Nachlese Sonntag, 27.2.

USA erwägen "militärische Option"

27. Februar 2011, 21:33
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    foto: epa/peter foley

    Die Sicherheitsrat bei der Abstimmung im UN-Headquarter in New York.

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    "Ja" zu den Sanktionen gegen Libyen.

Gaddafi-Gegner kontrollieren drittgrößte Stadt - UNO-Sicherheitsrat erlässt Sanktionen - Internationaler Strafgerichtshof ermittelt gegen Gaddafi - Übergangsregierung bereitet freie Wahlen vor - USA erwägen auch militärische Optionen

derStandard.at berichtete auch am Sonntag wieder im Live-Blog über die aktuellen Ereignisse rund um die Proteste in Libyen. Hier die Nachlese:

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21.33 Uhr - Wir beenden für heute unsere Live-Berichterstattung und bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern.

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20.32 Uhr - Das Hauptquartier der Revolution

Lesetipp: Al Jazeera-Reporter waren in Bengasi, der „De-facto-Hauptstadt Libyens" und haben sich dort die Hauptzentrale der Regierungsgenger angeschaut: Libya's revolution headquarter

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19.41 Uhr - Großbritannien friert Gaddafi-Konten ein

Wie Reuters meldet, hat Großbritannien gemäß der UN-Resolution die Konten von Muammar Gaddafi und seiner Familie eingefroren. "Ich habe heute alle Konten in Großbritannien eingefroren, die Gaddafi und seiner Familie oder jenen gehören, die für sie dafür verfügen, damit sie nicht gegen die Interessen des libyschen Volkes eingesetzt werden können", sagte Finanzminister George Osborne.

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19.33 Uhr - Saif Gaddafi bestreitet Militäreinsatz gegen Demonstranten

Saif Gaddafi (Saif al-Islam), Sohn des Machthabers Muammar, hat bestritten, dass es Militäreinsätze gegen Demonstranten gegeben hat. "Wir haben keine Gewalt angewendet", sagte Saif al-Islam dem US-Fernsehsender ABC in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview.

"Man soll mir einen einzigen Angriff zeigen, eine einzige Bombe", sagte er weiter. "Die libysche Luftwaffe hat nur Munitionslager zerstört, und das war es dann auch." Erneut behauptete er, dass die Lage in weiten Teilen des Landes ruhig sei, Ausnahme sei der Osten.

Hingegen berichten Augenzeugen, Staatschef Gaddafi habe in den zwölf Tagen seit Beginn der Unruhen die Kontrolle über das Land weitgehend verloren. Er herrsche nur noch in einigen Stadtteilen von Tripolis sowie in seiner Heimatstadt Sirte uneingeschränkt.

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19.10 Uhr - Menschenrechtsliga FIDH begrüßt Ermittlungen gegen Gaddafi

Der internationale Verband der Menschenrechtsligen FIDH hat am Sonntag in einer in Paris veröffentlichten Aussendung den Entschluss des UNO-Sicherheitsrates begrüßt, den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH bzw ICC) in Den Haag mit der Frage der Menschenrechtsverletzungen in Libyen zu befassen. Die FIDH "hofft, dass diese Aktion eine unmittelbar abschreckende Wirkung auf das gegenwärtige Begehen von barbarischen Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung haben wird", hieß es in der Aussendung.

"Muammar al-Gaddafi und seine Entourage müssen über die systematische und blinde Ermordung Hunderter Menschen der Zivilbevölkerung Rechnung ablegen", betonte FIDH-Präsidentin Souhayr Belhassen und fügte hinzu: "Wir rufen die libysche Regierung dazu auf, unmittelbar die Beseitigung dre Demonstranten und der Zivilbevölkerung Einhalt zu gebieten. Nach Angaben des Verband der Menschenrechtsligen handelt es sich bei den Vergehen in Libyen um "Verbrechen gegen die Menschlichkeit", die daher in den Zuständigkeitsbereich des Internationalen Strafgerichthofs fallen.

"Wir befürchten, dass jene, die die Verbrechen gebangen haben, auch Maßnahmen ergriffen haben, um die Leichen im Versuch, jede Spur ihrer Verbrechen zu beseitigen, verschwinden zu lassen", erklärte Patrick Baudouin, Ehrenpräsident des FIDH und Anwalt am Internationalen Strafgerichtshof. Er rief die Staatsanwaltschaft am Internationalen Strafgerichtshof dazu auf, eine dringende Ermittlung über die Verbrechen zu eröffnen, um es auf diese Weise zu ermöglichen, die höchsten Verantwortungsträger in Libyen zur Veranwtortung zu ziehen.

