Zwei Großbrände: Eine halbe Mio. Euro Schaden

26. Februar 2011, 16:07
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Stallgebäude brannte vollständig nieder, Hasen und Hühner verendeten - Flammen im Wohnbereich eines Gasthauses

Gleich zwei Großbrände haben am Samstag in der Steiermark mehr als eine halbe Mio. Euro Schaden verursacht: Während nahe Graz ein Stall und zwei Nebengebäude in Flammen aufgingen, musste die Feuerwehr im Ausseerland einen Brand im ersten Stock eines Gasthauses bekämpfen. Bei letzterem Einsatz war auch die Rettung gefordert, denn die Schwiegertochter des Besitzers erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, hieß es seitens der Polizei.

Kurz vor 9.00 Uhr war der 20-jährige Sohn eines Landwirts in Frohnleiten (Bezirk Graz-Umgebung) gerade mit Reparaturarbeiten beschäftigt, als das Feuer durch einen Funkenflug entstand. Sofort breiteten sich die Flammen auf das Heu im Stall aus. Erst versuchte der junge Mann noch selbst mit einem Feuerlöscher dem Brand Herr zu werden. Als das nicht gelang, spritzte er auch noch Gülle aus. Trotzdem geriet der Stall in Vollbrand. Die alarmierte Feuerwehr konnte noch etwa 20 Rinder und Schweine retten, für einige Hühner und Hasen gab es aber keine Hilfe mehr.

Zu wenig Wasser

Obwohl mehr als 100 Feuerwehrleute mit 14 Tanklöschfahrzeugen anrückten, reichte das Wasser beim entlegenen Berghof gerade, um ein Übergreifen auf das Wohnhaus zu verhindern. Der Stall und die beiden Nebengebäude brannten komplett nieder. Ein Schaden von rund 300.000 Euro dürfte entstanden sein.

Nur etwa drei Stunden später brach aus bisher ungeklärter Ursache in einer Küche im privaten Wohnbereich im ersten Stock eines Gasthauses in Altaussee der Brand aus. Als die Schwiegertochter des Hausherrn den Rauch bemerkte, vermutete sie den Wirt im Obergeschoß und eilte ihn suchen. Sie konnte ihn nicht finden, weil er sich gar nicht im Wohnbereich aufhielt, zog sich aber eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Sie wurde ins Spital gebracht. Trotz des raschen Einsatzes der Florianijünger entstand am Gebäude ein Schaden von mehreren 100.000 Euro, so die Polizei. (APA)

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