Reportage

Von der Bahn bleibt nur noch die Straße

Wolfgang Weisgram, 25. Februar 2011, 18:12
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    foto: standard/weisgram

    Museumsstück: Die 1847 eröffnete Bahn mit dem bekannten "Probeviadukt" für den Semmering hat frachtmäßig ausgedient.

Auf einer der ältesten Bahnlinien Österreichs wurde Anfang Februar der Frachtverkehr eingestellt. Wie die ÖBB dabei vorging, kommt den betroffenen Unternehmen ein wenig eigenartig vor

Mattersburg - Frägt in Mattersburg ein Fremder nach dem Weg zu Jesus, wird keiner ihn zur steilen Kirchentreppe hinaufschicken. Sondern hinüber ins eingemeindete Walbersdorf. "Folgen Sie nur dem Wegweiser zum Betonwerk."

Diesem Wegweiser folgend, biegt man in die Walbersdorfer Bahnstraße. Und dort ist man - rechterhand, fast schon bei der Marzer Straße unten - bei Jesus. "La Casita" nennt sich diese kulinarische Vorzüglichkeit, die bis nach Eisenstadt und nach Wiener Neustadt als Geheimtipp gehandelt wird. Weil da das Spanische auch wirklich spanisch schmeckt.

Auf die Straße gestellt

Seit dem 7. Februar wissen das auch die weniger ortskundigen, also auf die Wegweiser vertrauenden Lkw-Fahrer. Denn mit diesem Datum hat die ÖBB den Frachtverkehr auf der Mattersburger Bahn eingestellt. Die Verladestellen in Mattersburg und dem nahen Wiesen wurden aufgelassen, die Unternehmen im Wortsinn auf die Straße gestellt. Und eine davon - die ironischerweise eben Bahnstraße heißt - führt am Tempel des Jesus Picallo vorbei.

"Wir fahren eh anders", sagt Josef Koch, der Chef des Betonwerks. Dieser Weg ist freilich weder gekennzeichnet noch wirklich Lkw-tauglich. Bei Gegenverkehr wird es haarig. Ein paar Schritte entfernt mündet ein Gleis ins Werk, aber das ist seit Anfang Februar zu einem musealen Dasein verdammt, dabei "haben wir erst voriges Jahr 40.000 Euro in die Sanierung der 800 Meter langen Strecke gesteckt".

Spricht man mit Josef Koch, dem größten Bahnkunden, über die ÖBB, kann es leicht passieren, dass man an presserechtliche Grenzen stößt: So groß ist der Zorn. Oder eigentlich: das Erstaunen eines ja auch im Wind des Wettbewerbs stehenden Mannes angesichts dieses Gegenübers.

Allein einen Ansprechpartner zu finden sei eine Herausforderung gewesen; eine "Rechnungskorrektur" durchzuführen ein Hürdenlauf; sich auf bestellte Wagons zu verlassen praktisch unmöglich. Dabei habe das Betonwerk Koch zwei Wagons dauergemietet, einer fuhr im Pendelverkehr zwischen dem Zementwerk in Mannerdorf und Mattersburg. Oft seien bestellte Wagons woanders gelandet, insgesamt also: "Jede Fuhr' war ein Erlebnis."

"Einfach nicht konkurrenzfähig"

Ein Erlebnis, das Bernd Berghofer durchaus bestätigen kann. Der frühere Marketingchef der Fußball-Bundesliga leitet nun den Mattersburger Industriebetrieb: Felix Austria. Man habe auf die Bahn gesetzt, immerhin wurde die Brücke, über die das Anschlussgleis verläuft, unlängst erst aufwändig saniert. Der Anteil am Bahntransport ging dennoch stetig zurück, "das war in der Abwicklung einfach nicht konkurrenzfähig". Aus ÖBB-Sicht klingt das ähnlich, nur in der Bewertungsrichtung, quasi der Schuldzuweisung, gegenteilig. Zuletzt, sagt ÖBB-Sprecher Christopher Seif, "hat es jährlich nur 511 Wagons gegeben, das ist um gut 60 Prozent zu wenig".

Das leuchtet den Mattersburger Unternehmen durchaus ein. Was Berghofer, Koch und deren Kollegen irritiert, ist die Vorgangsweise. "Wenn der Umsatz zurückgeht, muss ich doch schauen, dass er wieder steigt", meint Berghofer. Und Anton Bauer von der Regionalstelle der Wirtschaftskammer meint das auch.

Stattdessen hält er ein ÖBB-Schreiben in Händen, in dem dekretiert wird, dass in ganz Österreich 59 Verladestellen ganz eingestellt werden und bei 67 weiteren "Sonderbedienungsfrachtbedingungen" gelten. "Das heißt: ein Zuschlag von 150 Euro und eine Mindestabnahme von vier Wagons, die auch zu bezahlen sind, wenn man nur einen braucht."