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18.21 Uhr - Gaddafi: "Sicherheitsrat kann gar nicht sehen, dass Tripolis sicher ist"

In einem Interview mit dem serbischen Fernsehsender Pink wiederholte Muammar Gaddafi, dass er in Libyen bleiben werden. Schuld an den Aufständen seien "Ausländer und die Al Kaida", zitiert die Nachrichtenagentur Reuters ein Transkript des Interviews.

Auch die UNO wird kritisiert: "Der UNO-Sicherheitsrat kann gar nicht sehen, dass Tripolis sicher ist", sagte der Despot. In einer Resolution hatte der Sicherheitsrat dem Regime vorgeworfen, "schwere und systematische Verstöße gegen die Menschenrechte" begangen zu haben.

Das Interview wurde in Gaddafis Büro aufgenommen, heißt es.

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18.08 Uhr - Guardian-Grafik: "Das Netz um Tripolis schließt sich"

In einer wunderbaren Grafik hat der britische Guardian veranschaulicht, welche Teile Libyens von Regimegegnern gehalten werden.

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17.37 Uhr - Italien setzt Nichtangriffsvertrag mit Libyen aus

Wie Spiegel Online in seinem Live-Blog berichtet, hat Italien einen Nichtangriffsvertrag mit Libyen ausgesetzt. "Die Aussetzung des Vertrags beseitigt ein mögliches Hindernis für den Fall, dass Rom an friedenserhaltenden Einsätzen in Libyen teilnimmt oder die Nutzung seiner Militärbasen für solche Zwecke gestattet", heißt es dort. Der Vertrag war im Jahr 2008 unterzeichnet worden.

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17.26 Uhr - Clinton: Gehen auf libysche Opposition im Osten des Landes zu

Die USA gehen nach eigenen Angaben auf die libysche Opposition zu. Ihre Regierung reiche den verschiedenen Gruppen im Osten des Landes die Hand, sagte Außenministerin Hillary Clinton am Sonntag. Noch sei es zu früh zu sagen, wie sich die Lage dort entwickeln werde.

Ein Sprecher des neu gegründeten oppositionellen Nationalen libyschen Rates sagte in Benghasi, ein Eingreifen des Auslandes sei nicht erwünscht. Auch sei kein Kontakt mit ausländischen Regierungen hergestellt worden. Der Rat bezeichnet sich selbst als Wortführer des Aufstandes gegen den Machthaber Muammar Gaddafi, jedoch ausdrücklich nicht als Übergangsregierung.

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16.52 Uhr - Brasilianische Arbeiter erreichten Malta

Eine von Brasilien gecharterte Fähre mit mehr als 2.000 Menschen aus Libyen an Bord hat am Sonntag den maltesischen Hafen Valletta erreicht. Die Passagiere, die vor der Gewalt und den Unruhen geflüchtet waren, sind überwiegend Brasilianer. Insgesamt brachte das Schiff Arbeiter aus 33 Ländern nach Malta, das wegen seiner Nähe zu Libyen zu einer Drehscheibe für die fliehenden Ausländer geworden ist.

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16.21 Uhr - UNO-Menschenrechtsrat tagt zu Libyen und arabischen Umstürzen

Der UNO-Menschenrechtsrat befasst sich auf seiner Tagung am morgigen Montag mit der Lage in Libyen und den Umwälzungen in anderen arabischen Staaten. Auch Außenminister Michael Spindelegger reist dazu nach Genf. Weiters erwartet werden seine Amtskollegen aus den USA, Hillary Clinton, Russland, Sergej Lawrow, und Deutschland, Guido Westerwelle. Die UNO-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay befürchtet, dass bei den Unruhen bereits Tausende von Menschen getötet oder verwundet wurden.

Der Menschenrechtsrat hatte am Freitag auf einer Sondersitzung beschlossen, eine internationale Kommission nach Libyen zu schicken. Auch könnte das Land mit einem Zwei-Drittel-Beschluss der UNO-Vollversammlung aus dem Menschenrechtsrat ausgeschlossen werden, dem es erst seit einem Jahr angehört.

