"Es tut mir schrecklich leid"

26. Februar 2011, 14:21
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Felix Gottwald (Österreich/Bronze): "Es war schwierig, heute eine Medaille zu machen. Natürlich habe ich versucht, auf Gold zu laufen. Aber der Eric war heute einfach zu stark. Ich bin alles voll gelaufen, weil der Tino natürlich keine Führungsarbeit gemacht hat. Das hat sehr viel Kraft gekostet. Auf der Zielgerade ist er aus dem Windschatten heraus, wir haben uns unglücklich verhakelt. Zum Glück war noch eine Lücke zu Platz vier. Die Medaille habe ich heute eindeutig auf der Schanze gemacht. Es waren 59 Athleten am Start, 56 haben definitiv keine Medaille gemacht. Ich bin froh, zu den drei Glücklichen zu gehören."

Eric Frenzel (Deutschland/Gold): "Ich bin Weltmeister. Und das in Oslo. Etwas Größeres gibt es nicht. So richtig kann ich es noch nicht fassen, aber irgendwie ist es ein sehr erleichterndes Gefühl. Ich bin überglücklich. Ich habe nicht damit gerechnet, mit einem Vorsprung in die Loipe zu gehen."

Tino Edelmann (Deutschland/Silber): "Es tut mir schrecklich leid. Der Felix (Gottwald) hat die ganze Zeit Führungsarbeit geleistet. Ich konnte mich daran nicht beteiligen, das ist Ehrensache im Team, weil der Eric vorne war. Ich hätte das gerne Mann gegen Mann ausgemacht gegen ihn auf der Zielgerade. Felix sagt, ich habe ihn dann am Ski berührt. Das tut mit schrecklich leid."

David Kreiner (Österreich/Platz 12): "Es taugt mit total für den Felix. Ich habe gewusst, dass er die Chance nach ganz vorne hat. Jetzt kommt als nächstes der Teambewerb. Für den ist Kaiserwetter angesagt, es wird also noch besser werden. Ich habe es schon heute versucht, die Stimmung aufzusaugen."

Mario Stecher (Österreich/Platz 29): "Nach der zweiten Runde habe ich gesehen, dass die Chance nicht mehr da ist, ganz nach vorne zu kommen. Es war schon nach dem Springen eine schwierige Ausgangsposition. Die Vorfreude auf die nächsten Bewerbe ist groß - vor allem auf das schöne Wetter."

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