40-Prozent-Anteil bereits Realität

25. Februar 2011, 16:43
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Reaktion auf Forderung von Marek: 21 von 52 AufsichtsrätInnen im Gesamtkonzern ist weiblich

Wien - Nach der Forderung der Wiener ÖVP, eine verpflichtende 40-prozentige Frauenquote in Stadt- bzw. stadtnahen Unternehmen bis 2018 einzuführen - dieStandard.at berichtete, haben die stadteigenen Wiener Stadtwerke betont, dass dieser Anteil dort bereits Realität sei. So seien von 52 AufsichtsrätInnen im gesamten Konzern 21 weiblich, was einer Quote von mehr als 40 Prozent gleichkomme, betonte Generaldirektorin Gabriele Payr in einer Aussendung.

Die ÖVP hatte in ihrem Antrag, der am Freitag im Gemeinderat eingebracht und abgelehnt wurde, kritisiert, dass in vielen stadtnahen Betrieben der weibliche Aufsichtsratsanteil unter 20 Prozent liege. Als Beispiel nannte die Volkspartei etwa die Wiener Stadtwerke Holding oder die Wiener Linien, wo der Frauenanteil bei je 16,6 Prozent liege. Die Stadtschwarzen beriefen sich bei ihren Angaben auf "aktuelle Firmenbuchauszüge".

Die Stadtwerke betonten darauf, insgesamt die 40-Prozent-Marke bereits überschritten zu haben. Die Zahlen umfassen allerdings nicht die ArbeitnehmerInnenvertreterInnen in den Aufsichtsräten des Konzerns. Laut Stadtwerke liegt der aktuelle Frauenanteil bei der Stadtwerke Holding bei 25 Prozent, bei den Wiener Linien bei 50 Prozent - ebenfalls ohne Berücksichtigung der ArbeitnehmerInnenvertretung. Wie hoch die Frauenanteil ist, wenn man die AufsichtsratsvertreterInnen der Belegschaft inkludiert, konnte nicht beantwortet werden. (APA)

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