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Vor allem Gäste aus Deutschland und der Schweiz soll der Wein nach Österreich bringen.
Wien - Weintourismus boomt weltweit und bietet auch für Österreich gute Wachstumschancen. Die Buchungen in diesem Spezialsegment dürften in den nächsten Jahren kräftig steigen: Aus der Schweiz dürften um 45 Prozent mehr Gäste kommen, aus Deutschland und 35 Prozent und aus Österreich um 15 Prozent mehr, lauten Schätzungen von "Weinreisen in Österreich".
Weintouristen seien mit durchschnittlich 47 Jahren etwas älter als der durchschnittliche Sommergast und mit Ausgaben von rund 125 Euro auch etwas spendabler als der Durchschnittsgast, hieß es bei einem Pressegespräch, an dem unter anderem Weinbauverbandspräsident Josef Pleil und Weinreisen in Österreich-Geschäftsführerin Isa Svec und IBS-Geschäftsführerin Christa Lausenhammer teilnahmen.
Weinurlauber in Österreich kommen demnach laut einer Studie des Tourismus Monitor Austria zu 45 Prozent aus dem Inland und zu 35 Prozent aus Deutschland. Auf Italiener und Schweizer entfallen je 3 Prozent. Das Potenzial für Weinreisen nach Österreich werde in Deutschland auf 1,2 Millionen Gäste geschätzt, in Österreich auf 700.000 und in der Schweiz auf 150.000 Gäste.
Zur Ausbildung für Fachkräfte bietet das Institut für berufsbegleitende Studien (IBS) in Bad Vöslau (NÖ) ab April ein Bachelor-Studium "Tourismusmanagement mit Schwerpunkt Weintourismus" an. Als Partner für den ersten Studiengang wurde Mörbisch am See gewonnen. (APA)
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