicht zu einer politischer Karriere gereicht? Vielleicht weil Sie so fähig sind? Oder so sympathisch?

Susanne Starkl
16
@Erika

Sie schreiben ja unheimlich gscheit. Zu welcher politischen Karriere hat es denn bei Ihnen gereicht? Assistentin eines ÖVP Abgeordneten?

Erika Rothen
20
Ich vrstehe Ihre Frage nicht ganz,

bzw. welchen bezug diese haben sollte.

Wollen Sie damit sagen, dass ÖVP Abgeordnete höhre Gehälter beziehen als jene der anderen Parteien? Oder dass sie weniger dafür leisten?

Bitte klären Sie mich auf - ich bin gespannt auf weitere geniale Ergüsse aus Ihrem eindimensionalen Weltbild.

Susanne Starkl
03
@Erika

Sie verstehen wohl! Ich fragte nur (als Antwort auf Ihre freche Antwort an märchenonkel) zu welcher politischen Karriere es bei Ihnen gereicht hat. Und ob Sie Assistent(in) eines ÖVP Abgeordneten sind. Interessant und entlarvend, dass Sie meine einfache Frage mit der Gegenfrage, ob unterstellt wird dass ÖVP Abgeordnete weniger arbeiten, beantworten und sich verwirrt geben. Ob ÖVP Abgeordnete weniger arbeiten als andere Abgeordnete möchte ich nicht behaupten - mit der Leistung vom Karas bin ich z.B. sehr zufrieden. Bei Kollegin Ranner schaut es schon ganz anders aus. Da wird wegen Betrug ermittelt und die anderen ÖVPler machen die Mauer. DAS gibt nicht nur mir auch sehr viel zu denken.

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