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16.19 Uhr - Westerwelle schließt Flugverbotszone nicht aus

Deutschland schließt angesichts von UNO-Sanktionen gegen die Führung in Libyen weitere Aktionen wie eine Flugverbotszone über dem Land nicht aus. Er könne nicht ausschließen, "dass es auch weitere Maßnahmen gibt", sagte Außenminister Guido Westerwelle am Sonntag in Berlin. "Das hängt natürlich auch damit zusammen, wie sich jetzt die Lage weiter entwickelt."

Westerwelle forderte einen schnellen formellen Beschluss der geplanten EU-Sanktionen. "Ich gehe davon aus, dass die Europäische Union nach einem bedauerlichen anfänglichen Zögern in der letzten Woche jetzt zügig ebenfalls selbst Sanktionen beschließt", sagte er. Zu den geplanten Sanktionen der EU zählen Reisebeschränkungen, das Einfrieren von Vermögen, ein Waffenembargo und ein Embargo von Gütern, die zur Unterdrückung dienen können.

Der Außenminister sagte mit Blick auf den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi: "Die Zeit des Diktators ist vorbei. Er muss gehen." Die Herrscherfamilie, die "Krieg gegen das eigene Volk führt", sei am Ende. Keiner von ihnen könne hoffen, davonzukommen, jeder müsse strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden, sagte Westerwelle.

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16.14 Uhr - Tunesiens Ministerpräsident tritt zurück

Der tunesische Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi ist nach einer Protestwelle zurückgetreten. Ghannouchi kündigte den Schritt am Sonntag im Staatsfernsehen an. Er hatte seinen Posten schon unter dem gestürzten Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali inne.

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16.04 Uhr - "Arabische Revolution und soziale Medien"

Heinz Wittenbrink, Lehrender an der FH Joanneum, formuliert in einem Blogeintrag vier Thesen zur Frage, welche Rolle soziale Medien bei den Umstürzen im arabischen Raum spielen.

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15.40 Uhr - USA richten Spionagesatelliten auf Libyen aus

Präsident Barack Obama hat die US-Geheimdienste angewiesen, Spionagesatelliten und andere Überwachungseinrichtungen auf Libyen auszurichten, meldete die "Washington Post". "Die Botschaft an Gaddafi lautet: "Wir beobachten dich", sagte ein Regierungsbeamter.

Washington habe sich in puncto Libyen für übergroße Vorsicht entschieden, "auch wenn uns das einige Kritik eingebracht hat", sagte Ben Rhodes vom Nationalen Sicherheitsrat. Die erst vor fünf Jahren wiedereröffnete amerikanische Botschaft in Tripolis befindet sich den Angaben zufolge auf einem nur schwach gesicherten Gelände. Statt US-Marineinfanteristen bewachen libysche Sicherheitskräfte die diplomatische Vertretung.

In den ersten Tagen des blutigen Aufstandes in dem nordafrikanischen Land hatte Obama die Gewalt lediglich durch verlesene Statements verurteilt. Erst vergangenen Mittwoch äußerte er sich den Angaben zufolge selbst öffentlich dazu, allerdings ohne den libyschen Machthaber beim Namen zu nennen.

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15.33 Uhr - Lesetipp: Libyen im Porträt

Die Hamburger Wochenzeitung Die Zeit hat sich der Geschichte Libyens gewidmet, hat sich die Rolle des Ostens, die Ansätze einer Opposition im Laufe der Zeit sowie die diversen Stämme näher angeschaut: Ein Land im Porträt.

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15.20 Uhr - Augenzeugenbericht: Menschenschlangen vor Banken

Nach dem Blutvergießen der vergangenen Tage in der Hauptstadt Tripolis kehrte am Sonntag etwas Ruhe ein. Viele Einwohner der Millionenmetropole stellten sich vor allem vor Banken an. "Als die Leute gesehen haben, was in anderen Städten passiert, sind sie schnell zur Bank gegangen, um Geld abzuheben und sich mit dem Wichtigsten einzudecken", sagte ein Einwohner von Tripolis in einem Telefongespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Er selbst habe nach langem Warten aufgegeben, weil die Schlange zu lang gewesen sei. Zahlreiche Libyer versuchten vergeblich, die vom Gaddafi-Clan versprochenen 500 Dinar (umgerechnet 289 Euro) pro Familie abzuheben. "Viele Familien haben sich umsonst angestellt", sagte der Mann. Nach seiner Einschätzung haben 90 Prozent der Geschäfte wieder geöffnet.

