Rapid vor Heimspiel gegen Kapfenberg unter Druck

25. Februar 2011, 14:25
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Kapfenberg will im Hanappi-Stadion befreit aufspielen

"Wir spielen gegen einen Gegner, den man zu Hause schlagen muss", erklärte Trainer Peter Pacult vor dem Heimspiel am Samstag (18:30 Uhr) gegen Kapfenberg. Wohl auch aufgrund der mickrigen Ausbeute im Frühjahr. Lediglich einen Punkt holte der Rekordmeister in den ersten beiden Partien. Die Statistik spricht klar für die Rapid.

Seine Mannschaft hat seit dem Wiederaufstieg der Kapfenberger noch nie gegen das Team von Werner Gregoritsch verloren und alle fünf Heimspiele gegen die Obersteirer gewonnen. Der 3:2-Erfolg im bisher jüngsten Duell im Westen Wiens wurde allerdings erst in der Schlussphase mit viel Mühe fixiert. "Das ist kein Match, das im Vorhinein erledigt ist. Wir hatten gegen Kapfenberg zuletzt Probleme, aber es zählen nur drei Punkte", sagte Pacult.

Der Coach konnte dem in Unterzahl erkämpften 1:1 am Sonntag bei Meister Salzburg zwar viel Positives abgewinnen, hadert vor dem Spiel gegen Kapfenberg aber mit der Personalsituation. Boris Prokopic und Christopher Drazan sind gesperrt, Jan Vennegoor of Hesselink, Christopher Trimmel, Rene Gartler und Andreas Dober fehlen wegen Verletzung oder Rekonvaleszenz, und auch Steffen Hofmann ist noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. 

Druck liegt bei Rapid

Der Kapitän ließ in dieser Woche aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse ein Training aus und könnte trotz seiner guten Darbietung in Salzburg vorerst nur auf der Bank Platz nehmen. "Wir werden sehen, ob er beginnen wird. Er hat noch gewisse Probleme", meinte Pacult, dessen aktuell fünftplatzierte Truppe (neun Punkte hinter Spitzenreiter SV Ried) seit drei Runden sieglos ist.

Kapfenberg-Coach Gregoritsch ortet den Druck zwar beim Gegner aus Hütteldorf, sieht darin aber keinen Vorteil für sein Team: "Gute Mannschaften wie Rapid haben immer Druck und wissen damit auch umzugehen." Kapfenberg liegt aktuell mit einem 13-Punkte Polster auf Schlusslicht LASK auf Platz acht . "Wir können völlig unbelastet in die Partie gehen und freuen uns immer, wenn es gegen Rapid geht. Spiele im Hanappi-Stadion sind ein absolutes Highlight für uns", gibt sich der Coach betont locker.

Zuversicht schöpft der Coach aus dem starken Auftritt seiner Schützlinge beim knappen 2:3 am 25. September des Vorjahres, als die Gäste im Hanappi-Stadion 2:1 führten und den entscheidenden Gegentreffer erst in der 93. Minute kassierten. "Wir haben dieses Spiel über weite Strecken dominiert, waren am Ende aber zu unroutiniert. Die Lehre daraus ist, dass wir unsere Chancen besser nützen müssen", erklärte Gregoritsch. (APA, red)

Mögliche Aufstellungen:

Rapid: Payer - Kayhan, Sonnleitner, Soma, Katzer - Kavlak, Heikkinen, Pehlivan, Saurer - Salihi, Nuhiu/Hofmann
Ersatz: Hedl - Schimpelsberger, Patocka, Kulovits, Konrad

Es fehlen: Prokopic, Drazan (beide gesperrt), Vennegoor of Hesselink (Muskelverletzung) Trimmel, Gartler, Dober (im Aufbautraining)

Kapfenberg: R. Wolf - Taboga, Rauscher, Fukal, Kocin - Erkinger - Grgic, Gregoritsch, Gucher, Felfernig - Alar
Ersatz: Kostner - Mavric, Schönberger, Welnicki, Sencar, Sharifi, Lewerenz, Elsneg

Es fehlen: Hüttenbrenner (gesperrt), Schmid, Kröpfl, Pavlov, Tieber (alle verletzt

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