Fekter: "Viele Staatsbürger, die kein Wort Deutsch können"

27. Februar 2011, 13:19
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Innenministerin verteidigt das verschärfte Fremdenrecht

Wien - Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) verteidigte die von der Regierung geplanten Änderungen im Fremdenrecht, die teils heftig kritisiert werden. Fekter meinte zwar, dass die überwiegende Mehrheit der Fremden gut integriert sei, aber es dennoch "viele gibt, die die österreichische Staatsbürgerschaft haben und kein Wort Deutsch können". Diese seien nicht auf dem Arbeitsmarkt integrierbar und könnten auch nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Deutsch vor Zuzug "emanzipatorisch"

Die künftige Pflicht, vor dem Zuzug über Deutschkenntnisse zu verfügen, bezeichnete Fekter als "emanzipatorischen Ansatz", denn damit würden Frauen Zugang zu Bildung bekommen, den diese vorher nicht gehabt haben, "weil die Männer die Frauen nicht Deutsch lernen lassen". (APA)

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