Für die Mehrheit der Serienjunkies liegt das TV-Paradies in den USA
Für die Mehrheit der Serienjunkies liegt das TV-Paradies in den USA. Dementsprechend neidisch blicken sie auf Videoportale von US-Fernsehsendern, die am Tag der Ausstrahlung die neueste Serienfolge als Stream anbieten. Besonders ABC, FOX und CBS setzen auf das Internet. Die Online-Plattform Hulu hat in den letzten Jahren zahlreiche Fans gewonnen und Meriten erworben. Hulu zeigt kostenlos TV-Serien wie "Simpsons" oder "Bones" sowie Kinofilme. Dafür müssen die Nutzer Werbung in Kauf nehmen, die in den Videos zu sehen sind.
IP-Blocking
Allerdings stehen diese Angebote nur US-Bürgern zur Verfügung. Dementsprechend werden die Videoportale mittels IP-Blocking „geschützt" - nur mit einer Internet-Adresse aus einem US-Nummernpool darf man die Inhalte anschauen.
Mittel und Wege
Allerdings gibt es Mittel und Wege, diese Sperre zu umgehen. So verhelfen etwa kommerzielle VPN-Anbieter (Virtual Private Network) zu US-IP-Adressen. Ein Übersicht von derartigen Dienstleistern findet sich unter http://myvpnreviews.com/. Wer kein Geld ausgeben will, kann auf die Software Hotspot Shield zurückgreifen, die einem eine US-IP-Adresse verschafft. Alternativ liefern auch Proxy-Server US-Adressen.
Nutzern dieser Dienste muss allerdings klar sein, dass man gegen die Geschäftsbedingungen der Dienste verstößt.
Kein "europäisches Hulu"
Laut Branchenbeobachtern nutzen über drei Millionen "Schwarzseher" Hulu und Co. außerhalb der USA. Letzte Woche sanken die Hoffnungen auf ein "europäisches Hulu". Die gemeinsame Online-Videoplattform von ProSiebenSat.1 und RTL stößt bei Wettbewerbshütern auf massive Skepsis. (red)
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