Fristverlängerung

Anfang Dezember des Vorjahres wurde Anton Bauer ins Eisenbahnwesen involviert. Ende November kam die ÖBB-Mail, dass der Frachtverkehr mit Fahrplanwechsel Mitte Dezember eingestellt werde. Bauer erwirkte im Verein mit Orts- und Landespolitik eine Fristverlängerung bis Februar. Und das Versprechen der Bahn, auf die Kunden zuzugehen, Alternativlösungen zu suchen. Aber: "Diese Außendienstmitarbeiter haben sich nie bei den Unternehmen gerührt." Vielleicht, spekuliert er, liege das am "Interregnum". Damals hat man ja die Fracht-Vorstände in die Wüste geschickt, die Zuständikeit lag beim Generaldirektor, und der hatte und hat, wie Bauer natürlich weiß, sonst auch noch einige Probleme.

Einen Teil dieser Probleme haben jetzt Regionen wie Mattersburg zu tragen. Im niederösterreichischen Traisental steht Ähnliches im Sommer bevor. Dort demonstrieren die Menschen schon. In Mattersburg - das fällt auch dem Anton Bauer auf - nicht einmal die Grünen, die damals, als die Kirchenstiege renoviert wurde, Feuer geschrien haben, weil dafür ein paar Bäume gefällt werden mussten. Jetzt, da selbst die Lkw-Fahrer den Weg zu Jesus erfragen, höre man nichts.

Jesus aber, meint die von der ÖBB auch nicht dirket informierte Bürgermeisterin Ingrid Salamon, habe eh nichts zu befürchten. "Wir haben da ja die neue Straße errichtet."

Jetzt bräuchte man nur noch die Wegweiser. Dann ließe sich sogar der Wortwitz mit der Bahnstraße vermeiden. (Wolfgang Weisgram, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 26./27.2.2011)

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Posting 1 bis 25 von 100
1 2 3
Und jedem seine eigene Busspur
20
28.2.2011, 13:31
Betrügerische Mafia

Die Bahn könnte Schwergüter von den Selbstkosten her leicht zum halben Preis der Strasse befördern, wäre nicht eine betrügerische Mafia aus Politik und Günstlingen (§278a) im Verein mit einer Gewerkschaft die zur Verteidigungung ihrer Pfründe seit langem die Selbstzerstörung plant.
Beispiel? 1 ÖBB Manager pro 4km Strecke

revisor69
 
01
27.2.2011, 20:40

Wir sind dabei, soeben alles aufzugeben. Das beginnt bei der Bahn und hört beim Staat auf.

Alles was Kreisky geschaffen hat, tragen die Schwarzen, die Blauen und die Roten zu Grabe.

Danke.

didi111
03
27.2.2011, 12:30
Und wie immer bleibt die Kostenwahrheit auf der Strecke..

Es gab in der Vergangenheit vereinzelt Ansätze, hier Licht ins Dunkle zu bringen.

Ein Beispiel:

Nehmen wir mal das Tal X, in welchen Schienen- und Strassentransporte durchgeführt werden.

Auf den ersten Blick schneider die Strasse besser ab.

Aber mit der Kostenvermeidungsrechnung ändert sich das Bild schlagartig.

Der Schienenverkehr hat dank des rigorsen Sicherheitsdenken absolut wenig Unfälle.

Würde man dann aber im Gegenzug die Kosten der Unfälle incl. Folgekosten dazurechnen (Krankenhausaufenthalte, Todesfälle,..) dazurechnen (primär zu den Strassentransporte), schaut die Rechnung gleich ganz anders aus.

Und solange dieses Faktum in der Betrachtung negiert wird, solange wird da nichts ändern.

theEdge
 
00
27.2.2011, 11:16
"Frägt"? Wirklich?

3ch0
03
27.2.2011, 10:12

So sehen eben die budgetären Segnungen der marktliberalisierten ex-Staatsbetrieblichkeiten aus...
DANKE, W. Schüssel & GesOH!

Warum hat man die ÖBB-Infra tw. cross-border-geleast, obwohl klar war wie sich die Kreditblase in den USA entwickelt?
Was sagen die Experten Huber & Söllinger dazu?
Hat man allein aus Angst vor negativer PR nicht schon 2004 die Freunderl zum Zug kommen lassen und deshalb einen 10-Jahres-Verfallspuffer generiert, um nach einem neuerlichen FP/VP-Sieg ein Schnäppchen zu machen?
Wieso kommt man trotz Stillegungen, Preiserhöhungen und "Verabschiedugnen" div. Mitarbeiter & Vorständen (haha, ich weiss: der war gut) nicht aus den Roten Zahlen?

