Quote: Landesrätin Mikl-Leitner will 30 Prozent

28. Februar 2011, 10:58
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"Bei einer Aufteilung 30:70 hätten Männer noch die 'absolute Mehrheit' und bräuchten sich nicht zu fürchten"

St. Pölten - Johanna Mikl-Leitner spricht sich für eine Frauenquote auf Zeit aus. Diese sollte so lang gelten, bis das System "selbstverständlich" geworden ist, so die niederösterreichische Landesrätin. In einem ersten Schritt forderte die ÖVP-Politikerin für Führungspositionen und Aufsichtsräte in staatsnahen und dann auch börsenorientierten Unternehmen eine verpflichtende Frauenquote von mindestens 30 Prozent.

"Erfahrung hat mich klüger gemacht"

"Bei einer Aufteilung 30:70 hätten die Männer noch immer die 'absolute Mehrheit' und bräuchten sich nicht zu fürchten", so Mikl-Leitner. Spürbare Nachteile hätten Frauen weniger beim Berufseinstieg, aber ab der Hälfte der Karriereleiter würden die Abstände zwischen den Sprossen zunehmend größer. Für Mikl-Leitner - "nie eine Befürworterin der Quote, aber die Erfahrung hat mich klüger gemacht" - zeigt sich, "dass sich nichts von selbst reguliert, wenn es keine verbindlichen Regelungen gibt". (APA)

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