Südkorea und USA begannen gemeinsames Militärmanöver

28. Februar 2011, 08:37

200.000 südkoreanische und 12.800 US-Soldaten

Seoul - Inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen Seoul und Pjöngjang haben Südkorea und die USA am Montag ihr jährliches gemeinsames Militärmanöver begonnen. Bei der Übung würden verschiedene Szenarien wie ein plötzlicher Sturz der nordkoreanischen Regierung, eine Massenflucht aus dem verarmten kommunistischen Land und die Suche nach Massenvernichtungsmitteln durchgespielt, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. An dem Manöver sollen sich etwa 200.000 südkoreanische Soldaten und 12.800 US-Soldaten beteiligen. Die US-Armee will überdies ihren Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" einsetzen.

Das Manöver ist in zwei Bereiche gegliedert: Die Befehlsstandsübung "Key Resolve" mit Computersimulationen soll bis zum 10. März dauern, das Manöver "Foal Eagle" mit Luftwaffe, Marine und Bodentruppen bis zum 30. April.

Nordkorea droht mit Angriff

Nordkorea hatte am Sonntag mit einem Angriff auf die südkoreanische Hauptstadt Seoul gedroht, sollte das Manöver stattfinden. Nordkorea werde gegen die Militärübung mit einem "kompromisslosen Angriff" vorgehen, schrieb die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Der Süden müsse mit einer "unerbittlichen Vergeltung" rechnen, die Seoul in ein "Meer aus Feuer" verwandeln werde. Nordkorea reagiert regelmäßig mit derartigen Drohungen auf Militärübungen des Südens.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist derzeit sehr gespannt. Seoul macht Pjöngjang für einen Torpedoangriff auf ein südkoreanisches Marineschiff verantwortlich, bei dem im März vergangenen Jahres 46 Soldaten getötet wurden. Im November beschoss die nordkoreanische Armee die grenznahe südkoreanische Insel Yeonpyeong und tötete zwei südkoreanische Marinesoldaten und zwei Zivilisten. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 40
1 2

Wenn der nordkoreanische Bär versucht mit seiner Pratze aufs nicht schöne aber doch lebenswerte Südkorea draufzuhauen wird ihm die Pratze nachher ganz schön weh tun soviel ist sicher.

Jedes Jahr verhungern Millionen Menschen in Nordkorea

melden uns unsere Medien.

Nordkorea mußte irgendwann einmal eine größere Population als China und Indien zusammen gehabt haben.

noch was:
wenn nordkorea ueber militaerische gegenaktionen spricht, dann reden die davon, zivile ziele anzugreifen.
voelkerrechtlich darf man sowas nicht mal sagen, von tatsaechlich tun will ich jetzt gar nicht reden.

auch ich zweifle die hungersnot in nordkorea in den 90er jahren an, weil ich nirgends statistische daten dazu gefunden habe.
aber nordkorea ist ein erfolgloses UND gefaehrliches scheissland. und das zaehlt fuer mich.
vor 20 jahren war nordkorea noch okay, aber seitdem gehts bergab, das ist ueberpruefbar, naemlich nicht weil es irgendeiner unterhaltsamen zeitung steht.
vor 10 minuten hab ich uebrigens ein paar pro gaddafi postings geschrieben. weil libyen war nicht wirklich erfolglos und ist auch nicht gefaehrlich.

Echt? Wahnsinn, und das auf einer kleinen Flaeche, im Vergleich......

Hey, das war aber längst fällig! Das letzte Manöver ist ja bestimmt schon eine Woche her.

Den Nordkorea-Fans empfehle ich eine Reise in das Land

Wer auf depperte Heldenverehrung, ständige Reisebegleiter, stundenlange Vorträge ebenjener Begleiter und Radios, die man nie ausschalten kann steht, sollte ernsthaft in Erwägung ziehen dort einzureisen.
Nur sorgt dafür, das ihr euren Begleitern keine Unannehmlichkeiten bereitet.

Erzählen Sie uns bitte von Ihren ausgedehnten Reisen nach Nord Korea die Ihr umfassendes Detailwissen hervorgebracht hat.

ich war fuer eine woche dort...

und es entspricht seiner beschreibung. Ich steh auf monumentalbauten!