Karl-Napp-mit-der-Batschkapp
30
27.2.2011, 08:47
Zu wirklich gutem, seriösen Journalismus

würde es gehören, die andere Seite auch wirklich und nicht nur mit einer Alibi-Bemerkung zu Wort kommen zu lassen.

So wie Herr Weissgram diesen Bericht angelegt hat, ist er eigentlich nichtssagend, weil einseitig und nur polemisch.

Na ja, echt Standard halt.

Jo H
00
27.2.2011, 05:45

die böse öbb hört sich genauso wie die böse eu an.

Beiddenker
05
27.2.2011, 01:14
Ich weiß nicht, warum sich fast alle hier aufregen, jetzt ...

... macht die ÖBB genau das, was von ihr immer verlangt wird: Betriebswirtschaftlich zu arbeiten.

Und wenn der LKW-Verkehr billiger als die Bahn ist, dann ist es doch betriebswirtschaftlich ok.

Ich bin zwar komplett anderer Meinung, da ich die Bahn - wie auch andere Infrastrukturen z.b. Wasser, Energie - als volkswirtschaftlich relevant sehe und deshalb andere Maßstäbe benutzt werden.

Aber was jetzt passiert, ist nichts anderes als die konsequente Durchführung der "Wir privatisieren jetzt die Bahn".

Der beste Beweis im ggst. Fall ist doch die Absenz eines privaten EVUs, das die Strecke übernehmen würde.

focus
00
27.2.2011, 11:13
wozu...

... braucht man dann überhaupt noch eine BAHN?
Dann muss man als Politiker(in) halt auch mal EIER haben und gewisse Dampfplaudereien umsetzen.
Und wenn die Herrschaften oder Frau Bures noch so oft beteuern, daß auf die Schiene zu setzen ist - vom Reden allein wirds nix.

De facto passiert das Gegenteil. Im Personenverkehr werden weiterhin Strecken eingestellt und jetzt triffts eben auch den Güterverkehr.

Solange die Politik - wie überall - blöd zuschaut und nur wappelt anstatt Vorgaben und gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, wirds eben nix.

Al Tr
00
27.2.2011, 09:46
Seit wann ist die ÖBB privat

Wenn sie privatisiert wäre, wären andere Herren und andere Entscheidungen... Jetzt ist sowieso niemand für irgendetwas zuständig, und wer kennt sich da noch aus???

gasland the movie
00
28.2.2011, 14:23

Warum wohl?

Bestimmte Entscheidungen müssen regional getroffen werden.

Wird das bei Privatunternehmen so sein? Nein, die werden erst gar keine regionalen Lösungen anbieten.

Da darf man dann alles mit dem Bus fahren, weil der Bus viel unregionaler betrieben werden kann als eine Bahn.

Proconsul
00
Nicht unbedingt

Die Raaber Bahn (GySEV) ist sehr wohl eine regionale Privatbahn und würde diese Leistungen gerne übernehmen. Nur passt das Einigen halt nicht ins Konzept, die Bahn soll aus der Fläche verschwinden, das ist der politische Wille im Moment...

gasland the movie
01
Es gibt schon auch gute Privatunternehmen.

Viele davon werden jedoch früher oder später durch größere Unternehmen übernommen und an die schlechtere Unternehmensphilosophie angepasst.

Da müssen die Angestellten des alten Privatunternehmens schon sehr stark sein um sich durchsetzen können. Glück könntens gerade mal noch haben, wenn man es nur halten will um es später gewinnbringend zu verkaufen ohne es auszuschlachten, v.a. weil man auch weder unnötig Zeit noch Geld investieren will.

Mit der privaten Raaber-Bahn meinen sie diese?
https://secure.wikimedia.org/wikipedia... _Eisenbahn

Die Eigentümerstruktur schaut mir nicht sehr privat aus.

Bahn kostet wie auch der Bus. Leider wird da immer weiter der Sparstift angesetzt.

Hubert Ungeist
 
00
27.2.2011, 09:09
Ad Infrastruktur Bahn

die wäre nur so wichtig wie Energie und Wasser wenn es ohne die Bahn genauso nicht funktionieren wprde wie Energie und Wasser. Und man sieht ja es funktioniert ohne Bahn.

Das einzige, aber sehr wichtige für die Bahn, ist das sie ökologisch besser ist.

Hubert Ungeist
 
00
27.2.2011, 09:08
Sie haben recht..

es ist nur in einm Monat sagen hü und im anderen hott. Und woran es scheitert ist ja nicht die Bahn an sich, wenn man den Artikel liest - sondern das die Transportlogistik in der Bahn nicht funktioniert. Kernsatz ""Jede Fuhr' war ein Erlebnis."

