Landeshauptfrau Burgstaller für Mehrheitswahlrecht

25. Februar 2011, 17:01
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2008 war Burgstaller gegen eine Änderung des Wahlrechts - Forderung nach mehr Demokratie durch Volksabstimmungen

"Das Blockadepotenzial in der Politik ist zu groß geworden", sagt Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) im Interview mit den Salzburger Nachrichten. Einen Ausweg sieht Burgstaller im Mehrheitswahlrecht. Außerdem spricht sie sich für mehr Demokratie, etwa durch Volksabstimmungen aus. 

2008 war die Salzburgerin noch anderer Meinung. Damals sagte sie, eine Änderung des Wahlrechts sei nicht der richtige Weg. Die Einführung des Mehrheitswahlrechtes würde bedeuten, dass "mindestens die Hälfte der Positionen nicht widergespiegelt" werde. Das Verhältniswahlrecht habe eine gute Tradition.

Im Interview fordert die Landeshauptfrau Doppelgleisigkeiten von Bund und Ländern in der Verwaltung abzubauen und die Kompetenzen zwischen Bund und Ländern zu bereinigen. (red, derStandard.at, 25.2.2011)

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    Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller kann sich die Einführung eines Mehrheitswahlrecht vorstellen.

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