Die Preise seien offenbar auf Anweisung von Gaddafi gesenkt worden. "Ein Paket Zucker kostet 1,25 Dinar. Vorher waren es zwei Dinar", sagte der Mann. Allerdings blieben die Schulen in der libyschen Hauptstadt weiterhin geschlossen. "Die Menschen fühlen sich nicht sicher genug, um ihre Kinder in die Schule zu schicken", sagte der Mann. Die Angaben über die Sicherheitslage in der Mittelmeermetropole sind widersprüchlich. "Die einzigen Sicherheitskräfte in der Stadt sind Verkehrspolizisten. Es ist keine Armee zu sehen", sagte der Libyer in dem Telefongespräch. Viele Bewohner der Hauptstadt seien wieder mit dem Auto unterwegs.

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Kommentar posten
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us&at
00
28.2.2011, 12:32

Woher haben Sie die Information dass die USA einen
Militaerschlag plant?

why_so_puddi?
00
28.2.2011, 17:38
Donald Rumsfeld persönlich.

raymond a
00
28.2.2011, 12:01
USA "erwägt"

bis Obama endlich fertig "erworgen" hat, wird der Aufstand bereits blutig niedergeschlagen sein

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/02/2... e-sherrif/

Günther FRANZ
17
28.2.2011, 10:39
Hände weg von einem Militätschlag.

Wie verrückt müssen diese Amis sein - egal wo sie ihre blutigen Hände reinstecken kommt Terror raus.
Eine militärische Vorgehensweise würde wieder einmal nur alles schlimmer machen. Die Menschen werden sich, wenn auch noch einige Zeit vergehen wird, selbst am Besten helfen. Gebt ihnen einfach die Chance dazu.

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10
28.2.2011, 12:05

Hast du auch den Mut, dies den Betroffenen persönlich mitzuteilen?
D.h. z.B. der Familie von jemandem, der von afrikanischen Söldnern ermordet wurde?
Willst Du ihnen in die Augen sehen und ihnen erklären das man ohne große technische Schwierigkeiten ein Flugverbot durchsetzen hätte können und somit die Söldner gar nicht ins Land gekommen wären?
Und der Einsatz der Luftwaffe gegen die eigenen Leute unmöglich?
Und das dadurch das Regime sehr viel schneller zusammengebrochen wäre?
Alles nicht gemacht, aus reiner Selbstgerechtigkeit?

Voronwe
00
28.2.2011, 15:45
Mit Subjektivität lässt sich kaum gerecht handeln.

Mit dem gleichen Betroffenheits"argument" könnten'S genauso gut die Todesstrafe legitimieren.

Tatsache ist eben, dass nicht plötzlich irgend jemand die Kontrolle eines Landes an sich reißen darf. Zumal es ja nicht so ist, als man einfach zB ein Flugverbot in einem fremden Land ausspricht, und damit sich dann alle daran halten. Ebenso wird es nicht damit zu Ende sein, dass fremde Streitkräfte in eine Land einfallen, und plötzlich legen alle ihre Waffen nieder.

Sie sind im höchsten Maße naiv, und heuchlerisch wahrscheinlich obendrein. Woanders posten Leuten wie sie dann, wie pöse denn gerade die USA/Rus/EU sind, weil sie Kriege in anderen Ländern führen...

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00

Flugverbotszone ungleich einfallen.

Javert
00

juristisch schlicht falsch

Voronwe
00

Das glauben sie jetzt aber nicht wirklich, oder?

Sie wollen in einem _fremden_ Land _fremde_ Streitkräfte daran hindern, den Luftraum zu benutzen, und dass einfach _nur_ durch den Ausspruch einer Flugverbotszone?

Wenn sie soetwas _wirksam_ durchsetzen wollen, dann brauchen sie flächendeckend das notwendige miliärische Gerät, um unauthorisierte Fluggeräte im Fall der Fälle vom Himmel zu holen, und zwar zeitnah. Von außerhalb lässt sich das bei einem derart großen Land wie Libyen nicht bewerkstelligen, also muss man ins Land => einfallen.

R.M. S.
00
28.2.2011, 15:31

Wenn die USA, EU, oder NATO militärisch eingreift dann wird das böse enden. Könnten sie auseinander halten welcher bewaffnete nicht uniformierte, dessen Sprache sie nicht verstehen, für oder gegen die Regierung ist? Die eingesetzten Soldaten werden es auch nicht und wie bedrängte Soldaten reagieren in solchen Situationen haben wir in Irak und Afghanistan gesehen, bzw. sehen wir.