Pentagon hat nur Krieg im Schädel

würden Sie,...

Ihren Arbeitsplatz wegrationalisieren?

Das könnte damit zusammenhängen, dass das seine Aufgabe ist.

Ausdruckstanz zB fällt definitiv NICHT in die Kompetenz des Pentagons.

so wollen es aber die Aktionäre der Militär-Industrie

viele Pensionsfonds haben dort ihre Gelder angelegt.
Die US Rentner sind deshalb auf der Seite des Pentagons.

naja, als militäreinrichtung ist das irgendwie nachvollziehbar: aber warum hat kim nur krieg im schädel? da sollte doch auch was anderes drin sein.

Die USA hät gern den show-down mit China

... und China lächelt :-)

Kim gerät langsam etwas unter Zugzwang. Seine Drohungen werden schon zur Routine die keiner mehr richtig ernst nimmt. Kam auch im Artikel so rüber:

"Nordkorea reagiert regelmäßig mit derartigen Drohungen"

Je weniger Angst der Westen vor ihm hat, desto schlechter seine Position bei den nächsten Verhandlungen über Hilfslieferungen.

wenn über 210.000 Soldaten plus Flugzeugträger an der Grenze mal wieder Manöver abhalten, wäre ich auch äußerst nervös.

Albe Archer 1983 hat uns schon mal an den Rand eines Krieges gebracht...

Der Krieg wäre damals nur entstanden, weil sich die Gerontokraten im Kreml vor ihrem eigenen Schatten gefürchtet haben.

Zudem wird der erste Teil der Übung ja hauptsächlich am Computer durchgeführt. Wieso soll man sich davor fürchten?

Agressionen und Angriffe sind auf der koreanischen Halbinsel während der letzten 61 Jahre IMMER von NK ausgegangen. Und diese Übungen finden seit Jahrzehnten jedes Jahr statt.

Zuviel Sprüche

Das Provozieren geht schon seit Langem von beiden Seiten aus. Das "Üben" ist halt schon ein Üben für den ersehnten Krieg; dumpf wie die USA solche Dinge anzugehen pflegen endet´s meistens mit mehr Kollateralschaden als Wirkung.

Die Nordkoreaner verwenden in ihren amtlichen Depeschen immer so eine "blumige" Sprache: "kompromissloser Angriff", ein "Meer aus Feuer",...

Man muss sich ja fast schon wünschen, dass Nordkorea wirklich zu schießen anfängt. Mit ihren imaginären Atombomben sinds innerhalb von 2 Wochen von den USA kleingebombt. Anhänger hat dieses Regime im Inland vermutlich eh nicht viele und daher werdens wohl auch die Nordkoreaner danken wenn ihr Führer sich verflüchtigt.

Der Haken ist, dass Nordkorea die ersten Tage eines Krieges die Bevölkerungszentren Südkoreas mir Raketen und weitreichender Artillerie in Schutt und Asche legen kann.
Danach wäre es mit dem Regime in Nordkorea wohl vorbei. Abgesehen von der Frage was China tut, aber für Nordkorea werden sie kaum einen Krieg riskieren.

Nur, den Preis einer Verwüstung Südkoreas will (richtigerweise) niemand zahlen und davon lebt Nordkorea.

nein, koennen sie ziemlich sicher nicht.
ein paar laestige terrorangriffe ist nicht dasselbe wie in schutt und asche legen. und artillerie: wennst auf ein betongebaeude mit artillerie schiesst, sind die scheiben kaputt. das wars dann aber.
die frage ist dieselbe wie im sie im irak war: was machen wir, wenn wir den krieg gewonnen haben? das ist die drohung und das problem.

mit diesen sündteuren spielchen

werden die usi ihre schulden aber nie los...

ich bezweifle, dass das amerikanische volk was dafür übrig hat- von den südkoreanern ganz zu schweigen.

aber wie eh & je, der herrschenden riege älterer sesself**zender männer, die daran ihren spass & profit haben ist das schlicht wurscht.

wenn irgendwo endlich ne revolution fällig ist, dann in den usi...

Schon wieder?

Friedensnobelpreisträger Obama braucht schon wieder einen neuen Krieg?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 40
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.