Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Der Kolm macht die beste Semmel.
Wien - War es vergangenes Jahr das beste Roggenbrot (Sieger: Bäckerei Kasses, Waldviertel), so suchte eine Jury des Slow Food Convivium Wien unter der Leitung von Barbara van Melle (und mit Unterstützung der Casinos Austria) diesmal die beste Handsemmel der Stadt.
Mit der Bäckerei Kolm aus Mödling lieferte abermals ein Betrieb von außerhalb jenes Exemplar, das die Jury überzeugte - was als symptomatisch für den Zustand des Wiener Bäckerwesens (wie auch seiner Konsumenten) gelten muss.
Ketten-Semmel auf Platz zwei
Dass die zweitbeste Semmel des Bewerbs von der Backshop-Kette Felber stammt, wohl ebenso: Offenbar haben selbst die Experten der Jury (darunter auch Standard-Restauranttester Severin Corti) ihre Gaumen so erfolgreich verbildet, dass sie gar nicht mehr wissen, wie eine wahrhaftig handgemachte Semmel schmecken soll. Handsemmeln sind nämlich deutlich kompakter und strukturierter, als ihre Schwestern aus der Maschine, die im Heißluftofen luftig aufgeblasen werden. Sie sollten auf der Steinplatte gebacken sein, weshalb sie auch nicht glasiert sein können. Außerdem weisen sie eine ganz andere Kruste oder "Resche" auf: Nicht so knusprig und bröselig wie die "Maschin", dafür aber über viele Stunden haltbar.
Einstweilen gibt es die beste Handsemmel Wiens nur an einer Adresse: bei Feinkost Pöhl am Naschmarkt. Spezialisten freilich beklagen schon jetzt, dass die legendären Handsemmeln von Brandl in Linz, mangels Wiener Lieferadresse, vom Bewerb ausgeschlossen waren. Diese, so hört man, sollen nämlich ganz unvergleichlich gut sein. (DER STANDARD, Printausgabe, 01.03.20011)
Hoch über Reichenau liegt ein alter Berggasthof, der toll renoviert wurde und jetzt auch einen wirklich guten Koch hat
Das Symbol französischer Esskultur ist nicht mehr rein französisch: Das beste Baguette von Paris bäckt neuerdings – und ganz offiziell – ein Tunesier. Ridha Khadher findet, sein Brot rieche vor allem nach geglückter Integration
Seit vergangener Woche ist "Der Schweizer" nicht nur am Karmeliter- und Fasanmarkt zugegen, sondern auch mitten in der Stadt
Das in melancholischer Würde gealterte Sopile wird von einem wahrhaftig venezianischen Istrier geführt und bekocht
Erfrischend einfach und bekömmlich, aber keine schnelle Küche: Prosecco-Huhn mit Rosmarin-Erdäpfeln
Ob für die Mutter, Tochter, Freundin oder für sich selbst: Diese Torte ist flaumig, aromatisch und ein Vorgeschmack auf den Sommer
Harald Fidler wird bei Gockel und Maibock schwach - Schmecks auf Re(h)visite in Riedls Dombeisl, Purzl's, Nguyen und Speisekammer
Vinzirast mittendrin: 2000 Obststeigen, die Kraft des Rucola und der Saft des Huhns
Eine Bäckerei in New York hat mit ihrer Mischung aus Donut und Croissant einen Hype ausgelöst, der seltsame Blüten treibt
Die Auswahl von "The World's 50 Best Restaurants" weist lächerliche Unzulänglichkeiten auf
Auf vielfachen Wunsch unserer LeserInnen gibt es nach längerer Zeit wieder ein Risotto-Rezept - saisonal passend mit frischen Erdbeeren
Gegenüber der steirischen Riegersburg hat ein junger Salzburger eine Festung der anderen Art eröffnet: Seit kurzem wird österreichischer Spitzenkäse auf besondere Weise veredelt
Zur schönen Aussicht (auch für Seegurken) in Hutong und China Club: Der Asia-Wochen von Schmeck's zweiter Teil
Im südburgenländischen Gasthaus Sampl sorgte man sich ernstlich um des Schmecksologen Kapazität - leider
Am Kärntner Weissensee züchtet und fischt ein Berufsfischer und Ökologe herausragende Speisefische
Ein Kulinarik-Projekt versucht ab kommenden Mittwoch zeitgenössische Kunst schmackhaft zu machen
Die Grundzutat für dieses köstliche Gericht ist an jedem Wegrand kostenlos zu haben, allerdings nur wenige Wochen im Jahr - Durch das Bier wird die Teighülle besonders knusprig
Lateinamerika ist im Aufbruch, auch kulinarisch - Wolfgang Schedelberger hat recherchiert, warum die Zukunft der feinen Küche in São Paulo und Lima liegt
Der Frühling im Teller: Frische Erbsen und Schnittlauchblüten in einer klaren Gemüsesuppe
Nicht überall, wo "Belgische Schokolade" draufsteht, ist auch Schokolade aus Belgien drin - Hersteller fordern Schutz für ihre Pralinen
Unser Frühlingsomelett ist nicht nur ein bekömmliches Frühstück, sondern eignet sich auch hervorragend als Mittag- oder Abendessen
Irgendwo zwischen Wild(schwein) und Jungrind, bitte ohne Fett, rät unser Testesser und beruft sich auf den amtstierärtzlichen DachsessClub
Sonntagsnudeln und die Nieren: La Torre und Il Centro in Katharina Schells Bildern
Frühling wird's endlich und Ostern noch dazu. Grund genug, diesmal den Osterhasen zu verkochen - Eh nur in seiner Daseinsform als Hauskaninchen, dafür hübsch gefärbt, wie es die Tradition gebietet
Der Schwede Magnus Nilsson vom Fäviken erklärt, warum alle großen Gerichte auf französischer Technik beruhen, warum die Liste der "50 Best" besser ist als ihr Ruf und warum ihm kein Vakuum-Garer in die Küche kommt
Die Formulierung hätte besser gelautet:" beste Handsemmel kommt aus Mödling" oder Mödlinger Handsemmeln sind die Besten" etc. etc.
Aber vielleicht sind es gerade die Geschlechtsmerkmale, die diese Semmel so gut machen ? ;))
hier bitte, der herr im bild ist vielleicht nicht der flotteste, aber für alle gscheiterln die glauben, dass das ding auf dem foto keine handsemmel sein kann oder dass das im grunde eh das gleiche ist wie maschinsemmeln oder ähnlichen stuss, sollte es reichen:
http://www.youtube.com/watch?v=l... re=related
dass Mödling eine weitere Errungenschaft vorzuweisen hat. (neben der höchsten Poloshirt-Hochklappkragen-Dichte des Landes, der leersten Fußgängerzone Niederösterreichs nach 18 Uhr und den längsten morgendlichen SUV-Schlangen vor den Volksschulen. Mö Mö)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.