Ad. Afrikanischen Söldner und 'Flugverbotszone' sollten dann auch Linien Maschinen die aus Afrikanischen Städten starten abgeschossen werden da die Passagiere Söldner sein könnten, oder alle Konvois die überland fahren bombardiert werden? Es wird nicht lange dauern bis der erste Flüchtlings Konvoi ausgelöscht wird, war in Kosovo genauso.

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00

Eine Flugverbotszone gilt natürlich für alle.
Außer jemand beantragt eine Sondergenehmigung.
Was zu tun ist, wenn sich jemand nicht daran hält?
Funkkontakt aufnehmen, abdrängen und im äußersten Fall, wenn kein anderes Mittel mehr bleibt, dann eben der Gewalteinsatz.

Javert
00

und was nun, wenn z.b. die mexicaner eine flugverbotszone über texas deklarieren?

pr re
01
28.2.2011, 10:24
Saif Gaddafi bestreitet Militäreinsatz gegen Demonstranten

http://is.gd/JM471x

Ex-Muslim
07
28.2.2011, 05:54

Gaddafi in unseren Medien:

Vor einigen Wochen: REVOLUTIONSFÜHRER!
Heute: "Revolutionsführer, Despot, Diktator, Tyrann"

Kaum hat er keinen Nutzen mehr für die Wirtschaftsbeziehungen wird man plötlzlich ehrlich...

Timagoras
 
02
28.2.2011, 10:42
"Vor einigen Wochen: REVOLUTIONSFÜHRER!"

.
das hab ich schon vor einiger zeit hier kritisiert.

aber greise gestalten wie Chamene'i oder Castro werden ja auch nach jahrzehnten hier immer noch als "revolutionsführer" bezeichnet ...

Der Gneis der alles weiß
36
28.2.2011, 00:58
und täglich grüßt das murmeltier

die amis wittern erdöl und schon erwägen sie wieder militärische interventionen... die unendliche geschichte.

aber jetzt mal ernst... ich bin überzeugt, dass die libyer das alleine können. ohne vom herrn friedensnobelpreisträger zerbombt zu werden.

hoch lebe die 2011er-generation! next stop: teheran

nachtdenker
 
11
28.2.2011, 11:32

next stop usi.

von denen sind weissgott mehr leute unterdrückt & bedroht. nicht nur im eigenen land.

Erstversuch
10
28.2.2011, 12:39
Welches USI, das auf der Schmelz?

Dr. Ehrlich
00
28.2.2011, 08:39
SIcher, so wie im Kosovo...

Wildcat
45
28.2.2011, 00:56
50.000 gastarbeiter aus tunesien, 50.000 aus ägypten

abertausende chinesen ... der bevölkerung muß es wirklich horrend schlecht gegangen sein, daß die alle gekommen und geblieben sind.

bißchen nachdenken !!!

c_pes
 
00
28.2.2011, 11:51

als gastarbeiter, der darauf angewiesen ist, in ruhe seinen job zu machen um geld nach hause zu schicken, wäre die politische/soziale situation der einheimischen für mich auch sekundär. vor allem, um auf ihr beispiel zurückzukommen (tunesien, ägypten, china), wenn ich von dort dieselben o.ä. zustände gewohnt wäre.

bisschen nachdenken?

Javert
00

na mit DEM ländervergleich haben sie bewiesen, daß sie die länder nicht kennen

Hueher
44
28.2.2011, 00:13
Na Super, wieder wollen die Usa...........

........einen Krieg anzetteln, so wie im Irak??!! In Ägypten und Tunesien gibt es kein Öl, also mischen sie sich nicht ein, ABER in LYBIEN gibts ÖL, also MUß man sich sogleich mit Getöse ins Getümmel werfen..........
Laßt doch die Lybier sich alleine helfen, so wie in den anderen Staaten, warum muß jetzt der Obama als Nachfolger des Idio...n Bush sich einmischen?? Das gibt nur wieder neuen Zoff mit Islamisten weltweit. Nun ja, wenn die dann über NY od. Washington neue Bomben zünden, dann geschiehts diesen "Zündlern" nur recht !!!! Habe kein Mitleid mehr wie damals bei 9/11............
Es ist zum Kotzen mit dem sog. Weltpolizisten USA !

Erstversuch
00
28.2.2011, 12:42
Tunesien, Ägypten: vergleichsweise gewaltfreie Revolution

Libyen: Bürgerkrieg.
Wäre meines Erachtens ein Unterschied.

Dr. Ehrlich
00
28.2.2011, 08:40
und im kosovo sind die chinesen gefolgen, gelle!

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