In der Logistik braucht man zuverlässige Transporte. Schnell ist da gar nicht so wichtig.

der_kleine_pariser
 
00
27.2.2011, 17:46

2000 war die Bahn aber genau das : zuverlässig

Hubert Ungeist
 
00
27.2.2011, 17:49
Ich höre schon seit den 90ern von

diversen Unternehmen, das sie die langsamkeit der Bahn nicht störén würde - wäre sie zuverlässig.

Schauens wenn sie Logistik machen, ist es wichtig das die Sachen genau im festgelegten Zeitrahmen kommen - das kann ruhig statt 1 Tage 2 Tage dauern - aber dann muss es verlässlich 2 Tage sein. NIcht einmal 3 Stunden - dann wieder 2 Wochen

focus
01
26.2.2011, 20:57
nutzt nichts...

Seitens ÖBB, aber auch der Politik, ist man an schienengebundenem Verkehr nicht interessiert.
Die ÖBB würden am liebsten nur noch die Westbahn bedienen und bereits zusammengestellte Güterzüge von A nach B bringen.

Klassische Vorgehensweise: Angebot verschlechtern / verteuern, raunzen daß man sowenige Einnahmen hat, Investitionen verringern / einstellen, Angebot weiter verschlechtern oder einstellen.

So geschehen bei zahlreichen Bahnstrecken und jetzt eben auch beim Güterverkehr.
Aber macht ja nix - es werden ja ohnedies fleissig weiter Strassen gebaut.
Nur wer nutzt dann überhaupt noch die Bahn?
Wenn man Güter bzw. selbst ewig weit zum nächsten Bhf transportieren / fahren muss?

Johannes99
12
26.2.2011, 18:47
"Wir sind pleite, verstehen Sie, wir sind pleite!"

Das hat einmal der Voest-Chef seinen Arbeitern gesagt. Heute muss das die ÖBB seinen Kunden sagen: Wir können es uns nicht mehr leisten, euch zu bedienen. Holztransporte etwa machen 12 Prozent des Umsatzes der "Rail Cargo" (klingt edel) aus, sie sollen um 30 Prozent teurer werden, und die meisten Übernahmestellen in der Peripherie werden gestrichen. "Dann fahren wir mit dem LKW aber gleich weiter zum Kunden", sagen die Waldbesitzer. Ich hab keine Ahnung, wie man dieses Unternehmen retten könnte. Und übrigens: Das Elend begann nicht 2000. Es wurde bloß verstärkt.

ama2deus
03
26.2.2011, 14:29
ein Zuschlag von 150 Euro und eine Mindestabnahme von vier Wagons, die auch zu bezahlen sind, wenn man nur einen braucht.

der richtige weg um das schienengüterverkehrsaufkommen noch mehr zu drosseln. in einigen jahren werden dann die strecken bzw. güterzentren, die jetzt mit sonderkonditionen belegt werden stillgelegt werden weill angeblich die auslastung zu gering sei.

wenn die ÖBB so weitermachen, dann können sie in einigen jahren mit der ASFINAG fusionieren. die unternehmenspolitik der wir-legen-IC-zugsverbindungen-still-und-richten-IC-BUSSE-ein-bundesbahnen passt dort nämlich viel besser hin!

wunderwutzler
00
27.2.2011, 15:57

Für einen Waggon zahlt es sich nicht aus, mit einer Verschublok, die viell. sogar Diesel ist, 30-40 km zu einer Anschlussbahn zu fahren, um dort einen Waggon abzuholen. Lokomotiven wurden für Verschub od. Traktion von hohen Massen konzipiert - dementsprechend hoch ist auch der Energieverbrauch (mehr oder weniger als 100 l/km). Für einen Waggon ist es einfach unwirtschaftlich zu fahren. dafür sind LKWs da.

Proconsul
00

Nun, dann soll der Lkw aber auch die Strassenerrichtungskosten und Unterhaltskosten zahlen, der Hinweis auf Mineralölsteuer zählt nicht, die zahlt die Bahn auch mit dem Diesel...

Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, so wie die Politiker!

wunderwutzler
00
27.2.2011, 16:00

sorry: 100l/100km, also rund 1 l/km

tock tock tock
11
26.2.2011, 12:44

Klar ... die ÖBB ist der größte LKW-Frächter in Österreich!

Pierre d´Aubusson
01
26.2.2011, 14:58
Bahn-Anschluß

Der größte LKW-Frächter Österreichs ist die DB, nur steht eben Schenker oder der Name eines anderen Tochterunternehmens drauf. Selbst der größte Teil der ehemaligen DDSG gehört über Stinnes und Schenker der DB.
Könnt ma ned die DB wegen Wiederbetätigung anzeigen? Immerhin kommt sowas faktisch ja einem "Anschluß" gleich!

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