Reuters-Kameramann wurde nicht vom Militär erschossen

27. Februar 2011, 16:06
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Kugel stammt angeblich aus von Soldaten nicht verwendetem Sturmgewehr

Bangkok - Der im vergangenen Jahr erschossene Reuters-Kameramann Hiro Muramoto ist thailändischen Ermittlern zufolge nicht vom Militär getötet worden. Der Chef des Sicherheitsdienstes DSI, Tharit Pengdith, sagte am Sonntag, die tödliche Kugel stamme aus einem AK-47 Sturmgewehr. Eine derartige Waffe sei bei den Demonstrationen am 10. April nicht von den Soldaten in Bangkok verwendet worden. Das Ergebnis steht im Widerspruch zu einem Zwischenbericht, der der Nachrichtenagentur Reuters im Dezember zugänglich gemacht worden war. Demnach kam der Schuss aus der Richtung der Militärs.

Der 43-jährige Muramoto hatte über die regierungskritischen Demonstrationen in Thailand berichtet. Insgesamt starben bei den Protesten 91 Menschen. (APA/Reuters)

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