Fast Food: 14-Jähriger starb an Lebensmittelvergiftung

25. Februar 2011, 14:42
221 Postings

Französische Burgerkette setzt nun nach Tod von Teenager auf Sauberkeit

Paris - Die Staatsanwaltschaft Avignon hatte vergangene Woche ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet, nachdem im Jänner ein 14-Jähriger nach dem Essen bei Quick an einer Lebensmittelvergiftung gestorben war. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist durch medizinische Gutachten belegt, dass Benjamin Orset sich Bakterien in der Burgerkette zuzog, an denen er wenige Stunden später starb.

Die französische Schnellimbisskette Quick setzt nach dem Tod eines Jugendlichen auf mehr Sauberkeit. Quick werde für seine Mitarbeiter unter anderem eine weitere Schulung in Sachen Hygiene organisieren, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Außerdem werde ein strengeres, landesweit einheitliches internes Bewertungssystem für die Franchise-Restaurants eingeführt.

Die Staphylokokken wurden demnach auch bei fünf der Beschäftigten nachgewiesen, die an jenem Abend arbeiteten, und fanden sich auch auf dem Fliesenboden des Lokals in dem Bereich, in dem die Mahlzeiten verpackt werden. Quick ist in Frankreich die zweitgrößte Fast-Food-Kette nach dem US-Riesen McDonald's. (APA)

Share if you care.